Alle Campervan-Neuheiten 2023
Die neuen Kompakten im Überblick

Neuheiten 2023

Sie sind beliebt wie nie: Campervans, also Campingbusse im Bulli-Format, überzeugen mit Flexibilität. Wir zeigen alle kompakten Camper und neuen Baureihen 2022/23 im Überblick.

Ahorn Camp Van City by Irmscher (2023)
Foto: Pfisterer

So viel Dynamik wie in der Klasse der kompakten Campervans, kleinen Campingbusse oder Bulli-Klasse herrscht in kaum einem Segment. Nicht nur die großen Marken bestimmen das Angebot, besonders die kleinen bringen eine große Vielfalt in die Modellwelt. Klar, in den kleinen Vans und Bussen ist nicht besonders viel Platz, da müssen die Entwickler und Entwicklerinnen kreativ werden. Und das tun sie!

Alles für Ihr Camping-Abenteuer

Dank Aufstelldach bringen immer mehr Hersteller ein Bad auf kleinstem Raum unter, vier Schlafplätze gibt es dann natürlich obendrein. Offroad-Optik und die Ausstattung mit wirklichen Gelände-Features sind ebenfalls oft zu sehen.

Apropos "Bulli": So dominierend wie in manch anderem Modelljahr ist Volkswagen im Moment nicht. Viele neue Modelle nutzen als Basisfahrzeug den Ford Transit Custom.

Alle neuen kompakten Campingbusse 2023 von A-Z

promobil zeigt alle Marken und Modelle fürs Modelljahr 2023 – mit besonderem Augenmerk auf die Neuheiten. Die folgenden Fahrzeug-Neuheiten haben wir bereits auf Vorteile und Nachteile gecheckt:

Kompakt ist Ihnen zu klein? Hier geht's zur Übersicht der großen Kastenwagen-Ausbauten 2023 mit Bad, die über 5,40 Meter lang sind und mehr Stehhöhe bieten.

Alle kompakten Campervans 2023 im Überblick

Wir haben die Hersteller in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt und erweitern die Liste, sobald es mehr Neuheiten gibt.

Abt XNH (2023) auf VW T 6.1

Die Tuningexperten von Abt bringen in Kooperation mit der Volkswagen Group Services GmbH einen Campervan in einer limitierten Stückzahl von 500 Exemplaren heraus. Die coole Folierung mit kartografischen Elementen macht direkt Lust auf den ersten Roadtrip im Bulli.

Der großzügige Innenraum bietet Platz für Schränke und Stauraum, auch dank des langen Radstands, der 40 cm mehr Länge bringt. Zwei Küchen finden sich im Abt-Camper: eine im Innenraum und eine Outdoorküche im Heck auf einem Auszug. Für den recht hohen Grundpreis gibt es schon einiges an Ausstattung in Serie: Markise, Fahrradträger, ein Camping-Stuhl-Set, Anhängerkupplung, Trenntoilette und die Toppermatratze müssen nicht extra dazugebucht werden. Den ausführlichen Artikel zum Abt XNH finden Sie hier.

  • Abt XNH: 1 Grundriss, ab 138.900 Euro

Aktivcamper Mercedes-Benz EQV

Aktivcamper hat mit dem elektrischen EQV ein E-Camper im Angebot. Mit einer Reichweite von (laut Hersteller) 400 km wird der elektrische Mercedes für CamperInnen attraktiv. Den 5,14 Meter kurzen Bus gibt es ab 78.000 Euro.

Gerade für Familien eignet sich der Ausbau von Aktivcamper. Bis zu vier Personen können im Camper übernachten, zwei im Aufstelldach und zwei auf der umgebauten Rückbank. Letztere bietet ebenfalls eine nützliche Zusatzfunktion, denn sie kann dank der im Winkel verstellbaren Kopfleiste tagsüber als bequemes Sofa genutzt werden. Den Premieren-Artikel zum Aktivcamper Mercedes-Benz EQV gibt es hier.

  • Aktivcamper Mercedes-Benz EQV: 1 Grundriss, ab 78.000 Euro

Alpincamper

Alpincamper Vivaro 2 und Vivaro 4

Mit seinen überarbeiteten Ausbauten der Vivaro-Modelle bietet Alpincamper zwei neue Grundrisse an. Der Vivaro 4 besitzt einen klassischen Campingbus-Grundriss mit vier Schlaf- und Sitzplätzen. Im Vivaro 2 profitieren Paare dank des Hubdachs von einer Stehhöhe von 1,90 Metern. Im Innenraum stehen sich eine Längsbank mit Betterweiterung und die Küchenzeile im Heck gegenüber.

Beide Fahrzeuge haben einen Opel Vivaro 2.0 mit 145 PS als Basis. Bei beiden ist eine serienmäßige Fahrzeugerhöhung im Opel-Schlechtwege-Paket inbegriffen. Die Höherlegung vereinfacht das Fahren auf unebenen Straßen sowie bei Schnee, Matsch und Sand. Mehr zu den Neuheiten von Alpincamper gibt es hier: Neue Opel-Campervans mit Aufstell- oder Hubdach.

