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Causeway Coastal Route
Causeway Coastal Route 6 Bilder

Campingsaison 2021: Alle Infos fürs Camping

Campingsaison 2021 Hier sind Stell- und Campingplätze schon geöffnet

Lust auf Reisen und Camping? promobil wagt einen Blick in die Zukunft dieses Urlaubsjahres und zeigt die aktuellen Reisebestimmungen – und: In welchen Bundesländern die Plätze schon auf sind.

++ Die aktuellen Nachrichten zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Die meisten von uns dürsten in diesen Zeiten nach unbeschwertem Reisen. Wann und ob das 2021 möglich ist, wann die Saison startet und was uns in diesem Jahr erwartet, haben wir hier zusammengefasst.

Wann startet die Campingsaison in Deutschland?

Viele hatten 2021 auf einen Reisestart zu Ostern gehofft, doch die dritte Corona-Welle und die Bundesnotbremse machten einen Strich durch die Rechnung. Vom regulären Reisetourismus sind wir derzeit zwar noch entfernt, aber passend zum Start der Pfingstferien tut sich langsam etwas in puncto Campingplatz-Öffnungen:

Campingplatz-Öffnungen in Deutschland

Bundesland Öffnungen für Tourismus und Camping 2021
Baden-Württemberg Seit dem 14. Mai dürfen unter anderem Stell- und Campingplätze wieder Gäste empfangen, wenn die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Gäste ohne Impfnachweise oder Genesungsnachweis müssen sich alle 3 Tage testen.
Bayern Übernachtungsbetriebe dürfen für touristische Reisen seit dem 21. Mai wieder öffnen, sofern die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 fällt. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, benötigt einen tagesaktuellen negativen Test.
Berlin Campingplätze öffnen voraussichtlich ab 18. Juni.
Brandenburg Öffnungen seit 21. Mai in Regionen, in denen die Inzidenz für fünf Tage unter 100 ist. Bei Anreise muss ein negativer Schnelltest vorgelegt werden. *NEU
Bremen Seit 21. Mai öffnen die touristischen Übernachtungsmöglichkeiten - negativer Test bei Anreise ist Voraussetzung. Ebenfalls zulässig: Nachweis über Impfung oder Genesung. *NEU
Hamburg Touristisches Reisen noch untersagt. Bundesnotbremse greift nicht mehr - Lockerungen sollen beschlossen werden.
Hessen Campingplätze dürfen seit 17. Mai ab einer Inzidenz unter 100 an 5 Werktage öffnen. Sie können in dieser Stufe eins bis zu 60 Prozent ausgelastet sein. In Stufe 2, wenn die Inzidenz 14 Tage unter 100 oder 5 Tage unter 50 liegt, dürfen sie 75 Prozent ausgelastet sein. Egal in welcher Stufe: Gäste müssen einen negativen Test bei Anreise vorlegen und sich dann zweimal pro Woche testen lassen. *NEU
Mecklenburg-Vorpommern Stufenplan: Ab voraussichtlich 28. Mai öffnen sämtliche touristischen Übernachtungsbetriebe für Gäste aus dem eigenen Bundesland. Eine Woche später für Gäste aus ganz Deutschland. *NEU
Niedersachsen Öffnung für Tourismus von Gästen aus dem Bundesland seit 10. Mai. Anreise nur mit negativem Test und alle zwei Tage ist ein neuer Schnelltests nötig. Auslastung der Plätze: maximal 60 Prozent. Seit 18. Mai ist die sogenannte "Landeskinderregelung" gekippt. Auch Gäste ohne Wohnsitz in dem Bundesland dürfen seitdem dort Urlaub machen.
Nordrhein-Westfalen Seit dem 15. Mai dürfen unter anderem Campingplätze in Ortschaften in NRW mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 an 5 aufeinander folgenden Tagen wieder Reisende empfangen. Auslastung: maximal 60 Prozent. Bei Anreise müssen Gäste entweder ein Impfnachweis oder ein negativer Test vorlegen.
Rheinland-Pfalz Seit dem 12. Mai ist das Übernachten in Wohnmobilen mit eigener Sanitäranlage dort erlaubt, wo die 7-Tages-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Campingplätze sind ebenfalls geöffnet und unterliegen keiner Testpflicht.
Saarland Hier sollen die Campingplätze ab 31. Mai wieder öffnen. Bei Anreise muss ein negativer Test vorgelegt werden, bei mehrtägigen Aufenthalten alle 48 Stunden ein weiterer.
Sachsen Seit 10. Mai gilt der neue Schwellenwert 100 bei den 7-Tage-Inzidenzen. Wird dieser in einer Stadt oder in einem Landkreis für fünf Tage unterschritten, dürfen Campingplätze und Ferienwohnungen für TouristInnen öffnen. Anreise nur mit negativem Test, sofern kein Genesungs- oder Impfbescheid vorliegt.
Sachsen-Anhalt Seit 10. Mai sind touristische Übernachtungen in Wohnmobilen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen wieder erlaubt. Voraussetzung dafür: Selbstversorgung und keine Nutzung gemeinschaftlicher Räume. Testpflicht gilt bei autarkem Tourismus nur einmalig bei Ankunft.
Schleswig-Holstein Seit 17. Mai ist das ganze Bundesland für den Tourismus offen. Anreise mit negativem Test. Während des Aufenthalts müssen sich Gäste alle drei Tage testen lassen. Keine Testpflicht für Geimpfte und Genesene.
Thüringen Seit 6. Mai dürfen in einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten mit 7-Tage-Inzidenzen unter 100 Campingplätze und Ferienwohnungen für touristische Übernachtungen öffnen.
  Recherchestand: 25.05.2021; Quelle: BVCD.de, bremen.de, hessen.tourismusnetzwerk.info, Ostsee-Zeitung

