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Campingsaison 2021: Alle Infos fürs Camping

Campingsaison 2021 Reisen im Lockdown und Prognose 2021

Lust auf Reisen und Camping? promobil wagt einen Blick in die Zukunft dieses Urlaubsjahres und zeigt die aktuellen Reisebestimmungen – plus: Welche Bundesländer besonders beliebt sind bei CamperInnen.

++ Die aktuellen Nachrichten und Reisebestimmungen zur Corona-Pandemie finden Sie hier. ++

Die meisten von uns dürsten in diesen Zeiten nach unbeschwertem Reisen. Wann und ob das 2021 möglich ist, wann die Saison startet und was uns in diesem Jahr erwartet, haben wir hier zusammengefasst.

Reisen während des Lockdowns?

ReisemobilistInnen diskutieren immer wieder, ob es möglich ist, während des Lockdowns auf öffentlichen Parkplätzen zu übernachten. Grundsätzlich ist das Freistehen am Straßenrand in Deutschland für eine Nacht erlaubt – und zwar dann, wenn es der "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" dient. So wären wenigstens Kurzausflüge für eine Nacht oder sogar Rundreisen möglich.

In der promobil-Redaktion haben wir das kontrovers diskutiert. Im folgenden die wichtigsten Punkte, die man beachten sollte.

Erstens müsste man sich die Regelungen der einzelnen Bundesländer genau anschauen – Mecklenburg-Vorpommern etwa erlaubt (Stand heute) definitiv Einreisen ins Land nur aus triftigem beruflichem oder privatem Grund. In Baden-Württemberg und anderen Bundesländern müssen Reisende vor allem an touristischen Hotspots mit strengen Kontrollen und Zugangsbeschränkungen rechnen.

Hier können Sie sich auf der Website der Bundesregierung zu den einzelnen Reise-Bestimmungen der Bundesländer durchklicken.

Zweitens ist das Reisen politisch nicht gewollt. Von der Bundesregierung gibt es dazu ein ganz klares Statement: "Alle nicht zwingend erforderlichen touristischen oder privaten Reisen sind zu vermeiden."

Drittens: Viele Stellplätze sind gesperrt, mit der Ver- und Entsorgung könnte es also schwierig werden. Und: Es macht wenig Spaß, wenn man mit dem ortsfremden Kennzeichen überall die kritischen Blicke der Einheimischen auf sich zieht. Zudem sind Kultureinrichtungen, Cafés und Restaurants geschlossen.

Unser Fazit: Wir raten unterm Strich davon ab, die Regel für die Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auszureizen. Letzendlich ist und bleibt der Corona-Lockdown keine Gängelei der Behörden, sondern ein Akt der Solidarität mit den Mitbürgerinnen und allen, die in den Krankenhäusern täglich gegen das Virus kämpfen.

Bleiben Camping und Caravaning beliebt?

Oh, ja! Im vergangenen Jahr ging der Trend zum Camping weiter: Die Corona-Pandemie hat der Beliebtheit der Urlaubsform Caravaning keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, viele fühlten sich an der frischen Luft auf den Camping- oder Stellplätzen und im eigenen Fahrzeug samt eigenem Bett viel sicherer als anderswo.

Dieses Gefühl bestätigen die Übernachtungszahlen. Der BCVD, der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, vermeldet für 2020 nur einen leichten Rückgang bei den Zahlen der Campingplatz-Übernachtungen: ca. 3,8 Prozent im Zeitraum Januar bis November. Ein gutes Ergebnis, das 1,2 Prozent über der Jahresprognose von Minus 5 Prozent lag. Hierzu im Vergleich: Der Rest der Tourismusbranche rechnete 2020 mit einem Übernachtungszahlen-Rückgang von bis zu 40 Prozent.

