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Alle Reisemobil-Trends 2023

Helle Räume, neue Grundrisse, mehr Basisfahrzeuge Wohnmobil-Trends für 2023

Der neue Modell-Jahrgang 2023 bringt mehr Vielfalt bei den Basisfahrzeugen. Vor allem die Auswahl an Allradlern wächst und erste E-Reisemobile kommen auf den Markt.

Bei den Wohnmobilen und Campingbussen für 2023 zeichnet sich nicht nur ein Trend zu neuen Basisfahrzeugen ab. Auch bei Innenraum-Gestaltung und im Interieur-Design bewegt sich was. Wohnräume werden heller und freundlicher, Kastenwagen-Ausbauten gibt’s nicht mehr nur mit Quer- oder Einzelbetten. Erfreulich auch: Viele Detail-Optimierungen.

10 Top-Trends für Reisemobile 2023

promobil zeigt die 10 größten Trends fürs kommende Modelljahr

1. Ford schwemmt den Markt

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Der Bürstner Lineo bekommt ein 2,01 Meter langes Querbett – dank beidseitiger "Schlafohren".

Einer der großen Gewinner der Lieferengpässe bei Fiat ist der Ford Transit. Bei vielen der größeren Hersteller taucht der Kölner Transporter, der in der Türkei gebaut wird, neu in den Preislisten auf.

Teilweise mit Kabinenaufbau, wie bei den Alkoven von Forster oder den neuen Teilintegrierten Bürstner Lineo, Dethleffs Just Go und Etrusco Vans und T. Sie treten nun in Konkurrenz zu Marken wie Chausson/Challenger, Rimor oder Roller Team, die traditionell auf Ford bauen.

Auf breiter Front kommen aber vor allem ausgebaute Transit-Kastenwagen für die nächste Saison auf den Markt. Drei Beispiele sind die Camingbusse LMC Innovan, Bürstner Globetrail und Dreamer D51 und nur ein kleiner Teil der Neuheitenschwemme auf Ford-Basis – Weinsberg, Sunlight, Dethleffs, Etrusco und andere präsentieren ebensolche Campingbusse mit knapp sechs Meter Länge und Querbett.

Dreamer
Neuheiten

Neben der besseren Verfügbarkeit hat der Ford Transit mit Hochdach H3 gegenüber der meist üblichen Ducato-H2-Version den Vorteil einer Stehhöhe von über zwei Metern. Bürstner und Dethleffs nutzen diesen Höhenvorteil wiederum zum Einbau eines Doppelbodens für die Technikinstallationen. Damit auch größere Personen quer im Heck schlafen können, sind allerdings Karosserieerweiterungen an den Seitenwänden nötig, denn die Transit-Blechhülle ist schmaler als die von Ducato & Co.

Der kleinere Bruder des Transit, der Ford Transit Custom wird schon seit geraumer Zeit eine immer beliebtere Basis von Kompaktcampingbussen. promobil zeigt hier eine Übersicht über alle Campervans 2023.

2. Mercedes geht Mainstream

Ein unbekannter Partner ist Mercedes für viele Hersteller nicht mehr. Seit Einführung des Vorderradantriebs in Kombination mit Alko- oder Werks-Tiefrahmen setzen Reisemobilbauer vermehrt auf den Mercedes Sprinter. Dass aktuell weitere Sprinter-Mobile auf den Markt drängen, verstärkt also nur einen schon einige Jahre andauernden Trend.

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Juergen Bartosch
Der Supersonic auf Sprinter ist nun Adrias Topmodell. Die Coral/Matrix-TIs ziehen später nach.

Neu ist allerdings, dass manche Hersteller nun nicht nur ihren höherpreisigen Premium-Baureihen die komfortable Sternenbasis verpassen. Allen voran Weinsberg, die ein Modell der populären Einsteigerbaureihe Caracompact nun alternativ zum Fiat Ducato als Caracompact 640 MB Pepper auf Sprinter-Basis anbieten.

