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Concorde

12 Tests und Fahrberichte

Nicht mehr gebaute Baureihen

Über Concorde

Wenn von der Wohnmobiloberklasse die Rede ist, wird automatisch auch von der Concorde-Klasse gesprochen. In der Liga zwischen etwa 100 000 und 250 000 Euro ist die Marke zu Hause, die sich in rund 30 Jahren beharrlich vom handwerklich orientierten Familienbetrieb zum Industrieunternehmen mit selbstbewusstem Auftritt gewandelt hat.

Das Selbstbewußtsein fußt auch in den Innovationen, die man über die Jahre erdacht und eingeführt hat. So hat Concorde als erste Marke in der Serienfertigung das Fahrerpodest der Iveco-Daily-Basis passend für den Wohnmobileinsatz hoch und nach vorn versetzt, und gönnt sich in den Spitzenbaureihen der Integrierten ein eigenes Armaturenbrett.

Das Modellprogramm konzentriert sich seit Längerem auf integrierte Wohnmobile. Der vergleichsweise kompakte Credo auf Fiat Ducato bildet den Sockel, er startet bei etwa 100 000 Euro. Eine Stufe darüber ist der Carver angesiedelt. Nach der letzten Aufwertung ist er nun als kleiner Bruder des Charisma erkennbar und setzt wie er auf den Iveco Daily als Basis. Zentrum und Aushängeschild der Concorde-Palette ist aber der Charisma III selbst, der in seiner dritten Generation einmal mehr Maßstäbe setzt. Neben dem Daily rollt der Charisma wahlweise auch auf einem Iveco Eurocargo oder MAN TGL als Basis. Wem der Charisma nicht genügen, bleibt der Griff zum Liner Plus. Er wird auf Lkw-Chassis in einer Vielzahl von Ausführungen angeboten. Und selbst dann ist noch nicht Ende der Fahnenstange. Mit dem Liner Centurion setzt Concorde inzwischen noch einen drauf. Er kann mit hydraulisch ausfahrbarem Erker bestellt werden und schließt die Lücke zum individuell ausgebauten Centurion, der mit dem Original Mercedes-Actros-Fahrerhaus als höchst eindrucksvoller Teilintegrierter antritt.

Aber auch die Fans gepflegter Alkovenmobile werden bei Concorde weiterhin fündig. Die Cruiser-Modelle sind wahlweise auf Iveco Daily oder Eurocargo, MAN TGL oder Mercedes Atego aufgebaut und in der mächtigsten Ausführung sogar mit einer Smart-Garage ausgestattet. Angesichts dieser Dimensionen erscheint ein weiteres, nach wie vor angebotenes Concorde-Modell geradezu als Anachronismus: Der Ducato-Campingbus mit GfK-Hochdach namens Compact. Dieser Modellklassiker zeigt tatsächlich wo die Wurzeln der Marke liegen. Ansonsten hat er mit der heutigen Marke Concorde eigentlich nicht mehr viel zu tun, denn er entsteht unter der Regie der Campingbusspezialisten von Pössl.