Gebrauchte Wohnmobile sind gefragter denn je – und oft schneller verkauft, als man schauen kann. Wer jetzt clever kauft, spart nicht nur Geld, sondern findet womöglich genau das Wunschfahrzeug, das auf dem Neuwagenmarkt nicht verfügbar ist.
Was kostet ein gutes Wohnmobil gebraucht?
Die Preisspanne für gebrauchte Camper ist breit. Was ein gutes Wohnmobil kostet, hängt stark von Modell, Alter, Ausstattung und Zustand ab. Grundsätzlich gilt: Fahrzeuge mit solider Basis, vollständiger Dichtigkeitsprüfung und lückenloser Wartung erzielen am Markt stabile Preise. Besonders beliebt – und damit oft teuer – sind kompakte Kastenwagen und Teilintegrierte mit moderner Technik. Wer günstig kaufen will, sollte eher auf funktionale Ausstattung als auf Design-Extras achten.
Wann lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Wohnmobils?
Ein gebrauchtes Reisemobil lohnt sich besonders dann, wenn man kurzfristig einsatzbereit sein möchte oder bewusst auf Einfahrphase, Lieferzeiten und Neupreis verzichten will. Wer sein Campingverhalten kennt und genau weiß, welche Fahrzeugkategorie zum eigenen Reisestil passt, findet im Gebrauchtmarkt häufig den idealen Kompromiss aus Preis und Ausstattung. Wichtig: Zeit für die Suche einplanen – und nicht beim ersten Angebot zuschlagen.

Wann sind Wohnmobile am günstigsten zu kaufen?
Der günstigste Zeitpunkt für den Gebrauchtkauf ist in der Regel nach der Hauptsaison – also im Herbst und Winter. Viele Vermieter stoßen dann ihre Flotten ab, Privatverkäufer planen Modellwechsel oder lösen ihren Camper auf. Teilweise kann man sich diese Deals für junge Gebrauchte bereits im Frühjahr sichern, wenn es für die Kaufinteressierten okay ist, bis zum Herbst auf das Fahrzeug zu warten. Tipp: Proaktiv auf die Handels- und Vermietbetriebe zugehen und fragen!

Auch bei Insolvenzverkäufen oder Auslaufaktionen von Händlern können in dieser Phase echte Schnäppchen auftauchen. In der Vorsaison steigen die Preise spürbar – dann konkurrieren viele Kaufwillige um ein begrenztes Angebot.
Was ist ein Wohnmobil-Insolvenzverkauf?
Ein Insolvenzverkauf ist eine besondere Chance für Schnäppchenjäger. Hier werden Fahrzeuge aus Firmenpleiten, Flottenauflösungen oder Lagerüberhängen oft deutlich unter Marktwert angeboten – z. B. über spezialisierte Auktionsportale oder durch Insolvenzverwalter.
Aber Achtung: Eine Rückgabe oder Garantie gibt es in der Regel nicht. Wer mit technischen Details umgehen kann oder bereit ist, kleinere Mängel zu beheben, kann hier bares Geld sparen.
Wo sind gebrauchte Wohnmobile in Europa am günstigsten?
Preisunterschiede innerhalb Europas sind deutlich spürbar. In Ländern wie Italien, Polen oder Slowenien sind gebrauchte Wohnmobile oft günstiger als in Deutschland – teils wegen anderer Ausstattungstrends, teils durch steuerliche Unterschiede.
Allerdings gilt es bei EU-Käufen auf Zulassung, technische Standards und Mehrwertsteuerfragen zu achten. Wer sich auskennt oder sich beraten lässt, kann beim Re-Import viel sparen.
Tipps: Wohnmobil gebraucht kaufen von privat
Der Privatkauf bietet oft den besten Preis – aber auch das höchste Risiko. Wichtig: Fahrzeughistorie prüfen, Probefahrt machen, Feuchtigkeit messen und Serviceheft kontrollieren.
Hier finden Sie eine Checkliste zum Wohnmobil-Gebrauchtkauf.
Grundsätzlich gilt: Keine Kaufentscheidung ohne Check der Gasprüfung und Fahrzeugpapiere. Wer unsicher ist, sollte einen Fachmann mitnehmen oder den Camper in einer Werkstatt durchsehen lassen. Sogar der ADAC bietet Gebraucht-Checks für Wohnmobile an. Eine Kaufvertragsvorlage hilft, rechtliche Fallstricke zu vermeiden.
Außerdem checkt die promobil-Redaktion immer wieder verschiedene beliebte Gebraucht-Campingfahrzeuge aller Kategorien: Campingbusse, Alkoven, aufgebaute Mobile und Liner. Anhand von Umfragen geben wir Empfehlungen, worauf man bei verschiedenen Modellen achten sollte.
Hier finden Sie alles, was man über das Thema gebrauchte Campingfahrzeuge wissen muss:




