Vor allem interessant ist diese Entwicklung, wenn man bedenkt, dass 2019 das absolute Rekordjahr bei den Campingübernachtungen war. Hinzukommt, dass viele Plätze aufgrund von Lockdown-Regelungen mehrere Wochen geschlossen hatten und die Gesamtzahl der Übernachtungen in weitaus weniger Wochen als sonst zusammen gekommen ist.

++ Hier geht's zum ausführlichen Rückblick zum Thema Reisen 2020. ++

Die beliebtesten Urlaubsziele 2020 mit den meisten Camping-Übernachtungen

Im Bundesländer-Vergleich konnten vor allem folgende Regionen mehr Übernachtungen zählen als im Vorjahr:

  • Sachsen-Anhalt: + 24,9 %
  • Sachsen: +15,7 %
  • Mecklenburg-Vorpommern: +10,8 %
  • Brandenburg: +10,5 %
  • Schleswig-Holstein: +10,0 %

Alle anderen Bundesländer haben die Zahlen des Vorjahrs nicht überboten. Die Schlusslichter des Rankings bilden jeweils mit rückläufigen Zahlen das Saarland (-22,6 %), Thüringen (-15,1 %) und Baden-Württemberg (-15 %). Hier finden Sie übrigens die beliebtesten Wohnmobil-Stellplätze im promobil Bundesländer-Ranking.

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern liegt Deutschland anhand der Übernachtungszahlen weit oben auf der Beliebtheitsskala. Nur Tschechien (+3%), Dänemark (-3 %) und die Niederlande (-4 %) konnten ein ähnlich gutes Ergebnis wie Deutschland bei den Campingübernachtungen einfahren. In Österreich ging die Zahl um -12,6 Prozent zurück. Das Land fährt damit immer noch dramatisch besser als Spanien, Kroatien und Italien, wo es 2020 einen Einbruch der Übernachtungszahlen von bis zu 50 Prozent gab.

In Deutschland übernachteten 2020 nur 2,2 Millionen ausländische Gäste. Das entspricht einem Rückgang von 53 Prozent und ist ein historischer Tiefstwert. Die meisten CamperInnen blieben 2020 im eigenen Land – das ist auch der vorhergesagte Trend für das Jahr 2021.

Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) e.V. verkündet in ihrer Reisetrendanalyse 2021, dass besonders Urlaubsziele in der Nähe im Kommen sind. Sie sollten bestmöglich mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar sein und genügend Abstand zu anderen Menschen bieten. Campingurlaub im eigenen Reisemobil ist dafür prädestiniert.

Unsere Prognose: Alles spricht dafür, dass Camping 2021 – vor allem im eigenen Land – im Trend bleibt. Daher lohnt es sich in der Hochsaison und in beliebten Touristenorten einen Campingplatz oder Stellplatz vorab zu reservieren.

Immer mehr Campingfahrzeuge unterwegs

Der Campingboom ist man auch am Plus bei den Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen abzulesen. Insgesamt 32,6 Prozent mehr Campingfahrzeuge wurden 2020 gegenüber dem Vorjahr neu zugelassen. Ganze 104.899 Freizeitfahrzeuge meldet das Kraftfahrt Bundesamt KBA für das Jahr 2020. Der Anteil der Caravans beträgt 28.671 Einheiten (+8,3 %), der Anteil der Reisemobile 76.228 Einheiten (+41,4 %) – es werden 2021 also sicherlich noch mehr Camperinnen und Camper unterwegs sein als 2020.

Auch gebrauchte Wohnmobile und Caravans waren beliebt: Es gab laut DCHV, dem Deutschen Caravaning Handels-Verband, rund 8 Prozent mehr Besitzerwechsel bei den Freizeitfahrzeugen. DCHV-Präsident Kai Dhonau blickt mit großen Hoffnungen auf den Campingstart 2021: "Wir sind zuversichtlich, dass Wohnwagen und Wohnmobile in dieser neuen Normalität eine verstärkte Rolle spielen werden."

