So testet promobil
Das promobil-Testprozedere
So testet promobil Ingolf Pompe
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promobil testet: Geräuschmessung im Wohnmobil

Geräuschmessung im Wohnmobil So bewertet promobil Innenraumgeräusche

Sich während der Fahrt mit der MitfahrerIn störfrei unterhalten? Das geht nicht in jedem Wohnmobil gleich gut. Daher misst promobil bei Testwagen regelmäßig die Innenraumgeräusche. So läuft der Test ab.

Ein wichtiges Detail kann dabei die Geräuschkulisse sein, die sich während der Fahrt zeigt. Dass man in Reisemobilen, die meist auf Basis von Nutzfahrzeugen aufbauen, generell nicht so leise und kommod unterwegs ist wie in modernen Pkw, merken NeueinsteigerInnen schnell. Trotzdem gibt es deutliche Unterschiede. Eine Testdisziplin des Superchecks ist darum die Innengeräuschmessung bei Tempo 50 und 100.

So misst promobil die Geräusche in Testwagen

Um dabei möglichst genaue und vergleichbare Werte zu erhalten, findet die Messung auf einer abgesperrten Piste ohne Nebengeräusche, auf dem stets gleichen Fahrbahnbelag und mit einem kalibrierten Messgerät statt.

Gemessen wird in Ohrhöhe zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass die Reifen teils erheblich zur gesamten Geräuschkulisse beitragen, insbesondere bei grob-stolligen Winterprofilen.

So testet promobil
Ingolf Pompe
Einen Einfluss auf die Geräuschmesswerte haben unter anderem der Reifentyp und Fahrbahnbelag.

Der Fahrbahnbelag der Teststrecke hat eine mittlere Rauheit. Querfugen oder gar Schlaglöcher gibt es keine. Die Messwerte erfassen darum den Dauerschallpegel bei den genannten Geschwindigkeiten.

Wie sich die Geräuschkulisse ändert, falls Fahrbahnunebenheiten Bauteile zum Klappern, Quietschen oder Vibrieren anregen, ist eine andere Geschichte. Hier kommen die erfahrenen TesterInnen ins Spiel, die das jeweilige Testfahrzeug in den unterschiedlichsten Verkehrssituationen bewegen, sei es auf Kopfsteinpflaster in der Innenstadt oder auf Autobahnen mit Querfugen.

Die Eindrücke finden sich in der Regel im Text des Fahrkapitels dargelegt und ergänzen damit die Messwerte zu einem informativen Gesamtbild. Die Bewertung der Geräuschsituation fließt dabei in das Unterkapitel Fahrkomfort mit ein, zu dem ansonsten vor allem der Federungs-, Sitz- und Bedienungskomfort zählen.

Was bedeutet dB(A)?

Geräusche werden meist als Schallpegel in der Einheit "Dezibel" (dB) gemessen. Wichtig dabei: Es kommt keine lineare, sondern eine logarithmische Skala zum Einsatz. Das heißt 3 dB mehr bedeuten bereits eine Verdoppelung der Lautstärke!

Das "(A)" steht für die zugrunde gelegte Frequenzcharakteristik. Das Messgerät nimmt nicht alle Tonhöhen gleich stark wahr, sondern verwendet eine dem menschlichen Ohr ähnliche Empfindlichkeitskurve.

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