Hobby Optima T65 HFL im Test Karl-Heinz Augustin
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Hobby Optima T65 HFL (2022) im Test

Hobby Optima T65 HFL im Test Das perfekte Allzweckmobil?

Derzeit kommen französische Betten wieder in Mode. Man gebe ein Hubbett und eine serienmäßige Vollausstattung dazu und erhält das perfekte Allzweckmobil. Geht diese Rechnung im Hobby Optima Ontour T65 HFL auf?

Hierzulande gehörte das französische Bett beinahe schon zu einer aussterbenden Gattung – zumindest in Reisemobilen. Dort feiern vermehrt die Einzelbetten ihren Siegeszug. Anders bei den Wohnanhängern: Bei ihnen verlor das seitlich angeordnete Längsdoppelbett nie an Beliebtheit.

Dass Hobby in seiner Einsteiger-Teilintegrierten-Serie gleich drei Modelle mit dem Längsdoppelbett feilbietet, wundert deshalb weniger, wenn man weiß, dass die norddeutsche Marke als weltweit größter Caravanhersteller gilt. Naheliegend, dass man von dem Erfolgsrezept bei den Wohnwagen auch bei den motorisierten Versionen nicht lassen möchte. Zumal dieser Betttyp inzwischen auch bei den Reisemobilen eine kleine Renaissance erlebt.

Dem Optima Ontour T65 HFL spendiert Hobby zusätzlich noch ein serienmäßiges Hubbett über der Sitzgruppe, das sich per Tastendruck elektrisch anheben und absenken lässt. Das ergibt – so die Theorie – ein vollwertiges Vier-Personen-Mobil auf einer Länge von gut sieben Metern.

Allerdings erfordert eine Vollbesetzung noch einiges mehr als vier Schlafplätze. Wie das dem Hersteller aus Fockbek im T65 HFL gelingt und ob er das Markenversprechen eines vollausgestatteten Serienfahrzeugs auch wirklich hält, das klärt der promobil-Test.

Die Baureihe Hobby Optima

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Redaktion
Innenansicht des Hobby Optima T65 HFL.
  • Preise: 58.600–60.710 Euro
  • Basis: Citroën Jumper
  • Länge: 6,99–7,43 m
  • Gesamtgewicht: 3.500 kg
  • Gurte/Schlafplätze: 4/4–5
  • Weitere Modelle: 5

Charakter: Im Modellprogramm von Hobby bilden die sechs Optima-Ontour-T-Modelle die Einsteigerbaureihe. Dabei beschränkt sich die Auswahl nicht auf 08/15-Grundrisse. Der T65 HKM etwa kommt mit Stockbetten im Heck und einem Hubbett über der Dinette. Im T70 wird das Heck für das Bad genutzt, das sich der gesamten Aufbaubreite bedient. Hier sowie in zwei weiteren Ontour-Modellen, darunter im Testfahrzeug, schläft man in französischen Betten. Einzelbetten wiederum findet man im T65 GE und T70 E. Als Basis dient stets der Citroën Jumper.

Wohnen

Bei solchen Tischmaßen zückt man gerne das Maßband: Inklusive der ausschwenkbaren Verlängerung misst die an der Wand angeschlagene Tischplatte 144 mal 72 Zentimeter. Rundherum nehmen bequem bis zu sechs Personen Platz. Zwei auf der gemütlichen Sitzbank der Halbdinette, zwei auf der langen Seitenbank und nochmal zwei auf den gedrehten Vordersitzen.

In der für einen Sieben-Meter-Teilintegrierten enorm geräumigen Sitzgruppe lassen sich also gesellige Abende verbringen. Das Raumgefühl leidet jedoch etwas unter dem darüber schwebenden Hubbett, das dem Essbereich etwas an Luftigkeit nimmt. Wer aufrecht darunter stehen möchte, muss kleiner als 1,82 Meter sein. Wenigstens das Panoramafenster in der T-Haube spendet Tageslicht von oben.