Unsere Prognose: Wer ein Campingfahrzeug kaufen will, sollte sich ranhalten – die Lieferzeiten steigen aufgrund der hohen Nachfrage und weil gebrauchte Fahrzeuge auch sehr beliebt sind, kann die Suche nach dem passenden Gebrauchtmobil dauern. Alle Camperinnen, die 2021 über eine Wohnmobil-, Campingbus- oder Caravan-Anschaffung für den Sommer nachdenken, sollten dies im ersten Quartal des Jahres in Angriff nehmen.

Tipps zum Gebrauchtkauf vom Wohnmobil inkl. Checkliste finden Sie hier.

Wann geht die Campingsaison los?

Derzeit macht die Bundesregierung wenig Hoffnung darauf, dass ein Urlaub schon in den nächten Tagen und Wochen möglich ist. Thomas Bareiß, der Tourismus-Beauftrage der Regierung, spricht Anfang Januar 2021 davon, "dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist." Auch Kanzlerin Merkel stimmt die BürgerInnen derzeit darauf ein, dass noch acht bis zehn harte Wochen bevorstehen.

Ostern fällt in diesem Jahr auf Anfang April. Wer optimistisch ist, kann schon ab dann die erste Tour mit dem Reisemobil planen. Reiner Haseloff, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, spricht sich für eine Öffnung der Übernachtungsbetriebe aus und sagte dem Tagesspiegel: "Wenn wir die Inzidenz weiter drücken, können wir darüber nachdenken Beherbergungsangebote zu ermöglichen. Als erstes in Ferienwohnungen, wo es keine Ballung von Menschen gibt, dann auch wieder in Hotels".

Sein Bundesland war 2020 das erste, das seine Stell- und Campingplätze wieder öffnete. Hier eine Liste der beliebtsten Wohnmobil-Stellplätze in Sachsen Anhalt.

Der Präsident des BCVD, Dr. Gunter Richey, spricht sich für eine Öffnung der Campingplätze bis Ostern 2021 aus: "Das Jahr 2020 hat gezeigt – Camping ist als Urlaubsform auch in Pandemiezeiten mit dem notwendigen Abstand realisierbar und bleibt eine verhältnismäßig sichere und autarke Urlaubsform, die nicht mit anderen Beherbergungsbetrieben über einen Kamm geschoren werden kann."

Doch ob die Infektionszahlen bis dahin soweit unten sind und welche Regeln die Bundes- und Landesregierungen dann festlegen, ist noch nicht 100-prozentig sicher. Mehr Planungssicherheit hat, wer die erste große Reise des Jahres auf Pfingsten legt. Der Grund: Die letzte Maiwoche verspricht wärmere Temperaturen. Die Erfahrung aus dem Jahr 2020 zeigt: Je besser das Wetter ist, desto weniger Infektionen gibt es – und desto eher ist das Reisen wieder unbeschwert(er) ohne Einschränkungen möglich.

Unsere Prognose: Grundsätzlich gilt für 2021: Je später im Jahr der Urlaub geplant wird, desto sicherer. Denn mit jedem Tag steigen die Zahl der verabreichten Impfungen und die Herdenimmunität, die mit weniger Infektionen einhergeht. Diese soll ab einer Impfquote von 60-70 Prozent wirken (mehr Infos hier).

Sind Reisen derzeit erlaubt?

Jein. Die Bewegungsfreiheit fürs Reisen ist theoretisch vorhanden, sofern man nicht aus einem Gebiet mit einer 7-Tages-Inzidenz von 200 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner kommt. Für all diejenigen aus solchen Hochrisikogebieten gilt in einigen Bundesländern seit Januar 2021 eine Bewegungsbeschränkung von 15 Kilometern.

Hinzu kommt im Zuge der verstärkten Lockdown-Maßnahmen – derzeit noch bis 7. März 2021 – ein Übernachtungsverbot für touristisches Reisen in Deutschland. Das heißt, Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Ferienwohnungen, aber auch Camping- und Stellplätze, dürfen für Touristen nicht öffnen. Ausnahmen gibt's nur für notwendige Reisen, beispielsweise Geschäftsreisende.