Ähnliches tut sich bei Frankia. Das Sortiment wird um die Modelle Frankia Neo MI 7 GDK und BD erweitert, für die Marke sind das mit Preisen ab 105.900 Euro relativ günstige Integrierten auf Sprinter-Basis. Dabei handelt es sich um das Pendant zu den Neo-Teilintegrierten, den Topsellern im Programm.

Frankia M
Vergleichstest

Auch Adria weiß offenbar um die Vorzüge der Sprinter-Basis – wie etwa Fahrkomfort und Fahrsicherheit – und zeigt gleich mehrere Neuheiten mit Stern. Darunter die Topbaureihe Adria Supersonic, die künftig das obere Ende des Produktportfolios markiert.

Doch auch für die mittelpreisigen Teilintegrierten Adria Coral und Adria Matrix ist die Sternenbasis angekündigt. Bereits im Frühjahr kam Eura Mobil mit dem Profila T auf Sprinter-Basis auf den Markt.

3. Die Branche entdeckt VW

Mit California Beach und Ocean stellt VW die mit Abstand meist verkauften Reisemobile überhaupt. Mit dem Caddy California, einem rudimentär campingtauglich ausgebauten Hochdachkombi, und den Grand-California-Modellen 600 und 680 hat Volkswagen die Campingbus-Familie in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut.

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Weinsberg
Weinsberg baut den X-Cursion auf dem VW Transporter auf.

Darüber hinaus jedoch haben VW-Modelle als Basisfahrzeuge keinen leichten Stand. Zwei Kooperationen von großen Herstellern aus der Branche mit Volkswagen Nutzfahrzeuge bringen nun Bewegung in die Sache, teilweise auch befördert von Lieferschwierigkeiten beim Basisfahrzeug-Marktführer Fiat.

Hobby Maxia Van Küche Blick in den Oberschrank
Frank Eppler
Grau, helle Holztöne und weiße Möbelelemente - der Hobby Maxia setzt auf reduziertes Design

Hobby, Knaus und Weinsberg zeigen Neuheiten auf VW-Basis: Der Kastenwagen Hobby Maxia setzt auf den VW Crafter und modernes Skandi-Design und hat es damit unter die schicksten Design-Wohnmobile des Caravan Salon 2022 geschafft.

Schon bekannt aus der Knaus-Tabbert-Gruppe sind die VW T6 Ausbauten Knaus Tourer Van und das Schwesternmodell Weinsberg X-Cursion Van. Ungewöhnlich an dem Konzept ist, dass hier Teilintegrierte auf der eher kompakten Basis aufgebaut sind.

Knaus Tourer CUV (2023)
Neuheiten

Einen Campingbus mit einem Hubdach auf VW-T6-Basis feierte bei Knaus erst vor kurzem auf de Messe Düsseldorf Weltpremiere. Der Knaus Tourer CUV schafft dabei über die gesamte Dachfläche Raum nach oben.

4. Die Stromer kommen

Die Mobilitätswende kommt nun auch bei den Freizeitfahrzeugen an und es beginnt mit den kleinsten und leichtesten Varianten, den Kompaktcampern. Die Ausbauer nutzen, was die Basisfahrzeughersteller bereits anbieten.

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Timo Grosshans
Flowcamper präsentiert zusammen mit dem Startup Naext seinen Elektro-Bus Frieda Volt. Basis ist der VW T5 oder T6.

Citroëns Spacetourer etwa gibt es heute für Endkunden sogar nur noch als E-Variante. Pössl macht daraus e-Vanster und e-Campster. Entscheidender Faktor ist: Wie weit kommen die Elektrofahrzeuge? Rund 300 Kilometer Reichweite sind hier in der Praxis drin – das reicht nur wenigen.

Etwas länger soll der Mercedes EQV, also die V-Klasse mit Elektroantrieb, stromern. Hier sind im besten Fall noch 60 Kilometer mehr möglich. Bislang liefert die schweizer Firma Sortimo für den EQV Möbelmodule und ein niederländischer Ausbauer macht daraus einen kompletten Campingbus namens Tonke EQV Touring oder Adventure.