Darüber hinaus schon länger möglich: Vier Regionen in Schleswig-Holstein erprobten zuvor im Rahmen eines Modellprojekts, wie Reisen in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist. In einigen Bundesländern war schon seit längerem Dauercamping wieder möglich.

Unser Tipp: Je später im Jahr der Urlaub geplant wird, desto sicherer. Das gilt sowohl für das In- als auch das Ausland. Denn mit jedem Tag steigt die Zahl der verabreichten Impfungen und somit Chance auf einen unbeschwerten Urlaub.

Reisen während eines (lokalen) Lockdowns?

Wie die Tabelle oben zeigt, gilt bei 7-Tagen-Inzidenzen über 100 in einzelnen Reigonen noch der Lockdown und das touristische Übernachtungsverbot. Denn dann greift die Bundesnotbremse wieder. ReisemobilistInnen diskutieren immer wieder, ob es trotzdem möglich ist, währenddessen auf öffentlichen Parkplätzen zu übernachten.

Grundsätzlich ist das Freistehen am Straßenrand in Deutschland für eine Nacht erlaubt – und zwar dann, wenn es der "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" dient. So wären sogar in Deutschlands Regionen mit hohen Inzidenzen wenigstens Kurzausflüge für eine Nacht oder sogar Rundreisen möglich.

In der promobil-Redaktion haben wir das kontrovers diskutiert. Im Folgenden die wichtigsten Punkte, die man beachten sollte.

  • Zweitens ist das Reisen politisch nicht gewollt. Von der Bundesregierung gibt es dazu ein ganz klares Statement: "Alle nicht zwingend erforderlichen touristischen oder privaten Reisen sind zu vermeiden."
  • Drittens: Viele Stellplätze sind im Lockdown gesperrt. Die Ver- und Entsorgung könnte also schwierig werden. Und: Es macht wenig Spaß, wenn man mit dem ortsfremden Kennzeichen überall die kritischen Blicke der Einheimischen auf sich zieht. Zudem sind Kultureinrichtungen, Cafés und Restaurants geschlossen.

Unser Fazit: Wir raten davon ab, die Regel für die Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auszureizen. Letztendlich ist und bleibt der Corona-Lockdown keine Gängelei der Behörden, sondern ein Akt der Solidarität mit den MitbürgerInnen und allen, die in den Krankenhäusern täglich gegen das Virus kämpfen.

Reisen in Europa: Einschränkungen bei Einreise und vor Ort

Europas Grenzen sind – theoretisch – geöffnet. Und einige Länder haben sogar schon ihre Übernachtungsbetriebe für CamperInnen geöffnet (siehe Tabelle). Mancherorts können allerdings nächtliche Ausgangssperren oder andere Infektionsschutzmaßnahmen gelten.

