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Ford Transit Trail (2023) USA: V6-Benziner zum Selbstausbau

US-Version des Ford Transit Trail (2023) V6-Benziner für den Camper-Selbstausbau

Neuheiten 2023

In den USA bekommt der Ford Transit einer starken Trail-Version. Der Besondere Clou: Der Automobilhersteller wendet sich mit dem Fahrzeug direkt an alle, die gerne einen Campingbus selbst ausbauen wollen.

Der Ford Transit Trail, der aktuell in den USA vorgestellt wurde, hat eine ganz klare Zielgruppe: Leute, die gerne einen Kastenwagen selbst zum Camper ausbauen wollen und auf Individualreisen stehen. Bislang waren es eher Spezialumrüster oder Zubehör-Firmen, die um deren Aufmerksamkeit buhlen. Jetzt will sich mit Ford auch ein Automobilkonzern direkt an diesen Kundenstamm wenden und mit dem Thema "Vanlife" ein Geschäft machen.

Mächtiger V6 unter der Haube

Der große Kastenwagen Ford Transit ist die Basis der drei Trail-Varianten, die zur Auswahl stehen: Standardlänge mit Normaldach, Standardlänge mit Hochdach oder langer Radstand mit Hochdach. Letzteres sorgt dafür, dass genügend Stehhöhe im Fahrzeuginneren herrscht. Genau diese Versionen gibt's auch in Europa.

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Der Transit Trail in den USA bekommt Allradantrieb, eine Fahrwerkshöherlegung und größere Geländereifen.

Was anders ist am US-Trail ist der Antrieb. Auf dem alten Kontinent gibt's den Transit mit Diesel- oder Elektro-Motor. In den USA bringt er – ganz typisch für Nordamerika – einen Benzinmotor mit. Der 3,5-Liter Ecoboost-Motor hat 314 PS und 542 Newtonmeter Drehmoment an Bord. Mit einer Zehngang-Automatik wird die Kraft des Motors gebändigt und auf die Straße gebracht.

Eine Ford-Transit-Trail-Version gibt's zwar auch in Europa, doch diese ist eher zahm bestückt: Der Pkw-Trail-Fronttriebler hat ein mechanisches Sperrdifferenzial. Einzig Kastenwagen-Lkw Trail sowie die Transit-Fahrgestelle der Trail-Ausführung haben Allradantrieb. Der Transit Trail made in USA bekommt einen serienmäßigen Allradantrieb mit automatischer Kraftverteilung. Für den Einsatz auf grobem Gelände ist eines von fünf verschiedenen Fahrprogrammen optimiert.

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Die 30,5-Zoll-Geländereifen sind auf schwarzen Leichtmetallrädern mit 16 Zoll montiert.

Außerdem ist der amerikanische Trail um 89 Millimeter höher gelegt und hat eine 70 Millimeter breitere Spur. Er rollt auf Geländereifen in der Größe 30,5 Zoll daher und bringt 16-Zoll Leichtmetallfelgen mit.

Den Look bestimmt eine neu gestaltete Front mit schwarzem Grill und integrierten Leuchten. Dass er geländefähig ist, demonstriert der Ford Transit Trail mit seiner Radhausverkleidung, einem Spritzschutz an den Rädern und Trittbretter entlang der Fahrzeugflanken, die gleichzeitig als Schwellerschutz dienen.

Alles bereit für den Camperausbau

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Das Vanlife-Thema ist in den sozialen Medien ein großes Ding - deshalb präsentiert sich der Trail-Kastenwagen gleich in diesem Look.

Damit es die Vanlife-Fans einfacher haben beim Selbstausbau zum Campingfahrzeug, gibt es im Laderaum eigens Bereiche, in dem man individuell Bohrlöcher anbringen kann, um Möbel zu befestigen oder einzuhängen.

Ein optional dazu bestellbares "Upfitter"-Paket ist für die Stromversorgung für Wohnausbau-Verbraucher ausgelegt. Es bringt eine Mittelkonsole mit integrierten Schaltern mit und einen Sicherungsblock mit Anschlüssen für Elektro-Einbauten, wie etwa einen Kühlschrank. Das Fahrzeugbordnetz ist für Umbauten angepasst. Zwei AGM-Batterien sorgen für Saft unterwegs.

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Durch das Elektrikpaket lassen sich Ausbauten direkt in das Bediensystem des Autos integrieren.

Weitere Ausstattungsdetails im Trail wissen Campingwünsche perfekt zu bedienen: Damit man sich unterwegs keine Gedanken um neugierige Blicke machen muss, sind die Glasschreiben in der Hecktüre und Schiebetüre verspiegelt. Als weitere Zusatzausstattung kann man eine Klimaanlage fürs Dach bestellen.

Der Ford Transit Trail kostet in den USA 69.975 US-Dollar – plus Steuern.

Fazit

Alle Campingbus-Schrauber und -Schrauberinnen, die jetzt Lust bekommen haben, einen Ford Transit Trail auszubauen, aber in Europa leben, müssen wir an dieser Stelle enttäuschen: Der hier beschriebene Selbstausbau-Transit ist leider nur in den USA erhältlich und wird nicht nach Europa kommen. Zwar gibt es in Deutschland einen Ford Transit Trail zu einem Basispreis mit Frontantrieb und Differentialsperre ab 44.590 Euro netto, denn man selbst ausbauen kann. Doch der Europa-Version fehlt die Höherlegung und die Elektrovorbereitung.

Wie der ganz individuelle Campingbus trotzdem gelingen kann, können Sie im promobil-Themenspecial "Selbstausbau" nachlesen.

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