Alpincamper VW ID.Buzz Campervan

Auch der ID.Buzz Campervan ist für zwei Personen ausgelegt. Im Elekro-Bulli entsteht unter dem Hubdach eine Innenhöhe von 1,84 Metern. Der Ausbau ist wie beim Vivaro 2 mit einem Längssofa konzipiert. Dieses kann zu einem Bett mit einer Liegefläche von 1,20 x 1,95 Meter umgebaut werden. Vom Design her erinnert der Innenausbau, der in hellem Grün, grauem Filz und Karo-Stoff gehalten ist, an einen Retro-Bulli. Auf Wunsch gibt es auch andere Interieurs. Hier gibt es alle Infos zum Alpincamper ID.Buzz.

  • Alpincamper Vivaro: 2 Grundrisse, Preis auf Anfrage
  • Alpincamper VW ID.Buzz Campervan: 1 Grundriss, ab 80.000-84.000 Euro

Ahorn Camp

Gemeinsam mit dem Tuning-Spezialisten Irmscher hat Ahorn Camp ein sportliches Sondermodell des Renault-Trafic-Ausbaus Ahorn Camp Van City (hier im promobil-Dauertest) entwickelt, das auf dem Caravan Salon 2022 in Düsseldorf Premiere feierte. Das graue Fahrzeug hat unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Premiumbereifung, einen Dachspoiler und einen Tieferlegungsfedersatz.

Das knapp fünf Meter lange Fahrzeug bringt 130 PS mit und eine Dieselheizung. Der Grundpreis liegt bei 51.800 Euro, das Ausstellungsfahrzeug bringt es auf 65.274 Euro. Mehr zum Ahorn Camp Van City by Irmscher.

  • Ahorn Camp Van City: 1 Grundriss, ab 51.800 Euro
  • Ahorn Camp Van Big City: 1 Grundriss, ab 53.300 Euro

Bürstner

Copa C 500 4x4

Zwei neue Grundrisse gibt es beim Büstner Copa auf Ford Transit Custom. Schon 2021 hatte Bürstner den Copa Trail gezeigt, jetzt gibt es ein weiteres Modell, den Bürstner Copa C 500 4x4, das sogar über Allrad verfügt. Außerdem bringt Bürstner einen weiteren Grundriss mit Bad: Ein vorne angeschlagenes Hochdach ermöglicht Stehhöhe im Heck, wo sich das Mini-Bad befindet. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Bürstner Playa C 500

Als Limited Edition stellt Bürstner den Urban-Camper Playa mit Renault-Trafic-Basis auf dem Caravan Salon Düsseldorf 2022 vor. Der Ausbau umfasst zwei Schlafplätze im SCA-Aufstelldach, zwei weitere auf einer Schlafsitzbank, eine Möbelzeile sowie eine vollausgestattete Küchenzeile.

Im Vergleich profitiert die Limited Edition von einer umfangreicheren Serienausstattung als die weiteren Modelle von Bürstner. Unter anderem sind die Markise, ein Navigationssystem, Parkassistent und Rückfahrkamera sowie eine Kompressor-Kühlbox und eine Standheizung enthalten. Den "Urban Camper" Playa C 500 stellen wir hier ausführlich vor.

  • Bürstner Copa: 2 Grundrisse, ab 44.690 Euro
  • Bürstner Playa: 1 Grundriss, ab 62.990 Euro

Custom Bus Purist

Die VW-Ausbauer aus Langenhagen bei Hannover bringen mit dem Custom Bus Purist einen Ausbau auf Basis des T6.1. Wie der Name es erahnen lässt, kommt der Purist sehr minimalistisch daher. Die Möbelzeile auf der linken Seite hat eine Breite von gerade einmal 15 Zentimetern. Der Clou: Sie kann in den Innenraum ausgeklappt werden und bringt so unter anderem eine Spüle und Staufächer zum Vorschein. Die Wasserver- bzw. -entsorgung übernehmen zwei 13-Liter-Kanister, optional kann ein großer 105-Liter-Unterflurtank und bei Bedarf eine Warmwasseraufbereitung ergänzt werden.

Der Purist ist mit einem portablen Gaskartuschenkocher sowie einer mobilen 18-Liter-Kompressorkühlbox ausgestattet. Dank des schmalen Möbelelements passen drei Personen auf die Rückbank, die zu einem Bett mit einer komfortablen Breite von bis zu 160 Zentimetern umgebaut werden kann. Der Purist von Custom Bus ist ab 58.600 Euro erhältlich, ein Aufstelldach ist in diesem Preis allerdings noch nicht enthalten. Erste Bilder und mehr Details erfahren Sie hier.

  • Custom Bus Purist: Campervan, 1 Grundriss, ab 58.600 Euro

Dailycamper Scudo

Wer in der Stadt lebt und wenig Platz für ein Fahrzeug hat, interessiert sich sicher für Microcamper, wie den 4,61-Meter lange Dailycamper. Neben den kompakten Maßen spricht der günstige Grundpreis von 44.950 Euro für das Modell. Damit spricht der Dailycamper unter anderem EinsteigerInnen an.

Der Ausbau des Fiat Scudo mit 120-PS-Motor ist für zwei Personen ausgelegt. Trotz der kompakten Maße kommt die Liegefläche der Schafsitzbank auf 1,21 x 1,95 Meter. Auch in der Küche ist mit Frisch- und Abwassertank, einem Gaskocher und einer Kühlbox alles essenziell Wichtige vorhanden. Neben den Fächern im Möbelmodul bieten zwei Verstauboxen im Heck Platz für das Campinggepäck. Sie möchten ausführliche Infos zum Modell? Hier gibt es mehr zum Dailycamper Scudo.