VW ID.Buzz Fahreindruck Kopenhagen erster Test
Neuheiten

Bei VW steht der vollelektrische ID-Buzz in den Startlöchern. Bis zum eCalifornia wird es aber noch dauern. Auch hier liefert ein Möbelmodulhersteller schon eine Campingversion. Mit Ququq-Möbeln wird aus dem Buzz ein Elektro-Campervan.

Flowcamper macht aus der Not eine Tugend. Die Frima lässt gebrauchte T5 oder T6 zur Flowcamper Frieda Volt umrüsten.

5. Allrad-Antrieb für die Masse

Wer abseits befestigter Straßen, auf Schnee oder matschigen Campingplatzwiesen unterwegs ist, der weiß die Vorteile von Allradfahrzeugen zu schätzen.

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Hymer
Hymer setzt bei seinem Allrad-Kastenwagen Grand Canyon S Cross-Over auf den Sprinter.

Mehr Traktion verhindert Festfahren: Vier angetriebene Räder geben Fahrern das gute Gefühl, schwierige Situationen meistern zu können, wenn’s mal knifflig wird. Es gibt aber auch Nachteile: ein deutlich höherer Preis, mehr Spritverbrauch und ein merklich höheres Gewicht und damit weniger Zuladungsreserven.

Da aktuell die Basisfahrzeugvielfalt bei den Reisemobilherstellern wächst, stehen auch mehr Allradmodelle zur Auswahl. In vielen Fällen ist die Verfügbarkeit aber auf Campingbusse beschränkt. Dabei kommt etwa der Mercedes Sprinter in Frage. Hier gibt's eine Übersicht über Neue Allrad-Camper auf Sprinter. Sein gerade erneuerter Allradantrieb kann die Kraft variabel auf Vorder- und Hinterachse verteilen. Der neue Hymer Venture S setzt ebenfalls darauf.

Messenachlese - Hymer Venture S
Neuheiten

Auch andere Transporter wie etwa der Iveco Daily, MAN TGE, Ford Transit oder der VW Crafter sind als 4x4-Variante lieferbar. Den Sunlight Cliff 590 lockt beispielsweise mit dem 4x4-Transit. Die Auswahl an Fiat Ducato, Citroën Jumper und Peugeot Boxer mit dem nachgerüsteten Antrieb von Spezialist Dangel ist allerdings zuletzt zurückgegangen.

Im Segment der Kompaktcamper haben Platzhirsch VW beim T6.1 und Mercedes bei seinen Vito- und V-Klasse-Modellen jeweils eine Allradversion am Start. Der KEC Motors Moutaineer Grand Adventure setzt mit seiner VW-Basis auf ein Seikel-Fahrwerk. Beim Ford Transit Custom kann Extrem Fahrzeuge mit einer Nachrüstlösung weiterhelfen, beispielsweise für den Bürstner Copa C 500 4x4.

6. Klappt immer besser

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Timo Grosshans
Pössl hat sein neues Dach für den Campstar aufwendig angepasst.

Manche Menschen wissen gar nicht, wozu Aufstelldächer eigentlich gut sind. Kompaktcamper wie der VW California bieten erst dadurch Stehhöhe im Wohnraum und obendrein warten noch zwei Schlafplätze in luftiger Höhe auf müde Camper. Ausschließlich letzterem Zweck dienen die Aufstelldächer auf großen Kastenwagen, wie sie in den letzten Jahren immer populärer wurden – Stehhöhe ist in dieser Busklasse ohnehin vorhanden.

Hatte das Aufstellen des Dachs und das Schlafen darin über Jahrzehnte viel Ähnlichkeit mit dem Zelten und manchen Mühen, die damit verbunden waren, ist inzwischen ein wahrer Wettbewerb darüber ausgebrochen, wer die komfortablere Ausstattung und die cooleren Gadgets für sein Pop-up-Roof hat. Hochwertige Matratzen mit punktelastischer Unterfederung etwa, oder rundum aufzippbare Zeltbälge, am besten mit einem zusätzlichen, ebenfalls aufzippbaren Fliegengitter machen den Aufenthalt unterm Dach zum bequemen, luftigen und aussichtsreichen Erlebnis.

