Trier, die älteste Stadt Deutschlands, ist ein wahres Schatzkästchen für Geschichts- und Kulturliebhaber. Besonders das römische Erbe der Stadt macht sie zu einem ganz besonderen Ziel für alle, die in die Antike eintauchen wollen. Doch die Stadt hat noch viel mehr zu bieten: Von mittelalterlicher Architektur bis hin zu barocken Meisterwerken – Trier überrascht immer wieder!
Porta Nigra: Das Wahrzeichen der Stadt
Das beeindruckendste Symbol Triers ist zweifellos die Porta Nigra, das älteste römische Stadttor nördlich der Alpen. Unter Kaiser Marc Aurel erbaut, thront dieses mächtige Bauwerk über der Stadt und erzählt die Geschichte von römischer Pracht und Macht. Der Name "Porta Nigra" (Schwarzes Tor) kommt nicht von ungefähr: Über die Jahrhunderte hat der Sandstein der Fassade durch Verwitterung und Brände eine markante dunkle Farbe angenommen, die es noch mystischer wirken lässt. Ein Muss für alle Besucher, die einen Blick auf das Wahrzeichen werfen und die atemberaubende Aussicht vom Obergeschoss genießen möchten.
Der Hauptmarkt: Mittelalter trifft Moderne
Nur wenige Schritte von der Porta Nigra entfernt liegt der Hauptmarkt, einer der größten mittelalterlichen Plätze in Deutschland. Hier trifft Geschichte auf lebendiges Stadtbild: Umrahmt von prächtigen Häusern aus verschiedenen Epochen – vom gotischen Bürgerhaus Steipe bis hin zu wunderschön restaurierten Renaissancebauten – vermittelt der Markt ein unverwechselbares Flair. Und nicht zu vergessen: Der Marktkreuz, ein Wahrzeichen, das seit dem Jahr 958 an Ort und Stelle steht. Eine Kopie des Originals, das heute im Museum Simeonstift zu sehen ist.

Von Ende März bis Anfang November ist ein Weinstand auf dem Hauptmarkt zu entdecken. Hier wird 2-mal pro Woche ein anderes Weingut aus Trier und der umliegenden Region präsentiert.
Der Dom: Ein Ort der Wallfahrt
Ein weiteres Highlight Triers ist der Dom St. Peter, Deutschlands älteste Bischofskirche. Zusammen mit der Liebfrauenkirche und den umliegenden römischen Baudenkmälern gehört der Dom zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Kreuzgang, der die beiden Kirchen miteinander verbindet, ist ein wunderschöner Ort für eine kurze Auszeit. Doch der wahre Schatz des Doms ist der Heilige Rock – die angebliche Tunika Jesu Christi. Ob man nun an die Echtheit glaubt oder nicht, der Rock zieht Jahr für Jahr Tausende von Pilgern an.
Kurfürstliches Palais: Barocke Pracht
Nicht weit entfernt liegt das Kurfürstliche Palais, ein imposantes Bauwerk aus der Spätrenaissance und dem Rokoko, das einst Sitz der Fürstbischöfe war. Das Palais steht auf den Überresten der Konstantin-Basilika, dem größten säulenlosen Hallenbau der Antike. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der prachtvollen Architektur, sondern auch wegen des Thronsaals des Kaisers, der ein Stück römischer Geschichte in Trier bewahrt.
Karl Marx und die Brückenstraße: Auf den Spuren des Denkers
Wer sich für Geschichte über die Antike hinaus interessiert, sollte einen Abstecher in die Brückenstraße machen. Hier wurde Karl Marx geboren, der als Vater des Kommunismus weltbekannt wurde. Das Barockhaus, in dem er 1818 das Licht der Welt erblickte, ist heute ein Museum, das an den berühmtesten Sohn Triers erinnert.
Kaiserthermen: Ein Bad in der Geschichte
Die Kaiserthermen zählen zu den größten und beeindruckendsten römischen Badeanlagen, die das Römische Reich je hervorgebracht hat. Die Therme, die im antiken Trier unter Kaiser Konstantin errichtet wurde, war einst ein wahres Badeparadies. Heute kann man die Ruinen besichtigen und sich eine Vorstellung von der gigantischen Dimension der Anlage machen.
Ein Ausflug ins Stadtmuseum Simeonstift: Geschichte zum Anfassen
Für alle, die noch tiefer in die Geschichte Triers eintauchen wollen, ist das Stadtmuseum Simeonstift ein absolutes Muss. Direkt neben der Porta Nigra gelegen, präsentiert es in verschiedenen Ausstellungsräumen Kunstwerke, Möbel, Textilien und vieles mehr aus der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Besonders spannend: Das Trierkino, das mit rund 80 Filmen auf unterhaltsame Weise einen Einblick in die Geschichte der Stadt bietet.
Ob antike Ruinen, barocke Prachtbauten oder moderne Ausstellungen – Trier bietet für jeden etwas. Die Mischung aus römischem Erbe, mittelalterlicher Geschichte und moderner Kultur macht die Stadt zu einem faszinierenden Ziel. Also, worauf wartest du? Mach dich auf den Weg und entdecke das "Rom des Nordens"!
Camping-Tipps
54308 Langsur – Campingplatz Alter Bahnhof
Direkt am Fluss Sauer, an der Grenzezwischen Trier und dem luxemburgischen Echternach gelegener, komfortabler Campingplatz in landschaftlich reizvoller, grüner und naturnaher Lage in der südlichen Eifel, am Ortsrand, Nachbarplatz angrenzend. Leicht abfallendes, großzügig parzelliertes Wiesengelände mit Bäumen. Kiosk, Pizza-Lieferservice. Mindestaufenthalt: 3 Nächte. Zentrum 500 m. 4 ha mit 50 Touristenplätzen und 80 Dauercampern. Geöffnet von Anfang März bis Ende Dezember.
54340 Leiwen – Camping Landal Sonnenberg
Auf einem bewaldeten Plateau oberhalb der Mosel und dem Winzerort Leiwen angelegtes, weitläufiges, komfortables und familienfreundliches Campingresort in ruhiger, landschaftlich reizvoller Lage, Bungalowsiedlung angrenzend. Terrassiertes Areal mit Bäumen. Brötchenservice, Restaurant, Snackbar, Vinothek, Shop, Hallenbad, Whirlpool, Indoor-Spielpark, Minigolf, Bowling, Kletterpark, Sportsarena, Fahrradverleih, Wildgehege. Zentrum 4 km. 27 ha mit 128 Touristenplätzen, 250 Mietunterkünften. Geöffnet von Mitte März bis Mitte November.
54294 Trier – Campingpark Treviris
Direkt am linken Moselufer und am Moselradweg, am Rand eines Industriegebiets gelegener, kleiner Campingplatz, Wohnmobilhafen direkt angrenzend. Von der Mosel durch eine Böschung mit Bäumen getrennt. Überwiegend ebenes Wiesenareal mit Bäumen. Brötchenservice, Sanitäranlage mit Waschmaschinen und Trockner. Guter Ausgangspunkt für Stadtbesichtigungen in Trier. Zentrum 4 km. 3 ha mit 73 Touristenplätzen. Geöffnet von Anfang April bis Ende Oktober.