Außerdem haben einige Länder in Europa wiederum Deutschland oder Regionen in Deutschland zum Risikogebiet oder zur roten Zone ernannt. Es gelten folgende Einschränkungen für Einreisende (Recherchestand 11.05.2021):

Reisebeschränkungen in Europa

Land Einreisebeschränkung Warnung des Auswärtigen Amtes
Belgien Campingplätze sind nicht geöffnet. Nicht-essentielle Reisen nach Belgien sind wieder erlaubt. 48 Stunden vor der Einreise muss elektronisch die „Passenger Locator Form“ ausgefüllt und eingereicht werden. Der Nachweis muss bei der Einreise mitgeführt werden. Belgien stuft Deutschland als „rote Zone“ ein. UrlauberInnen müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisende unterliegen einer Quarantänepflicht von sieben Tagen und müssen sich am siebten Tag testen lassen. Deutschland bewertet Belgien als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Dänemark Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Dänemark stuft Deutschland als "orange Zone" ein. Das heißt, dass ein Nachweis eines wichtigen Grundes für die Einreise nötig ist. Touristische Reisen aus Deutschland sind nicht gestattet. Ausnahmen gelten für alle mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein (ab 14.5.). Einreisende müssen grundsätzlich einen negativen COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen, der maximal 48 Stunden alt ist. Alle Einreisenden sind zu einer 10-tägigen Quarantäne verpflichtet, die frühestens vier Tage nach der Einreise durch einen weiteren, negativen PCV-Test verkürzt werden kann. Seit dem 1. Mai 2021 fallen Test- und Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen aus der EU und dem Schengenraum weg. Voraussetzung ist, dass die Herkunftsregion nicht als "rote Zone" eingestuft wurde. Deutschland bewertet Dänemark als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark mit Ausnahme von Grönland und den Färöern.
Estland Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Einreisen aus Deutschland ohne triftigen Grund sind nicht gestattet. Es gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern, deren Inzidenzen 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen überschreitet. Das estnische Außenministerium veröffentlicht hierzu wöchentlich eine Liste. Für Deutschland liegt dieser Wert derzeit bei 327,4. Alternativ ist die Einreise mit einem negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) möglich. Nach einem zweiten Test, der frühestens nach sieben Tagen erfolgen darf, kann man sich uneingeschränkt im Land bewegen. Deutschland bewertet Estland als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Finnland Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Nicht notwendige, touristische Reisen aus Deutschland sind nicht gestattet. Bei Einreise aus triftigem Grund (Dienstreisen oder zur Rückkehr) gelten 14 Tage Quarantäne. Diese kann mit einem negativen PCR-Test bei der Einreise und einem weiteren 72 Stunden nach Einreise verkürzt werden. Es gelten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Schengen-Ländern, deren Inzidenzen 25 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen überschreitet. Deutschland bewertet Finnland als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen Region Päijät-Häme. Von Reisen in anderen Gebiete Finnlands wird abgeraten.
Frankreich Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten ist uneingeschränkt möglich. Bis Ende Oktober 2021 werden die Grenzen dennoch kontrolliert. Einreisende müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden alt ist. In Frankreich gilt derzeit eine landesweite und bußgeldbewerte Ausgangssperre von 19 bis 6 Uhr. Deutschland bewertet Frankreich als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich einschließlich aller französischer Überseegebiete.
Griechenland Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind beschränkt geöffnet. Einreisende aus der EU sind von der Quarantänepflicht befreit. Voraussetzung für touristische Reisen ist eine Einreise über den Luftweg oder über den Landweg via Promachonas und Nymfaia (Bulgarien). Einreisen über den Landweg via Albanien oder Nordmazedonien für touristische Zwecke ist nur für griechische Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel möglich. Für die Einreise gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“, PLF) ausfüllen. Die Einreise ist nur mit einer Negativ-PCR-Test-Bescheinigung eines anerkannten Testlabors mit schriftlicher Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Alternativ genügt die Vorlage der vollständigen Impfung. Dem Auswärtigen Amt liegen aktuell keine abschließenden, verlässlichen Informationen vor, ob der internationale Impfausweis als Nachweis anerkannt wird. Die Grenzübergänge zur Türkei sind geschlossen. Der Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien findet statt. Deutschland bewertet Griechenland als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Irland Übernachtungen zum touristischen Zweck sind nicht gestattet. Die Einreise ist unter folgenden Bedingungen möglich: Vorlegung eines negativen PCR-Tests (max. 72 Stunden alt), mit einer Registrierung über die "Public Health Passenger Locator Form" und mit der Angabe des Ortes der 14-Tage-Quarantäne. Nach zehn Tagen kann man sich mit einem erneuten PCR-Test freitesten. Deutschland bewertet Irland als Risikogebiet. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland mit Ausnahme der Regionen South-West, Mid-West, South-East und West wird derzeit gewarnt. Vor Reisen in diese Regionen wird abgeraten.
