Poessl Summit Shine Ingolf Pompe
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Pössl Summit Shine 540 im Test (2022)

Pössl Summit Shine 540 im Supercheck Preiswerter Campingbus für zwei Personen

Der Shine strahlt mit umlaufenden LED-Bändern an den Oberschränken, hat eine variable Laderaumlösung an Bord und überrascht mit einer unkonventionellen Sitzgruppe. Mehr Sein als Schein?

Die Summit-Einführung 2016 war ein echter Volltreffer, und die Baureihe hat sich seitdem zu einer der beliebtesten bei Pössl gemausert. Kein Wunder, ist doch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Campingbusse wirklich gut. Dazu buhlt die Baureihe mit einigen innovativen Ideen um die Käufergunst.

Ein Highlight, das sich durch alle Summit-Modelle zieht, ist das variable Bad. Dank klappbarer Waschtischwand kann man sowohl den Waschraum als auch die integrierte Dusche komfortabel nutzen.

Nach dem erfolgreichen Einstieg folgten zum Modelljahr 2020 die Summit-Prime-Modelle mit einem großen, zu öffnenden Panoramafenster über dem Fahrerhaus. Beide Modellreihen sind in den drei Standardlängen 5,41, 5,99 und 6,36 Meter erhältlich. Zum Modelljahr 2022 kommt nun eine weitere Variante zu den Händlern, der Summit Shine. Mit einer schicken Beleuchtung, einem Einzelsitz an der Sitzgruppe und einem variablen Dachstaufach – Pössl nennt es Multiroof – geht er ins Rennen.

Wie die anderen Summit-Varianten basiert er wahlweise auf Citroën Jumper, Peugeot Boxer oder gegen Aufpreis auf dem Ducato. Zur Einführung gibt es den Shine zunächst als kurzen 5,41-Meter-Bus. Ob dieser die angedachte Zwei-Personen-Besatzung zum Strahlen bringen kann, klärt der Test.

Die Baureihe Pössl Summit

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Innenansicht des Pössl Summit Shine 540.
  • Preise: 42.499–55.699 Euro
  • Basis: Jumper/Boxer/Ducato
  • Länge: 5,41–6,36 m
  • Gesamtgewicht: 3.300–3.500 kg
  • Gurte/Schlafplätze: 3–5/2–3
  • Weitere Modelle: 6
  • Charakter: Die Summit-Baureihe hat drei klassische Grundrisse im Sortiment. 540 und 600 haben das übliche Querbett im Heck, der 640 kommt mit Einzelbetten vom Band. Neben dem Basis-Summit gibt es die besser ausgestattete Summit-Prime-Variante mit einem großen Panorama-Dach über den Fahrerhaussitzen. Der kurze Shine 540 eröffnet die dritte Produktlinie der Summit-Familie. Sicherlich ein Hauptgrund für den Erfolg der Baureihe sind die fairen Preise und die praktische Badlösung mit schwenkbarer Waschtischwand.

Wohnen

Da ein Campingbus dieser Größe realistischerweise dauerhaft nur für eine maximal Zwei-Personen-Besatzung zu empfehlen ist, geht Pössl im Shine den konsequenten Weg und spendiert der Dinette neben den drehbaren Fahrersitzen nur einen Einzelsitz. Während der Fahrt sitzt es sich auf diesem bequem. Im Wohnmodus ist der Sitz aber etwas kompromissbehaftet, da die ausgeprägten Seitenwangen der Sitzfläche den Einstieg in die Sitzgruppe bei aufgebautem Tisch erschweren.

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Der Tisch reicht gerade so für zwei und kann für die Fahrt an die Seitenwand geklappt werden.

Apropos Tisch – der reist in der Fahrstellung senkrecht an der Seitenwand verstaut mit. Für MitfahrerInnen hält er dann ein praktisches Klapptablett zum Abstellen von Proviant und Lesestoff parat. Der Aufbau des an Schienen geführten Tischs funktioniert einfach durch Hochziehen und Umklappen. Die schmale Platte ist gerade so ausreichend für zwei Personen. Vom Beifahrersitz ist die Tafel etwas zu weit entfernt, um bequem darauf zu essen. Die Konstruktion ohne zusätzliches Tischbein zeigt sich stabil und wackelt kaum.

