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Kaufberatung kompakte Camper

Welcher Campingbus passt zu wem?

Campingbus-Typen 1 Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia, promobil-Archiv 19 Bilder

Campingbus-Käufer lieben Individualität. Daher ist das Angebot enorm vielfältig. Wir haben die wichtigsten Fahrzeugtypen sortiert und bewertet und verraten, welcher kompakte Camper zu wem passt.

Die Preisspanne ist enorm. Bezahlt man für die günstigsten Freizeitfahrzeuge weniger als 30.000 Euro, kann ein edler Campingbus mit Vollausstattung schon einmal über 100.000 Euro kosten. Die richtige Wahl hat allerdings nicht immer etwas mit dem Preis zu tun. Nicht jeder braucht gleich einen großen Luxus-Campingbus für den spontanen Urlaub. Mancher sucht vor allem ein alltagstaugliches Mobil, das den Pkw ersetzt.

Steuert man damit ohnehin am liebsten gut ausgestattete Campingplätze an, erscheint ein Sanitärraum verzichtbar. Dann kommt vielleicht auch ein Vorzelt anstelle eines üppigen Wohnbereichs in Frage. Ganz anders sieht die Überlegung aus, wenn lange Touren geplant sind, wenn Ganzjahrestauglichkeit gefragt ist und auch einfache Stellplätze als Etappenziel infrage kommen. Fest steht, dass der Campingbus-Markt für jeden Bedarf das passende Fahrzeug bietet.

Für alle Fälle: Campingbusse ohne Bad

Warum ein Bad im Bus, wenn es Sanitärräume auf dem Campingplatz gibt? Fahrzeuge ohne Bad sind kaum größer als eine Limosine, bieten aber trotzdem genug Platz für alle.

Campingbus-Typen 5 Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia, promobil-Archiv
Als Gebrauchter ein günstiger Klassiker mit Klappdach: VW-T5-Ausbauten haben meist eine Sitz-Liegebank im Heck.

Sie sind das Bindeglied zwischen Pkw und Wohnmobil: Campingbusse ohne Sanitärraum benötigen nicht mehr Grundfläche als eine große Limousine, können aber viel mehr. Hier gibt es bis zu vier Liegeplätze, Schränke und Staufächer sowie eine kleine Küche. Für fließend Warmwasser, Dusche und Toilette sucht man eben einen Campingplatz auf. Einige Modelle behelfen sich mit einer Außendusche und Beliebte Basis: der VW Caddy – auch ab einem Fach für ein tragbares WC, der Schwerpunkt liegt in dieser Klasse jedoch klar auf dem Fahren. Campingbusse ohne Bad lassen sich durch ihre hohe Sitzposition leicht manövrieren, ohne gleich herbe Nutzfahrzeugmanieren an den Tag zu legen.

Speziell der Bestseller VW T5 punktet mit Pkw-ähnlichen Eigenschaften, aber auch der Mercedes Vito/Viano erreicht einen guten Komfort. Beide sind schon ohne Ausbau nicht ganz billig, was das insgesamt hohe Preisniveau der Kompakten erklärt. Der beliebteste Grundriss hat eine Küchenzeile hinter dem Fahrersitz und daneben eine Sitz-Liegebank.

Vor- und Nachteile von Campingbussen ohne Bad

 Angenehmer Fahrkomfort
 Gute Fahreigenschaften
 Mit Aufstelldach meist garagentauglich
 Behelfsmäßiger Sanitärkomfort
 Relativ hoher Anschaffungspreis

Drei beliebte Campingbusse ohne Bad

1. VW California Ocean

VW California auf den Lofoten Mit dem VW T6 California auf die Lofoten Camping unter den Polarlichtern

Grundpreis: ab 59.863 Euro
Länge: 4,90 m
Gesamtgewicht: ab 3000kg

Die VW California Ocean Red, Blue und Grey sind bereits optisch echte Hingucker. Die wahlweise Zweifarblackierung und ihr Boden in dunkler oder heller Holzoptik scheinen den Kunden zu gefallen, denn mit 35,1 Prozent wählten die promobil-Leser den California zum beliebtesten Campingbus ohne Bad. Die Verkaufszahlen von VW bestätigen diesen Eindruck. Der California ist der am häufigsten verkaufte Campervan auf dem Markt. Serienmäßig erhalten die Ocean-Sondermodelle ein elektrohydraulisches Aufstelldach, Standheizung, Privacy-Verglasung und LED-Scheinwerfer. Sitze mit Alcantara-Bezug gibt es ebenfalls ohne draufzahlen zu müssen. Bei den 18-Zoll-Leichtmetallräder sieht das dann aber anders aus. Das Küchenmodul hat einen Zweiflammkocher, eine Spüle und eine Kühlbox. Der Ocean startet preislich bei 59.863 Euro.