Island Reisende müssen ein Einreiseformular ausfüllen und sie haben einen negativen Corona-Test (PCR) vorzulegen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Zudem müssen sich Einreisende nach Ankunft nochmals auf das Coronavirus testen lassen und sich dann in eine 5-Tage-Quarantäne begeben. Erst mit einem negativen Testergebnis darf die Quarantäne beendet werden. Im Falle eines positiven Tests ist eine weitergehende Isolation verpflichtend. Menschen, die nachweislich bereits mit dem Virus infiziert waren oder vollständig geimpft sind, sind von den Tests und der Quarantäne befreit. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen wird abgeraten.
Italien Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet. Die Einreise aus Deutschland und anderen EU-Ländern ist grundsätzlich gestattet - jedoch nur möglich mit einer Einreiseerklärung und unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reisende aus Deutschland müssen noch bis mindestens zum 15. Mai nach Einreise fünf Tage in Quarantäne und nach fünf Tagen einen weiteren PCR-Test vorlegen. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien gemeldet werden. Deutschland bewertet Italien als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Kroatien Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet. Die Einreise für EU-BürgerInnen ist grundsätzlich möglich. Kroatien stuft EU-Ländern entsprechend der Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle ein. Deutschland wird derzeit als "orange Zone" ausgewiesen. UrlauberInnen aus Ländern, die nicht in der grünen Kategorie sind, sind verpflichtet ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Test muss nach zehn Tagen Quarantäne wiederholt werden. Die Bescheinigung einer vollständigen Impfung befreit von der Regelung. Kontaktdaten der Reisenden werden bei der Einreise registriert und können zur Vermeidung von Wartezeiten vorab online hinterlegt werden. Deutschland bewertet Kroatien als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Lettland Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Reisende aus der EU benötigen einen dringenden Grund für die Einreise, alle nicht wesentlichen Einreisen sind verboten. Weiter besteht eine Registrierungspflicht für alle Reisenden: 48 Stunden vor Einreise muss ein elektronischer Fragebogen ausgefüllt werden. Zusätzlich sind zehn Tage Quarantäne verpflichtend und es ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Testbefund vorzulegen. Deutschland bewertet Lettland als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Liechtenstein Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Die Einreise ist aus Deutschland grundsätzlich möglich. Für Reisende aus Risikogebieten (aktuell Thüringen und Sachsen) gilt eine 10-tägige Quarantäne und man muss sich innerhalb von zwei Tagen beim Amt für Gesundheit des Fürstentums Liechtenstein melden. Die Liste der Risikoländer wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig geupdatet. Ein Negativ-Test hebt die Quarantänepflicht von Einreisenden aus Risikogebieten nicht auf. Deutschland bewertet Liechtenstein als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Litauen Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet mit Einschränkungen. Alle Reisende unterliegen einer Registrierungs-, Test- und 10-tägigen Quarantänepflicht. Die Quarantäne kann mit einem negativen Test auf sieben Tage verkürzt werden. Zudem muss ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test oder Antigen-Test bei der Einreise vorweisbar sein. Wer bereits vollständig geimpft oder innerhalb der letzten drei Monate nachweislich an Covid-19 erkrankt ist, kann sich mit einem entsprechenden Attest von der Quarantäne befreien lassen. Deutschland bewertet Litauen als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Luxemburg Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Einreise ist ohne Einschränkungen möglich. Es besteht keine Quarantänepflicht. Deutschland bewertet Luxemburg als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Malta Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind eingeschränkt geöffnet. Bei der Einreise muss eine „Public Health Travel Declaration“ und eine „Passenger Locator Form“ vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgegeben werden. Derzeit ist die Einreise nur aus sogenannten Korridorländern möglich. Deutschland zählt dazu. Reisende müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ohne Test müssen sich Reisende in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen wird abgeraten.