Andererseits ermöglicht das Bett unter der Fahrzeugdecke auch Campingtouren zu viert. Mit großzügigen Liegemaßen von 2,02 mal 1,35 Meter tut es das Zweitbett nicht nur für den Nachwuchs. Auch zwei Erwachsene liegen hier gut nebeneinander. Ob sie es bequem genug finden, darüber lässt sich streiten. Unstrittig ist jedoch, dass die nur sieben Zentimeter dünne Matratze so hart ist, dass selbst der darunterliegende Lattenrost den mangelnden Komfort nicht komplett kompensieren kann.

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Ausreichend große Liegefläche für zwei Erwachsene im Hubbett. Die Kopffreiheit beträgt hier 70 Zentimeter.

Das französische Bett im Heck hingegen punktet beim Liegekomfort. Es ist zwar rund zwei Zentimeter kürzer, also nur 2 Meter lang. Die zwölf Zentimeter dicke Kaltschaummatratze auf dem individuell einstellbaren Rost erweist sich aber als rundum bequemes Nachtlager. Typisch für diesen Bettentyp ist die abnehmende Breite gen Fußende. An der schmalsten Stelle kommt die Liegefläche so auf nur noch einen Meter.

In direkter Nachbarschaft steht der Sanitärraum, der sich mittels einer halbrunden Lamellen-Schiebetür verschließen lässt. Das funktioniert alles andere als geräuschlos. Muss also nachts jemand aufs Töpfchen, weckt er mindestens die Schläfer im Heckbett.

Das kleine Eckwaschbecken im Bad genügt für die morgendliche Gesichtswäsche und das Zähneputzen. In einem Unterschrank, einem verspiegelten Hängeschrank und einer kleinen Ablage kommt alles Wichtige aus dem Kulturbeutel unter. Drei Handtuchhaken, Toilettenpapierhalter, Zahnputzbecher und Wäscheleine in der Duschkabine lassen kaum einen Ausstattungswunsch offen.

Obwohl die Schüssel der Kassettentoilette verdrehbar ist, gestaltet sich der Gang daran vorbei zur dahinterliegenden Dusche etwas mühsam. Über die Schüssel steigen oder sich mit den Beinen durch den maximal 18 Zentimeter breiten Durchgang schlängeln – eine andere Wahl bleibt nicht.

Wer es bis dahin geschafft hat, kann sich über eine recht geräumige Duschkabine mit schicker höhenverstellbarer Armatur, zwei offenen Ablagen und fester Falttrennwand freuen.

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Geräumig geht es auch in der Küche zu. Im Anschluss an die Sitzgruppe kocht man in einer Winkelkombüse mit Dreiflammkocher samt elektrischer Zündung, ausreichend tiefer Spüle, um auch Töpfe und Pfannen vernünftig darin zu säubern, und viel Arbeits- und Abstellfläche. Eine Arbeitsplattenerweiterung gibt es nicht, dafür eine zusätzliche Abstellmöglichkeit, die als Tresen auf der Rückwand der Sitzbank montiert ist. Bei einer Stehhöhe von 2,05 Meter dürfen auch großgewachsene Köche ran.

Reichlich Gekühltes verwahrt der 133-Liter-Kühlschrank. Er findet sich gegenüber auf der Beifahrerseite und kommt mit 12 Liter fassendem Gefrierfach, Gemüselade und beidseitig angeschlagener Tür.

Obwohl die Stehhöhe in der Sitzgruppe eingeschränkt ist, wohnt es sich insgesamt angenehm offen und luftig im Optima Ontour T65 HFL. Zu verdanken ist dies dem nicht allzu häufigen Grundriss mit französischem Bett, bei dem der oft wuchtig wirkende Sanitärraum von der Mitte des Ausbaus ins Heck wandert. Nur die Breite des Betts büßt dadurch etwas ein.

Beladen

Von einem Reisemobil, das für vier Personen konstruiert ist, erwartet man natürlich auch eine Zuladung, die für ebendiese Anzahl an Reisenden ausgelegt ist. Die Normbeladung verkraftet der Hobby-Testwagen allerdings nur, wenn man die eingebauten Extras mit rund 80 Kilo weglassen würde oder den Frischwassertank vor der Weiterfahrt auf die wenig praktikable Zehn-Liter-Fahrmenge reduziert.

