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Campingsaison 2021: Alle Infos für Camper

Campingsaison 2021: Alle Infos für Camper Das erwartet Campingfans 2021

Wann ist das Reisen wieder möglich und wie wird die Campingsaison dieses Jahr? promobil wagt einen Blick in die Zukunft dieses Urlaubsjahres und zeigt die aktuellen Reisebestimmungen.

Wer hat Lust auf Urlaub und Camping? Die meisten von uns dürsten nach Lockdown- und Quarantäneerfahrungen nach unbeschwertem Reisen. Wann und ob das 2021 möglich ist, wann die Saison startet und was uns in diesem Jahr erwartet, haben wir hier zusammengefasst.

Bleibt Camping und Caravaning beliebt?

Im vergangenen Jahr ging der Trend zum Camping weiter: Die Corona-Pandemie hat der Beliebtheit der Urlaubsform Caravaning keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, viele fühlten sich an der frischen Luft auf den Camping- und Stellplätzen und im eigenen Fahrzeug samt eigenem Bett viel sicherer als anderswo.

Diesen Trend kann man auch am Plus bei den Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen ablesen. Insgesamt 30,5 Prozent mehr Campingfahrzeuge wurden 2020 gegenüber dem Vorjahr neu zugelassen. Ganze 104.899 Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen meldet das Kraftfahrt Bundesamt KBA für das Jahr 2020. Der Anteil der Caravans beträgt 28.671 Einheiten (+8,3 %), der Anteil der Reisemobile 76.228 Einheiten (+41,4 %) – es werden 2021 also sicherlich noch mehr Camperinnen und Camper unterwegs sein als 2020.

Auch gebrauchte Wohnmobile und Caravans waren beliebt: Es gab laut DCHV, Deutschem Caravaning Handels-Verband, rund 8 Prozent mehr Besitzerwechsel bei den Freizeitfahrzeugen. Kai Dhonau, Präsident des DCHV, blickt mit großen Hoffnungen auf den Campingstart 2021: "Wir sind zuversichtlich, dass Wohnwagen und Wohnmobile in dieser neuen Normalität eine verstärkte Rolle spielen werden."

Alles sprechen dafür, dass Camping 2021 im Trend bleibt. Tipp: Daher lohnt es sich in der Hochsaison und in beliebten Touristenorten einen Campingplatz oder Stellplatz vorab zu reservieren.

Wann geht die Campingsaison los?

Derzeit macht die Bundesregierung wenig Hoffnung darauf, dass ein Urlaub schon in den nächten Tagen und Wochen möglich ist. Thomas Bareiß, der Tourismus-Beauftrage der Regierung, spricht Anfang Januar 2021 davon, "dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist." Auch Kanzlerin Merkel stimmt die Bürgerinnen derzeit darauf ein, dass noch acht bis zehn harte Wochen bevorstehen.

Ostern fällt in diesem Jahr auf Anfang April. Wer sehr optimistisch ist, könnte schon dann die erste Tour mit dem Reisemobil planen. Mehr Planungssicherheit hat, wer die erste große Reise des Jahres auf Pfingsten legt. Der Grund: Die letzte Maiwoche verspricht noch bessere Temperaturen. Die Erfahrung aus dem Jahr 2020 zeigt: Je wärmer es draußen ist, desto weniger Infektionen gibt es – und desto eher ist das Reisen wieder unbeschwert(er) ohne Einschränkungen möglich.

Grundsätzlich gilt für 2021: Je später im Jahr der Urlaub geplant wird, desto sicherer. Denn mit jedem Tag steigt die Zahl der verabreichten Impfungen und desto eher greift die Herdenimmunität. Diese soll ab einer Impfquote von 60-70 Prozent wirken (mehr Infos hier). Bis zum Sommer, so die Aussage der Bundesregierung, soll für jeden Impfwilligen auch eine Dosis bereitstehen.

Sind Reisen derzeit erlaubt?

Jein. Die Bewegungsfreiheit fürs Reisen ist theoretisch vorhanden, sofern man nicht aus einem Gebiet mit einer 7-Tages-Inzidenz von 200 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner kommt. Für all diejenigen aus solchen Hochrisikogebieten gilt in einigen Bundesländern seit Januar 2021 eine Bewegungsbeschränkung von 15 Kilometern.

Hinzu kommt im Zuge der verstärkten Lockdown-Maßnahmen – derzeit noch bis 31. Januar 2021 – ein Übernachtungsverbot für touristisches Reisen in Deutschland. Das heißt, Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Ferienwohnungen, aber auch Camping- und Stellplätze, dürfen für Touristen nicht öffnen. Ausnahmen gibt's nur für notwendige Reisen, beispielsweise Geschäftsreisende.