  • Dailycamper Scudo: 2 Grundriss, ab 44.950 Euro

Dethleffs

Bereits im Frühjahr hat Dethleffs einen Campervan gezeigt, der in die Kategorie kompakte Campervan passt, den Dethleffs Globevan. Wie auch Bürstner basiert der Globevan auf dem Ford Transit Custom. In Serie kommt der neue Globevan mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor und 130 PS.

Dank seiner kompakten Abmessungen soll das Fahrzeug flexibel genug sein, die Wünsche Interessierter sowohl im Alltag als auch unterwegs beim Campingurlaub zu erfüllen. Zwei Modell-Varianten den Camp One und den Camp Two wird es vom kompakten Campervan geben. Wir haben den Globevan schon ausprobiert, wie uns der Camper gefallen hat, erfahren Sie im Video. Noch mehr Infos gibt es hier.

  • Dethleffs Globevan: Campervan, 1 Grundriss, ab 51.499 Euro

Easygoinc

Die Firma aus Österreich baut mit ihrem Easygoinc Roamer einen VW T6.1 mit Zirbenholz-Möbeln aus. Als Verkleidungselement nutzt der Roamer Filz. Es gibt den Campervan in verschiedenen Ausbaustufen und eine Offroad-Ausstattung von Seikel. Alles über den Easygoinc Campervan lesen Sie hier.

  • Easygoinc. Roamer: ab 63.000 Euro

Flowcamper

Frieda Volt heißt das neuste Projekt von Flowcamper. Der Campervan ist dabei kein Neufahrzeug im klassischen Sinn. Es handelt sich vielmehr um einen gebrauchten VW T5 oder T6 mit Verbrennungsmotor, den Flowcamper beim Start-up Naext aus Seevetal bei Hamburg zum E-Camper umrüsten lässt. Der VW-Bus bekommt einen E-Motor mit 150 PS und einen 72-kWh-Akku spendiert, was ihm zu einer Reichweite von etwa 300 bis 320 Kilometern verhelfen soll. Außerdem werden alle Verschleißteile, wie etwa Bremsen oder Fahrwerksteile, erneuert. Zum Frieda-Volt-Ausbau gehören eine 160 Zentimeter breite Schlaf-Sitzbank, ein optionales Aufstelldach, Küche mit Einflamm-Gaskocher, 12-Liter-Frischwasserkanister sowie eine 21-Liter-Kompressorkühlbox. Wir haben uns den Frieda Volt schon angeschaut, hier geht es zum Artikel.

  • Flowcamper Frieda Volt: E-Campervan, 1 Grundriss, Preis: k.A.

Irmscher VW T6.1

Mit seiner olivgrünen Matt-Folierung mit schwarzem Details sowie mattschwarzen Felgen fällt der VW T6.1 von Irmscher auf. Die Preise gibt es nur auf Anfrage, sie werden je nach KundInnenwunsch ausgestattet. Allein für die Möbelmodule sind zwischen 2.000 und 9.500 Euro einzuplanen.

Neben einem optionalen Aufstelldach wird der Ausbau mit einem ausbaubarem Möbelmodul versehen. Das Campingmodul "i-Box" komprimiert alles Wichtige in einem ausziehbaren Heckmöbelstück. Eingebaut sind ein Zweiflammen-Kocher, ein Waschbecken inklusive 25-Liter-Frischwasserkanister, eine Kompressorkühlbox sowie Schubladen und Arbeitsfläche. Geschlafen wird auf der umgebauten Schlafsitzbank. Den ganzen Artikel finden Sie hier: VW T6.1 von Irmscher.

  • Irmscher VW T6.1: Grundriss variabel, Preis auf Anfrage

Karmann

Was die kompakten Campingbusse angeht, ist das so eine Sache bei Karmann Mobil. Sie kommen selten, um zu bleiben. So präsentierte der Hersteller bereits 2014 einen Kompaktcamper namens Colibri. Der fuhr auf Renault-Trafic-Basis und war bis 2017 erhältlich. In der darauffolgenden Saison startete Karmann die Auslieferung des Danny, der wiederum auf dem Fiat Talento basierte. Nur ein Jahr später verschwand auch dieses Modell wieder vom Markt. Seit letztem Jahr rollt dessen Nachfolger über die Straßen, der Karmann Duncan. Ausbaubasis ist in diesem Fall der Ford Transit Custom. Aktuelle Verbesserungen an dieser Baureihe lassen eine längere Verweildauer erwarten.

Die Campingbus-Marke aus dem rheinland-pfälzischen Sprendlingen bietet ihren Kompaktbus Duncan jetzt auch in einer vollausgestatteten Langversion an. Der Duncan 545 hat eine Länge von 5,35 Metern und basiert auf dem Ford Transit Custom. Er kommt mit einer Winkelküche im Heck und einem kleinen Sanitärbereich, der mit einer Kassettentoilette und einem Waschbecken mit Duscharmatur ausgestattet ist. Beim Duschen fehlt allerdings ein Vorhang – wer duscht, sollte das vorsichtig und am besten im Sitzen tun, damit nicht der gesamte Heckbereich nass wird. Gut: Der Duncan 545 ist serienmäßig mit einem Warmwasserboiler ausgestattet. Die Zweier-Sitzbank kann zum Schlafen umgelegt werden, zwei weitere Schlafplätze gibt’s im nach hinten öffnenden Aufstelldach. Was im Duncan 545 etwas zu kurz kommt, ist der Stauraum, hier bieten andere Kompaktbusse mehr Schränke und Platz, etwa für Campingmöbel. Der Duncan 545 hat in der Basisversion einen 105-PS-Motor. Preislich geht es bei gut 53.000 Euro los. Für 5.000 Euro zusätzlich ist das No-Limits-Paket erhältlich; dann gibt’s den Duncan unter anderem mit 130 PS und Außendusche. Mehr zu den Karmann-Neuheiten erfahren Sie hier.

