Einzel-, Alkoven-, Hubbett oder Bett im Aufstelldach: Die Grundriss-Auswahl an Betten im Wohnmobil ist groß. Doch nicht nur die Bettenform ist entscheidend für erholsame Nächte.
Häufig scheitert guter Schlaf an Matratze, Unterbau oder Klima im Wohnmobil. Oft sind Matratze und Unterbau zu dünn, zu hart oder zu weich und das Schlafklima stimmt nicht, weil ausreichende Belüftung oder Wärme fehlen. Auch wenn das Wohnmobil bei jeder Bewegung wackelt und es draußen laut ist, stellt sich kein erholsamer Schlaf ein.
Was braucht es für einen erholsamen Schlaf im Reisemobil?
In der promobil-Leserwahl liegen Einzelbetten in der Gunst der Leser seit Jahren auf dem ersten Platz. Pluspunkte wie der einfache Zugang und viel Stauraum unter dem Bett überzeugen die Käufer. Im kompakten Kastenwagen dominiert das Querdoppelbett im Heck. Das spart Platz, ist aber mit einem engeren Einstieg verbunden, bei dem man oft über den Partner klettern muss.
Zu hart, zu weich oder nach jahrelanger Nutzung durchgelegen: Viele rüsten beim Bett im Wohnmobil nach. Der Zubehörmarkt bietet Topper, alternative Unterfederungen wie Tellerfedern und Ersatzmatratzen aus Kaltschaum. Manche rüsten nur Teile nach, andere tauschen das komplette System.
Im Sommer wird’s schnell zu warm, im Winter oft zugig. Stimmt das Schlafklima nicht, hilft auch eine gute Matratze nur begrenzt. Querlüftung über Dachluken und Fenster sowie Dachlüfter oder Klimaanlage verbessern die Temperatur im Sommer. Im Winter zählen gute Isolierung und eine kräftige Heizung mit sinnvoller Warmluftverteilung.
Das sind die Tipps der promobil-Community
Hier verraten die promobil Leserinnen und Leser, was für sie wirklich zählt: Bettanordnung und -größe, Unterbau, Matratze und Topper ebenso wie Belüftung und Geräuschkulisse, ein halbwegs gerader Stand und nicht zu dicht parkende Mitcamper. Ein brummender Kühlschrank kann den Schlaf genauso rauben wie eine unzureichende Verdunklung. Und fehlende Ablagen machen zwar nicht schlaflos, ärgern aber.
In unserem Eura Profila haben wir Einzelbetten. Für uns ist das die bequemste Art. In der Mitte liegt ein Verbindungsteil, damit man auch kuscheln kann. Wir lassen uns immer nach ca. 5 bis 6 Jahren eine neue Matratze anfertigen, so dass wir super schlafen. Unter der Matratze sind Lattenroste, wobei ich die meisten Latten doppelt gelegt habe für einen stabileren Liegekomfort. Der Stand vom Wohnmobil sollte einigermaßen gerade sein, aber das ist nicht ganz so wichtig für uns.
-Hans-Peter Hagemeister, Kierspe
Zum erholsamen Schlaf sind für mich Ruhe, keine unnötige Beleuchtung und keine "Kuschelcamper” entscheidend. Wir haben Längsbetten, liegen aber trotzdem quer. Möglicherweise kommt noch ein Topper darauf, aber bisher brauchten wir keinen.
-ttomgru, per Instagram
In unserem Mobil haben wir Längseinzelbetten, damit man besser rauskann. Neben einer bequemen Matratze sind uns genug Platz und eine gute Lüftung wichtig. Wir haben uns zusätzlich noch einen Topper angeschafft.
-tobi_li22, per Instagram
Aus Platzgründen schläft bei uns einer im Aufstelldach und einer auf der Schlafbank plus Hund. Der Platz und die Härte der Matratzen und Kissen sind uns besonders wichtig. Damit sind wir noch nicht ganz zufrieden, haben aber bisher noch nichts verändert.
-loeffleralex, per Instagram
Wir haben ein Froli-System und schlafen in unserem La Strada sehr gut.
-Sabine 1.09, per Instagram
Mit meiner Körpergröße von knapp über zwei Metern ist es natürlich in erster Linie die Länge der Betten, die für mich und meinen guten Schlaf ausschlaggebend ist. Eine dicke Matratze mit einem entsprechend hochwertigen Lattenrost sollte auch zum Bett gehören. Doch ich habe festgestellt, dass es neben dem Bett mit entsprechender Länge und Ausstattung auch das Drumherum ist, das zwischen gutem und schlechtem Schlaf entscheidet. Ich brauche offene und leicht zugängliche Ablagen in der Nähe meines Schlafplatzes. Schlüssel, Handy, Buch, Kopfhörer und Tablet sollten ihre festen Plätze haben und schnell für mich erreichbar sein. Ich kann es nicht leiden, wenn morgens irgendwo unter der Bettdecke ein Ohrstöpsel oder das Handy hervorguckt. Wichtig ist mir auch, dass ich entspannt an die Fenster und deren Verdunklung komme, so dass ich Dunkelheit und Helligkeit sowie die Frischluftzufuhr jederzeit checken und anpassen kann. Zu guter Letzt sollten auch die Heizung bzw. deren Ausströmer derart angebracht sein, dass sie nicht stören und dezent für die richtige Temperatur sorgen.
-Ivo Klamm, per E-Mail
Als Alleinfahrer brauche ich keine Liegewiese im Heck meines 6-Meter-Kastenwagens. Ich habe deshalb mein Querbett auf ein Singlebett umgebaut. Auf 1,90 x 0,85 Meter mit Schaumstoffmatratze und Lattenrost. Im Mittelteil schlafe ich hervorragend. Eine zusätzliche Trennwand zum Kompressorkühlschrank sorgt für mehr Ruhe am Kopfende. Steht das Wohnmobil mal etwas schräg, stört mich das nicht. Zur Belüftung gibt’s einen regelbaren Ventilator in der hinteren Dachhaube. Früher habe ich im Zelt auf einer Isomatte mit Schlafsack geschlafen, heute genieße ich meine rollende Einraumwohnung auch ohne übermäßigen Schnickschnack. Für Luxusurlaube gibt’s Hotels.
-Gert Elstner, per E-Mail
Die Matratzen müssen perfekt sein. Wir haben einen Längsschläfer und haben die Matratzen durch wesentlich bessere ersetzt, so wie bei jedem unserer Wohnmobile bisher.
-ralphgausno, per Instagram