Doch selbst wer außerhalb von Deutschland reist und beispielsweise bei Freunden an der französischen Atlantikküste im Garten campen geht, sieht sich spätestens bei der Rückreise mit Maßnahmen konfrontiert. Aus den EU-Staaten und Schengen-assoziierten Ländern darf man zwar – Stand heute (14.1.) – jederzeit nach Deutschland einreisen. Ob das aus anderen Ländern möglich ist, sollte man auf der Website des Auswärtigen Amts vor Einreise nochmals prüfen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen 10 Tage in Quarantäne gehen. Ob ein Land ein Risikogebiet ist oder nicht, lässt sich tagesaktuell auf der Website des RKI nachlesen. Aufgepasst: Für jedes Bundesland gelten andere Regeln hinsichtlich der Aufhebung und Ausgestaltung dieser Quarantänepflicht (Infos siehe hier).

Ab 14. Januar werden diese Regeln nochmals verschärft: Wer aus einem Gebiet zurückreist, in dem besonders hohe Inzidenzien herrschen oder neue Virusvarianten häufig vorkommen, muss sogar schon vor oder bei der Einreise einen negativen Test vorweisen, der nicht älter ist als 48 Stunden.

Übrigens: Egal, woher jemand einreist, eine digitale Meldung der Einreise ist immer verpflichtend: www.einreiseanmeldung.de.

Europa: Wo müssen wir mit Einschränkungen rechnen?

Selbst wer sich bereits im Ausland aufhält, muss sich darauf einstellen, sich aufgrund der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen nicht frei bewegen zu können. Außerdem haben einige Länder in Europa wiederum Deutschland zum Risikogebiet ernannt. Dann gehlten folgende Einschränkungen für Einreisende:

Reisebeschränkungen innerhalb Europas

Land Einreisebeschränkung Warnung des Auswärtigen Amtes
Belgien Reisende nach Belgien müssen innerhalb von maximal 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Belgien stuft Deutschland als „rote Zone“ ein. Wer länger als 48 Stunden im Land bleibt, muss bei der Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Deutsche Urlauber unterliegen einer Quarantänepflicht von 7 Tagen und müssen sich am 7. Tag testen lassen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Dänemark Einreiseverbot für deutsche Touristen (seit 24.10), es finden verstärkt Grenzkontrollen statt. Ausnahmen gelten u.a. für Grenzpendler und Grenzbewohner. Allerdings muss bei der Einreise ein negativer PCR-Test oder Antigentest vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Allen Nicht-Dänen, die Krankheitssymptome haben, wird auch bei einem triftigem Grund die Einreise verwehrt. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins gesamte Land inklusive Färöer. Von Reisen nach Grönland wird abgeraten.
Estland Seit Ende Oktober gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern deren Inzidenzien 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen überschreitet. Dies betrifft auch Deutschland. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Finnland Einreiseverbot für nicht notwendige, touristische Reisen aus Schengen-Staaten (seit Mitte Oktober). Bei Einreise aus triftigem Grund (Dienstreisen oder zur Rückkehr) gilt: 10 Tage Quarantäne. EU- und Schengenraum-Angehörige dürfen zum Transit durchreisen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Päijät-Häme und Varsinais-Suomi. Von Reisen in anderen Gebiete wird abgeraten.
Frankreich Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU- Staaten uneingeschränkt möglich. In Frankreich gilt zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr eine landesweite Ausgangssperre, in manchen Departements sogar schon ab 18 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins französische Festland, Französisch-Guayana, St. Martin, sowie das Überseegebiet Französisch-Polynesien. Dringend abgeraten wird vor Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete.
Griechenland Für die Einreise gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“, PLF) ausfüllen. Ab dem 11. November 2020 ist die Einreise nur noch mit einer Negativ-PCR-Test-Bescheinigung eines anerkannten Testlabors mit schriftlicher Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Eine Einreise auf dem Landweg ist nur über Bulgarien und nur über den Grenzübergang Promachonas möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristische Reisen nach Attika, Ostmakedonien und Thrakien, Nördliche Ägäis, Thessalien, Westmakedonien sowie Zentralmakedonien wird gewarnt. Vor Reisen in andere Landesteile wird abgeraten.
Irland Registrierungpflicht und 14 Tage Bewegungseinschränkung im Land (seit 28.9). Einreisende aus Großbritannien und Südafrika müssen seit 9.1.2021 einen negativen PCR-Test vorlegen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Island Reisende müssen sich registrieren und müssen sich nach Ankunft auf das Coronavirus testen lassen. Nach fünf bis sechs Tagen Quarantäne ist ein zweiter Test verpflichtend. Die Tests sind kostenlos. Die Maßnahme gilt noch bis 1. Mai 2021. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen wird abgeraten.
Italien Einreise aus Deutschland und anderen EU-Ländern nur mit Einreiseerklärung und Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Liegt kein negativer Test vor, muss Selbstisolation eingehalten werden. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien gemeldet werden. Derzeit gilt eine landesweite Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Das Reisen zwischen den Regionen und Autonomen Provinzen ist bis zum 15. Februar 2021 untersagt. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Kroatien Einreise für EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen möglich. Kontaktdaten der Reisenden werden bei der Einreise registriert und können zur Vermeidung von Wartezeiten vorab online hinterlegt werden. Reisende sind verpflichtet ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Test ist auch bei Einreise möglich (Kosten: ca. 100 Euro), auf das Ergebnis müssen Einreisende in häuslicher Quarantäne warten. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Lettland Registrierungspflicht für alle Reisenden: 48 Stunden vor Einreise muss ein elektronischen Fragebogen ausgefüllt werden. Aufgrund der Infektionszahlen in Deutschland, müssen sich Einreisende von dort 10 Tage in Quarantäne begeben. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Litauen Derzeit keine Quarantänepflicht für Einreisende aus Deutschland. Neueinstufungen gibt es jeweils freitags und gelten ab dem darauf folgenden Montag. Bis zunächst 31. Januar 2021 gilt in Litauen ein landesweiter Lockdown. Es gibt Beschränkungen für Reisen zwischen den Gemeinden des Landes. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Liechtenstein Einreisende aus dem Bundesland Sachsen müssen sich in 10-tägige Quarantäne begeben und sich innerhalb von zwei Tagen beim Amt für Gesundheit des Fürstentums Liechtenstein melden. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Luxemburg Einreise ohne Einschränkungen möglich. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Malta Bei Einreise muss eine „Public Health Travel Declaration“ und eine „Passenger Locator Form“ vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgegeben werden. Derzeit ist die Einreise aus Deutschland uneingeschränkt möglich, sofern in den letzten 14 Tagen kein Aufenthalt in Ländern und Orte der "gelben Liste“ stattgefunden hat. Als "gelb" gelten derzeit alle deutsche Flughäfen außer Baden-Württemberg. Reisende aus "gelben" Gebieten müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Niederlande Ganz Deutschland gilt derzeit in den Niederlanden als Risikogebiet. Reisende müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Alle Flugreisenden müssen beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, die sich weiter als 30 km in das niederländische Inland begeben. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein. Bis zum 9. Feburar 2021 gilt ein strenger Lockdown. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Norwegen Deutschland gilt als Risikogebiet, daher gilt für Reisende aus Deutschland eine 10-tägige Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft, d.h. kein Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts. Unterkünfte (auch Campingplätze) mit gemeinschaftlicher Nutzung von Waschräumen, Küchen usw. sind nicht geeignet. Die Quarantäne kann auf sieben Tage verkürzt werden indem man zweimal negativ auf Covid-19 getestet wurde. Alle Reisenden nach Norwegen müssen bei Einreise einen PCR-Test absolvieren oder einen Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisen im Inland sollen nur dann unternommen werden, wenn sie unvermeidlich sind. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinzen Oslo, Viken, Innlandet, Rogaland und Trøndelag. Von Reisen in alle anderen Provinzen wird abgeraten.
