Fahrbericht Mercedes V-Klasse Mercedes-Benz AG
Fahrbericht Mercedes V-Klasse
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Fahrbericht Mercedes V-Klasse 6 Bilder

Neue Mercedes V-Klasse mit 4Matic (2020)

Fahrbericht der starken Allrad-V-Klasse

Im Frühjahr 2019 hat die Mercedes V-Klasse ein Update mit neuem Motor bekommen (promobil berichtete). Jetzt folgen Allradantrieb und neues Infotainmentsystem – wir sind damit Probe gefahren.

Auf über 2000 Meter Höhe liegt Schnee, als wir Gelegenheit haben, die aufgefrischte V-Klasse nun auch in 4Matic-Version, also mit permanentem Allradantrieb, Probe zu fahren. Auf solchem Geläuf kann der intelligente Allradantrieb seine Vorteile definiert ausspielen, wenn sich Asphalt, Schneematsch und Schnee abwechseln und die Regelelektronik die passende Kraftverteilung an die einzelnen Räder schickt.

Fahrbericht Mercedes V-Klasse
Jürgen Bartosch
Auch innen erscheint die facegeliftete V-Klasse weitgehend vertraut. Die Veränderungen wirken unscheinbar – sind aber wirkungsvoll.

An dem Allradsystem mit 4ETS-Traktionssystem hat sich zum aktuellen V-Klasse-Update praktisch nichts verändert. Per variabler Verteilung der Antriebsmomente an die beiden Achsen und gezielter Bremseingriffe an den einzelnen Rädern versucht die ausgeklügelte Elektronik stets optimale Traktion zu generieren. Wenn es hart auf hart kommt, etwa in tiefem Schnee, erreicht die Bremseingriffstaktik allerdings schon mal ihre Grenzen.

Insgesamt ist es aber erstaunlich, wie weit man mit der Allrad-V-Klasse kommt, auch abseits der Straße, wie wir auf einer steilen, kehrenreichen Auffahrt zu einer Alm, auf Schotter und loser Erde eindrücklich erfahren.

Dabei spielt die Kombination mit dem neuen, nach Euro 6d-Temp eingestuften Motor (OM 654) in seiner stärksten Variante mit 239 PS und 500 Nm Drehmoment gepaart mit der Neungang-Wandlerautomatik ihre Trümpfe voll aus. Sanftes Vorantasten und beherzte Attacke beherrscht der Antriebsstrang gleichermaßen nahezu in Perfektion.

Als zweite, wichtige neue Option, die ab jetzt auch in der V-Klasse bestellbar ist, kommt das MBUX-Infotainmentsystem mit Sprachsteuerung. Was für Sprinter-Fahrer schon fast ein alter Hut ist, bringt nun endlich auch den V-Klasse-Piloten auf den neusten Stand in Sachen Funktionsumfang und Bedienung zahlreicher Fahrzeugkomponenten. Passend dazu wurde auch das Eingabefeld in der Mittelkonsole modernisiert, der Dreh-Drücksteller entfällt und macht einem erweiterten Touchpad Platz.

Funktionsweise der 4Matic-Version

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promobil

Marco Polo mit MBUX & MBAC

Im Mercedes-Campingbus Marco Polo wächst endlich zusammen, was zusammengehört. Alle Funktionen des Ausbaus sind genauso über den zentralen Touchscreen in der Mittelkonsole abruf- und einstellbar wie die Informationen zum Basisfahrzeug.

MBAC und MBUX im Campingfahrzeug
3:31 Min.

Dafür ist der Marco Polo nicht nur serienmäßig mit dem MBUX-Infotainmentsystem ausgestattet, sondern auch mit dem MBAC genannten Schnittstellenmodul, an das auch andere Ausbauer mit ihrer Bordtechnik andocken können. Im Marco Polo lassen sich darüber nicht nur die Füllstände der Wassertanks und der Aufbaubatterie abrufen, sondern auch die Kühlbox und die Heizung einstellen, das Aufstelldach und das Dachfenster öffnen und schließen sowie die Sound- und Lichtanlage steuern. Und natürlich geht das auch per Smartphone-App.

Fazit

Die V-Klasse zeigt sich rundum auf dem neusten Stand – und das Schönste: Alle Funktionen und sogar etwas mehr gibt es auch im Campingbus Marco Polo. Die Basisversion V 220 d gibt es ab 50.242 Euro, mit Topmotor als V 300 d ab 54.514 Euro, der Allrad kostet 4151 Euro extra.

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Mercedes-Benz Marco Polo
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