KEC Motors Mountaineer Grand Adventure (2023)
Neuheiten

Ein Dachfenster im Aufstelldach, genau über der Aufstiegsöffnung, schenkt mehr Licht an der Sitzgruppe. Manche sind mit praktischen Ablagen, LED-Lese- und Ambientelicht, USB-Buchsen oder gar induktiven Ladeschalen bestückt. Verbesserungen gibt es auch bei den teils fummeligen Verschlüssen bis hin zu elektrisch öffnenden Dächern.

7. Mehr Freiheit für Campingbusse

Neunzig Prozent der Ausbauten von Ducato & Co. haben Querbetten im Heck, der Rest Längseinzelliegen – so scheint es zumindest. Doch wer genauer hinschaut, kann auch wahre Ideen-Preziosen entdecken.

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Juergen Bartosch
Affinity Duo: ein Bus mit teilintegrierter Großzügigkeit – dank Längsbett und Heckbad.

Etwa den neuen Bürstner Eliseo C 644 mit gemütlicher Hecksitzgruppe und längs angeordnetem Hubbett darüber. Bad und Küche kommen dabei auch nicht zu kurz – erstaunlich, dass das alles in den Ducato passt. Adria geht einen ähnlichen Weg mit den neuen Hubbett-Modellen Adria Twin Supreme 600 SX und SBX.

Verblüffende Großzügigkeit vermitteln zwei neue Modelle der polnischen Marken Affinity und Globe-Traveller. Die Sitzgruppe vorn fällt kompakt aus, dafür bleibt umso mehr Platz für die Küche und das Doppellängsbett. Der längere Affinity Duo hat dazu sogar ein besonders geräumiges Bad mit separater Dusche, das sich quer im Heck versteckt.

Welche Möglichkeiten der Gestaltung sich ergeben, wenn man auf den Sanitärraum verzichtet, zeigt der neue Rocket Mountain von Rocket Camper. Der MAN TGE 4x4-Ausbau hat ein großes Heckbett, die Küchenzeile quer davor und viel Freiraum vorn sowie Platz für den Sportgerätetransport.

8. Bäder mit Pfiff

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Dominic Vierneisel
Durch die Schiebetür entsteht im neuen N + B Flair mehr Bewegungsfreiheit.

Das ist sicher nicht der Megatrend, der die Reisemobilwelt umkrempelt, aber die Auseinandersetzung lohnt. Denn gemessen an dem, wie lange man das Bad oder gar die separate Dusche im Reisemobil täglich nutzt, wird dafür viel Platz verbraucht. Vor allem in Campingbussen und kompakten Mobilen sind darum platzsparende Lösungen gefragt. Das Raumbad, das den Gang mitnutzt, ist bereits bekannt. Der Dreh mit der Schwenkwand, die in Bussen und TIs eine komfortable Dusche entstehen lässt, ebenfalls. Nun machen sich mehrere Hersteller Gedanken über neue Gestaltungen des Badbereichs.

Dethleffs hat für den neuen Transit-Ausbau Globetrail 590 ein Bad entwickelt, das sehr variabel nutzbar ist, wahlweise eine große Dusche oder mehr Bewegungsfreiheit vor dem Bett zur Verfügung stellt. Im kompakten Tourer Van zeigt Knaus eine absenkbare Dusche, die in der tiefen Stellung mehr Bettfläche schafft, aber als Kleiderschrank nutzbar bleibt.

Schon 2021 präsentiert und beim Campingbus Dreamer D55 Up einmal mehr im Einsatz: die Dusche mit herausdrehbarem Kleiderschrank – der Raum wird clever zweifach genutzt.