 komplett ausgestatteter Campingbus inklusive Toilette und Dusche
 Warmwasseraufbereitung serienmäßig
 Eckküche mit viel Arbeitsfläche
 hochwertiger Möbelbau
 Tisch für Sitzgruppe platzsparend in der Schiebetür untergebracht
 attraktiver Preis

 begrenzter Stauraum
 kein Duschvorhang vorhanden

  • Karmann Duncan: Campervan, 2 Grundrisse, Preise: ab 53.000 Euro

KEC Motors

Ein Bulli für die Weltreise? Laut Hersteller ist der KEC Motors Mountaineer Grand Adventure genau das. Auf Basis des VW T6.1 4Motion steht der Campervan für Abenteuer abseits viel befahrener Wege bereit. Es gibt den Mountaineer Adventure mit langem und kurzem Radstand, beide Modelle sind für vier Personen ausgelegt. Die Küchenmodule sind individuell konfigurierbar. Im Mountaineer Grand Adventure packt der Hersteller zusätzlich noch ein Desert-Fahrwerk und Seikel-Stoßdämpfer ins Fahrzeug. Klingt gut? Noch mehr Fernreise-Features zeigt dieses Video:

Den ausführlichen Artikel zu dem Offroad-Camper können Sie hier lesen.

  • KEC Motors Mountaineer Adventure: Campervan, 2 Grundrisse, Preis: ab 69.000 Euro

Laika

Noch ein sogenannter Urban Camper kommt von der italienischen Marke. Mit dem Laika Kosmo Urban startete der Hersteller bereits im Frühjahr in Frankreich, den kompakten Camper gibt es künftig auch in Deutschland. Mit an Bord sind Küche, Aufstelldach, Schlafsitzbank und mehr Campingausstattung. Den ausführlichen Artikel zum Kosmo Urban gibt es hier.

  • Laika Kosmo: insgesamt 13 Grundrisse als Campingbus, Integrierter, Teilintegrierter und Alkoven.

Mercedes-Benz

Möbelmodul-Hersteller Sortimo stattet den rein batterie elektrischen Midsize-Van Mercedes EQV mit einer "Multifunktionsbox" aus, bestehend aus Küche im Heck und Schlafmodul im Fond. Besonderer Fokus lag bei der Entwicklung auf einem geringen Gewicht, das mit über die Reichweite entscheidet. Denn: Weniger ist mehr, im Fall des EQV 300 bis zu 363 Kilometer. Darüber hinaus gibt es für den Van ein Aufstelldach mit integrierten Solarpaneelen. Noch mehr Details und einen ersten Fahrbericht des EQV gibt es hier.

Die in Design und Größe mit dem EQV eng verwandte V-Klasse ist Basis für den Kompakt-Campingbus Mercedes Marco Polo. Sein Ausbau ist auf dem Caravan Salon in einer neuen Farbvariante zu sehen, inklusive Boden in Stein- statt Parkettoptik. Ein lang erwartetes Update erhält die MBUX-Navigation im Mercedes Sprinter. Im Profil können nun Maße und Gewicht des Wohnmobils eingegeben und bei der Routenführung berücksichtigt werden. Alles über die Marco-Polo-Baureihe finden Sie hier.

Die Stuttgarter bauen ihre Mercedes T-Klasse zum Mikrocamper aus. Marco-Polo-Modul nennt Mercedes-Benz seinen Ausbau, den der Konzern bei Brabus produzieren lässt. Der Ausbau besteht serienmäßig aus einem 2 mal 1,15 Meter großen Bett, das sich über einen Klapp-Schiebe-Mechanismus leicht aufbauen lässt und mit Tellerfedern bestückt ist. Optional gibt es ein zusätzliches Küchenmodul mit drei Auszügen im Heck. Die Ausstattung besteht aus einer faltbaren Spülwanne, einem 12-L-Frischwassertank, einer 15-L-Kompressor-Kühlbox und einem einflammigen Gaskartuschenkocher. Die Stromversorgung erfolgt über die Starterbatterie. Ab Ende des Jahres soll das Marco-Polo-Modul erhältlich sein, ein Preis steht aktuell noch nicht fest. Ausführliche Infos zur T-Klasse als Campingfahrzeug zeigen wir hier.

 hochwertig verarbeitetes Camping-Modul
 Küche mit Softclose-Auszügen
 Tisch für innen und außen
 zwei Stühle und Fenstertaschen inklusive

 kein Aufstelldach
 geringe Innenhöhe

  • Mercedes EQV: E-Campervan, Preis: ab 71.388 Euro
  • Mercedes Marco Polo: Campervan, 3 Grundrisse, ab 58.290 Euro
  • Mercedes T-Klasse Camper: Mikrocamper, 1 Grundriss, Preis: ab ca. 30.000 Euro

Nissan Primastar Seaside by Dethleffs

In Kooperation mit Dethleffs baut Nissan den Aufstelldach-Camper Seaside aus. Die Zusammenarbeit für dieses Modell war bereits für die Saison 2022 angekündigt, wurde letztlich auf der CMT Anfang 2023 präsentiert.