Doch selbst wer außerhalb von Deutschland reist und beispielsweise bei Freunden an der französischen Atlantikküste im Garten campen geht, sieht sich spätestens bei der Rückreise mit Maßnahmen konfrontiert. Aus den EU-Staaten und Schengen-assoziierten Ländern dürfen deutsche Staatsbürgerinnen und alle Menschen, die hier ihren Wohnsitz haben, – (Stand 01.03.) – jederzeit nach Deutschland einreisen. Ob das aus anderen Ländern möglich ist, sollte man auf der Website des Auswärtigen Amts vor Einreise nochmals prüfen.

camping, küste, wagenburg
unsplash/@willanjusten
Viele Camper träumen vom Urlaub in der Ferne - 2021 müssen Reisende auf die Regeln für die Rückkehr nach Deutschland achten und darauf, wo aktuell Risikogebiete sind.

Doch Vorsicht: ReiserückkehrerInnen aus Risikogebieten müssen 10 Tage in Quarantäne gehen. Wer aus einem Hochrisikogebiet zurückreist, muss schon bei der Einreise einen aktuellen, negativen PCR-Test nachweisen. Wer aus einem Gebiet mit hoher Zahl an Virusmutationen einreist und kein deutscher StaatsbürgerIn ist oder keinen Wohnsitz in Deutschland hat, darf nicht einreisen.

Ob ein Land ein Risikogebiet ist, lässt sich tagesaktuell auf der Website des RKI nachlesen. Für jedes Bundesland gelten andere Regeln hinsichtlich der Aufhebung und Ausgestaltung dieser Quarantänepflicht (Infos siehe hier).

Tipp: Egal, woher jemand einreist, eine digitale Meldung der Einreise nach Deutschland ist immer verpflichtend: www.einreiseanmeldung.de.

Europa: Wo müssen wir mit Einschränkungen rechnen?

Selbst wer sich bereits im Ausland aufhält, muss sich darauf einstellen, sich aufgrund der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen nicht frei bewegen zu können. Außerdem haben einige Länder in Europa wiederum Deutschland zum Risikogebiet ernannt. Dann gehlten folgende Einschränkungen für Einreisende:

Reisebeschränkungen innerhalb Europas

Land Einreisebeschränkung Warnung des Auswärtigen Amtes
Belgien Nicht-essentielle Reisen nach Belgien sind bis zum 1. April 2021 verboten. Nur notwendige Reisen, beispielsweise beruflicher Natur, sind zulässig. Der Nachweis der Notwendigkeit erforderlich. 48 Stunden vor Einreise muss elektronisch die „Passenger Locator Form“ ausgefüllt und eingereicht werden. Belgien stuft Deutschland als „rote Zone“ ein. Wer länger als 48 Stunden im Land bleibt, muss bei der Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Deutsche Urlauber unterliegen einer Quarantänepflicht von 7 Tagen und müssen sich am 7. Tag testen lassen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Dänemark Bis zum 5. April 2021 ist es verpflichtend bei der Einreise einen negativen PCR-Test oder einen Antigentest vorzulegen. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Alle Einreisenden sind zu einer 10-tägigen Quarantäne verpflichtet und müssen spätestens 24 Stunden nach Ankunft einen Corona-Test machen. Menschen, die Krankheitssymptome haben, wird auch bei einem triftigem Grund die Einreise verwehrt. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins gesamte Land inklusive Färöer. Von Reisen nach Grönland wird abgeraten.
Estland Es gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern, deren Inzidenzien 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen überschreitet. Das estnische Außenministerium veröffentlicht hierzu wöchentlich eine Liste. Alternativ ist die Einreise mit einem negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Finnland Es gilt ein Einreiseverbot für nicht notwendige, touristische Reisen aus Schengen-Staaten. Bei Einreise aus triftigem Grund (Dienstreisen oder zur Rückkehr) gilt: 10 Tage Quarantäne. EU- und Schengenraum-Angehörige dürfen zum Transit durchreisen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Keski-Suomi (Mittelfinnland), Satakunta (Westfinnland), Vaasa (Österbotten) und Varsinais-Suomi. Von Reisen in anderen Gebiete wird abgeraten.
Frankreich Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU- Staaten uneingeschränkt möglich. Bis Ende April 2021 werden die Grenzen aber kontrolliert. Einreisende müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Aufgrund hoher Infektionszahlen im Département Moselle, das an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzt, gilt ab dem 2. März 2021 ein grenzüberschreitendes Beförderungsverbot für Busse und Bahnen. In Frankreich gilt zwischen 18 und 6 Uhr eine landesweite Ausgangssperre. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins französische Festland, Französisch-Guayana, St. Martin, sowie das Überseegebiet Französisch-Polynesien. Dringend abgeraten wird vor Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete.
Griechenland Für die Einreise gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“, PLF) ausfüllen. Die Einreise ist nur noch mit einer Negativ-PCR-Test-Bescheinigung eines anerkannten Testlabors mit schriftlicher Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Eine Einreise auf dem Landweg ist nur über Bulgarien und über den Grenzübergang Promachonas möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristische Reisen nach Attika, Ostmakedonien und Thrakien, Nördliche Ägäis, Thessalien, Westmakedonien sowie Zentralmakedonien wird gewarnt. Vor Reisen in andere Landesteile wird abgeraten.
Irland Die Einreise ist unter folgenden Bedingungen möglich: Vorlegung eines negativen PCR-Tests (max. 72 Stunden alt), mit einer Registrierung über die "Public Health Passenger Locator Form" und mit der Angabe des Ortes der 14-Tage-Quarantäne. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Island Reisende müssen einen negativen Corona-Test (PCR) vorlegen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Zudem müssen sich Einreisende nach Ankunft auf das Coronavirus testen lassen. Erst mit einem negativen Testergebnis darf die Quarantäne beendet werden. Im Falle eines positiven Tests ist eine weitergehende Isolation verpflichtend. Menschen, die nachweislich bereits mit dem Virus infiziert waren oder geimpft sind, sind von den Tests und der Quarantäne befreit. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen wird abgeraten.
