Westfalia zeigt einen absolut innovativen Grundriss. Wenn man da überhaupt von Grundriss reden kann. Hier brauch es fast schon ein 3D-Modell.
Luxuriöses Aufstelldach
Der Columbus Liner ist eine Neuheit des deutsch-französischen Herstellers, die sicher vom Fleck weg ihre Fans haben wird. Zwar sind noch nicht alle Details über das neue Modell bekannt, die eine oder andere Information lässt sich an dieser Stelle aber schon preisgeben: Westfalia präsentiert den sogenannten Columbus Liner mit Luxus-Aufstelldach, der im eigenen Werk in Gotha/Thüringen gebaut werden soll. Er bekommt im Heck ein hoch eingebautes Längsdoppelbett, unter dem eine Fahrradgarage Platz findet.
Über dem Heckbett ist ein Aufstelldach installiert, das nicht nur bei schönem Wetter geöffnet, das Gefühl vermittelt, draußen zu schlafen, direkt im Zelt. Dafür ist das Blechdach hinten großzügig ausgeschnitten. Wir schätzen locker zwei auf zwei Meter. Vor dem Aufstelldach bleibt zudem noch Platz für eine gar nicht so kleine Dachterrasse – in dieser Umsetzung absolut einzigartig. Um da draufzukommen, öffnet man den Zeltbalg vorn und krabbelt hinaus. Hier auf den Bildern sind noch keine Reling oder Geländer verbaut. Die brauch es noch, damit auch keiner vom Dach purzelt. Wie eine solche Sicherung dann aussieht, wird man wohl auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf präsentiert bekommen.

Toller Ausblick: Ein Aufstelldach mit Dachterrasse.
Weitere Details streng geheim
Basis ist der lange Fiat Ducato mit Dachhöhe drei, der an der Stirn die schicke GfK-Haube mit integriertem Fenster, die die Gruppen-Schwestermarke Dreamer spendiert.

Erster Teaser in den Innenraum: Eine große Heckgarage für den Transport von Fahrrädern soll es geben.
Der Innenraum ist noch geheim. Der ist auch noch nicht fertig. Aber klar ist: So was gab es, wenn dann überhaupt nur sehr selten. Das Bett wird wohl hoch gesetzt sein. Aber natürlich immer noch so tief, dass man auch ohne aufgestelltes Dach genügend Kopffreiheit hat. Wir konnten schon mal rein krabbeln in das Dachzelt. Beim ersten Prototyp ließ sich die Dachschale ohne viel Kraft gut anheben und schließen. Vom Bett aus kann man dann nach draußen klettern. Ein erhabenes Gefühl. Aber auch bei der Liegeprobe stellte sich ein gutes Gefühl ein. Wenn man so im komfortablen Doppellängsbett in einem Columbus liegt und über einem der Blick in den Himmel geht, ein Moment, den man als Camper so ähnlich wenn überhaupt nur aus VW-Bussen kennt, wenn die großzügige zu öffnende Zeltbälge haben und man im unten gemachten Bett liegt und nach oben schaut.
Hier bringt Westfalia eine einzigartige Symbiose aus außen und innen. Dazu einen Dachterasse – Liner-Herz, was willst du mehr?