Der 150 PS starke Primastar liefert serienmäßig eine ganze Reihe von Fahrassistenzsystemen mit. Der Ausbau des 5,08 Meter langen Campers folgt dem klassischen Campervan-Grundriss mit einer Möbel-/ Küchenzeile auf der linken Fahrzeugseite, einem Aufstelldach mit Bett sowie einer Schlafsitzbank. Zusätzlich kann auf den Schienen im Fahrzeug eine zweite Sitzbank angebracht werden. Den kompletten Artikel zum Nissan Primastar Seaside by Dethleffs gibt es hier.

  • Nissan Primastar Seaside by Dethleffs: 1 Grundriss, ab 69.950 Euro

Nordvan

Nordvan MK 490 neuer Campervan
Nordvan
Der neue kompakte Camper von Nordvan.

Nordvan MK 490 heißt das neuste Modell der Manufaktur aus dem schleswig-holsteinischen Neumünster. Das Fahrzeug basiert auf dem VW T6.1 mit kurzem Radstand und hat für einen Bulli-Ausbau einen ungewöhnlichen Grundriss. Eine L-förmige Küche mit viel Ablagefläche, 24-Liter-Frisch- und 21-Liter-Abwasserspeicher sowie einem 51-Liter-Kühlschrank befindet sich im hinteren Teil des Fahrzeugs, ebenso wie ein Kleiderschrank und eine Toilette. Das Aufstelldach öffnet nach hinten.

Im vorderen Teil des Fahrzeugs befindet sich eine Zweier-Sitzbank, die nicht umgelegt werden kann und zum Schlafen lediglich für ein Kind geeignet ist. Preislich beginnt der MK 490 bei etwa 65.000 Euro, Zusatzausstattung wie eine 130-Watt-Solaranlage fürs Dach gibt es optional.

Nordvan baut weitere Modelle auf Anfrage individuell aus.

  • Nordvan MK 490: Campervan, Preis: ab 65.000 Euro

Panama P12 Sport

Bis zu sieben Sitzplätze und vier Schlafplätze finden im Ausbau des Transit-Custom von Panama Platz. Es gibt ihn in einer kurzen und langen "Plus"-Variante. Die größere Schlafmöglichkeit im Aufstelldach misst 1,20 x 1,94 Meter unterfederte Liegefläche. Die Campingküche sowie der Kleiderschrank befinden sich fahrerseitig und erlauben platztechnisch die Mitnahme einer Campingtoilette. Zusätzlich zum Grundpreis von 62.840 Euro machen die optionalen Zusatzpakete den Camper fit fürs schlechte Wetter. Alle Details zum Panama P12 Sport gibt es hier.

  • Panama P 12: 2 Grundrisse, ab 62.840 Euro

Pössl

Bislang waren die Kompaktcamper von Pössl auf Basis des Citroën Spacetourer, der Vanster mit rudimentärer Campingausstattung und der Campster mit fest eingebauter Küchenzeile, lediglich mit Verbrennungsmotor erhältlich. Jetzt gibt’s den Campervan auch als Elektrofahrzeug E-Vanster.

Die Basis des Modells bildet der Citroën E-Spacetourer mit 136 PS, der bei Tempo 130 automatisch abregelt. Als Energiequelle ist ein 75-kWh-Akku installiert, der laut Citroën eine Reichweite von gut 300 Kilometern ermöglichen soll. Serienmäßig ist im E-Vanster neben dem Aufstelldach nur ein Induktionskocher im Heck vorgesehen. Wer das Fahrzeug häufiger zum Campen nutzt, der kann für gut 2.200 Euro seinen E-Vanster mit einer Campbox fürs Heck mit Waschbecken, zwei Wasserkanistern sowie einem 2-Flammen-Gaskocher aufrüsten. Für gut 2.700 Euro gibt’s die Campbox auch mit Matratze. Preislich geht’s beim E-Vanster bei etwa 60.000 Euro los. Einen ersten Test und mehr Infos gibt es hier.

  • Pössl E-Vanster: E-Campervan, 1 Grundriss, ab 60.000 Euro
  • Pössl Campster/Vanster: Campervan, Basis Citroën Spacetourer, 2 Grundrisse, Preis: k.A.
  • Pössl Campstar/Vanstar: Campervan, Basis Mercedes V-Klasse/Vito, 2 Grundrisse, Preis: k.A.

Randger

Die Marke Randger aus dem französischen Trigano-Konzern bringt einen Ford-Transit-Custom-Ausbau mit zwei verschiedenen Küchenformen: Längs- oder Winkelküche. Das Ausfstelldach öffnet nach hinten. Eng verwandt sind die Modelle mit dem Karman Duncan, der ebenfalls zum Konzern gehört. Mehr Infos hier.

