promobil Logo
Auch als digitale Ausgabe für iPad und Android-Tablets.
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Markisen und Zubehör fürs Wohnmobil im Test

Wir haben es ausprobiert

Variable Markise Foto: Eppler 14 Bilder

Eine Wandmarkise Omnistor 5200 von Thule, Schraubheringe von Peggy Peg, eine Markisenstange SCS 200T von Doble und ein Markisen-Sturmband von Peggy Peg hat promobil für Sie getestet.

18.11.2015

Wandmarkise Omnistor 5200 von Thule

ausprobiert am 10/2015

Thule stellt mit der Omnistor 5200 eine Wandmarkise fürs Wohnmobil vor, die mit vielen interessanten Details aufwartet. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Stützen nun komplett austauschbar. Unkompliziert, schnell, stabil und flexibel sind die Stichworte, die zur neuen Thule Omnistor 5200 passen. Möglich machen es die vielen nützlichen Funktionen, die der Hersteller in die neue Markise eingebaut hat. Sie wird ab Januar 2016 im Campingfachhandel erhältlich sein.

Das Stichwort schnell kommt beim Quick-Release-System der Stützfüße ins Spiel. Nur kurz muss der kleine Hebel an den Gelenken der Beine nach außen gedrückt werden, damit die Stützen aus der Frontleiste herauskommen und sich dann vertikal absenken. Der untere Teil der Stützen rutsch reibungslos nach unten, sobald der Quick-Lock-Hebel an der Teleskopstange auf offen steht. Neu ist im Vergleich zum Vorgängermodell Omnistor 5003, dass die Stützen komplett austauschbar sind. Bei einem Defekt muss der Handwerker in der Werkstatt keine neuen Löcher und Schrauben anbringen. Dank des einfachen Stecksystems lässt sich außerdem auch ein drittes Stützbein in der Mitte montieren.

Thule Omnistor 5200 im Test Foto: Frank Eppler
Querstreben zwischen der Blende und dem Gelenkarm stabilisieren die Thule Omnistor 5200.

Zwei Spannarme zwischen Blende und Gelenkarmen stabilisieren die Markise. Thule baut sie ab vier Meter Breite obligatorisch ein, darunter sind sie eine Option. Ihre Befestigung erfordert nur einen schnellen Handgriff. Allerdings sollte die Kurbel danach noch einmal leicht angezogen werden, damit sich der Markisenstoff gut spannt.

Die Adapterplatte hat Thule hinter einer Schattenfuge versteckt, auf die eine Blende gesetzt werden kann. Optional passt auf die Fuge eine Leiste mit LEDs. Recht clever konstruiert wirkt auch das Pitch System, über das man den Ausfallwinkel der Markise bedarfsgerecht einstellen kann. In den Tönen Silber eloxiert, Weiß und Schwarz liefert Thule die Omnistor 5200 ab 2016 aus. Es gibt sieben Varianten, die zwischen 1,9 und 4,5 Meter breit sind.

Schraubheringe von Peggy Peg

ausprobiert am 12/2015

Fix & Go von Peggy Peg: Mit dem nützlichen Set lassen sich Markisenstützen ganz einfach am Boden fixieren. Besonders nützlich an der Ankerplatte 2.0 von Peggy Peg ist die Schnellfixierung.

Schraubheringe ermöglichen eine deutlich sicherere Fixierung der Markisenfüße am Boden als einfache Erdnägel. Allerdings braucht man zusätzlich eine Adapterplatte. Besonders praktisch an der Ankerplatte 2.0 von Peggy Peg ist die Schnellfixierung. Dank verschiebbarer Schlitten lassen sich die Stützfüße der Markise schnell einsetzen und wieder herausheben, während die Platte dauerhaft mit dem Boden verbunden bleibt.

Ein praktisches Set: Gedreht, nicht geschlagen
Mit dem nützlichen Set lassen sich Markisenstützen ganz einfach am Boden fixieren. Besonders nützlich an der Ankerplatte 2.0 von Peggy Peg ist die Schnellfixierung.

