Mercedes-Benz wird den Marco Polo künftig in Eigenregie produzieren und beendet damit die langjährige Zusammenarbeit mit dem Ausbau-Spezialisten Westfalia. Die Entscheidung wirft für Besitzer des kompakten Campingbusses Fragen auf: Wer übernimmt künftig Service und Gewährleistung? Woher kommen Ersatzteile? Und welche Konsequenzen hat der Schritt für Westfalia?
Hintergründe der Trennung
Seit Jahrzehnten entstand der Ausbau des Marco Polo am Westfalia-Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück. Mercedes macht keine Angaben zu den Gründen der Trennung, doch der Schritt erinnert an VWs Entscheidung im Jahr 2003, den California von Westfalia in die eigene Verantwortung zu übernehmen. Damals galt dies als erfolgreicher Schritt zur Steigerung der Wertschöpfung.





