Hobby Concept 830 CE: Der Design-Wohnwagen, in dem kein Glas verrutscht

Hobby Designstudie Concept 830 CE
Edelküche trifft auf Wohnkomfort

Caravan Salon
ArtikeldatumVeröffentlicht am 31.08.2025
Als Favorit speichern

Wohlfühldesign neu gedacht: Mit dem Concept 830 CE hat Hobby die Designstudie eines Wohnwagens mit vielen neuen Ideen entwickelt. Schon von außen in auffälligem Grauton ein Blickfang auf dem Caravan Salon 2025, steckt die Überraschung vor allem im Innenraum des mehr als acht Meter langen Tandemachser. Freie Sichtachsen, viel Bewegungsfreiheit und eine sehr klare Gestaltung prägen den Caravan.

Die Küche kommt von Alno

Im Fokus steht die Küche, die zusammen mit der renommierten Marke Alno entwickelt wurde. Hier warten jede Menge Arbeitsfläche und Stauräume. Besonderheit: Die Küchenplatte – ebenso wie die Tischplatte – ist magnetisch, sodass das passende Geschirr und Gläser nicht verrutscht. Ziel der Entwickler: das Geschirr soll während der Fahrt stehen bleiben können.

Die magentischen Unterlagen sind in sämtlichen Ober- und Unterschränken montiert. Weiteres Schmankerl: ein Auszug für Töpfe und Pfannen im Unterschrank, der beim Öffnen der Tür automatisch mit herausschwenkt.

Die magnetischen Oberflächen kommen ebenso am Kühlschrank und an den mit Filz verkleideten Wänden zum Einsatz. An denen könnten Campende eine Leselampe frei nach Bedarf platzieren. Sogar das Polster zwischen den beiden Einzelbeten im Bug ist magnetisch, man kann hier problemlos sein Glas abstellen.

Viel Licht dank der Panoramafenster

Die Sitzgruppe im Heck punktet mit viel natürlichem Licht, das durch die vielen Fenster rundherum fällt. Dazu gibt es sehr bequeme Polster. Der Fernseher fährt elektrisch aus einem Sidebord heraus.

Hobby Concept 830 CE Wohnwagen Designstudie
Ingolf Pompe

Für die Designstudie nahm Hobby keine Anleihen an bestehenden Modellreihen, sondern hat Design und Möbelbau neu kreiert. Eine Serienfertigung ist nicht direkt vorgesehen. Wenn die Studie beim Publikum auf dem Caravan Salon gut ankommt, aber nicht ausgeschlossen.

Von der Designstudie zum Serienmodell

Für diesen Fall wollen die Entwickler am Bad nochmal Hand anlegen. Es soll in einer möglichen Serienversion etwa fünf Zentimeter breiter werden und etwas mehr Bewegungsfreiheit bieten. Das geht dann ein wenig zulasten des grandiosen Raumgefühls, das aber trotzdem großzügig bleiben soll. Ebenfalls auf der To-do-Liste: Die Einzelbetten sollen etwas in der Breite wachsen auf je 90 Zentimeter – kein Problem dank des 2,50 Meter breiten Aufbaus. Mittels ausziehbarem Lattenrost soll aus den Einzelbetten dann auch eine große Liegefläche werden.