2. Mercedes Marco Polo

Ungleiche Brüder Mercedes Marco Polo und Activity (2016) Ungleiche Brüder



Grundpreis: ab 56.608 Euro
Länge: 5,14 m
Gesamtgewicht: ab 3100 kg

Bei den Campingbus-Bestsellern darf der Mercedes Marco Polo natürlich nicht fehlen. Der erste Campingbus, der mit dem Cockpit einer Limousine ausgestattet wurde, setzte mit seiner Einführung sofort neue Maßstäbe im Segment. Die V-Klasse mit Heckantrieb hat einen 38 Liter Frisch-, einen 40 Liter Abwassertanks und einen Kompressor-Kühlbox. Neben dem Dachbett mit punktelastischer Unterfederung kann auch eine Schlafbank aus den zwei Einzelsitzen gebaut werden. Tisch und Stühle zum Campen gibt es serienmäßig mit dazu. Generell gilt: Auch Mercedes setzt beim Marco Polo auf den bewährten Campingbus-Grundriss mit seitlicher Möbelzeile. Kein anderer schafft es jedoch, einen Van mit so edlem Charme auszustatten.

3. Hymer Car Sydney

Hymercar Sydney GT 60 (2018) Hymer Campingbusse 2018 Vom Kompaktvan bis Aufstelldach-Sprinter


Grundpreis: ab 47.190 Euro
Länge: 4,96 m
Gesamtgewicht: ab 3500 kg

4,96 Meter lang, 2,05 Meter breit, 2,35 Meter hoch: Mit seinen Abmessungen ist das Hymercar Sydney kaum länger als ein Pkw – und bietet dank herausnehmbarer Möbel viel Stauraum und Flexibilität. Die mobile Toilette erweist sich als zusätzlicher Pluspunkt. Dank Aufstelldach bieten die Sydney-Modelle ab 2018 – zusätzlich zum Längsbett im Heck – serienmäßig vier Schlafplätze. Der Küche mit Spüle, Zweiflammkocher wird ein weiteres Modul mit einem 65-Liter-Kompressor-Kühlschrank gegenüber gestellt. Neben dem Sydney gibt es auch den GT60 in drei Modellvarianten. Zum Paket der limitierten Version ab 49.990 Euro sind unter anderem 17-Zoll Alufelgen.

Hohes Niveau: Campingbusse mit Bad und Dachbett

Diese Busse bieten in einer zusätzlichen Etage ein geräumiges Bett, außerdem kann dadurch die Grundfläche voll genutzt und zusätzlich Gepäck verstaut werden.

Campingbus-Typen 7 Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia, promobil-Archiv
Der Ford Nugget hat eine große Küche im Heck und ein festes Hochdach.

Trotz großem Sanitärbereich gehören die Campingbusse dieser Bauart nicht unbedingt zu den längsten Exemplaren. Der simple Grund: Modelle mit festem Hochdach nutzen ihre Grundfläche bestens aus. Hier steht eine Etage mehr zur Verfügung. Oberhalb der Sitzgruppe erstreckt sich vorne ein breites Bett, das nachts mit einem Griff nach unten schwenkt. Darunter bleibt dann gerade noch genug Platz zum Sitzen. Der hintere Bereich kann ebenfalls von der Höhe profitieren. Viele Hersteller bauen hier Küche und Bad auf einem Podest ein. Darunter findet nicht nur Gepäck Platz; frostgeschützt kommen hier Frisch- und Abwasser unter – eigentlich genial.

Test La Strada Avanti H La Strada Avanti H im Test Viel Komfort im Campingbus

Dass die früher so beliebte Bauweise großer Campingbusse gegen über den beschriebenen Modellen dennoch ins Hintertreffen geriet, ist allerdings kein Zufall: Größere Transporte stoßen mangels Freiraum oder flexibler Einteilung an Grenzen. Gleichzeitig erfordert die Entwicklung eines fahrzeugspezifischen GfK-Dachs erhöhten Aufwand, der sich wiederum in den Kosten niederschlägt.