Österreich Alle Einreisenden müssen sich ab 15. Januar vorab elektronisch registrieren. Da Deutschland als Risikogebiet ist, gilt bis 31. März 2021 eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist aufgrund von Kontrollen zu rechnen. Im gesamten Land gilt eine Ausgangsbeschränkung von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr; die Beherbergung zu touristischen Zwecken ist untersagt. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen. Ausnahme: Gemeinde Jungholz in Tirol und Kleinwalsertals/Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg.
Polen Nach der Einreise über eine EU-Binnengrenze gilt bis zunächst 17. Januar 2021 grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise mit organisierten Reisen bzw. bei Einreise per Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff. Einreise mit privatem Fahrzeug ist davon ausgenommen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Portugal Einreise trotz ausgerufenem Ausnahmezustand möglich. Angaben zum Zielort und Reisegrund und Temperaturmessung notwendig. Übersteigt die Körpertemperatur 38°C, müssen Einreisende mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden rechnen, beispielsweise häusliche Quarantäne. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Festland und zu den autonomen Regionen Azoren und Madeira.
Rumänien Bei Einreise muss man eine Erklärung mit persönlichen Kontaktdaten abgeben. Reisende aus Deutschland unterliegen einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Ab Tag 8 nach Einreise kann ein PCR-Test durchgeführt werden, dessen negatives Ergebnis die Quarantäne ab Tag 10 aufheben kann. WEr aus Risikogebieten für max. 72 Stunden einreist, müssen nicht in Quarantäne gehen, wenn ein negativer PCR-Test vorliegt, der nicht älter als 48 Stunden ist. Es gilt landesweit vorläufig bis 11. Februar 2021 der Alarmzustand und eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 23 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweden Einreiseverbot nur für Reisende aus Dänemark und Großbritannien kommend. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweiz Reisende aus Deutschland können uneingeschränkt einreisen. Wer aus Sachsen kommt, was als Risikogebiet gilt, muss eine 10-tägige Quarantäne einhalten. Dasselbe gilt für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika. Alle, die aus Risikogebieten in die Schweiz einreisen, müssen sich innerhalb von zwei Tagen bei der zuständigen kantonalen Behörde melden. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowakei Deutschland gilt seit dem 16. November als Risikogebiet. Reisende aus Risikogebieten müssen die Einreise online („eHranica“) anmelden und sich in 10-tägige Selbstisolation begeben. Wer bei der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann, das nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Bis voraussichtlich 24. Januar 2021 gilt jeweils eine landesweite Ausgangssperre von 5 bis 1 Uhr des Folgetags. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowenien Reisende aus Deutschland müssen für 10 Tage in Quarantäne gehen. Diese wird auf fünf Tage verkürzt, wenn innerhalb von fünf Tagen nach Antritt der Quarantäne ein PCR-Test vorgenommen wird und das Testergebnis negativ ist. Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen
Spanien Alle Einreisende auf Luft- oder Seeweg müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Reisende auf dem Landweg - wie z.B. Reisemobilisten - müssen keinen Test vorweisen. Es gibt Gesundheitskontrollen in Form von Temperaturmessung bei Einreise. Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden möglich. Auf den Balearen gilt eine Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet. Für einige kanarische Inseln gilt bei Einreise, dass Personen aus Risikogebieten einen negativen PCR-Test mit sich führen müssen. Deutschland gilt als Risikogebiet. Alarmzustand noch bis zum 9. Mai 2021: Dieser erlaubt den Regionen je nach Infektionslage Schutzmaßnahen zu verhängen, beispielsweise Bewegungseinschränkungen oder nächtliche Ausgangssperren. Letztere gelten derzeit unter anderem in Madrid, Katalonien, Valencia, Aragon und Andalusien. In all diesen Gebeiten (außer Madrid) gilt gerade auch ein Ein- und Ausreiseverbot für alle die ohne triftigen Grund unterwegs sind. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen, einschließlich der Kanarischen Inseln.
Tschechien Einreisen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Länder werden seit Anfang November in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen und roten Kategorie zugerechnet. Seit dem 15. November gilt Deutschland als rote Kategorie des Europäische Ampelsystem. Einreise auch zu anderen Zwecken nur noch schwer möglich. Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Ungarn Die Einreise ist für u.a. Deutsche grundsätzlich nicht möglich. Sonderregelungen für Grenzpendler, Geschäftsreisende, Diplomaten, den Güterverkehr und Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an COVID-19 erkrankt waren. Nächtliche Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Vereinigtes Königreich Reisen aus touristischen Gründen sind in und nach Großbritannien und Nordirland untersagt. Einreisen nach Schottland sind nur noch in dringenden Fällen erlaubt. Voraussichtlich ab 15.1. müssen alle Einreisenden einen Covid-19-Test vorlegen, das Auswärtige Amt schreibt: "Nach Auskunft der britischen Regierung ist grundsätzlich ein PCR-Test notwendig, voraussichtlich reicht ein Schnelltest oder Antigentest nicht aus (...) Weitere Details wurden von der britischen Regierung noch nicht bekanntgegeben." Bislang gilt das für England, voraussichtlich wird die Maßnahme auch gültig für Schottland, Wales und Nordirland. Einreisende aus Deutschland müssen 10 Tage in Quarantäne gehen und sich elektronisch anmelden. Bis mindestens 22. Februar 2021 gilt für ganz Großbritannien ein erneuter Lockdown. In England darf das Haus grundsätzlich nicht verlassen werden. In Wales gelten die Regeln von Stufe 4: "Stay at home". Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Allgemeine Infos Für tagesaktuelle Updates lohnt sich ein Blick auf die Website des Auswärtigen Amts oder auf: reopen.europa.eu Stand: 13.01.2021, Quelle: Auswärtiges Amt, ohne Gewähr.

Fazit

Wohnmobilisten freuen sich darauf, wenn es endlich wieder losgeht mit Reisen. Derzeit ist das noch nicht so richtig gut möglich. Wann der Saisonstart tatsächlich sein wird, lässt sich schwer voraussagen. Wer den Urlaub später im Jahr plant, ist besser beraten – warmes Wetter, die täglich steigende Zahl an Geimpften und die somit voraussichtlich sinkende Zahl an Covid-19-Erkrankungen lässt auf ein zweites oder drittes reisefreudiges Quartal 2021 hoffen.

Solange können sich alle mit großem Fernweh mit Urlaubsplanung oder DIY-Verbesserungen am Fahrzeug beschäftigen. Bleiben Sie gesund!

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