Beladungs-Diagramm

Bei häufiger Nutzung als Vier-Personen-Mobil sollte die angebotene Auflastung auf 3.650 Kilogramm Maximalgewicht in Erwägung gezogen werden. Die Kosten für die 150 Extra-Kilo sind mit 223 Euro überschaubar – allerdings muss dafür der passende Führerschein vorhanden sein.

Stauraum für Gepäck gibt es dabei reichlich. Vor allem im Innenraum. Fünf Hängeschränke über dem Heckbett sowie weitere vier oberhalb der Sitzgruppe laden dazu ein, viel einzupacken. Der beinahe raumhohe Kleiderschrank zwischen Küche und Sanitärraum bringt sogar Mäntel knitterfrei ans Ziel. Smartphone und Lesebrille liegen griffbereit auf praktischen Ablagen über dem Bett oder Fahrerhaus.

Ebenso reichlich Platz bieten die Küchenschränke. Lebensmittel kommen in einem der beiden hängenden Drehtürenschränke und dem etwas schmaleren Schrank mit silberfarbenem Lamellenrollo unter. Kochbesteck, Töpfe und Geschirr passen unter die Spüle und in die beiden Schubladen im Küchenblock. Wünschenswert wären hier höhere Seitenwände, um die volle Höhe der Schubladen nutzen zu können.

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Grundrissbedingt ist die Suche nach einer Heckgarage im T65 HFL vergebens. Unterhalb des französischen Betts gibt es aber einen passabel großen Stauraum, der sowohl über eine Außenklappe als auch via aufstellbarem Bettrost von innen erreichbar ist. Um Fahrräder zu transportieren, muss also ein Heckträger mitbestellt werden. Hobby bietet ab Werk Modelle von Thule an, die – je nach Anzahl der Räder – 371 bis 466 Euro kosten.

Technik

Eine seltene Freude bereitet der Gasflaschenauszug, und das sogar serienmäßig. Damit gelangt man ohne Anstrengung auch an die hintere der beiden Elf-Kilo-Flaschen. Knapp 450 Euro Aufpreis kostet die Umschaltautomatik samt Crash-Sensor, Eis-Ex und Gasfilter. Ansonsten heißt es raus aus dem Mobil, wenn die erste Flasche von der Truma Combi 6 leergesaugt wurde. Wintercampern sei dazu geraten die optionale Combi 6 E zu ordern, um mit Stromanschluss gegebenenfalls etwas Gas zu sparen. Den isolierten und beheizten Abwassertank gibt es ohne Extrakosten. Ordentliche 96 Liter fasst dieser. Der innenliegende Frischwassertank nimmt 100 Liter auf. Für die Reinigung stehen gleich zwei Weithalsöffnungen bereit, die problemlos erreichbar sind, wenn der Sitztruhendeckel hochgeklappt ist.

Die AGM-Bordbatterie versteckt sich unter dem Beifahrersitz und ist von vorne und hinten durch den Sicherungskasten und das Ladegerät zugebaut. Für längere Standzeiten lässt sich die Batterie mittels Trennschalter komplett vom Bordnetz abkoppeln, um eine Entladung durch heimliche Verbraucher zu vermeiden.

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Die Symbole sind zum Teil kryptisch, einige Tasten nicht belegt.

Gesteuert wird die Bordelektronik via Bedienpanel über der Aufbautür. Das rudimentär anmutende Einbauteil zeigt Wasserfüll- und Batterieladestände, schaltet das Radio oder die Tauchpumpe ein und steuert das Licht. Soweit die Theorie – in der Praxis sind die vielen, teils nicht eindeutig gekennzeichneten Tasten eher verwirrend. Zumal einige davon nicht belegt sind.

Es gibt aber die Möglichkeit der Smartphone-Steuerung, die wesentlich übersichtlicher ist. Dafür muss die Hobby-Connect-App heruntergeladen und eine Registrierung vorgenommen werden. Dann lassen sich nicht nur Füllstände mit Prozentangaben ablesen, sondern auch das Licht in der Sitzgruppe und am Bett dimmen.