Monaco Einreisende aus Deutschland müssen sich bei der Gesundheitsbehörde registrieren und es ist ein negativer PCR-Test vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Es gilt eine Ausgangssperre von 19 bis 6 Uhr. Deutschland bewertet Monaco als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Niederlande Campingplätze sind geöffnet. Ganz Deutschland gilt derzeit in den Niederlanden als Risikogebiet. Reisende müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Alle Flugreisenden müssen beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, die sich weiter als 30 km in das niederländische Inland begeben. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein. Es gibt keine Grenzkontrollen auf dem Landweg, nur stichprobenartige Kontrollen. Deutschland bewertet die Niederlande als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Norwegen Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Derzeit hat Norwegen seine Grenzen geschlossen. Die Einreise ist nur für Menschen mit festem Wohnsitz in Norwegen möglich. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die in die Provinzen Oslo, Agder, Viken und Vestfold og Telemark. Von Reisen in alle anderen Provinzen wird abgeraten.
Österreich Touristische Übernachtungsmöglichkeiten ab 19. Mai geöffnet. Alle Einreisenden müssen sich vorab elektronisch registrieren. Derzeit ist ein maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test oder maximal 48 Stunden alter Antigen-Test vorzulegen. Bislang sind 10 Tage Quarantäne nötig. Nach 5 Tagen kann man sich "freitesten". Ab 19. Mai gelten neue Einreiseregelungen, die sich an der ECDC-Karte für Risikogebiete orienteiren. Ist eine Region grün oder orange, gilt freie Einreise ohne Tests. Bei "rot" (Stand heute Deutschland) ist eine Einreise ohne Quarantäne möglich mit Impfung, Genesungsnachweis oder negativem Test. Nur wer aus einem dunkelrot markierten Risikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten ist nach fünf Tagen auf eigene Kosten möglich. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist aufgrund von Kontrollen zu rechnen. Im gesamten Land gilt derzeit eine Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr. Deutschland bewertet Österreich als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen. Ausnahme: Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg.
Polen Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind eingeschränkt geöffnet. Nach der Einreise über eine EU-Binnengrenze gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise. Sie wird aufgehoben, wenn bei Einreise mit ein negativer PCR- oder Antigen-Test (beides maximal 48 Stunden alt) vorgelegt wird. Deutschland bewertet Polen als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Portugal Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind unter strengen Auflagen geöffnet und müssen als sogenannter “Clean and Safe”-Betrieb zertifiziert sein. Portugal stuft die EU-Länder und den Schengenraum in unterschiedliche Risikogruppen ein. Reisenden aus Deutschland ist derzeit die touristische Einreise nicht erlaubt. Über den Luftweg ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test vorzulegen. Außerdem sind Angaben zum Zielort und Reisegrund und Temperaturmessung notwendig. Übersteigt die Körpertemperatur 38°C, müssen Einreisende mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden rechnen, beispielsweise häusliche Quarantäne. Deutschland bewertet die Azoren und Madeira als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen auf die Azoren und nach Madeira. Vor Reisen in den Rest des Landes wird abgeraten.
Rumänien Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. EU-BürgerInnen ohne Covid-19-Symptome dürfen einreisen. Sie müssen sich über ein Formular auf der Internetseite des Innenministeriums anmelden. Deutschland gilt seit dem 23. April als „gelbe Zone“, Reisende aus diesen Risikogebieten müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden alt ist. Eine 14-tägige Quarantäne ist verpflichtend, ab dem 10. Tag kann man sich freitesten. Ausgenommen sind bereits geimpfte Menschen und nachweislich in den letzten 90 Tagen Infizierte. Die Straßengrenzübergänge sind derzeit nur eingeschränkt geöffnet. Tagesaktuelle Infos dazu kann man bei der rumänischen Grenzpolizei abrufen. Es gilt landesweit vorläufig bis 12. Mai 2021 der Alarmzustand. Laut Auswärtigem Amt kann es je nach Entwicklung der Infektionszahlen insbesondere für Ferienorte wieder zu Beschränkungen in der Bewegungsfreiheit kommen. Deutschland bewertet Rumänien als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweden Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind geöffnet. Bei Einreise ist ein negatives Covid-19-Testergebnis vorzulegen, das maximal 48 Stunden alt sein darf. Akzeptiert werden PCR-, LAMP- und Antigentests. Die schwedischen Behörden fordern dringend auf unnötige Reisen zu unterlassen. Deutschland bewertet Schweden als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Schweiz Campingplätze sind geöffnet. Übernachtungsbetriebe setzen auf das "Clean & Safe"-Labe. Reisende aus Deutschland können uneingeschränkt einreisen. Reisende aus Risikogebieten (derzeit Thüringen und