Randger R 530/531: 59.820 Euro

Reimo

Reimo VW T7 Free-Van

Mit Reimo hat einer der ersten Anbieter einen Ausbau des neuen Multivan im Programm. Der Ausbau trägt den Namen VW T7 Free-Van und beinhaltet ein modulares System aus einem Küchenelement auf der linken Fahrzeugseite und einem Bett für unten. Beide Elemente sind auch einzeln erhältlich (Bett 1.269 Euro, Küche 2.490 Euro), werden mit Schrauben im Fahrzeug befestigt und können bei Nichtgebrauch herausgenommen werden. Das Bett besitzt eine komfortable Größe von 2,13 mal 1,38 Meter. Nachteil: Wegen der üppigen Länge passt der Ausbau nur in den Multivan mit langem Hecküberhang. Reimo stattet das Messe-Fahrzeug zudem mit einem eigenen Aufstelldach-Prototyp aus. Ob es kommt und zu welchem Preis, ist aber noch nicht bekannt. Hier gibt es alle Infos zum Reimo VW T7 Free-Van.

 hochwertig verarbeitetes Küchenmodul
 Brausekopf kann auch als Außendusche genutzt werden
 großes Bett mit bequemer Matratze

 Spülbecken in der Küche recht schmal
 Ausbau funktioniert nur in der Langversion des VW Multivan

Reimo Mercedes-Benz EQV

Ausbauspezialist Reimo rüstet den elektrischen Mercedes EQV zum Kompaktcamper um. Zum Ausbau gehören ein nach vorne öffnendes Schlafdach sowie zwei Möbelmodule. Im vorderen Modul ist eine Spüle, ein Fach für einen Gaskartuschenkocher und ein Klapptisch integriert, im hinteren eine Kühlbox und Staufächer. Die Möbelmodule sollen auch für die Mercedes-Schienensysteme im Vito und in der V-Klasse passen. Mehr Infos dazu zeigt promobil hier.

Bei Reimo gibt es außerdem den VW Caddy 5 Camp. Das Aufstelldach des Camp öffnet nach hinten. Der Innenausbau des Fünfsitzers besteht aus einer Schlafsitzbank sowie einer Möbelzeile auf der rechten Seite inklusive Waschbecken, 39-L-Kompressorkühl- schrank, wahlweise Gaskartuschen- oder Induktionskocher und Staufächern.

Ausblick auf den Caravan Salon: Dort will Reimo den Prototyp eines Ausbaus des VW Multivan zeigen – mit Aufstelldach, einer weiteren Schlafmöglichkeit unten und einem Küchenmodul. Das Fahrzeug soll damit bis zu vier Campern auf ihren Reisen als Unterkunft dienen.

  • VW T6.1: Campingbusse, 8 Grundrisse, ab 45.990 Euro
  • VW Caddy: Campingbusse, 2 Grundrisse, ab 33.990 Euro
  • Weitere Basisfahrzeuge: Campingbusse, Grundrisse auf Anfrage

Rhön Camp

Bulli-Fans aufgepasst: Von Rhön Camp gibt’s mit dem Ultimate einen neuen Ausbau auf Basis des VW T 6.1. Der Ultimate kommt mit einem optisch ansprechenden Möbelbau und einer umfangreichen Serienausstattung. Dazu gehören unter anderem eine Markise, Außendusche, die 180-Wp-Solaranlage, ein großer 65-L-Frischwassertank und Campingmöbel für draußen, die genau wie beim California in Schiebetür und Heckklappe platzsparend untergebracht sind. Was ebenfalls gefällt: Im Grundpreis ist bereits der 150-PS-Motor beim Basisfahrzeug mit dabei. Einziger Kritikpunkt bei unserem ersten Kontakt mit dem Fahrzeug: Die 2,8-kg-Gasflasche ist unten in der Küchenzeile untergebracht, dadurch bleibt hier weniger Stauraum für Geschirr und Töpfe. Preis für den Ultimate: ab 70.000 Euro.

 optisch ansprechender Möbelbau
 viele typische Extras im Grundpreis enthalten
 etwa Soundsystem und Induktionslader für Smartphone.

 wenig Stauraum im Küchenunterschrank vorhanden

  • Rhön Camp VW T6.1: 1 Grundriss, ab 71.990 Euro

Spacecamper Modular Serial 7

Der hessische Ausbauspezialist Spacecamper baut den VW T7 als Microcamper aus. Alle Möbelmodule sind komplett ausbaubar, nach dem Urlaub kann der T7 also zum Alltagsfahrzeug werden.

Da sich der Hauptblock des Möbelmoduls im Heck befindet, ist vorne Platz für eine große Sitzgruppe mit Rückbank, drehbaren Vordersitzen und einem Tisch. Abends wird die Rückbank umgeklappt und mit einem Polster zum Bett erweitert. Der Grundpreis von 62.548 Euro umfasst ein Küchenmodul. Mehr zum Spacecamper Modular Serial 7.

  • Modular Serial 7: Grundriss variabel, Preis ab 62.548 Euro

Salty Blue

Die Hamburger Modulmöbel-Manufaktur baut einen Premium-Campervan auf Basis des Mercedes Vito. Eine Besonderheit ist, dass die Schlafsitzbank komplett ausgebaut werden kann. Das ermöglicht eine flexible Nutzung des Vito und die Marke Salty Blue bleibt ihrem Modulmöbel-Konzept treu. Ausführliche Infos zum Konzept Salty Blue Vito finden Sie hier.

  • Salty Blue Vito: 1 Grundriss, ab 74.900 Euro

Tonke

Die Niederländer gehören zu den ersten Anbietern, die einen Ausbau auf Basis des vollelektrischen Mercedes EQV anbieten. Den Tonke EQV gibt es in zwei Versionen: als EQV Touring mit Zweier-Schlafsitzbank und Möbelzeile auf der linken Seite oder als EQV Adventure mit Platz für drei Personen auf der Rücksitzbank und optionaler Heckküche.

