Wenn der Morgen nach feuchtem Gras und frisch aufgebrühtem Kaffee aus der Campingkanne riecht, das erste Sonnenlicht durch die Markise fällt und in der Ferne nur das Klingeln einer Kuhglocke zu hören ist, beginnt Urlaub genau da, wo Fernreisen aufhören.
Steigende Flugpreise, volle Flughäfen, unzuverlässige Verbindungen – immer mehr Reisende setzen 2026 auf Camping-Urlaub im DACH-Raum und in Europas Nachbarregionen. Wer mit dem eigenen Wohnmobil unterwegs ist, weiß: Die größte Herausforderung liegt dabei weniger in der Routenplanung, sondern vielmehr darin, rechtzeitig einen Platz auf den beliebten – und entsprechend gut gebuchten – Campingplätzen zu sichern.
Statt 1.800 Kilometer in den Süden geht es 180 Kilometer ins Voralpenland, in den Pfälzer Wald oder ans Bayerische Meer. Was nach Verzicht klingt, entpuppt sich für viele als Qualitätsgewinn – vorausgesetzt, der Stellplatz stimmt. Genau hier setzt roadsurfer an – seit 2016 von München aus gestartet und heute der weltweit größte Anbieter rund um CamperAbenteuer: rund 100 Stationen in Europa, den USA und Kanada, ein komplettes Ökosystem aus Mieten, Abo und Kauf – und mit roadsurfer spots die größte kuratierte StellplatzPlattform Europas: über 10.000 handverlesene Spots in mehr als 15 Ländern, in Echtzeit buchbar, vom Bauernhof bis zum Weingut.
Der Trend: Reiseziele rücken näher
Mehrere Effekte greifen ineinander. Spritpreise und Maut werden im europäischen Süden zum Kostenfaktor, gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach Flexibilität – kürzere Anfahrt, spontane Reiseentscheidung, mehr Zeit am Ziel statt auf der Autobahn. Dazu kommt ein wachsendes Bewusstsein für regionale Strukturen: Bauernhöfe, Weingüter und kleine Höfe als StellplatzGastgeber treffen genau den Nerv von Reisemobilfahrern, die den Massentourismus seit Jahren bewusst meiden. Wer regelmäßig flexibel Stellplätze buchen möchte, findet mit roadsurfer spots eine Plattform, die das digital löst.
Die Plattform: roadsurfer spots

Der Unterschied zu klassischen Campingplatz-Verzeichnissen: Viele Spots sind individuell geführt und handverlesen ausgewählt – Höfe, Weingüter, Almen, kleine Privatgrundstücke mit zwei oder drei Stellplätzen. Genau die Art Adresse, die per Mund-zu-Mund-Empfehlung weitergegeben wird.
Drei Beispiele, die zeigen, wie unterschiedlich ein handverlesener und naturnaher Stellplatz oder Campingplatz aussehen kann:
- Weingut Hanewald-Schwerdt, Bad Dürkheim (Pfalz) – Stellplatz mitten in der Weinkulturlandschaft, direkter Kontakt zu den Winzern, Probierausschank vor Ort. Riesling und Spätburgunder direkt aus dem Fass, dazu der erdig-kühle Geruch des Weinkellers.
- Bauernhof Sunnesidde, Allgäu – Hoflage mit Bergblick, klassisches V+E, ideal als Basis für Tagestouren ins Oberallgäu. Morgens weckt das Glockengeläut der Kühe auf der Weide nebenan, abends liegt der Duft von frischem Heu in der Luft – Allgäu zum Anfassen, nicht nur zum Anschauen.
- Camping unter den Apfelbäumen, Amerang (Chiemgau) – Stellplatz auf einer Streuobstwiese. Im Frühjahr trägt der Wind den Duft der Apfelblüte durch die offene Markise, im Herbst fallen reife Äpfel direkt neben den Klapptisch – frischer geht Obst nicht.
Eine Route, die die Vielfalt zeigt: Vom Chiemsee an den Walchensee
Wer den Trend selbst testen will, findet in Bayern auf knapp 150 Kilometern eine Route, die zwei sehr unterschiedliche Stellplatz-Welten verbindet – Seenpanorama im Chiemgau und Alpenkulisse am Walchensee. Beide Etappen lassen sich über die Plattform direkt buchen, inklusive Echtzeit-Verfügbarkeit.
Etappe 1: Chiemgau & Chiemsee
Anreise & Stellplatz: Aus Richtung München über die A8 anrollen, Ausfahrt Bernau. Wer direkten Seezugang sucht, steuert den Campingplatz Mariengrund in Bernau am Chiemsee an – wenige Gehminuten zum Ufer, klassischer Vollservice mit Strom und V+E, Alpenpanorama im Hintergrund. Wer den Hofcharakter bevorzugt, fährt zehn Minuten weiter zum Stierschneiderhof in Unterwössen oder ins ruhig gelegene Trauntal Camping im Chiemgau bei Siegsdorf. Für Kurzentschlossene mit Hund eignet sich der Ruhige Stellplatz Beim AUER am Samerberg.
Programm: Schiffsrundfahrt zur Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee, Radrunde um den See (rund 55 km, gut beschildert), Wassersport am Nordufer von Übersee bis Chieming. Wer es ruhiger mag: vom Stellplatz aus zu den Aussichtspunkten an der Kampenwand oder zur Hochplatte oberhalb von Marquartstein.
Praktisches: Der Chiemsee ist auch im Mai und September gut befahrbar – niedrigere Auslastung, mildere Temperaturen. Größere Teilintegrierte und Alkoven kommen problemlos durch; die Uferstraßen sind durchgehend zweispurig.
Etappe 2: Walchensee und bayrische Voralpen