Der Aufbau folgt der konventionellen Bauweise mit Holzverstärkungen. Immerhin ist der Kabinenboden mit GfK geschützt. Die Fenster sind von der preisgünstigeren vorgehängten Art. Elegantere Rahmenfenster gibt es optional.

Fahren

Dass sich Frisch- und Abwassertank mittig im Optima Ontour T65 HFL befinden – und nicht wie auch oft im Heck –, kommt dem Fahrverhalten mit vollen Tanks zugute. Denn damit liegt der Citroën Jumper sehr solide auf der Straße. Das Vier-Personen-Mobil stattet Hobby serienmäßig mit dem 120-PS-Basismotor aus. Dem Testwagen wurde das Upgrade auf 140 PS gegönnt – für das vollbeladene Fahrzeug ist diese Option unbedingt ratsam.

Messwerte des promobil-Fahrtests

Der Citroën kommt damit recht zügig in die Gänge, nach oben raus verliert er aber dennoch an Spritzigkeit. Wer noch etwas mehr möchte, kann den 165-PS-Topmotor bestellen. Schaltfaule Komfortfahrer werden mit dem Citroën Jumper als Basisfahrzeug nicht auf ihre Kosten kommen, denn ein Automatikgetriebe, wie es der Fiat Ducato bietet, ist nicht zu haben.

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Hinter dem Steuer des Testwagens fühlt man sich wohl. Die Sitzposition ist angenehm, die mit Chromringen geschmückte Anzeigentafel ist einwandfrei ablesbar, der Blick nach vorn und oben frei. Lediglich die A-Säule samt Rahmen der Faltverdunkelung behindert den Blick in den rechten Außenspiegel etwas.

Gut, dass der Testwagen auch mit einer Rückfahrkamera ausgestattet ist. Die gehört zur Sonderausstattung und kostet gemeinsam mit dem Pioneer-Navigationssystem und -Mediacenter mit Touchdisplay 1.695 Euro. Mit dabei ist außerdem eine Stellplatzdatenbank.

Preise

Dem absoluten Einsteigersegment ist der Hobby zwar entwachsen, trotzdem sammelt er bei der Preisgestaltung fleißig Punkte. Das liegt an der umfangreichen und sinnvollen Serienausstattung. Es genügen ein paar wenige zusätzliche Häkchen auf der Liste der Extras, um den T65 HFL vollends in ein komfortables Reisemobil zu verwandeln.

Hobby verzichtet zudem auf die oft unübersichtlichen Paketangebote, die den Grundpreis schnell in die Höhe treiben und nicht selten unnötige Posten enthalten. An dieser Stelle hebt sich die Hobby-Preispolitik sehr angenehm von üblichen Marktgepflogenheiten ab.

Grundpreis: 60.100 Euro (Citroën Jumper, Motor 88 kW/120 PS) mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II 206 Euro
Testwagenpreis: 69.342 Euro

Turbodiesel 103 kW/140 PS (0 kg) 849 Euro (empfohlen)
ABS/ASR/ESPSerie/Serie/nicht lieferbar
Fahrer-/Beifahrer-AirbagSerie/Serie
Außenspiegel elektrisch und beheizt Serie
Auflastung auf 3650 kg (0 kg) 223 Euro (nicht im Testwagen enthalten, empfohlen)
Panoramafenster ausstellbarSerie
Faltverdunkelung Fahrerhaus (3,5 kg) 669 Euro (empfohlen)
Markise Thule Omnistor 4 m (30 kg) 978 Euro (empfohlen)
Rahmenfenster doppelt vergl./getönt (8 kg) 788 Euro (nicht im Testwagen enthalten)
Dachhaube Dometic Seitz Midi-Heki im Schlafbereich mit Verdunkelung (4,5 kg) 419 Euro
2 x USB-Doppelsteckdosen 109 Euro (empfohlen)
Truma Duo-Control inkl. Umschaltautomatik und Crash-Sensor (2,4 kg) 458 Euro (nicht im Testwagen enthalten, empfohlen)