Der Küchenblock hat für ein Fahrzeug dieser Größe angenehm viel Arbeitsfläche. Zudem lässt sich eine Klapperweiterung in Richtung Sitzgruppe unter anderem auch als Stellfläche beim Essen benutzen, wenn der Platz an der Tafel zu eng wird. Der Kompressorkühlschrank ist vorne im Block platziert und kann dank Doppelanschlag von innen wie außen geöffnet werden. 98 Liter Volumen sollten einem mobilen Zwei-Personen-Haushalt auch gut ausreichen. Geschirr und Kochuntensilien reisen in drei Schubladen und einem Hängeschrank mit.

Das kompakte Bad macht mit seiner Klappwandlösung das Beste aus der geringen Grundfläche. So entsteht ein für einen Campingbus komfortabler Sanitärraum und nach dem Umklappen der Waschtischwand eine passable Dusche. Außerdem kann Pössl so auf die meist sehr anhänglichen Duschvorhänge verzichten. Die Ausstattung ist dafür mager. Klorollenhalter, Handtuchhaken oder Ähnliches sucht man hier vergeblich.

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Der Sanitärraum ist hell beleuchtet und gut nutzbar. Staufächer und Haken gibt’s keine.

Das Heckbett hat mit einer Länge von 1,93 Meter und einer Breite von 1,16 Meter am Fußende und 1,4 Meter auf Schulterhöhe klassenübliche Maße. Die Matratzen ruhen im Mittelteil auf Lattenrosten und am Kopf- und Fußteil auf den darunterliegenden Staukästen. Auf den fünf einzelnen Matratzenteilen schläft man recht bequem, muss aber bedenken, dass man hier spezielle Bezüge braucht, möchte man auch bei bezogenen Betten noch bequem an Frischwassertank oder Kleiderschrank kommen. Denn hierzu muss jeweils ein Matratzenteil entfernt werden.

Die Hängeschränke sind ein Highlight im Shine, denn die Fronten haben ein durchgehendes LED-Leuchtenband bündig integriert, was eine schöne Lichtstimmung erzeugt. Die grifflosen Klappen sind allerdings etwas unkomfortabel zu öffnen.

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Das Bett ist bequem und mit 1,93 x 1,16–1,40 Meter klassenüblich groß. Die fünf Matratzenteile liegen nur in der Mitte auf Lattenrosten.

Kompliziert gestaltet sich der Umbau für einen optionalen vierten Sitzplatz. Hierzu muss eine Sitzaufnahme ausgeklappt werden, die in der Sitztruhe des Einzelsitzes verstaut ist. Diese Konstruktion kollidiert aber mit den Seitenwangen des Rückenpolsters, was dem Stoff auf Dauer sicherlich Schaden wird. Das Sitzpolster des Zusatzsitzes muss zudem mit einem Inbus befestigt werden.

Beladen

Mit einer Zuladungsreserve von 705 Kilogramm hat der kleine Shine keinerlei Gewichtsprobleme. So kann man den Heckstauraum, der ziemlich groß ausfällt, nach Herzenslust beladen. Möchte man sperrige Dinge transportieren, sind Polster und Lattenroste schnell entfernt. Da man diese aber nirgends für die Fahrt gesichert verstauen kann, gibt es einen Punktabzug.

Anlass zur Kritik findet sich auch im Bad. Schränke und größere, gesicherte Ablagen sucht man im Sanitärraum vergeblich. Nur in der Duschkonfiguration ist eine kleine Abstellmöglichkeit für das Duschgel vorhanden. Die Sanitärartikel müssen in einem der Hängeschränke im Wohn- oder Schlafbereich mitreisen.

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Kopffreiheit, Staufach oder komplett abnehmbar – ein variabel einsetzbares Brett namens "Multiroof".

Multiroof nennt Pössl einen variablen Stauraum, der über dem Fahrerhaus entsteht. Ein Brett kann dort in zwei Positionen eingehängt werden und schafft ein maximal rund 20 Zentimeter hohes Fach. Die Ladung wird per Fangnetz gesichert. Die Aufnahmen für die Netzhalterung waren im Testwagen allerdings nicht vorhanden. Braucht man die Staufläche nicht mehr, parkt man das Brett platzsparend in der oberen Position oder nimmt es ganz heraus.

Ein Kleiderschrank zum Hängen versteckt sich unter dem rechten vorderen Bettpolster. Er ist schmal und unkomfortabel von oben zu beladen, aber immerhin vorhanden. Bei 5,41-Meter-Campingbussen ist das keine Selbstverständlichkeit.

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Technik

Serienmäßig hat der Shine an beiden Fahrzeugseiten je ein schickes Rahmenfenster. Am Heck finden sich dagegen nur die einfacheren vorgehängten Varianten. Da es zudem nur ein Dachfenster im Wohnraum gibt – und eine Dachhaube im Bad –, ist es tagsüber etwas dunkel im Innenraum. Wer mehr Tageslicht mag, kann sich für 555 Euro Aufpreis ein Rahmenfenster am Kopfende des Betts ordern.