Anreise & Stellplatz: Vom Chiemsee über Bad Tölz Richtung Kochel – die letzten Kilometer über die Kesselbergstraße sind landschaftlich ein Höhepunkt, fahrtechnisch aber anspruchsvoll: enge Kehren, Steigung bis 12 %. Vollintegrierte und längere Alkoven planen ausreichend Zeit ein, im Sommer empfiehlt sich eine frühe Anfahrt vor dem Tagesausflugsverkehr.
Direkt am See liegt der Stellplatz Walchensee in Einsiedl – 80 Plätze im Wald, wenige Gehminuten zum Ufer, Frischwasser und Strom inklusive. Zwischen den Kiefern hängt der harzige Duft von Sonne auf Nadelholz, am Ufer schimmert das Wasser in einem Türkis, das man sonst nur aus der Karibik kennt.
Wer länger bleiben möchte, weicht auf den Stellplatz Sylvenstein-Stausee aus: 20 Plätze am Waldrand mit Halbinsel-Panorama, Frischwasser und Grauwasser-Entsorgung, WC vor Ort, flexible Aufenthaltsdauer. Eine ruhige Alternative mit kompletter V+E ist der Stellplatz Bayrischzell (20 Plätze, Strom, Frischwasser, Entsorgung für Grauwasser und Toilettenkassetten). Wer Kultur einbauen möchte, plant einen Stopp am Stellplatz Kloster Andechs ein – 40 Plätze, Strom an jedem Platz, zentrale V+E.
Programm: SUP und Windsurfen am Walchensee – das türkisblaue Wasser zählt zu den klarsten Alpenseen. Wanderung auf den Herzogstand mit Bergbahn-Option, Ausflug zum nahegelegenen Kochelsee mit Franz-Marc-Museum. Im Mangfallgebirge oberhalb von Bayrischzell führen Touren auf den Kleinen und Großen Traithen – gute Halbtagesoptionen für trittsichere Wanderer.
Mehr als nur ein Stellplatz: Zeit für das, was zählt

Staycation heißt nicht, kleiner zu denken – sondern intensiver. Eine Nacht am Walchensee, in der das erste Sonnenlicht durch die Bäume fällt, ein Frühstück mit Apfelblütenduft auf der Streuobstwiese in Amerang, die kühle Morgenluft auf der Haut, ein Glas Riesling beim Winzer am Stellplatz: Das sind die Momente, die hängen bleiben – Camping mit allen fünf Sinnen, nicht nur mit dem Reiseplan. Reisen mit Familie oder Freunden im Reisemobil schafft genau diese gemeinsamen Erinnerungen – unabhängig, flexibel, im eigenen Tempo. Wer ergänzend einen weiteren Camper mieten möchte, etwa um Familie oder Freunde mitzunehmen, findet bei roadsurfer die größte Auswahl an Campervans und Wohnmobilen weltweit – an rund 100 Stationen, mit Standard-Führerschein fahrbar.
Vier Tipps, die auch Profis weiterbringen
- Hofstellplätze frühzeitig buchen – kleine Spots mit zwei bis fünf Plätzen sind in den Schulferien Wochen im Voraus belegt. Die App zeigt Echtzeit-Verfügbarkeit, ein Klick reicht, um Stellplätze zu buchen.
- Saison-Logik überdenken – Mai/Juni und September/Oktober bringen auf den meisten regionalen Spots bessere Preise und ruhigere Bedingungen als die klassischen Hauptferienwochen.
- Filterfunktion nutzen – V+E, Stromanschluss (16A), Hundefreundlichkeit, Wintercamping: Wer die Filter konsequent setzt, findet schneller passende Adressen als über klassische Verzeichnisse.
- Bewertungen ernst nehmen – gerade bei Hofstellplätzen geben Erfahrungsberichte Aufschluss über Bodenverhältnisse, Anfahrtsstrecke und tatsächliche Größe der Stellfläche.












