Die neue EU-Führerscheinrichtlinie beendet die Zweiklassengesellschaft auf Camping- und Stellplätzen. Immerhin sehen die Vorgaben von Europäischem Rat und Parlament vor, dass die Mitgliedsstaaten den Klasse-B-Führerschein für Wohnmobile bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen freigeben müssen.
Soweit die gute Nachricht für Camperinnen und Camper. Die Schlechte ist, dass der neue Klasse-B-Führerschein für Wohnmobile bis 4,25 Tonnen das Reisen teurer machen könnte. Kosten fallen nämlich nicht nur für den Zusatzkurs oder die Prüfung an, sondern für Fahrten auf der Autobahn. Denn: Wohnmobile und Campingbusse unter 3,5 Tonnen fahren in vielen europäischen Ländern mautfrei oder mit der Pkw-Maut, über der Gewichtsgrenze zahlen sie in ...