Drei Schraubheringe reichen zur Befestigung aus. Die verschieden langen Kunststoff Schraubheringe des Fix & Go Sets überzeugten auf unterschiedlichen Böden mit sicherem Halt. Fast universell einsetzbar ist die mittlere Größe N. Auch wenn sie sich nicht bis zum Anschlag eindrehen lassen, kann die Platte durch eingeklippte Hakenösen fixiert werden.

Zum Fixieren den Haken unter dem tiefsten Höhenring leicht geneigt mit Kraft auf den Schaft drücken und mit dem Handschlüssel noch etwas weiter eindrehen. Noch leichter geht’s natürlich mit dem Akkuschrauber. Dabei das Drehmoment unbedingt reduzieren. Das Set kostet 57,95 Euro und enthält zwei Bohrer aus Metall zum Vorbohren bei sehr steinigen Böden.

Info: Telefon: 0 92 03/91 82 40, www.peggypeg.de

Markisenstange SCS 200T von Doble

ausprobiert am 12/2015

Die Markisenstange bringt dank integrierten Akkus Helligkeit unter das Vordach oder an der Markise. Man kann sie via 12 Volt oder mit einem 5-W-Solarmodul aufladen.

Die Zelt- und Markisenstange SCS 200T von Doble hat 30 LEDs im oberen Teil der 150 Euro teuren Teleskopstange. Wer sie auf der niedrigsten Stufe leuchten lässt, hat genug Licht für eine gemütliche Runde unterm Vordach. Auf der höchsten Stufe ist es sogar zum Lesen hell genug. 20 bis 100 Stunden soll der Lithium-Eisenphosphat-Akku durchhalten, den Doble in die Zeltstange integriert hat. Er lässt mit sich 12 Volt oder einem 5-W-Solarmodul aufladen, für das der Hersteller zusätzlich 89 Euro verlangt. Was abends verbraucht wird, holt sich der Akku am Tag zurück.

Zubehör ausprobiert Foto: Promobil
Solarmodul zum Nachladen des Akkus für 89 Euro.

Als Markisenstange ist die SCS 200T nur dann geeignet, wenn der Befestigungseinsatz zusätzlich mitbestellt wird, der die Verschraubung der Stange an der Markisenblende ermöglicht. Bei Sonnensegeln oder Vorzelten mit Ösen zum Durchstecken des Dorns steht die Zeltstange auch ohne den Adapter sicher. Mit der SCS 200P gibt es auch eine Version der Leuchte zum Aufhängen am Gestänge. Fazit: Macht hell, ist im Vergleich mit einer üblichen Campinglampe aber teuer.

Info: Telefon 08331/990420 und www.phaesun.com

Markisen-Sturmband von Peggy Peg

ausprobiert am 12/2017

Vielleicht haben Sie die Erfahrung auch schon gemacht: An einem stürmischen Tag fährt der Wind unter die Markise und hebt das Tuch mitsamt den Beinen an – Schäden drohen. Damit das nicht passiert, gibt es von Peggy Peg das Abspannband „Tie Strap“.

Globe-Traveller Voyager XS Foto: Ingolf Pompe
Die blaue Platte heißt Croc-Adapter und wird in die Kederschiene eingezogen.

Es fixiert die Standfüße bei plötzlich auftretender Krafteinwirkung undverhindert ein Hochschnellen des Tuches. Die Befestigung an der Markise erfolgt über den Croc-Adapter. Dieser wird in die Kederschiene eingezogen, wobei es beim Einfädeln dabei anfangs etwas Druck bedarf. Dann gleitet das biegsame Dreieck sauber in die Schiene hinein.

Durch diese Befestigungstechnik lässt sich das Tie Strap mit allen gängigen Markisentypen verwenden. Am unteren Ende des Bands wird eine Entlastungsfeder eingehängt und dann mit Hilfe eines der bekannten Peggy-Peg-Schraubheringe am Boden verankert.

Ein Abspannband mit Adapter und Feder kostet 10,50 Euro. Für die Sicherung einer Markise sollten aber mindestens zwei Bänder zum Einsatz kommen. Info: www.peggypeg.de

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
promobil Heft 10/15
Heft 10 / 2015 16. September 2015 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
Fahrzeug-Angebote
Sponsored Section
Stellplatz-Radar