Sachsen) müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorlegen und eine 10-tägige Quarantäne einhalten. Zudem müssen sie sich bei der zuständigen kantonalen Behörde melden. Die Liste der Risikogebiete wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig angepasst. Deutschland bewertet die Schweiz als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowakei Touristische Übernachtungsmöglichkeiten sind für alle Personen mit negativem Test geöffnet. Reisende aus der EU müssen die Einreise online („eHranica“) anmelden und sich in 14-tägige Selbstisolation begeben. Frühestens nach acht Tagen fordert die Regierung zur Durchführung eines Corona-Tests auf. Die Quarantäne endet mit einem negativen Testergebnis oder spätestens nach 14 Tagen. Wer bei der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann, das nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Vollständig geimpfte Personen oder nachweislich Covid-19-Genesene können sich direkt – ohne Quarantäne – freitesten. Deutschland bewertet die Slowakei als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Slowenien Übernachtungsbetriebe sind nur für Geschäftsreisende geöffnet. Reisende aus Deutschland sind in Slowenien derzeit auf der „Red List“. Dies bedeutet, dass sie nach der Einreise zu zehn Tagen Quarantäne verpflichtet sind, die sich nicht verkürzen lässt. Jedoch gilt die Ausnahme, dass Menschen bei Grenzübertritt von der Quarantäne befreit sind, wenn sie einen negativen, maximal 48 Stunden alten PCR-Test vorweisen können. Bereits vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Isolation befreit. Deutschland bewertet Slowenien als Hochinzidenzgebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Spanien Touristische Übernachtunsbetriebe sind unter Auflagen geöffnet. Alle Einreisende aus Risikogebieten, zu denen auch Deutschland gehört, müssen einen negativen PCR- oder TMA-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Es gibt Gesundheitskontrollen in Form von Temperaturmessung bei der Einreise. Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden ist möglich. Aktuell herrscht Alarmzustand: Dieser erlaubt den Regionen je nach Infektionslage Schutzmaßnahen zu verhängen, beispielsweise in Form von Bewegungseinschränkungen oder nächtlichen Ausgangssperren. Deutschland bewertet die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, das Baskenland, die Exklaven Ceuta und Melilla sowie die Kanarischen Inseln als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in die Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf die Kanarischen Inseln. Es wird abgeraten nach Galicien, Valencia, Murcia sowie auf die Balearen zu reisen.
Tschechien Übernachtungsbetriebe sind nur für Geschäftsreisende und Quarantänen geöffnet. Länder werden seit Anfang November in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen und roten Kategorie zugerechnet. Deutschland gilt als rote Kategorie des Europäischen Ampelsystems, die Einreise ist nur mit einem triftigen Grund möglich. Ein negativer Corona-Test (PCR oder Antigen), eine 10-tägige Quarantäne sowie eine vorherige Online-Anmeldung der Reise sind notwendig. Fünf Tage nach der Einreise erfolgt ein weiterer PCR-Test. Deutschland bewertet Tschechien als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Ungarn Übernachtungsbetriebe sind nur für Geschäftsreisende geöffnet. Die Einreise ist deutschen UrlauberInnen für touristische Aufenthalte nicht möglich. Sonderregelungen gelten u.a. für GrenzpendlerInnen, Geschäftsreisende oder dem Güterverkehr. Bei der Einreise ist ein Quarantäne-Formular auszufüllen, Reisende haben sich direkt in eine 10-tägige Selbstisolation zu begeben. Personen, die innerhalb von fünf Tagen zwei negative PCR-Tests vorlegen können, können die Quarantäne verlassen. Eine vollständige Impfung befreit nicht von der Quarantänepflicht. Deutschland bewertet Ungarn als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.
Vereinigtes Königreich Reisen aus touristischen Gründen nach Großbritannien und Nordirland sollen bis zum 16. Mai unterbleiben. Es gilt ein Einreiseverbot für Länder mit Virusmutationen. Eine elektronische Anmeldung der Einreise ist erforderlich. Alle Einreisenden müssen beim Grenzübertritt einen negativen PCR-, RT-Lamp- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem müssen Einreisende zwei weitere Tests buchen (einen vor oder am zweiten Tag der Einreise, einen weiteren Test am oder nach dem achten Tag der Einreise). Die Buchung muss bei der Einreise nachgewiesen werden können. Reisende nach England können sich nach fünf Tagen von der Quarantäne mit einem negativen Covid-19-Test freitesten. Der Test am 8. Tag bleibt weiterhin verpflichtend. Deutschland bewertet Bermuda und Anguilla als Risikogebiet. Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Britischen Überseegebiete Bermuda und Anguilla. Von Reisen in das restliche Vereinigte Königreich wird abgeraten.
Allgemeine Infos Für tagesaktuelle Updates lohnt sich ein Blick auf die Website des Auswärtigen Amts oder auf: reopen.europa.eu Stand: 11.05.2021, Quellen: Auswärtiges Amt, reopen.europa.eu. Ohne Gewähr.