So haben sich die Campingbusse mit Bad und Dachbett immer mehr zur Edelklasse für Kenner entwickelt. Es sind vornehmlich kleinere Ausbaubetriebe, die sich damit beschäftigen. Sie legen Wert auf hochwertige Komponenten, wie etwa Rahmenfenster, bauen zum Teil sogar furnierte Hölzer ein und können durch handwerkliche Bauweise Sonderwünsche erfüllen, die bei großen Marken auf taube Ohren stoßen. Dazu passt der oft als Basisfahrzeug verwendete Mercedes Sprinter. Auch hier kann man aus einer verführerischen Liste von Optionen wählen. Empfehlenswert erscheint für komfortbewusste Fahrer beispielsweise das sehr sanft schaltende Automatikgetriebe. Allzu viele Extras treiben aber nicht nur den Preis, sondern auch das Leergewicht schmerzhaft in die Höhe. Entsprechend knapp wird bei einem 3,5-Tonner dann die erlaubte Zuladung.

Vor- und Nachteile von Campingbussen mit Toilette und Dachbett

 Teils sehr hochwertige Ausbauten mit vielerlei Grundrissvarianten
 Meist großflächiges und bequemes Bett im Dach
 Geräumiger Toilettenund Duschbereich
 Erhöhtes Preisniveau
 Erschwerter Bettzugang der Dachliegeflächen
 Bei größeren Modellen oft geringe Zuladung
 Meist Grundrisse ohne große Stauräume

Drei beliebte Campingbusse mit Bad und Dachbett

1. Concorde Compact

Concorde Compact Die besten Campingbusse mit Bad Concorde Compact ganz vorn

Grundpreis: ab 44.499 Euro
Basis: Fiat Ducato
Gesamtgewicht: ab 3300 kg
Grundrissvarianten: 1

Geht es nach den promobil-Lesern, dann ist der Concorde Compact der Campingbus mit Bad schlechthin. Unzählige Male gewann der Compact bereits die Leserwahl in seiner Kategorie. Auch 2018 stand der 5,41 Meter lange Campingbus auf Ducato-Basis ganz oben. Der Grund: Concorde bietet ein fahrdynamisches Kompaktmobil mit einem hochwertigen und robusten Aufbau, das auch sich auch im Alltag bewährt.

Die Vorteile des Hochdachs werden bei heruntergeschwenktem Dachbett sichtbar. Während das Kind oben schläft, bietet der Compact dank einer Innenraumhöhe von 167 Zentimetern immer noch genug Platz, um auf der Dinette zu sitzen. Neben einer komfortablen Küche mit 60-Liter-Kühlschrank verbaut Concorde im Heck einen großen Sanitärraum mit Dusche, Waschbecken, Toilette, Spiegel und Schränke. Preislich beginnt der Compact bei 44.499 Euro.

2. Westfalia Ford Nugget Plus

Ford Nugget Plus Ford Nugget Plus im Test Campervan mit Heck-Bad

Grundpreis: ab 59.270 Euro
Basis: Ford Transit Custom
Gesamtgewicht: ab 3365 kg
Grundrissvarianten: 1

Beim Ford Nugget Plus auf dem Transit Custom gehört der vordere Bereich nur der Sitzgruppe. Die breite Bank in der zweiten Reihe mit drei Gurtplätzen kann zu einer zusätzlichen Liegefläche umfunktioniert werden. Die eigentliche Liegefläche befindet sich jedoch eine Etage weiter oben, denn mit 2,10 Meter Länge hat man dort viel Platz zum Schlafen. Die Einzelteile des Dachbetts werden bei Westfalia in Schienen geführt und nach hinten gezogen. Der Zustieg ins Bett erfolgt über den Küchenblock. Unter dem Kopfende des Betts steht die L-förmige Küche mit Zweiflammenherd und Spülbecken. Einen Kühlschrank gibt es nicht, stattdessen aber eine 40-Liter-Kompressorkühlbox. Ein echter Clou gelingt den Entwicklern mit dem fest montierten Klo mit eigenem Spülwassertank. Eine kleine Außendusche kann dank einem Saugnapf an der Heckscheibe montiert werden. Somit sind Urlauber nicht auf Campingplätze angewiesen. Ein Trennrollo soll für Privatsphäre sorgen.

Die Bestseller – Busse mit Bad und Heckbett

Als Billigmobile haben Fiat-Ducato-Ausbauten mit Sanitärraum vor vielen Jahren ihren Siegeszug angetreten. Heute sind die Modelle mit den blechernen Serienhochdächern bestens etabliert – und dabei bezahlbar geblieben.

Campingbus-Typen 15 Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia, promobil-Archiv
Busse mit Bad und festem Bett: Der Fiat Ducato und seine französischen Geschwister dominieren das Segment.