Wer sich für die vollausgestattete Touring-Version entscheidet, kommt in den Genuss eines gasfreien Kompaktcampers mit Induktionskochfeld im nach außen schwenkbaren Küchenblock. Zudem ist der Touring mit einem 3000-Watt-Wechselrichter und einer Lithium-Batterie ausgestattet. Die Preise beginnen bei 73.750 Euro für den Tonke EQV Adventure und 96.998 Euro für das Touring-Modell. Noch mehr über den Tonke EQV erfahren Sie hier.

Ein E-Auto als Antrieb und kein Gas an Bord: Der niederländische Ausbauer Tonke zeigt mit dem EQV Touring, wohin die Reise in Sachen Kompaktcamper gehen kann. Statt eines Gaskochers besitzt der Tonke, der auf der E-Version der Mercedes V-Klasse basiert, ein Induktionskochfeld, geheizt bzw. klimatisiert wird über eine Wärmepumpe. Neben dem 100-kWh-Akku des Basisfahrzeugs ist der EQV Touring mit einer 90-Ah-Aufbaubatterie ausgestattet, beide können sich gegenseitig mit Strom versorgen. Nettes Zusatzfeature: An der Stelle des klassischen Diesel-Tankstutzens wird beim Tonke die Außendusche installiert.

 Basisfahrzeug mit kräftigem E-Motor (150 kW/204 PS)
 gasfreie Bordtechnik mit Induktionskocher und Wärmepumpe
 hochwertiger Möbelbau
 3.000-Watt-Wechselrichter serienmäßig

 sehr hoher Grundpreis (ab ca. 97.000 Euro).

  • Tonke EQV: E-Campervan, 2 Grundrisse, ab 97.000 Euro
  • Tonke Van: Campervan, 2 Grundrisse, Preis: k.A.

Vanestro

Vanestro
Thissen
Die Küche im Pacific ist mit einem Zweiflamm-Gaskocher und 20-Liter-Frisch- und Grauwassertanks ausgestattet. Sie kann entnommen werden.

Der polnische Ausbauer, für den La Marca hierzulande den Vertrieb übernimmt, ist erst seit einem Jahr auf dem deutschen Markt vertreten. Mit dem Atlantic und dem Pacific hat Vanestro zwei Ausbauten im Programm, beide basieren auf dem Ford Tourneo Custom. Der Pacific ist mit einer Möbelzeile auf der Fahrerseite ausgestattet, der Küchenblock kann durch die fahrerseitige Schiebetür im Tourneo Custom komplett entnommen werden. Was uns beim Pacific gefallen hat: Der Kompaktcamper besitzt gleich zwei Aufbaubatterien mit jeweils 120 Ah Kapazität. Außerdem kommt er serienmäßig mit sieben Sitzen – neben der Zweier-Schlafsitzbank gehören drei Einzelsitze zur Grundausstattung. Preis: ab ca.75.000 Euro.

 zwei Schiebetüren
 entnehmbarer Küchenblock
 sieben Sitze serienmäßig
 Basisfahrzeug auch als Hybrid-Version erhältlich

 wenig Stauraum im Küchenblock.

  • Pacific: 6 Grundriss, ab 75.000 Euro
  • Atlantic: 3 Grundrisse

Vantourer

Im Segment der Kompaktcamper hat Vantourer bislang den Urban Camper auf Basis des Mercedes Vito im Programm. Auf dem Caravan Salon wollen die Koblenzer ein neues Modell auf V-Klasse-Basis zeigen. Mehr Details zum Fahrzeug sind noch nicht bekannt.

Volkswagen

Seit Beginn des Sommers läuft bei VW die Produktion des vollelektrischen ID.Buzz. Kunden können den Bus bereits bestellen, mit einer Auslieferung ist laut Hersteller im Herbst zu rechnen. Der ID.Buzz wird im Werk Hannover gebaut, hier sollen zukünftig bis zu 130.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen. Den ID.Buzz gibt es in zwei Versionen: als ID.Buzz für Familie und Freizeit und als ID.Buzz Cargo für den gewerblichen Einsatz. Beide kommen mit einem 204 PS starken E-Motor und einem 77-kWh-Akku, der Reichweiten von gut 400 Kilometern (WLTP-Standard) ermöglichen soll. Mehr Details zum ID.Buzz gibt es hier.

Wann ein Campingbus auf ID.Buzz-Basis von VW kommt, ist noch nicht bekannt. Als weitere moderne Ausbaubasis bietet VW außerdem den Multivan mit Hybrid- oder Verbrennerantrieb an. Ein paar Ausbauer wie Reimo haben für den Caravan Salon in Düsseldorf bereits erste Campinglösungen dafür angekündigt.

Daneben gibt es von VW die selbst ausgebauten California-Modelle: Für Puristen etwa den Caddy California, einen Hochdachkombi mit minimalistischer Campingausstattung. Oder den Bestseller der Kompaktklasse, den California T6.1 mit Aufstelldach, als Ocean mit Möbelzeile links.