Reisen in Europa: Rückreise ohne Quarantäne?

Stichwort Rückreise: Aus den EU-Staaten und Schengen-assoziierten Ländern dürfen deutsche StaatsbürgerInnen und alle Menschen, die hier ihren Wohnsitz haben, jederzeit nach Deutschland einreisen.

  • Wer nach Deutschland aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss seit dem 17. Mai 2021 nicht mehr in Quarantäne.
  • Wer aus einem Hochinzidenzgebiet zurückreist, muss bei der Einreise einen aktuellen, negativen PCR-Test vorlegen und zehn Tage in Quarantäne gehen. Nach fünf Tagen ist das Freitesten möglich. Genesenen- oder Impfnachweis gilt auch hier wie ein negativer Test.
  • Bei der Rückkehr aus Virusvariantengebieten müssen 14 Tage Quarantäne eingehalten werden. Freitesten ist nicht möglich. Es gibt keine Ausnahmen für Genesene oder vollständige Geimpfte. Obwohl deutsche StaatsbürgerInnen jederzeit einreisen dürfen, gelten mitunter Beförderungsverbote. Seit .

Virusvarianten-Gebiete

Virusvarianten-Gebiete in Europa
Vereinigtes Königreich: Großbritannien, Nordirland, Isle of Man, alle Kanalinseln, alle britische Überseegebiete.
Quelle: RKI, Stand 08.06.21, ohne Gewähr

Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis 30. Juni 2021.

Ob ein Land ein Risikogebiet ist, lässt sich tagesaktuell auf der Website des RKI nachlesen. Für jedes Bundesland gelten andere Regeln hinsichtlich der Aufhebung und Ausgestaltung dieser Quarantänepflicht (Infos siehe hier).

camping, küste, wagenburg
unsplash/@willanjusten
Viele CamperInnen träumen vom Urlaub in der Ferne - 2021 müssen international Reisende bei der Rückkehr nach Deutschland darauf achten, wo aktuell Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiete sind.

Außerdem zu beachten: Egal, woher jemand einreist, eine digitale Meldung der Einreise nach Deutschland ist immer verpflichtend. Hier noch eine Liste mit aktuellen Hochinzidenzgebieten in Europa:

Hochinzidenzgebiete

Hochinzidenzgebiete in Europa
Georgien
Quelle: RKI, Stand 08.06.21, ohne Gewähr

Rückblick: Die beliebtesten Campingziele 2020 in Deutschland

Im Bundesländer-Vergleich konnten vor allem folgende Regionen mehr Übernachtungen zählen als im Vorjahr:

  • Sachsen-Anhalt: + 24,9 %
  • Sachsen: +15,7 %
  • Mecklenburg-Vorpommern: +10,8 %
  • Brandenburg: +10,5 %
  • Schleswig-Holstein: +10,0 %

Alle anderen Bundesländer haben die Zahlen des Vorjahrs nicht überboten. Die Schlusslichter des Rankings bilden jeweils mit rückläufigen Zahlen das Saarland (-22,6 %), Thüringen (-15,1 %) und Baden-Württemberg (-15 %). Hier finden Sie übrigens die beliebtesten Wohnmobil-Stellplätze im promobil Bundesländer-Ranking.

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern liegt Deutschland anhand der Übernachtungszahlen weit oben auf der Beliebtheitsskala. Nur Tschechien (+3 %), Dänemark (-3 %) und die Niederlande (-4 %) konnten ein ähnlich gutes Ergebnis wie Deutschland bei den Campingübernachtungen einfahren. In Österreich ging die Zahl um -12,6 % zurück. Das Land fährt damit immer noch dramatisch besser als Spanien, Kroatien und Italien, wo es 2020 einen Einbruch der Übernachtungszahlen von bis zu 50 % gab.

In Deutschland übernachteten 2020 nur 2,2 Millionen ausländische Gäste. Das entspricht einem Rückgang von 53 % und ist ein historischer Tiefstwert. Die meisten CamperInnen blieben 2020 im eigenen Land – das ist auch der vorhergesagte Trend für das Jahr 2021.

Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) e.V. verkündet in ihrer Reisetrendanalyse 2021, dass besonders Urlaubsziele in der Nähe im Kommen sind. Sie sollten bestmöglich mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar sein und genügend Abstand zu anderen Menschen bieten. Campingurlaub im eigenen Reisemobil ist dafür prädestiniert.