Italien Die Einreise aus Deutschland und anderen EU-Ländern ist nur mit einer Einreiseerklärung und unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich. Liegt kein negativer Test vor, muss eine Selbstisolation eingehalten werden. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien gemeldet werden. Derzeit gilt eine landesweite Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Das Reisen zwischen den Regionen und autonomen Provinzen ist derzeit untersagt. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Kroatien Die Einreise für Bürger der EU-Mitgliedstaaten ist ohne Einschränkungen möglich. Kontaktdaten der Reisenden werden bei der Einreise registriert und können zur Vermeidung von Wartezeiten vorab online hinterlegt werden. Reisende sind verpflichtet ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Test ist auch bei der Einreise möglich (Kosten: ca. 100 Euro), auf das Ergebnis müssen Einreisende in häuslicher Quarantäne warten. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Lettland Reisende aus der EU benötigen einen dringenden Grund für die Einreise, alle nicht wesentlichen Einreisen sind verboten. Weiter besteht eine Registrierungspflicht für alle Reisenden: 48 Stunden vor Einreise muss ein elektronischen Fragebogen ausgefüllt werden. Zusätzlich ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Testbefund vorzulegen. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Litauen Alle Reisende unterliegen einer Test- und 10-tägigen Quarantänepflicht. Die Quarantäne kann mit einem negativen Test auf sieben Tage verkürzt werden. Zudem muss ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test bei der Einreise vorweisbar sein. Wer innerhalb der letzten 3 Monate bereits an Covid-19 erkrankt ist, kann sich mit einem entsprechenden Attest von der Quarantäne befreien lassen. Bis zunächst 31. März 2021 gilt in Litauen ein landesweiter Lockdown. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Liechtenstein Die Einreise ist grundsätzlich möglich. Für Reisende aus Risikoländern gilt eine 10-tägige Quarantäne und man muss sich innerhalb von zwei Tagen beim Amt für Gesundheit des Fürstentums Liechtenstein melden. Die Liste der Risikoländer wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig geupdatet. Ein Negativ-Test hebt die Quarantänepflicht des Landes nicht auf. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Luxemburg Einreise ohne Einschränkungen möglich. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Malta Bei der Einreise muss eine „Public Health Travel Declaration“ und eine „Passenger Locator Form“ vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgegeben werden. Derzeit ist die Einreise nur aus sogenannten Korridorländern möglich. Deutschland zählt dazu. Weiter steht Deutschland derzeit auf der "gelben Liste“. Reisende aus "gelben" Gebieten müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anschließend ist eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Niederlande Ganz Deutschland gilt derzeit in den Niederlanden als Risikogebiet. Reisende müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Alle Flugreisenden müssen beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, die sich weiter als 30 km in das niederländische Inland begeben. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein. Bis zum 15. März 2021 gilt ein landesweite Ausgangssperre von 21 bis 4.30 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Norwegen Derzeit hat Norwegen seine Grenzen geschlossen. Die Einreise ist nur für Menschen mit festem Wohnsitz in Norwegen möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinzen Oslo und Viken wird gewarnt. Von Reisen in alle anderen Provinzen wird abgeraten.
Österreich Alle Einreisenden müssen sich vorab elektronisch registrieren. Da Deutschland Risikogebiet ist, gilt bis 31. März 2021 eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist aufgrund von Kontrollen zu rechnen. Im gesamten Land gilt eine Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen. Ausnahme: Gemeinde Jungholz in Tirol und Kleinwalsertals/Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg.
Polen Nach der Einreise über eine EU-Binnengrenze gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise mit organisierten Reisen bzw. bei Einreise per Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff. Die Einreise mit privatem Fahrzeug ist davon ausgenommen und möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Portugal Die Einreise über den Landweg ist derzeit nur noch Menschen mit nachweisbarem Wohnsitz in Portugal erlaubt. Über den Luftweg ist ein negativer PCR-Test vorzulegen. Außerdem sind Angaben zum Zielort und Reisegrund und Temperaturmessung notwendig. Übersteigt die Körpertemperatur 38°C, müssen Einreisende mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden rechnen, beispielsweise häusliche Quarantäne. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Festland und zu den autonomen Regionen Azoren und Madeira.