  • VW Caddy California: Mikrocamper, 1 Grundriss, ab 31.761 Euro
  • VW California T6.1: Campervan, 3 Grundrisse, ab 54.460 Euro

Werz

Einen Offroad-Campervan auf Basis des T6.1 hat Werz schon im Frühsommer vorgestellt: den Magnum 5.3. Das feste Hochdach liefert Stehhöhe und der Grundriss mit L-förmiger Sitzbank lässt sich sehr unkompliziert zum Bett umbauen. Ausgelegt ist der Bulli zunächst für zwei Reisende, auf Wunsch verbaut Werz aber im Hochdach ein weiteres Bett. Der T6.1 kommt mit langem Radstand und hat einiges an Offroad-Ausstattung an Bord.

Sie wollen mehr Informationen zum neuen Campervan von Werz? Wir haben uns den Campervan schon angeschaut: Den ganzen Artikel gibt es hier.

  • Werz Magnum 5.3: Campervan, 124.675 Euro
  • Werz Camper 4.9: Campervan, Preis: k.A.

Westfalia

Neu kommt bei Westfalia ein Ford-Modell, das schon Ende 2021 vorgestellt wurde, nun endgültig im Programm an: der Westfalia Kelsey. Er basiert auf dem 5,34 Meter langen Transit Custom und ist mit rechtsseitiger Küchenzeile und WC im Heck ähnlich eingerichtet wie der Kepler One auf VW T6.1.

Eine Spezialität hat Westfalia zusammen mit dem Fraunhofer Institut und dem Solartechnologieunternehmen Opes entwickelt. Ein besonders leichtes und flaches, großflächiges Solarpanel, das im Werk direkt in die Aufstelldächer verschiedener Modelle integriert wird. Es versorgt den Bordakku mit bis zu 365 Watt Sonnenenergie und soll unempfindlich gegen Verschattung sein.

  • Westfalia Club Joker/Club Joker City: 2 Grundrisse, Basis VW T 6.1, Preis: k.A
  • Westfalia Jules Vernes: 1 Grundriss, Basis Mercedes V-Klasse, Preis: k.A
  • Westfalia Kelsey: 1 Grundriss, Basis Ford Transit Custom, Preis: k.A.
  • Westfalia Kepler: 3 Grundrisse, Basis VW T 6.1, Preis: k.A.

Yucon

Eine wichtige Neuheit aus dem Hause Frankia betrifft die Submarke Yucon. Zunächst mit edlen Kastenwagen-Ausbauten des Mercedes Sprinter gestartet, folgten im vergangenen Jahr vier Fiat-Ducato-basierte Modelle in volkstümlicheren Preisregionen. Nun ergänzt Yucon das Angebot um einen alltagstauglichen Campervan mit Aufstelldach auf Basis des kompakten Renault Trafic.

Wie die Fiat-Modelle werden auch die Yucon Renault von der Frankia-Mutter Pilote ausgebaut. Damit steigt Yucon in jene populäre Klasse ein, die vom VW California beherrscht wird. Der Yucon Renault folgt grundsätzlich den Konventionen dieser Kategorie, macht aber noch etwas mehr daraus. So gibt es eine einfache Variante ohne verschiebbare Sitzbank, ein Modell mit fünf Plätzen und eine erweiterte Ausführung auf Basis des langen Renault-Radstands. Typisch für Yucon sind die hellen und geradlinigen Möbel, außerdem eine Serienausstattung, die keine gravierenden Lücken aufweist.

Bislang hatte Yucon Campingbusse auf Basis des Fiat Ducato und Mercedes Sprinter im Programm, jetzt kommen drei kompakte Camper auf Renault Trafic hinzu. Wir haben uns den 55 SB genauer angeschaut. Er besitzt den langen Radstand und bietet dadurch viel Stauraum in der Möbelzeile auf der linken Fahrzeugseite. Gut: Die Staufächer sind zum größten Teil mit Rollo-Türen versehen, so kommt man stets ans Gepäck, egal in welcher Position sich die Sitzbank gerade befindet. Was uns ebenfalls gefallen hat, sind der mit 60 Litern üppig dimensionierte Frischwassertank, die serienmäßige Außendusche und die zahlreichen USB-Lademöglichkeiten. Die Kopffreiheit bei geschlossenem Aufstelldach ist allerdings etwas knapp. Preis für den Yucon 55 SB: ab 58.500 Euro.

 dank 5,48 m Länge viel Stauraum im Heck und in der Möbelzeile
 großzügig dimensionierter 49-L-Kühlschrank

 bei geschlossenem Aufstelldach relativ wenig Kopffreiheit

  • Yucon Renault: Campervan, 3 Grundrisse, Preise: ab 53.000 Euro

Fazit

Kommen jetzt die E-Camper?

Natürlich sind die eher kleinen Fahrzeuge prädestiniert als Testballon für erste Elektro-Camper. Groß ist das Angebot im Moment noch nicht, aber ein paar gibt es in unserer Auflistung.

Pössl und Flowcamper haben schon Modelle vorgestellt. Es ist also Bewegung im Segment. Ob wir 2023 dann noch mehr Campervans mit E-Antrieb sehen werden? Vermutlich ja. Schließlich verkauft Volkswagen dann den echten E-Bulli ID.Buzz. Erste Fahreindrücke mit dem Elektrovan konnte promobil hier sammeln.

Mehr zum Thema E-Camper gibt es hier.

Aber keine Sorge, wer sich damit (noch) nicht anfreunden kann, findet in der obigen Übersicht bislang noch die üblichen Verbrenner-Modelle.

Die aktuelle Ausgabe
Promobil 06 / 2023

Erscheinungsdatum 03.05.2023

148 Seiten