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7/2019, Fiat Ducato Electric
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Fiat E-Ducato: Elektrovariante des Basisfahrzeugs (2021)

Fiat E-Ducato (2021) Stolzer Einstiegspreis

E-Motoren sind im Kommen. Auch beim Fiat Ducato hält der Elektroantrieb Einzug in die Produktpalette. Jetzt steht der Preis für den Kastenwagen fest.

Sauber, lokal und emissionsfrei: So beschreibt Fiat die neue Elektroversion des Ducato. Mit dieser Entscheidung ist die italienische Marke nicht allein: So hat auch Daimler bereits eine Elektro-Version des Mercedes Sprinters vorgestellt, VW E-Crafter und Ford Transit Custom als Hybrid-Fahrzeug sind wir bereits Probe gefahren. Zuletzt ließ Citroën verlauten, dass es eine E-Variante des Jumper gibt.

Kein Wunder, denn der Markt für leichte Nutzfahrzeuge ist stetig am Wachsen: Das Volumen bei Paket- und Expressdiensten steigt, während Städte die Verkehrsbelastung reduzieren wollen: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sollen möglichst draußen bleiben, Elektroautos dürfen rein.

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Weniger Platz? Fehlanzeige: Fiat verspricht bis zu 17 Kubikmeter Stauraum. Die Nutzlast liegt bei maximal 1.950 kg.

Aus diesem Grund hat Fiat verkündet, dass alle Modelle des Ducato mit Dieselmotor auch in der Elektro-Variante erhältlich sein werden. Somit bedient der Fiat E-Ducato verschiedenste Längen und Höhen. Das Ladevolumen der Transporter soll 10 bis 17 Kubikmeter betragen. Dass sich das Volumen kaum ändert, liegt an der Platzierung der Batteriepakete: Diese werden am Unterboden verbaut, sodass weder die Ladekapazität noch die Aufbauvarianten unter Einschränkungen leiden. Als maximale Nutzlast nennt Fiat beim neuen E-Ducato ein Gewicht von 1.950 Kilogramm.

Bei der Akku-Größe darf der Kunde entscheiden: Es stehen zwei unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Zum einen wird ein Akku mit 47 kWh Speicherkapazität angeboten, mit dem eine Reichweite von 220 Kilometern möglich ist. Etwas weiter schafft es der größere Akku mit 79 kWh Speicherkapazität. Ist der Fiat E-Ducato mit dieser Batterie an Bord vollständig aufgeladen, kann er es bis zu 360 Kilometer weit schaffen. Zum anschließenden Laden wird ein CSS-Stecker genutzt, der mit Schnellladern kompatibel ist.

Was kann der Motor?

7/2019, Fiat Ducato Electric
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Im E-Ducato wird ein Motor verbaut, der eine Leistung von maximal 90 kW (122 PS) mitbringt. Das maximale Drehmoment liegt bei 280 Nm, was zum Teil deutlich unter den Werten des Diesel-Ducatos liegt. Zum Vergleich: Der stärkste Diesel-Ducato mit Automatikgetriebe schafft ein maximales Drehmoment von 450 Nm.

Auch bei der Beschleunigung hapert es ein wenig: 50 km/h erreicht der Elektro-Ducato noch akzeptabel in weniger als 5 Sekunden, die 100 km/h sind jedoch erst nach fast 20 Sekunden erreicht. Bei 100 km/h ist außerdem Schluss.

So viel kostet der Fiat E-Ducato

Der Fiat E-Ducato L2H1 mit mittlerem Radstand, normaler Dachhöhe und 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht kostet 65.926 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Die größte Version ist der L5H3 mit extra langem Radstand und Super-Hochdach sowie 4,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Der Preis beläuft sich hier auf stolze 72.625 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

Für spezialisierte Aufbauten bieten sich Fahrgestelle mit Kabine an, die mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen in vier verschiedenen Längen bestellbar sind. Auch Fahrgestelle mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen sind erhältlich.

Wann genau die elektrische Variante bei Wohnmobilen zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt. Es bleibt also spannend. Übrigens: Über die für 2022 angekündigte Version des Ducato mit Verbrennungsmotor haben wir hier bereits berichtet.

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Als Lieferwagen ja, als Wohnmobil vielleicht: Man muss die ersten Modelle abwarten, um den Fiat E-Ducato bewerten zu können. Doch die Reichweite und Motorleistung sprechen momentan eher dafür, die Elektrovariante nur im Stadtverkehr einzusetzen. Für die Nutzung als Basisfahrzeug ist die Reichweite zu gering, die Leistung zu schwach und der Preis zu hoch. Doch das Potential ist vorhanden – wir bleiben auf die weiteren Entwicklungen gespannt.

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