Kaum eine große Marke will in ihrem Programm auf diese gefragten Campingbusse verzichten. Zumal der Ausbau dank des unkomplizierten Konzepts auch im großen Stil gut funktioniert. Der Klassiker sieht innen folgendermaßen aus: Vorne bilden gedrehte Fahrerhaussessel und eine schmale Bank die Sitzgruppe, hinten erstreckt sich ein Querbett. Dazwischen ist Raum für einen kompakten Sanitärbereich und die Küche, die meist weit in den Schiebetürausschnitt ragt.

Die große Ladeöffnung befindet sich schließlich am Heck. Dort bleibt unter dem Bett viel Freiraum. Nur der Platz zum Schlafen hat in dieser Konstellation klare Grenzen: Für ein echtes Zwei-Meter-Bett reicht selbst die breite Fiat-Karosserie nicht aus. Nicht zuletzt deshalb werden Längsbetten im Campingbus immer beliebter. Sei es als Doppelbett oder als hochgelegte Einzelbetten mit viel Stauraum darunter. Für diese Variante spricht außerdem die Zugänglichkeit. Wer aufsteht, stört nicht sofort seinen Partner. Mancher Grundriss nutzt die Fläche vor den Betten außerdem für die Dusche.

Preiswerte Fiat-Campingbusse
Kastenwagen unter 40.000 Euro

Einzelbettmodelle basieren praktisch immer auf der längsten Ausführung des Fiat Ducato. Mit 6,36 Metern erreicht er das Maß kompakter Teil integrierter. Überragende Handlichkeit darf man nicht erwarten: Egal ob es sich um einen Sechs-Meter-Ducato oder die größte Variante dreht: Es handelt sich um Modelle mit dem längsten Fiat-Radstand und entsprechend ausladendem Wendekreis. Andererseits bringen die großen Campingbusse mit dem flachen Seriendach stets auch das mit, was dieses Segment schon seit jeher auszeichnet: Ein äußerst stabiles Fahrverhalten und einen gar nicht so Wohnmobil-typischen, unauffälligen Auftritt. 

Ergebnis

 Günstige Grundpreise
 Hoher Schlafkomfort bei Einzelbettmodellen
 Für zwei Reisende ohne jegliche Umbauten Tag und Nacht nutzbar
 Gute Staumöglichkeiten
 Meist langer Radstand und großer Wendekreis
 Häufig kurze Querbetten
 Teils wenig komfortable Duschmöglichkeit
 Vergleichsweise schmal geschnittene Sitzgruppe

Drei beliebte Campingbusse mit Bad und Heckbett

1. Pössl D-Line

Poessel 2 Win R 25 Jahre Pössl 2Win R 25 Jahre im Test Den Gipfel stets im Blick

Grundpreis: ab 36.599 Euro
Basis: Citroën Jumper/Fiat Ducato
Gesamtgewicht: ab 3300 kg
Grundrissvarianten: 15

Mit 17,9 Prozent belegte die Pössl D-Line bei der promobil-Leserwahl 2018 den zweiten Platz: In fünfzehn Varianten erhältlich, punktet die verhältnismäßig preiswerte D-Line mit umfangreichem Grundrissangebot. Einer davon ist der 2Win, der bei den Kunden besonders aufgrund seiner Ausstattung und cleveren Einteilung mit der quer angeordneten Liegefläche und dem variablen Laderaum so beliebt ist. Das Modell gibt es auch als Raumbad zu kaufen – und nennt sich das 2Win R. Ein Lamellenrollo trennt das Bad je nach Bedarf vom Schlaf- und Wohnbereich ab und liefert viel Komfort für den üblicherweise eher geringen Platz im Campingbus. Ein weiterer Vorteil: Das Bett im 2Win R ist deutlich größer. Dazu gibt es einen hochgesetzten Kühlschrank, unter dem ein großer Hängeschrank viel Stauraum ermöglicht.

2. Adria Twin

Vergleichstest Adria Twin Van Tourer Van-Tourer vs. Adria Twin Zwei Campingbusse im Test

Grundpreis: ab 36.999 Euro
Basis: Citroën Jumper/Fiat Ducato
Gesamtgewicht: ab 3300 kg
Grundrissvarianten: 12

