Brompton im Klapprad-Test

Falträder im Vergleichstest Brompton

Der Faltkünstler. Schon als das Brompton in einer sehr kleinen Kiste in der Redaktion eintraf, war klar: Hier ist ein raffinierter Faltmechanismus am Werk.

Der Hinterreifen klappt zur Mittelstange ein, das Vorderrad lässt sich zur Seite wegfalten. Kein anderes Bike im Test wird so kompakt und durchdacht gefaltet wie das Brompton. Unter dem Sattel befindet sich sogar ein kleiner Griff, um es besser transportieren zu können. Gepackt bleibt es an Ort und Stelle, kein Teil löst sich aus der Formation. Abzüge gibt es bei den Drehverschlüssen von Lenker- und Mittelstange. Das Auf- und Zuschrauben dauert mit ihnen länger als mit Hebelverschlüssen.

Auf der Straße schlägt sich das Bike aus London nicht ganz so gut wie seine Konkurrenten. Zum einen ist die 6-Gang-Schaltung nicht exakt und zu weit gespreizt, zum anderen liegt das Rad etwas wackeliger in der Spur.

Bei Brompton gibt es nur ein Modell. Dieses kann man beliebig konfigurieren und mit Zubehör ausstatten. Unser Kandidat kostet 1745 Euro und gehört damit zur Oberklasse. Das günstigste Modell beginnt bei 1087 Euro.

Wem es auf Packmaß und Stil ankommt, ist beim Brompton genau richtig. Wer weite Strecken fahren möchte, sollte sich auch die anderen Klappräder ansehen.

Faltmaß: 6310 x 3010 x 6220 mm
Gewicht: 13,35 kg
Preis: 1745 Euro
Info: Telefon 0 48 93/4 28 72 50
www.brompton.de

promobil Test-Wertung

Faltmechanismus: 4,5 von 5
Fahrgefühl: 3 von 5
Preis/Leistung: 2,5 von 5

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