Bei Nacht macht der Shine seinem Namen dagegen mit verschiedenen Lichtebenen alle Ehre und sorgt für ein schönes Ambiente. Das Wassersystem mit Tauchpumpe, 85-Liter-Frischwasser- und 100-Liter-Abwassertank ist praxistauglich dimensioniert.

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Leicht und sauber mit abnehmbarem Hebel zu bedienen ist der mittig liegende Abwasserauslass.

Der Zugang zum Frischwassertank befindet sich gut erreichbar links unter einem Matratzenteil. Die Entleerung des Abwassers erfolgt mittels abnehmbaren Hebels recht einfach. Dass der Auslass selbst aber unter dem Fahrzeug liegt, erschwert die Entleerung an so mancher Entsorgungsstation. Kritik gibt es auch für den nicht abgedichteten Toilettenschacht.

Die Stellplatznachbarn wird eine 1.416 Euro teure Zusatzausstattung des Testwagens besonders erfreuen: die vollelektrische Schiebetür. Nach einem Zug am Türgriff öffnet und vor allem schließt sich die Tür in gemächlichem Tempo und äußerst leise. Möchte man den Vorgang stoppen, reicht ein weiterer Zug am Griff.

Die Bedienung der Bordtechnik erfolgt einfach und übersichtlich am Kontrollbord über der Tür und mittels des optionalen Truma-iNet-X-Displays daneben. Auch die Kühlschranksteuerung wurde über die Tür verlegt. Daher kann der Kühlschrank auch etwas größer ausfallen als bei manchem Konkurrenten, der nur 70 Liter Kühlschrankvolumen an Bord hat.

Die Position des zusätzlichen Steckdosensatzes mit 230 V und zwei USB-Anschlüssen ist dagegen ungünstig unten links am Einzelsitz gewählt. Das Einstecken der Kabel bedarf eines hohen Grads an Gelenkigkeit, wenn man die Dosen denn überhaupt erstmal findet. Frostwächter und Gasabsperrhähne sind dagegen gut zu finden und zu bedienen.

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Fahren

Unterwegs im Summit Shine fällt schon auf den ersten Metern auf, dass der Testwagen mit 140 PS gut im Futter steht. Die Schaltung lässt sich präzise durch die Gänge führen. Der Motor zeigt sich allerdings etwas knurrig, wenn er zum Beispiel an Steigungen gefordert wird. Bei der Ermittlung der Testwerte zeigt sich, dass der kleine Bus nicht nur subjektiv recht fahraktiv ist, sondern auch objektiv. Alle Messwerte sind im grünen Bereich, und auch die Bremsen geben keinen Anlass zur Beschwerde. Insgesamt ist der Wagen so handlich, wie man es auch von einem 5,41-Meter-Kasten erwarten kann, und sein größter Vorteil ist, dass er meist auch auf normale Pkw-Parkplätze passt.

Die gute Übersicht wird allerdings durch die Verdunkelung der Beifahrerseite etwas gestört, denn die verdeckt den rechten Weitwinkelspiegel ein bisschen. So muss man den Kopf höherstrecken, will man den ganzen Spiegel einsehen.

Die Federung fällt recht hart aus, und das steht im direkten Zusammenhang mit dem nächsten Kritikpunkt. Der Ausbau überzeugt nicht gerade durch akustische Abwesenheit. Je nach Fahrbahnzustand und Fahrsituation wechseln sich verschiedene Geräuschquellen ab.

Wirklich störend sind aber die Windgeräusche, die durch das Dachfenster kommen. Ab rund 110 km/h sind sie die dominante Geräuschquelle im Bus.

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Preise

Auch an Pössl gehen die steigenden Preise der letzten Monate nicht spurlos vorüber. Aber im Vergleich zur Konkurrenz ist der Shine immer noch eine der günstigsten Möglichkeiten, einen ausgebauten Kastenwagen zu fahren. Das gut gepackte und fair eingepreiste All-in-Paket ist quasi als obligatorisch anzusehen, da es neben der Fahrerhaus-Faltverdunkelung und dem 90-Liter-Dieseltank bei Citroën und Peugeot den Beifahrerairbag und die Klimaanlage enthält, die beim Ducato schon serienmäßig mit an Bord sind.

