Zum Modelljahr 2027 hat Carthago seine Liner‑Topbaureihen Chic E‑Line, Chic S‑Plus und Liner‑for‑two umfassend erneuert und weiterentwickelt. Im Kern handelt es sich um ein stringentes Facelift: Äußerlich setzt der Hersteller ein neues Design-Statement. Das Interieur, das die Möbelarchitektur aus der jüngeren Chic C‑Line übernimmt, wird moderner. Und eine Vielzahl an Optionen treibt Komfort und Autarkie weiter nach oben.
Markanteres Heck und neue Black Line
Das Gesicht der Liner ist nun konsequent einheitlich: ein sechseckiger Kühlergrill mit fünf Querstreben und dem prominenten "C" in der Mitte prägt die Front der drei Oberklasse-Integrierten von Carthago. Am deutlichsten fällt das überarbeitete Heck auf. Full‑LED‑Rückleuchten und die Dual‑Bridgelight‑Geometrie formen eine C‑ähnliche Signatur, die in Verbindung mit Sicken eine optische Sechseck‑Anspielung zur Front herstellt.

Auch das Heck der Modelle der Liner-Klasse von Carthago wurde prägnanter ausmodelliert. Hier der S-Plus I 50 LE in Black Line Ausführung für 208.290 Euro Grundpreis.
Wer es kontrastreicher, markiger und moderner mag, ordert das Black‑Edition‑Paket: weiße Karosserie, schwarze Anbauteile und dezentes Außendekor — die neue Heckkontur tritt hier besonders deutlich hervor. Die seitliche Verbindungslinie ist nun in drei Akzentfarben erhältlich (schwarz, rot, bronze) und erlaubt eine dezente Individualisierung von Chic E-Line, S-Plus und Liner-for-two.
Gründliche Modernisierung beim Innendesign
Der Innenraum profitiert am meisten von der Modellpflege. Carthago überträgt die modernere, geradlinigere Möbelarchitektur aus der Chic C‑Line zur Saison 2027 auch in die drei Topbaureihen. Verfügbar sind die Stilwelten Amalfi (Serie: Bicolor-Klappen, Arbeitsflächen in grauer Natursteinoptik) sowie Cortina (optional: mattweiße Klappen, Arbeitsflächen in Holzoptik). Grifflos gestaltete Hängeschrankklappen, eine freischwebend wirkende Arbeitsplatte und chrom‑matte Beschläge verleihen dem Auftritt eine moderne, ruhige Eleganz.

Ebenfalls neu: die elektrisch ausfahrbare Relax-Fernsehliege.
Praktische Detailverbesserungen wie eine serienmäßige Zentralverriegelung für Küchen‑Schubladen und Klappen sowie beleuchtete Ablagen unter den Hängeschränken zeigen, dass es weniger um Effekthascherei als um Nutzwert geht. Die Sitzgruppe wurde auf Bewegungsfreiheit getrimmt: ein verkürzter L‑Schenkel schafft deutlich breitere Durchgänge; optional bleibt die längere Bank bestellbar. Neu ist eine elektrisch ausziehbare Relax‑Fernsehliege, die bei Bedarf eine Chaiselongue zum gemütlichen Reinlümmeln bietet — ohne im Normalbetrieb Platz zu rauben.
Mehr Optionen für mehr Autarkie
Die technischen Optionen sind großzügig: bis zu 400 Watt Solarmodule (ein- oder zweifach), 400 Ah Lithium‑Batterien, erweiterte Frisch‑ und Abwassertanks (teils bis rund 320 l), Festtank‑Toilette und sogar ein 70‑Liter‑Gastank sind möglich. Ebenfalls neu und bemerkenswert: Hybrid‑Kochfelder (Induktion plus Gas) und als besonders ungewöhnliche Option für die Klasse eine Geschirrspülmaschine in der Küche von Fischer & Paykel (ca. 2.900 Euro) – ein Extra, das man sonst nur in Luxusklasse-Linern findet. Multimedia‑Pakete mit 5G‑WLAN‑Router, 360°‑Birdview und dem Premium‑Soundsystem von Jehnert runden das Angebot ab.

Optional ist auch eine Kocherkombination aus zwei Gasflammen und einer Induktionsplatte erhältlich. Lithium-Bordbatterien bis 400 Ah steuern die Energie bei.
Wichtig: Viele dieser Elemente sind optionale Ausstattungen — Carthago präsentiert die Liste gern als "umfassend", faktisch entscheidet die Konfiguration über das erreichte Niveau.
Basisfahrzeuge und Preise (Beispiele):
- Chic E‑Line: Fiat Ducato, Mercedes‑Benz Sprinter; 6 Modelle, ab ca. 185.370 Euro.
- Chic S‑Plus: Iveco Daily; 3 Modelle, ab ca. 208.190 Euro.
- Liner‑for‑two: Fiat Ducato, Iveco Daily; 2 Modelle, ab ca. 194.700 Euro.