Die Lösung im neuen Flair von Niesmann + Bischoff soll vor allem das Raumgefühl verbessern. Eine schwere Rauchglasschiebetür öffnet bzw. schließt wechselseitig die Dusche oder das Bad. Die Ansätze zeigen, dass mehr geht als Schema F. Manche Idee muss ihre Praxistauglichkeit – und Akzeptanz – aber erst noch beweisen.

9. Hellere Wohnräume

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Vario Mobil
Der neue Vario Star ist ein Paradebeispiel dafür, wie edel helle Möbel sein können.

Es ist eine alte Weisheit von Innenarchitekten: Ein hell eingerichteter Raum wirkt spürbar größer. Rollende 15-Quadratmeter-Wohnungen können von dieser Erkenntnis durchaus profitieren. Andererseits haben Reisemobilkäufer über Jahrzehnte gelernt: Ein Ton dunkler ist immer die gediegenere Wahl.

Dass sich betont helle Flächen und eine edle Anmutung keineswegs ausschließen, lässt sich in immer mehr neuen Modellen beobachten. Zum Beispiel bei Vario: Zwar ist die High-End-Luxusmarke in Sachen Stückzahlen unbedeutend, nicht aber, wenn es um stilbildendes Innendesign geht. Für den Vario Star wählte man weiß satinierte Schrankklappen in Kombination mit silbergrauem Furnier.

Adria Supersonic 890 LL
Juergen Bartosch
Der Wohnraum im Adria Supersonic.

In Weiß erstrahlen auch die Hängeschränke des Adria Supersonic. Lichtakzente bis an den Boden tragen ihren Teil zur neuen Helligkeit im Reisemobil bei. Wer will, bekommt darüber hinaus nahezu schneeweiße Polster.

Mit hellen Bezügen und indirekter Beleuchtung wusste man auch bei Rapido schon immer gut umzugehen. Nun kommt ein helles Holzdekor hinzu, dessen Herkunft man eher in Skandinavien als in Frankreich vermutet hätte.

Weitere Beispiele gefällig? Da wäre der Bürstner Lyseo I oder der Frankia Neo I ebenso zu nennen wie einige aufgehellte Möbelflächen bei Carthago. Bei so vielen Modellen bleibt das sicherlich keine Modeerscheinung.

10. Im Detail optimiert

Es gibt Kritikpunkte, die wiederholt die promobil-Redaktion bei Fahrzeug-Tests gebetsmühlenartig. Denn: Die aufwändigen Testverfahren von promobil haben die Aufgabe, Produkte besser und nutzerfreundlicher zu machen.

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Ingolf Pompe
Familienfreundlich: Ösen für Isofix- Kindersitze – nicht nur im VW.

Die Hersteller nehmen unsere Kritik nicht immer gerne an, doch Wirkung zeigt sie auf Dauer meist trotzdem. "Steter Tropfen..." Die Sicherheit ist so eines der promobil-Mantras. Lange hat es gedauert, bis Isofix-Ösen für Kindersitze sich auf breiter Front in Reisemobilen durchsetzten. Immer wieder aufs Neue gefordert, auch weil übliche Sitzbänke zur Kindersitzbefestigung oft zu wenig Seitenhalt bieten, sind die Halterungen mittlerweile für viele Modelle zumindest optional verfügbar.

Auch regelmäßig in der Kritik: schlecht abgedichtete Toilettenschächte, was teils auf Unverständnis bei den Herstellern stößt. Doch falls mal ein Malheur mit der Kassette passiert, kann nichts in die Eingeweide laufen, wenn der Entnahmeschacht rundum abgedichtet ist. Scheint angekommen, bei neuen Mobilen ist Besserung sichtbar.

Ebenso bei den USB-Steckdosen: Mit mehr und besser platzierten Buchsen nähern sich Reisemobile der smartphone-geprägten Lebenswirklichkeit.

Optimierungsbedarf bleibt bei den Kontrollpanels, auch wenn ein paar Hersteller ihre Displays stark verbessert haben. Was hier zählt, ist weniger die schicke Optik als die praxisgerechte Funktion.

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