Der Adria Twin scheint sich in der Praxis bewähr zu haben, denn bei der promobil-Leserwahl landet er regelmäßig unter den Top 3 in der Kategorie „Campingbusse mit Bad und festem Bett“. Der Bestseller lautet Twin 600 SP. Die platzsparende Schiebetür des Bads oder das vergleichsweise komfortable Bett haben sich bewährt. Die Twin-Baureihe wird zum neuen Modelljahr in drei Ausstattungslinien angeboten: Axess, Plus und Supreme. Die Axess Modelle sind dabei die Günstigsten. Zum Einstiegspreis von 35.999 Euro gibt es den Campingbus auf Jumper-Basis dank u-förmiger Hängeschränke im Fahrzeugheck, dem Platz unter den Betten und zusätzlichen Hängeschränken vorne mit viel Stauraum. Bei der Plus-Baureihe auf dem Ducato sticht vor allen Dingen der SPX hervor: Dusche und Toilette liegen sich im „Ensuite-Bad“ gegenüber. Ansonsten setzt Adria auf eine Nasszelle mit Schwenkkonstruktion. Dabei wird das rechts platzierte Waschbecken zum Duschen nach links über die Toilette geschwenkt. Wer es edler mag der sollte sich den Twin Supreme anschauen. Bei den drei Grundrissen – eines mit Längseinzelbetten und zwei mit Querbett – kommt erstmals das Sky-Roof zum Einsatz, eine Art Panoramadachfenster. Der Adria Twin Surpreme 640 SGX erhält zusätzlich noch ein elektrisches Hubbett.

3. Malibu Van

Malibu Van Charming GT (2019) Malibu Neuheiten 2019 Charming GT und neue Grundrisse

Grundpreis: ab 44.950 Euro
Basis: Fiat Ducato
Länge: 5,41 bis 6,36
Gesamtgewicht: ab 3300 kg
Grundrissvarianten: 6

Der Klassiker bei den Malibu Vans bleibt das Sechs-Meter-Querbett-Modell 600 DB mit seinen vier Bullaugen. Ins Innere baut Malibu eine Duschkabine und stattet diese mit einer wegklappbaren Toilette aus. Die Liegefläche misst 195 x 158/140 Zentimeter. Serienmäßig erhält der 600 DB einen 80-Liter-Kühlschrank und eine Truma Combi 4. Neben dem Bekannten Classic-Look, der eher etwas dunkel gehalten ist, bietet Malibu seit dem Modelljahr 2017 auch ein helleres Holzdekor mit zusätzlich weißen Flächen an und nennt die Designreihe Charming. Die insgesamt sechs Van-Modelle sind zwischen 5,41 und 6,36 Meter lang.

Attraktiver Einstieg: Mini-Mobile

Mini-Mobile dienen oft zum Einstieg. Sie sind im Allltag nutzbar, in der Anschaffung günstig und die Möbel können ohne großen Aufwand eingebaut werden.

Campingbus-Typen 2 Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia, promobil-Archiv
Der VW Caddy gehört zu den Hochdach-Kombis, die sich mit Modulmöbeln zum Mini-Camper verwandeln lassen.

Die finanzielle Hürde für den Einstieg in ein Freizeitfahrzeug liegt meist niedrig. Wer sich ohnehin einen (gebrauchten) Hochdachkombi für den Alltag zulegen will, benötigt nur einen passenden Satz Einbaumöbel. Den bekommt man bereits für rund 3.000 Euro. Zusammen ergibt das ein Mini-Mobil für zwei Personen.

Die Möbel können meist ohne großen Aufwand im Laderaum eingebaut werden und bieten dort eine Sitzgelegenheit. Nachts wird daraus eine Liegefläche, die praktisch den gesamten Innenraum füllt. Darunter bleibt noch Raum für das Gepäck. Wer will, darf weiter aufrüsten: Selbst in dieser Größenklasse kann man Kühlbox, Kocher und Kanisterwasseranlage an Bord haben. Den begrenzten Raum erweitern spezielle Vorzelte, die an der Heckklappe befestigt werden – was sehr empfehlenswert ist, denn nur hier gibt es Stehhöhe.

12 Campingmöbel-Module für Vans
Vom Pkw zum Wohnmobil

Der Freiluftcharakter macht im Sommer den Reiz dieser Fahrzeugkategorie aus, beschränkt aber die Ganzjahresnutzung als Wohnmobil – trotz nachrüstbarer Standheizung. Andererseits kann man die Einrichtung schnell wieder ausbauen. Auf diese Weise taugt das Mini-Mobil ganzjährig als geräumiges Alltagsauto mit guten Fahreigenschaften.

Vor- und Nachteile von Mini-Mobilen mit Modulmöbeln

 Wie ein Pkw im Alltag nutzbar
 Günstiger Anschaffungspreis
 Geringe laufende Kosten
 Eingeschränkter Wohnkomfort
 Nur auf Sommer-Camping ausgelegt

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