Rumänien Bei Einreise muss eine Einreiseanmeldung vorgenommen werden. Das Formular ist auf der Internetseite des Innenministeriums hinterlegt. Alle Reisende aus Risikogebieten müssen einen negativen RT-PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden alt ist. Ausgenommen sind bereits geimpfte Menschen und nachweislich in den letzten 90 Tagen Infizierte. Die Straßengrenzübergänge sind derzeit nur eingeschränkt geöffnet. Tagesaktuelle Infos dazu kann man bei der rumänischen Grenzpolizei abrufen. Es gilt landesweit vorläufig bis 13. März 2021 der Alarmzustand und eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 23 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweden Bei Einreise ist ein negatives Covid-19-Testergebnis vorzulegen, das maximal 48 Stunden alt sein darf. Akzeptiert werden PCR-, LAMP- und Antigentests. Weiter gilt ein Einreiseverbot für Reisende aus Dänemark, Norwegen und Großbritannien bis zum 31. März 2021. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweiz Reisende aus Deutschland können uneingeschränkt einreisen. Reisende aus Risikoländern müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorlegen und eine 10-tägige Quarantäne einhalten. Die Liste der Risikoländer wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig angepasst. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowakei Deutschland gilt als Risikogebiet. Reisende aus Risikogebieten müssen die Einreise online („eHranica“) anmelden und sich in 14-tägige Selbstisolation begeben. Frühestens nach acht Tagen fordert die Regierung zur Durchführung eines Corona-Tests auf. Die Quarantäne endet mit einem negativen Testergebnis oder spätestens nach 14 Tagen. Wer bei der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann, das nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Bis voraussichtlich 19. März 2021 gilt jeweils eine landesweite Ausgangssperre von 5 bis 1 Uhr des Folgetags. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowenien Reisende aus Deutschland können ohne Quarantäne und ohne Nachweis eines negativen Corona-Tests einreisen. Deutschland befindet sich derzeit zwar nicht auf der sogenannten "green list", die Liste der als epidemiologisch sicher eingestuften Staaten. Da Deutschland aber ein EU-Staat ist, kommt Reisenden eine Ausnahmeregelung der sonst geltenden Quarantäne-Pflicht zugute. Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen
Spanien Alle Einreisende auf Luft- oder Seeweg müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Reisende auf dem Landweg - wie z.B. Reisemobilisten - müssen keinen Test vorweisen. Es gibt Gesundheitskontrollen in Form von Temperaturmessung bei der Einreise. Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden ist möglich. Auf den Balearen gilt eine Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet. Für einige kanarische Inseln gilt bei der Einreise, dass Personen aus Risikogebieten einen negativen PCR-Test mit sich führen müssen. Deutschland gilt als Risikogebiet. Alarmzustand noch bis zum 9. Mai 2021: Dieser erlaubt den Regionen je nach Infektionslage Schutzmaßnahen zu verhängen, beispielsweise in Form von Bewegungseinschränkungen oder nächtlichen Ausgangssperren. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen, einschließlich der Kanarischen Inseln.
Tschechien Einreisen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Länder werden seit Anfang November in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen und roten Kategorie zugerechnet. Seit dem 15. November gilt Deutschland als rote Kategorie des Europäische Ampelsystems. Die Einreise ist nur mit triftigem Grund möglich. Ein negativer Corona-Test (PCR oder Antigen), eine 10-tägige Quarantäne sowie eine verherige Online-Anmeldung der Reise sind notwendig. Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Ungarn Die Einreise ist für u.a. Deutsche grundsätzlich bis zum 15. März 2021 nicht möglich. Sonderregelungen für Grenzpendler, Geschäftsreisende, Diplomaten, den Güterverkehr und Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an Covid-19 erkrankt waren. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Vereinigtes Königreich Reisen aus touristischen Gründen sind in und nach Großbritannien und Nordirland untersagt. Einreisen nach Schottland sind nur noch in dringenden Fällen erlaubt. Alle Einreisenden müssen einen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Anerkannt werden PCR-, RT-Lamp- und Antigentests. Zudem ist eine elektronische Anmeldung der Einreise erforderlich. Bis mindestens 8. März 2021 gilt für ganz Großbritannien ein erneuter Lockdown. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Allgemeine Infos Für tagesaktuelle Updates lohnt sich ein Blick auf die Website des Auswärtigen Amts oder auf: reopen.europa.eu Stand: 01.03.2021, Quelle: Auswärtiges Amt, ohne Gewähr.

Fazit

Wohnmobilisten freuen sich darauf, wenn es endlich wieder losgeht mit Reisen. Derzeit ist das noch nicht so richtig gut möglich. Wann der Saisonstart tatsächlich sein wird, lässt sich schwer voraussagen. Wer den Urlaub später im Jahr plant, ist besser beraten – warmes Wetter, die täglich steigende Zahl an Geimpften und die somit voraussichtlich sinkende Zahl an Covid-19-Erkrankungen lässt auf ein zweites oder drittes reisefreudiges Quartal 2021 hoffen.

Solange können sich alle mit großem Fernweh mit Urlaubsplanung oder DIY-Verbesserungen am Fahrzeug beschäftigen. Bleiben Sie gesund!

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