Kosten und Service

  • Kfz-Steuer (3,5 t zGG, S5) 240 Euro
  • Haftpflicht/Vollkasko (500 Euro SB, Tarif Allianz) 565/1406 Euro
  • Dichtigkeitsgarantie/Kontrolle 60/12 Monate
  • Servicestellen in Deutschland/Europa 60/169

Lichtcheck

angelehnt an DIN EN 12464-1

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  1. Mit 174 Lux im Schnitt liegt die Dinette im Mittelfeld. Spots gibt es keine, dafür LED-Leisten mit 191 Lux.
  2. Die Küche schafft es auf einen Spitzenwert von 631 Lux. Im Durchschnitt kommt sie aber nur auf 200 Lux.
  3. Zum Duschen reichen 145 Lux. Der Rest des Bads ist mit 261 und 626 am Spiegel gut ausgeleuchtet.
  4. Die Lesespots am Bett sollten heller sein (171 Lux). Im Schnitt erreicht der Schlafbereich gute 111 Lux.

Das fiel uns auf

 Zur Serienausstattung gehört ein Gasflaschenauszug, der den Wechsel der Flaschen komfortabler gestaltet.
 Vorbildlich: Bereits serienmäßig mit an Bord ist ein Rauchmelder. Montiert ist er im Schlafbereich.
 Sechs Haken im Wohnraum, drei im Bad und ein Geschirrtuchhalter in der Küche machen Freude.
 So soll das sein: Der Kleiderschrank ist mit einer praktischen Innenbeleuchtung ausgestattet.

  Ganz ohne Bücken klappt die Entsorgung. Der Hebel im Gaskasten ist etwas fummelig in der Bedienung.

 Das Hubbettabsenken erfordert einen kleinen Umbau. Kopfstützen und Rückenpolster müssen weg.

Matthias Schätzle, Konstruktionsleiter Reisemobil bei Hobby, nimmt Stellung ...

... zum mangelnden Schlafkomfort auf dem Hubbett: Um die Stehhöhe unter dem Hubbett zu maximieren, haben wir uns bewusst für eine möglichst schlanke und komfortable Konstruktion entschieden. Eine zusätzliche Unterfederung oder dickere Matratze zu Lasten der Stehhöhe kam für uns nicht in Frage.

... zum fummeligen Ablasshebel des Grauwassertanks im Gaskasten: Die Platzierung im Gasflaschenkasten ermöglicht eine komfortablere Anwendung ohne Bücken oder Hinknien und soll gleichzeitig vor Verschmutzungen und mechanischer Beschädigung schützen.

... zum unübersichtlich gestalteten Bedienpanel und der unklaren Funktion einiger Symbole: Das eingesetzte Bedienpanel kommt bei Hobby in allen Kastenwagen und Reisemobilen zum Einsatz. Die drei gleichen Lichtsymbole haben in den verschiedenen Fahrzeugmodellen teilweise unterschiedliche Funktionen. Im täglichen Gebrauch ist die Bedienung schnell intuitiv.

Die Konkurrenten

Weitere Teilintegrierte derselben Preisklasse.

Eura Mobil Profila RS 675 SB

Hobby Optima T65 HFL im Test
Profila-Gruppe
Eura Mobil Profila RS 675 SB für 75.550 Euro.

Grundpreis: 75.550 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 103 kW/140 PS
Länge/Breite/Höhe: 6.990/2.322/3.000 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2.940/3.500 kg
Besonderheiten: Angemessene Basismotorisierung, Auflastung bis 4400 kg möglich Teuer in der Anschaffung, hoher Aufbau von drei Metern.

Hier haben wir den Eura Mobil Teilintegrierten ausführlich getestet.

Knaus Sky Wave 650 MF

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Bartosch

Grundpreis: 75.670 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 88 kW/120 PS**
Länge/Breite/Höhe: 6.960/2.320/2.790 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2.870/3.500 kg
Besonderheiten: Bis zu fünf Gurtplätze möglich Recht hoher Basispreis, Standardausstattung wie Fliegenschutztür und elektrische Trittstufe optional.

Hier geht's zum Test des Knaus Sky Wave 650 MF.

Sun Living S70 DF

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Sun Living
Sun Living S70 DF für 49.299 Euro.

