Die aktuelle Wetterlage in Deutschland ist für Wohnmobilisten eine echte Herausforderung. Das Sturmtief "Elli", das über Mitteleuropa zieht, bringt ab der Nacht zum Freitag, 9. Januar, laut Deutschem Wetterdienst (DWd) viel Schnee, Regen und stürmische Böen. Das Unwetter zieht sich wie ein Band von Südwesten in Richtung Nordosten quer über Deutschland. Besonders im Norden und Osten Deutschlands und in den Mittelgebirgen sind die Straßenverhältnisse spätestens ab Freitag sehr gefährlich. Im Südwesten ist es zwar milder, dort ist aber mit starken Niederschlägen zu rechnen. In Höhenlagen Schnee, weiter unten Regen, der in der Nacht in den Senken kurzzeitig zu Glatteis werden könnte. Ab Freitag und bis Samstag ist dann auch im Süden mit starken Sturmböen, Regen oder viel Schnee zu rechnen. Wer mit dem Wohnmobil noch nicht unterwegs ist, sollte gut abwägen, ob er sich der winterlichen Unsicherheit aussetzen möchte.
Mit dem Wohnmobil besser daheim bleiben
Wenn Sie derzeit noch zu Hause sind und Reisepläne für die nächsten Tage hatten, lassen Sie das Wohnmobil besser stehen. Die schlechten Wetterbedingungen und die starken Schneefälle in vielen Regionen machen die Fahrt äußerst riskant. Starke Winde, Glätte und vereiste Straßen sind gefährlich, besonders für große Fahrzeuge wie Wohnmobile oder Wohnwagen. Wer ohne Not unterwegs ist, setzt sich und andere unnötigen Risiken aus. Der Wintersturm bringt nicht nur Schnee, sondern auch Schneeverwehungen, die die Sicht beeinträchtigen und die Fahrt extrem gefährlich machen. Lassen Sie das Wohnmobil in der Garage und verschieben Sie Ihre Reise, bis das Wetter sich wieder beruhigt.
Zeitnah heimfahren, wenn Sie im Norden Deutschlands sind
Für Donnerstag ist es für Reisende im Norden ratsam, die nicht weit von zu Hause entfernt sind, die Heimfahrt zu starten, bevor sich die Straßenverhältnisse weiter verschlechtern. Mit den schlimmsten Wetterbedingungen ist dort erst ab der Nacht zum Freitag zu rechnen. Heute ist noch eine relativ sichere Heimfahrt möglich.
Wintercamper in den Alpen: nicht zurückkehren nach Deutschland
Wer im Westen und Norden Deutschlands wohnt, bereits zum Wintercamping in die Alpen gefahren sind und es sich leisten kann: Bleiben Sie vorerst dort. In den Bergen schneit es am Freitag oder Samstag zwar auch, es ist aber mit deutlich weniger Wind zu rechnen. Schnee gehört im Wintersportgebiet dazu und macht den Urlaub dort schöner. Wer den Freitag und den Samstag abwartet, kann am Sonntag nochmal einen schöneren Wintertag mitnehmen und direkt danach heimreisen, wenn sich das Wetter in Deutschland gebessert hat.
Wetterentwicklung bis Sonntag, 11. Januar 2026
Das Wetter bleibt in den kommenden Tagen unsicher und gefährlich. Am Freitag, den 9. Januar, sind vor allem der Norden, der Osten und die Mittelgebirgsregionen von starkem Schneefall betroffen, die 24 Stunden anhalten. Am Samstag, den 10. Januar, verlagern sich die stärksten Schneefälle in den Süden, vor allem in den Alpen. Solange sollten Reisen mit dem Wohnmobil unterbleiben. Falls Sie doch aufbrechen, sollten Sie auf jeden Fall die Fahrweise anpassen und die passende Winterausrüstung im Wohnmobil mitnehmen.
Ab Sonntag, den 11. Januar, wird das Wetter insgesamt etwas stabiler, doch die Frostgefahr bleibt bestehen, und vereiste Straßen können weiterhin problematisch sein. Glatteis ist weiterhin besonders nachts und in den Morgenstunden ein Thema.





