Im Mai 2027 eröffnet mit dem hu Eraclea Mare ein neues Campingdorf an der venezianischen Küste – und die Dimensionen sind gewaltig. Doch kann der Neuling dem etablierten Platzhirsch Marina di Venezia das Wasser reichen? promobil zieht den Vergleich.
Zwischen Caorle und Jesolo entsteht derzeit eines der meistdiskutierten Bauprojekte an der italienischen Adria: Der hu Eraclea Mare soll einer der größten und innovativsten Campingplätze Europas werden. Eingebettet im Naturschutzgebiet Valle Ossi, umgeben von Pinienwäldern, der Lagune Mort und dem Fluss Piave, liegt der Platz an einem Blue-Flag-Strand. Nur wenige Kilometer entfernt thront der bisherige Gigant: Marina di Venezia in Punta Sabbioni – mit über 3.000 Stellplätzen seit Jahren einer der größten Campingplätze Europas.
Stellplätze: Mehr Platz beim Newcomer
Hier punktet der hu Eraclea Mare deutlich: Die Stellplätze sind mit 90 bis 200 Quadratmetern großzügiger bemessen als beim Marina di Venezia, wo die Plätze zwischen 65 und 110 Quadratmetern liegen. Besonderes Extra: Jeder Stellplatz am hu Eraclea Mare verfügt über eine eigene Außendusche – ein Novum, das nach einem langen Strandtag für schnelle Erfrischung sorgt.
Wasserpark: David gegen Goliath – nur andersherum

Einen riesigen Wasserpark mit 15.000 Quadratmeter Wasserfläche in unterschiedlichsten Pools soll es geben.
Beim Thema Wasserspaß legt hu Eraclea Mare die Messlatte extrem hoch: Der Wasserpark erstreckt sich über 9 Hektar, allein die Wasserfläche beträgt 15.000 Quadratmeter. Dazu gehören olympische Pools, Lagunen, Rutschen für alle Altersgruppen und eine 40.000 Quadratmeter große Sonnenterrasse. Laut Betreiber handelt es sich um den größten Wasserpark, der je in einem Feriendorf gebaut wurde.
Marina di Venezia kontert mit einer etablierten Poollandschaft von rund 5.000 Quadratmetern inklusive Aquapark mit Wasserrutschen und Wellnessbereich. Beeindruckend – aber im direkten Vergleich wirkt das fast bescheiden.
Service und Aktivitäten
Beide Plätze bieten ein üppiges Freizeitprogramm. Am hu Eraclea Mare warten Tennis, Padel, Fußball, Volleyball, Yoga, Kanufahren sowie über 10 Kilometer Rad- und Fußwege. Highlight: eine Zipline – laut Betreiber die größte, die je in einem Feriendorf gebaut wurde – und ein Freilufttheater mit 1.500 Plätzen. Elektrische Shuttles und Züge sorgen für umweltfreundliche Mobilität auf dem weitläufigen Gelände.
Marina di Venezia punktet mit jahrelanger Erfahrung, einem eingespielten Animationsteam und direkter Fährverbindung nach Venedig. Wer die Lagunenstadt besuchen möchte, ist hier im Vorteil.
Nachhaltigkeit: Grünes Konzept beim Neuling

Mehr als Camping. Wie eine Gemeinschaft sind die Mobilheime angeordnet.
Der hu Eraclea Mare setzt bewusst auf geringe Bebauungsdichte und ökologische Nachhaltigkeit. Tausende neue Bäume sollen das Resort langfristig in einen Wald verwandeln. Dennoch: Umweltschützer blicken kritisch auf das Projekt. Die nahegelegene Laguna del Mort gilt als eines der letzten naturbelassenen Gebiete der Region.