Unsere Prognose: Alles spricht dafür, dass Camping 2021 – vor allem im eigenen Land – im Trend bleibt. Daher lohnt es sich in der Hochsaison und in beliebten Touristenorten einen Campingplatz oder Stellplatz vorab zu reservieren.

Bleiben Camping und Caravaning 2021 beliebt?

Oh, ja! Im vergangenen Jahr ging der Trend zum Camping weiter: Die Corona-Pandemie hat der Beliebtheit der Urlaubsform Caravaning keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, viele fühlten sich an der frischen Luft auf den Camping- oder Stellplätzen und im eigenen Fahrzeug samt eigenem Bett viel sicherer als anderswo.

Dieses Gefühl bestätigen die Übernachtungszahlen. Der BCVD, der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, vermeldet für 2020 nur einen leichten Rückgang bei den Zahlen der Campingplatz-Übernachtungen: ca. 3,8 % im Zeitraum Januar bis November. Ein gutes Ergebnis, das 1,2 % über der Jahresprognose von Minus 5 % lag. Hierzu im Vergleich: Der Rest der Tourismusbranche rechnete 2020 mit einem Übernachtungszahlen-Rückgang von bis zu 40 %.

Vor allem interessant ist diese Entwicklung, wenn man bedenkt, dass 2019 das absolute Rekordjahr bei den Campingübernachtungen war. Hinzukommt, dass viele Plätze aufgrund von Lockdown-Regelungen mehrere Wochen geschlossen hatten und die Gesamtzahl der Übernachtungen in weitaus weniger Wochen als sonst zusammen gekommen ist.

++ Hier geht's zum ausführlichen Rückblick zum Thema Reisen 2020. ++

Zulassungszahlen von Campingfahrzeugen

Der Campingboom ist auch am Plus bei den Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen abzulesen. Insgesamt 32,6 % mehr Campingfahrzeuge wurden 2020 gegenüber dem Vorjahr neu zugelassen. Ganze 104.899 Freizeitfahrzeuge meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für das Jahr 2020. Der Anteil der Caravans beträgt 28.671 Einheiten (+8,3 %), der Anteil der Reisemobile 76.228 Einheiten (+41,4 %) – es werden 2021 also sicherlich noch mehr CamperInnen unterwegs sein als 2020.

Umfrage

1533 Mal abgestimmt
Planen Sie dieses Jahr Ihre erste Wohnmobil-Tour?
Ja, ich habe erst mit dem Camping angefangen, daher interessieren mich Wohnmobil-taugliche Routen besonders.
Nein, ich reise schon seit Jahren mit dem Wohnmobil. Hier suche ich nur weitere Inspiration.

Auch gebrauchte Wohnmobile und Caravans waren beliebt: Es gab laut DCHV, dem Deutschen Caravaning Handels-Verband, rund acht % mehr Besitzerwechsel bei den Freizeitfahrzeugen. DCHV-Präsident Kai Dhonau blickt mit großen Hoffnungen auf den Campingstart 2021: "Wir sind zuversichtlich, dass Wohnwagen und Wohnmobile in dieser neuen Normalität eine verstärkte Rolle spielen werden."

Unsere Prognose: Wer ein Campingfahrzeug kaufen will, sollte sich ranhalten – die Lieferzeiten steigen aufgrund der hohen Nachfrage und weil gebrauchte Fahrzeuge auch sehr beliebt sind, kann die Suche nach dem passenden Gebrauchtmobil dauern. Alle CamperInnen, die 2021 über eine Wohnmobil-, Campingbus- oder Caravan-Anschaffung für den Sommer nachdenken, sollten dies im ersten Quartal des Jahres in Angriff nehmen.

Tipps zum Gebrauchtkauf vom Wohnmobil inkl. Checkliste finden Sie hier.

Fazit

Licht am Ende des Tunnels? So langsam lockern einige Bundesländer in Deutschland ihre Reisebeschränkungen und auch einige europäischen Staaten bereiten sich auf UrlauberInnen und die Sommersaison vor.

Wer den Urlaub später im Jahr plant, ist gut beraten. Warmes Wetter, die täglich steigende Zahl an geimpften Personen und die somit voraussichtlich sinkende Zahl an Covid-19-Erkrankungen lässt auf ein reisefreudiges zweites Halbjahr 2021 hoffen.

Solange können sich alle mit großem Fernweh mit Urlaubsplanung oder DIY-Verbesserungen am Fahrzeug beschäftigen. Bleiben Sie gesund!

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