Grundpreis: 44.099 Euro (Citroën Jumper, Motor 88 kW/120 PS) mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II
Testwagenpreis: 55.205 Euro

Turbodiesel 140 PS: 1.000 Euro
Turbodiesel 165 PS inkl. 3,5-t-Chassis: 2.839 Euro
Fahrer-/Beifahrer-Airbag Serie/Paket
Chassis mit 3,5 t zGG: 839 Euro (empfohlen)
Basis Fiat Ducato: 1.000 Euro
Vierter Sitzplatz (15 kg): 629 Euro
Vollelektrische Schiebetür (8 kg): 1.416 Euro
Zusatzfenster hinten rechts (10 kg): 555 Euro (empfohlen)
All-in-Paket: 90-Liter-Dieseltank, Multifunktionslenkrad, Außenspiegel el. verstell- und beheizbar, Faltverdunklung Fahrerhaus, Ladebooster, Beifahrerairbag, Tempomat, Klimaanlage, Radiovorbereitung, DAB-Antenne im Außenspiegel, verstärkte Lichtmaschineu.a. (40 kg): 3.149 Euro (empfohlen)
All-in-Paket für Fiat-Basis (30 kg): 1.364 Euro
Markise (25 kg): 999 Euro (empfohlen)

Kosten und Service

  • Kfz-Steuer (3,5 t zGG, S5): 240 Euro
  • Kontrolle: 12 Monate
  • Servicestellen in Deutschland/Europa:113/37
  • Haftpflicht/Vollkasko (500 Euro SB, Tarif Allianz): 565/1.029 Euro

Lichtcheck

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Umlaufende LED-Bänder erzeugen eine schöne warme Lichtstimmung. Auch die Messwerte können überzeugen.

angelehnt an DIN EN 12464-1

  1. Volle Punktzahl gibt es an der Sitzgruppe. 208 Lux im Schnitt und 264 in der Spitze.
  2. In der Küche lässt es sich mit durchschnittlich 429 Lux gut arbeiten.
  3. 645 Lux am Spiegel und 433 im Schnitt – die Badausleuchtung ist sehr gut.
  4. Nur 64 Lux im Schnitt und 231 beim Lesespot. Im Schlafzimmer reicht es nicht ganz für die grüne Wertung.

Das fiel uns auf

 LED-Spots und eine Doppel-USB-Dose sind frei an der Sitzgruppe und über dem Bett platzierbar.
 In den grifflosen Schrankklappen sind LED-Leisten akkurat eingelassen und sorgen für angenehmes Licht.
 Die Steuerung der Bordtechnik ist übersichtlich und einfach gestaltet, samt optionaler Truma iNetX.

 Der Toilettenschacht ist nicht abgedichtet und Flüssigkeiten können in den Ausbau fließen.
 Die optionalen Zusatzsteckdosen am Einzelsitz sind versteckt und nur mit Verrenkungen zu erreichen.
 Der Aufbau des vierten Gurtplatzes erfordert Werkzeug. Der Rahmen kollidiert mit dem Einzelsitz.

Robert Hein, Leiter Vertrieb, Marketing und PR bei Pössl, nimmt Stellung...

... zu den fehlenden Ablagemöglichkeiten im Bad: Wir arbeiten gerade an einer Magnethalterlösung, für die es passende Kulturbeutel und Haken geben wird.

... zur schlechten Toilettenschachtabdichtung: Das hat produktionstechnische Gründe, aber danke für den Hinweis. Wir werden das nochmal überprüfen.

... ob auch die Modelle 600 und 640 als Shine geplant sind: Hier können Sie sich auf den Caravan Salon freuen. Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, werden wir dort den 600 L, den 600 Q und den 640 als Shine zeigen.

...zu aktuellen Lieferzeiten und Unterschieden bei den Basisfahrzeugen: Hier lässt sich zur Zeit grundsätzlich sagen: je einfacher die Ausstattung, Farbe und Basis, desto schneller. Beim Shine 540 auf Citroën mit 140 PS und ohne Sonderlackierung liegen wir aktuell bei 6 bis 8 Monaten. Bei einem Fiat mit Automatik kann die Lieferzeit bis zu zwei Jahre betragen.

Die Konkurrenten des Pössel Summit Shine 540

1. Chausson V 594 S

Chausson V 594 S
Chausson
Chausson V 594 S

Grundpreis: 46.190 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 88 kW/120 PS
Länge/Breite/Höhe: 5.413/2.050/2.610 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2.856/3.300 kg
Besonderheiten:  Sehr gute Serienausstattung inklusive Markise und Solaranlage.
 Hohe Nebenkostenpauschale, nur 70-L-Serienkühlschrank.

