DIY-Tricks rund um das Thema Camping
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Leser-Tipp Wohnmobil Dietmar Heidenfelder
Leser-Tipp Tachobeleuchtung
Leser-Tipp Tachobeleuchtung
Leser-Tipp Tachobeleuchtung
Leser-Tipp Tachobeleuchtung 5 Bilder

DIY-Tipps: Fahrerhaus vom Wohnmobil verbessern

Do-it-yourself-Tricks fürs Reisemobil Lesertipps für Blendschutz und Head-Up-Display

Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung wird es im Fahrerhaus oft unangenehm: Die Sonne verhindert freie Sicht auf den Navi-Bildschirm oder die Tachoanzeige. Findige Leser schaffen hier mit recht einfachen Erfindungen Abhilfe.

Erst im Praxisbetrieb stellen sich Kleinigkeiten als größere Ärgernisse im Campingalltag heraus. Besonders im Sommer wird es im Fahrerhaus oft unangenehm: Die Sonne verhindert freie Sicht auf den Navi-Bildschirm und die Tachoanzeige.

Diese Lösungen im Fahrerhaus haben promobil-Leser gefunden.

1. Ein Blendschutz fürs Navigationsgerät

Blendschutz fürs Navigationsgerät

Was tun wenn die Sonne blendet? Wilfried Hintzmann aus Baunatal fährt einen Globecar Campscout FR, Baujahr 2014, auf Fiat Ducato. Der Monitor des eingebauten Naviceivers ist bei starker Sonneneinstrahlung nur noch schwer ablesbar. Ein Blendschutz für das Display musste her. Aus Pappe formte Wilfried Hintzmann zunächst eine Schablone, die in die Nuten an der Mittelkonsole zwischen Radioschacht und den danebenliegenden Luftauslässen passte. Dieses Pappmuster wurde dann auf eine 3-mm-Hartschaumplatte in der Farbe des Armaturenbretts übertragen. Angewärmt mit dem Heißluftföhn lies sie sich über ein abgerundetes Brett leicht in Form biegen. Die Konturen lassen sich mit einem Cuttermesser ausschneiden. Der Blendschutz wird mit Klebekautschuk in den Nuten beiderseits des Naviceivers fixiert. 

2. Zwei Optimierungen für eine bessere Tachobeleuchtung

Bei einigen Wohnmobilen auf Fiat-Ducato-Modellen kommt es je nach Fahrzeug und Fahrer dazu, dass die Chromringe im Cockpit schlecht lesbar sind. Deren Armaturenbeleuchtung ist zudem nur bei eingeschaltetem Fahrlicht aktiv. Hierzu erreichten uns zahlreiche Leserbriefe. Zwei Leser konnten das Problem durch ein offizielles Software-Update bei Fiat beheben lassen. Die beliebteste Umgehung dieses Ärgernisses ist aber die Nutzung der genauen Geschwindigkeitsanzeige eines Navigationsgerätes.

Leser-Tipp Tachobeleuchtung
Franz Pape

1. Möglichkeit: Im Elektrofachmarkt hat sich Franz Pape eine LED-12-V-Kennzeichenbeleuchtung für Anhänger bestellt und dazu einen Schalter mit Flachkabel sowie einen 12-V-Stecker besorgt. Ein dünnes biegsames Blech hat er so zugeschnitten, dass es so lang und doppelt so breit wie die Lampe ist. In dieses Blech bohrte er vier Löcher, zwei zur Befestigung der Lampe, die anderen beiden zum Anbringen des Blechs am Armaturenbrett. Positioniert wurde die Konstruktion links von der Tachoanzeige. Mit dem Kabelschalter hat er nun die Möglichkeit, die Lampe nach Bedarf zuzuschalten. Das Flachkabel hat er in den Spalten des Armaturenbrettes versteckt. Der 12-V-Anschluss erfolgt über die Steckdose in der Mittelkonsole. Mit dem Blech positionierte er die Lampe an der passenden Stelle, so dass die Lampe angenehm auf den Tacho scheint.

Leser-Tipp Tachobeleuchtung
Hans Huber

2. Möglichkeit: Leser Hans Huber hat die teilbeschatteten Instrumente mit zwei LEDs besser ausgeleuchtet. Dazu befestigte er die Leuchtdioden mit Araldite-Knetmasse auf der oberen Lenksäulenverkleidung direkt vor den Rundinstrumenten. Die Dioden müssen dabei jedoch über einen Vorwiderstand an die 12-V-Bordspannung angepasst werden. Inzwischen nutzt er allerdings lieber die digitale, displaygroße und kilometergenaue Geschwindigkeitsangabe auf dem Bildschirm seines Naviceivers. Hier lässt sich – so seine Erfahrung – die Tempoangabe viel schneller erfassen als beim Abschätzen des genauen Wertes zwischen den Zahlenangaben auf den Analoginstrumenten.

Ein Leser hat sich ein Head-up-Display nachrüsten lassen, das die Tachoinformationen in die Frontscheibe projiziert. Eine teure, aber gute Lösung, da der Blick nun immer auf der Straße bleiben kann. Zwei Leser haben sich eine Zusatzbeleuchtung eingebaut:

3. Head-up-Display nachrüsten

Leser-Tipp Wohnmobil
Dietmar Heidenfelder

Dietmar Heidenfelder hat eine günstige Lösung zur Nutzung eines Head-up-Displays (HUD) im Fiat Ducato gefunden. Die im Foto dargestellte Installation eines HUD mit OBD2-Anschluss kostet nicht mehr als 20 bis 25 Euro im Elektronik-Fachhandel. Natürlich ist die Installation mit etwas Arbeit verbunden, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Unter Sicherheitsaspekten und wegen der sehr guten Ablesbarkeit kann die Lösung überzeugen. Ganz bewusst hat sich Leser Heidenfelder dafür ein HUD mit nur wenigen Anzeigewerten, aber dafür großen, hellen Ziffern ausgesucht. Eigentlich reichen Tempo- und Drehzahlanzeige, auf die Temperaturangabe könnte er auch gut verzichten. Das HUD wurde so montiert, dass die Darstellung auf der Scheibe unterhalb des Hauptsichtbereiches liegt und nicht ablenkt.

>>> Ihr DIY-Lesertipp für promobil

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