Grundpreis: 49.299 Euro
Basisfahrzeug: Fiat Ducato, 88 kW/120 PS
Länge/Breite/Höhe: 6.990/2.320/287 mm
Leer-*/zul. Gesamtgewicht: 2.990/3.500 kg
Besonderheiten: Günstiger Grundpreis, Auswahl zwischen Citroën und Fiat als Basisfahrzeug Liegemaße im Hubbett nur 1,90 mal 1,25 Meter.

Alles über die Marke Sun Living.

Wohnen
  • Üppige Sitzgruppe mit großem Tisch und Platz für bis zu sechs oder gar sieben Personen.
  • Abgetrennte und geräumige Dusche mit schicker Armatur.
  • Der Grundriss vermittelt ein besonders offenes und ebenso wohnliches Raumgefühl.
  • Viel Arbeitsfläche in der Küche sowie praktische Zusatzablage auf dem Tresen.
  • Großer und komfortabel zugänglicher Kühlschrank mit beidseitig angeschlagener Tür.
  • Sowohl Heck- als auch Hubbett mit einer maximalen Breite von 1,35 Meter relativ schmal.
  • Keine feste Abtrennung zwischen Schlaf- und Wohnbereich.
  • Harte und sehr dünne Matratze auf dem Hubbett.
  • Sitzgruppe nicht nutzbar, wenn Hubbett in Benutzung.
  • Die Toilettenschüssel behindert den Durchgang zur separaten Dusche im Heck.
Beladen
  • Zugang zum Heckstauraum über Außenklappe und von innen möglich.
  • Fast raumhoher und beleuchteter Kleiderschrank bietet auch Platz für Mäntel.
  • Insgesamt sechs Garderobenhaken gut verteilt im Innenraum.
  • Gute Verstaumöglichkeiten in Bad und Küche inkl. Haken und Geschirrtuchhalter.
  • Günstige Auflastung auf 3.650 kg.
  • Zuladungsreserven sind zu knapp bemessen für vier Reisende.
  • Für den Fahrradtransport ist der optionale Heckträger nötig.
Technik
  • Praktischer Gasflaschenauszug serien- mäßig mit an Bord.
  • Grauwassertank kommt bereits isoliert und beheizt.
  • Mittelmäßige Helligkeitswerte und wenig stimmungsvolle Beleuchtung.
  • Keine Lichtschalter in der Sitzgruppe.
  • USB-Steckdosen sind ausschließlich gegen Aufpreis erhältlich.
Fahren
  • Liegt auch mit vollem Wassertank gut auf der Straße dank mittigem Schwerpunkt.
  • Euro-6d-Final-Motor und Start-Stopp-Technologie im Serienfahrzeug.
  • Nicht mit Automatikgetriebe erhältlich.
  • Bei höheren Geschwindigkeiten träge.
  • Rechts schränkt die A-Säule/Verkleidung die Sicht in den Außenspiegel ein.
Preise
  • Üppige Basisausstattung, nur wenig Kosten für Extras nötig.
  • Übersichtliche und faire Preisgestaltung ohne obligatorische Pakete.
  • Gut ausgebautes Servicenetz.
  • USB-Anschlüsse nur gegen Aufpreis.

Fazit

Durchschnitts-Typ: Der Test des Optima Ontour T65 HFL war alles andere als eine Achterbahnfahrt. Der Hobby zeigt weder besondere Höhen noch Tiefen. Vielmehr erhält der Kunde ein Einsteigerfahrzeug von solider Qualität, das ohne versteckte Zusatzkosten für obligatorische Extras oder unübersichtliche Pakete auskommt. Zu bemängeln ist die knappe Zuladung, die vor allem mit vier Reisenden zum Problem wird. Schade angesichts der vorhandenen Schlafmöglichkeiten und des geräumigen Wohnbereichs, der wunderbar zu viert nutzbar ist. Eine höhere als die 3,65-t-Auflastung wird ab Werk jedoch nicht angeboten.

Sie mögen's kurz? Mehr über T-Modelle mit französischen Betten unter 6,50 Metern Länge.

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