2. Forster Van 541 HB Living up

Forster Van 541 HB Living Up
Forster
Forster Van 541 HB Living up

Grundpreis: 44.800 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 88 kW/120 PS
Länge/Breite/Höhe: 5.413/2.050/2.610 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2.785/3.300 kg
Besonderheiten:  Gut eingepreistes Comfort-Line-Paket mit sinnvoller Ausstattung.
 Nur 70-Liter-Serienkühlschrank, nur 60-Liter-Dieseltank Serie.

3. LMC Innovan 540

Lmc Innovan 541
LMC
LMC Innovan 540

Grundpreis: 46.500 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 88 kW/120 PS
Länge/Breite/Höhe: 5.413/2.050/2.650 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2630/3300 kg
Besonderheiten:  Große Auswahl an Ausstattungspaketen, Isofix an Rückbank Serie.
 Nur 70-Liter-Kühlschrank, Beifahrerairbag optional im Paket.

Wohnen
  • Gutes Raumgefühl durch das fehlende Staufach über den Fahrersitzen und das schmaler geschnittene Dinettenpodest.
  • Praktische Badlösung mit klappbarer Waschtischwand.
  • Gut nutzbare Küche mit praktischer seitlicher Erweiterung.
  • Kühlschrank mit Doppelanschlag von innen und außen erreichbar.
  • Für die Fahrt sehr bequemer, konturierter Sitzgruppeneinzelsitz.
  • Praktischer Dinettentisch, der bei Nichtgebrauch einfach weggeklappt werden kann und ein zusätzliches, kleines Reisetablett vorhält.
  • Fünfteilige Heckbettmatratze erfordert spezielle Bettbezüge.
  • Umbau zum optionalen vierten Sitzplatz nur mit Werkzeug möglich, und der Sitzrahmen kollidiert mit dem Polster der Rückenlehne des Einzelsitzes.
  • Einzelsitzpolsterung erschwert den Einstieg in die Dinette.
Beladen
  • Sehr gute Zuladungsreserven.
  • Großer, gut nutzbarer Heckstauraum.
  • Praktisches variables Stauraumkonzept über den Fahrerhaussitzen.
  • Kleiner, bei gemachten Betten schwer zugänglicher Kleiderschrank mit Stange.
  • Keine Möglichkeit zum Verstauen und Sichern der Polster und Roste, wenn man den Heckstauraum zum Transport von Sperrigem umbaut.
  • Keine Verstaumöglichkeiten, Haken oder während der Fahrt benutzbaren Ablagen im Sanitärraum.
Technik
  • Übersichtliche Steuerung der Bordtechnik.
  • Leicht zu bedienendes Grauwasserablassventil mit abnehmbarem Hebel.
  • Stilvolle und bei Bedarf helle Beleuchtung. Frostwächter, Gashähne und Frischwassertank gut zugänglich.
  • Schlecht platzierte optionale zusätzliche USB- und 230-V-Steckdosen am Einzelsitz.
  • Toilettenschacht nicht abgedichtet.
Fahren
  • Gute Fahrleistungen, geringer Verbrauch auf der Testrunde.
  • Übersichtliches und wendiges Fahrzeug.
  • Starke Windgeräusche vom Dachfenster.
  • Rechter Weitwinkelspiegel etwas durch die Verdunkelung verdeckt.
  • Möbelbau macht sich mit verschiedensten Geräuschen bemerkbar.
Preise
  • Gute Grundausstattung.
  • Gut eingepreistes All-in-Paket mit zahlreichen sinnvollen Extras.
  • Sehr gut ausgebautes Händlernetz.
  • Beifahrerairbag bei Citroën- und Peugeot- Basis nicht serienmäßig.

Fazit

Schein und Sein

Insgesamt legt der kleine Campingbus einen soliden Testauftritt hin. Das Konzept mit Einzelsitz und einem dadurch schmaleren Dinettenpodest geht voll auf, denn es sorgt für ein sehr gutes Raumgefühl im Wohnbereich. In einigen Punkten bringt sich der Shine jedoch selbst um eine bessere Bewertung. Vor allem die fehlenden Stau- und Hängemöglichkeiten im Bad stören, aber auch die Windgeräusche durch das Dachfenster. Kein unbekanntes Problem bei Campingbussen. Ein ganz großes Plus gibt es von mir dagegen für die Beleuchtung mit den umlaufenden LED-Bändern. Das wirkt schon sehr edel.

Einen weiteren Campingbus haben wir hier getestet: Malibu Van 640 im Supercheck.

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