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Unsere Leser haben gewählt

Reisemobile des Jahres 2019

Reisemobile des Jahres 2019 Foto: promobil

223 Reisemobil-Baureihen und 23 Basisfahrzeuge standen zur Abstimmung. 15.400 Teilnehmer haben bei der Leserwahl über ihre Favoriten entschieden. Jetzt stehen die Gewinner fest. Das sind die beliebtesten Reisemobile der Deutschen.

Sie haben es wieder spannend gemacht, die Teilnehmer der diesjährigen promobil-Leserwahl. Die Ergebnisse werden von Kunden und Industrie alljährlich mit Spannung erwartet, gilt die Auszeichnung doch als die wichtigste der Branche. Dass die Teilnehmer erfahrene Camper sind, unterstreicht noch den Stellenwert der Wahl. 81 Prozent sind Eigner, 63 Prozent besitzen mindestens das zweite Reisemobil. Im Schnitt betreiben sie die Urlaubsform seit 14,2 Jahren und sind rund 12.300 Kilometer auf Achse. Respekt!

Es sind also echte Experten, die über die begehrten Platzierungen auf dem Podest entscheiden, und daher ist die Wahl auch ein Trendmesser für die Hersteller. Wer sich konsequent an den Bedürfnissen der Mobilkäufer orientiert und eine populäre Modellpolitik betreibt, wird belohnt. Wer Markttrends ignoriert oder untätig ist, fällt in der Gunst der Kunden ab. Dabei ist das Ranking nicht als Zulassungsstatistik zu verstehen; es ist vor allem ein Statement über das Image von Marken, Modellen und Baureihen. Besonders interessant ist dabei auch die Entwicklung gegenüber den Vorjahren.

Reisemobile des Jahres 2019

Bei den kompakten Campingbussen gewinnt der klare Marktführer souverän. Mit deutlichem Vorsprung setzt sich der VW California von seinen Konkurrenten ab. Einen starken zweiten Platz sichert sich der Ford Nugget, gleichfalls ein Volumenmodell unter den Kompakten und seit Kurzem auch als Plus-Version erhältlich. Der Hymer-Car Sydney verweist den Westfalia Kepler knapp auf den vierten Platz. Federn lassen muss der Mercedes Marco Polo, der sich lange Zeit in den Top 3 gehalten hat und 2019 auf Position 5 abrutscht.

Ganz nach oben geht es dagegen für den Malibu Van, im Vorjahr noch vierter in der Klasse der Campingbusse mit Bad. Marktführer Pössl ist dem Sieger dicht auf den Fersen und behält den zweiten Rang. Erstmals in der Klasse vertreten, schafft VW einen Einstand nach Maß; auf Anhieb kommt der neue Grand California auf den dritten Platz – ein gutes Zeichen zum Verkaufsstart. Die Importwertung kann in beiden Campingbus-Kategorien Adria für sich entscheiden.

Als günstiges Alkovenmodell bis 50.000 Euro überzeugt der Bürstner Lyseo Time A die Teilnehmer schon zum zweiten Mal in Folge. Dagegen luchst der Knaus Live Traveller dem Dethleffs Trend A den zweiten Rang ab. In der letztjährigen Reihenfolge laufen dahinter Weinsberg, Carado, Chausson (gleichzeitig Importsieger) und Sunlight ein. Wie alle Modelle dieses Segments sind sie vor allem für Familien und Vermieter interessant. Dagegen zeigt sich die Klasse der teureren Alkoven heterogener, entsprechend bunt ist auch das Siegertreppchen besetzt. Mit dem Concorde Cruiser klettert ein echtes Luxusmodell auf den dritten Platz, der Eura Activa One als Zweiter ist gerade so der Einsteigerklasse entwachsen. Einen großen Sprung macht Dethleffs. Der Alpa A kann sich vom siebten im letzten Jahr auf den ersten Platz verbessern. Schritt für Schritt nach oben gearbeitet hat sich Adria; der Coral XL ist erfolgreichstes Importmodell.

Extrem hart umkämpft ist der Markt der Teilintegrierten. Die Klasse der TI bis 60.000 Euro ist mit 38 Baureihen zugleich die größte der Leserwahl. Umso süßer dürfte Hymer der erneute Sieg des Exsis-t schmecken, der einen deutlichen Vorsprung vor den Wettbewerbern rausholen kann. Einen sehr guten dritten Rang sichert sich wie im Vorjahr Carado, hauchdünn vor dem Dethleffs Globebus T. Noch besser schneidet jedoch die jüngst renovierte Profila-T/RS-Baureihe von Eura Mobil ab, die sich von 8 auf 2 vorschiebt. Um einen Platz verbessern kann sich der Knaus Sky TI; auf Rang 5 folgt der neue Dethleffs Pulse T.

In der Preisklasse darüber behalten Carthago Chic C-Line T und Niesmann + Bischoff Smove die Plätze 1 und 2. Allerdings baut der Chic seinen Vorsprung gegenüber dem Vorjahr aus. Hymer, 2018 ohne Pokal in der Klasse, klettert mit dem schlanken ML-T auf dem neuen Mercedes Sprinter auf Rang 3. Bemerkenswert: Zwei weitere Baureihen von Hymer parken in den Top 10 dieser variantenreichen Kategorie. Die beste Importmarke ist in beiden TI-Klassen Laika.

Auch bei den prestigeträchtigen Integrierten kann Carthago in der Klasse bis 80.000 Euro den ersten Rang verteidigen. Bemerkenswert deutlich distanziert der C-Compactline I den Exsis-i von Hymer. Lachender Dritter wird Eura Mobil mit dem renovierten Integra Line.

Wie hier ist auch bei den teureren Integrierten die Top Ten eine rein deutsche Angelegenheit, und die vordersten Plätze machen die Premiummarken unter sich aus. Während Niesmann + Bischoff erneut mit großem Abstand siegt, tauschen Hymer und Carthago die Plätze mit dem besseren Ende für die B-Klasse SL. Zwei weitere Carthago-Baureihen folgen auf Rang 4 und 5.

In der Liner-Kategorie arbeitet sich erstmals Morelo aufs Treppchen vor. Der neue Palace kommt offenbar an bei den Teilnehmern. An den Platzhirschen Concorde Charisma (2.) und Niesmann + Bischoff Flair (1.) führt jedoch – wie im Vorjahr – kein Weg vorbei. promobil-Leser sind eben treu.

Das sind sie im Wesentlichen auch ihrem Basisfahrzeug. 68 Prozent der Leserwahl-Teilnehmer gaben an, Ducato zu fahren. Dank seiner hohen Marktdurchdringung springt der Fiat mit Leichtigkeit auf Platz 1. Doch der Mercedes Sprinter holt auf, weckt nach dem Modellwechsel mit neuem Design und modernen Assistenzsystemen Begehrlichkeiten. Von über 20 Prozent ist der Vorsprung auf knapp 10 zusammengeschmolzen. Ausruhen sollte sich Fiat nicht. Auch der VW Crafter scheint vielen Lesern eine gute Alternative, wie dessen dritter Platz belegt.

Die Top 10 aller Kategorien

Hier finden Sie alle Sieger unserer promobil-Leserwahl:

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