Die WingCube Klappzeltbox, entwickelt von Paul Schulz, bringt frischen Wind in den Bereich des mobilen Wohnens. Als innovatives Konzept, das bei Campfire der Ideen 2026 eingereicht wurde, verbindet sie die Flexibilität eines Klappcaravans mit der Funktionalität eines Zeltplatzes. Obwohl die WingCube nicht in die Top 3 der besten Ideen gewählt wurde, stellt sie dennoch einen spannenden Ansatz dar, der das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir über Camping und mobiles Reisen denken, zu verändern.
Wohnung zum Aufklappen
Noch sind es nur Computerzeichnungen, die es vom WingCube gibt. Doch die sehen spannend aus. Bei einem Klappcaravan ist meist nur die Unterkonstruktion des Betts fest auf dem Anhänger verbaut und der weitere Wohnraum entsteht über Zeltwände. Die Klappzeltbox steht dagegen auch ohne Anhänger. In der Mitte des WingCubes ist eine Art Holzregal eingebaut. Die beiden Seitenklappen werden beim Aufklappen gleichzeitig als fester Boden für die Schlafbereiche genutzt. Es entsteht ein 2,50 Meter breiter Wohnraum.
Für den Transport kann die Box auf einem Anhänger verschraubt werden. Bei Nichtgebrauch kann man sie auch in ihrer Form als Box zu Hause unterstellen.
Das Camping-Setup
Unter der Heckklappe können Camperinnen und Camper noch einen Outdoortisch herausziehen. Ein paar Stühle drumherum stellen und fertig ist das "Esszimmer". In den Regalbereich am Heck passt ein Kühlschrank, was eine zusätzliche Kühlbox überflüssig macht. Die weiteren Regalfächer in der Mitte zwischen den Schlafräumen können für Kleidung und weiteres Gepäck genutzt werden.
Die Klappzeltbox kann mit einem Sonnensegel oder einem Vorzelt erweitert werden. So entsteht noch mehr Wohnraum auf dem Campingplatz.
Der Erfinder Paul Schulz erläutert die Vorteile der Klappzeltbox wie folgt:
- Schneller Aufbau: Die Klappzelte können in kürzester Zeit aufgeklappt und sofort genutzt werden.
- Kein aufwendiges Einrichten: Campingutensilien müssen nicht mehr mühsam aus dem Zugfahrzeug oder einem Anhänger geholt und eingerichtet werden.
- Leicht und kompakt: Im Vergleich zu einem klassischen Wohnwagen ist die Klappzeltbox deutlich leichter und kleiner.
- Geeignet für kleinere Fahrzeuge: Montiert auf einem Anhänger, kann die Klappzeltbox auch von kleineren Fahrzeugen gezogen werden.
- Platzsparend: Während des Nichtgebrauchs benötigt die Klappzeltbox deutlich weniger Stauraum als ein Wohnwagen. Sie kann problemlos in einer Garage verstaut werden, während der Anhänger anderweitig genutzt werden kann.
Für die WingCube Klappzeltbox hat Paul Schulz ein Patent angemeldet. Aktuell ist er auf der Suche nach geeigneten Lieferanten und Investoren, um einen ersten Prototyp zu bauen.
Gewonnen hat Paul Schulz mit seiner Erfindung beim Campfire der Ideen übrigens nicht. Sieger 2026 ist der FederCLIP.












