Von Woelcke kommt ein Teilintegrierter der etwas anderen Art: der neue Autark Crosser Compact. promobil zeigt erste Einblicke in das handliche Reisemobil.
Von Woelcke kommt ein Teilintegrierter der etwas anderen Art: der neue Autark Crosser Compact. promobil zeigt erste Einblicke in das handliche Reisemobil.
Auf seinen 18-Zoll-Rädern macht der kleinste Autark von Woelcke richtig Eindruck. Kaum zu glauben, dass er nicht länger und breiter ist als ein VW-T6-Kastenwagen mit langem Radstand. Der Crosser Compact nutzt sogar den kurzen Radstand und ist damit wohl eines der handlichsten Reisemobile mit Aufbau. Doch mit anderen Teilintegrierten will er sich ohnehin nicht messen.
Wie alle Autark profitiert auch der Compact von einer besonders robusten Bauweise, die sich in einem gehobenen Preis niederschlägt. Die Herausforderung lag in diesem Fall darin, eine fernreisetaugliche Einrichtung auf minimaler Fläche unterzubringen.
Das Kunststück gelingt durch ein L-Sofa, das sich blitzschnell zum 2,00 x 1,36 Meter großen Bett wandelt. Daneben bleibt Platz für eine Möbelzeile, die an Campingbusse erinnert, aber spürbar mehr Volumen hat. Das gilt erst recht für die vielen Hängeschränke. Ein weiterer Raumspartrick: das Bad, das gleichzeitig Einstiegsbereich und Durchgang zum Fahrerhaus ist. Öffnet man die Tür vordem Waschtisch, wird gleichzeitig der Wohnbereich abgetrennt. Auch das Fahrerhaus lässt sich – wie es sich für ein Fernreisemobil gehört – mit einer Schiebetür separieren.
Andere Ausstattungen, die den Abenteurercharakter des Crosser Compact ausmachen, stehen allerdings auf der langen Liste der Extras. Mit 204 PS, Automatik, Allradantrieb, großen Rädern, Höherlegung und dezent grauer Lackierung nähert sich der Kompakte rasch der 100.000-Euro-Marke.
Preis: ab 72.200 Euro
Basis: VW T6 2.0 TDI (150 PS)
Gesamtgewicht: 3000 kg
Länge/Breite/Höhe: 5300/1900/2750 mm
Empfohlene Personenzahl: 2
Baureihe: Der Autark Crosser auf VW-T6-Basis ist bis zu einer Länge von 5,90 Meter erhältlich. Neben Varianten mit U-Sitzgruppe im Heck gibt es auch den C4 mit zwei mittigen Längsbänken, die ein breites Bett ergeben.