Die charakteristische Außenhaut aus genietetem Aluminium macht jeden Caravan von Lume zu einem Hingucker. Bislang stets mit an Bord: eine große Heckklappe, hinter der sich eine feudale Außenküche verbirgt. Schick, praktisch – aber auch schwer und es kostet Platz im Innenraum.
Der neue Lume Ranger geht andere Wege. Ziel der Entwickler war es, einen kleinen und leichteren Wohnwagen zu bauen, ohne Abstiche beim typischen Erscheinungsbild und der hohen Bau- und Ausbauqualität zu machen.
Kernmerkmal des Ranger ist seine Außenküche. Anders als bei den größeren Schwestermodellen verbirgt sie sich nicht hinter einer massiven Heckklappe, sondern wird seitlich aus dem Wohnwagen ausgezogen. Ausgestattet ist sie mit einer Spüle, einem zweiflammigen Gaskocher, einer Kompressor-Kühlschublade mit 30 Liter Volumen und weiteren Schubladen mit Stauraum für Geschirr, Besteck und Vorräte.
Leergewicht nur 1.150 Kilogramm

Von Außen fällt direkt die ausziehbare Küche auf.
Wie das Schwestermodell Adventure mit Küche unter der Heckklappe ist der neue Ranger inklusive Deichsel nur 5,19 Meter lang und 2,04 Meter breit. Das Gewicht gibt Lume mit 1.150 Kilogramm an, das sind 50 Kilogramm weniger als beim Adventure. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 1.500 Kilogramm, was den Ranger auch für kompaktere Zugwagen attraktiv macht.
Ein Novum stellt bei Lume auch das Aufstelldach dar. Es schafft in dem kurzen und vergleichsweise niedrigen Caravan ein tolles, luftiges Raumgefühl mit voller Stehhöhe. Ein Dachbett ist allerdings nicht vorgesehen. Generell machen die Niederländer bei Gestaltung und Einrichtung trotz Leichtbau keine halben Sachen. Das Interieur wirkt gemütlich, wertig und wie aus dem Vollen gefräst.
Hochwertiger Ausbau in stilvollem Design

Im Heck findet sich ein Doppelbett mit viel Ablageflächen und großen Fenstern.
Weil ausschließlich draußen gekocht wird, bleibt drinnen mehr Platz für alles andere. Den hinteren Bereich des Ranger nimmt ein sehr großzügig bemessenes Längsdoppelbett ein. Ablagen seitlich und am schön verkleideten Kopfende fehlen nicht. In die seitlichen Ablageborde sind formschön Ausströmer der Truma Combi Heizung (Gas und Elektro) integriert. Auch ein Autark-Paket mit Batterie ist ab Werk an Bord. Optional gibt es zwei Solarpanels.
Im Bug findet eine kleine Sitzgruppe in Dinetten-Form Platz. Zwei Urlauber sitzen sich hier bequem gegenüber und haben genug Bewegungsfreiheit. Der Tisch lässt sich verschieben und verzichtet auf ein Tischbein, weshalb man leicht auf die Bänke hineinrutschen kann.
Hohes Preisniveau

Der Toilettenraum liegt in der Mitte des Caravans.
Auf der linken Seite steht zwischen Bett und Sitzbank ein vollwertiger Toilettenraum – eine Überraschung in so einem kurzen Wohnwagen und einmal mehr Zeichen, was möglich wird, wenn man einen Funktionsbereich – die Küche – einfach auslagert. Bei geöffnetem Aufstelldach ist der Toilettenraum allerdings nach oben offen.
Hochwertige Machart, spezielles Konzept, kleine Stückzahlen: es verwundert nicht, dass der Lume Ranger kein Schnäppchen ist. Startpreis sind 59.950 Euro. Dazu kommen rund 6.000 Euro für die Außenküche und 3.500 Euro für das Aufstelldach.
Technische Daten Lume Ranger
- Gesamtlänge/-breite/-höhe: 519/204/219 cm
- Leergewicht: 1.150 kg
- Zulässige Gesamtmasse: 1.500 kg
- Grundpreis: 59.950 Euro
Hier geht es zum großen Bruder des Lume Ranger:





















