Wie weit fahren Wohnmobil-Camper am Stück? Die promobil-Leserumfrage klärt auf

Umfrage zu Tagesetappen mit dem Wohnmobil
Wie lange fahren Sie am Stück mit dem Wohnmobil?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 25.01.2026
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Foto: Getty Images

Die Urlaubsziele sind so vielfältig wie die Art und Weise, wie Wohnmobilisten dorthin gelangen. Während die einen am liebsten kurze, entspannte Etappen fahren, legen andere 500, 600 oder mehr Kilometer an einem Tag zurück. Doch wie planen Sie Ihre Tagesetappen? Welche Strecke trauen Sie sich bequem zu und nach welchen Kriterien richten Sie sich?

Der Weg ist häufig das Ziel

Zwischen 20 und 2000 Kilometern ist bei den Tagesetappen der Leserinnen und Leser alles vertreten. Doch für eine deutliche Mehrheit ist der Weg das Ziel – mit Tagesetappen von maximal 400 Kilometern. Das Reisetempo ist dabei eher gemächlich, die Routen führen über Landstraßen und werden von vielen Pausen unterbrochen. Vorteil: Übernachtungsplätze sind so meist noch nicht so voll, und es bleibt Zeit für Unternehmungen.

Conny und Kurt: Kreiselnd durch die schöne Landschaft.

Unter Zeitnot leiden wir nicht. Für uns gilt es, jeden Tag zu genießen. Wir fahren zweimal im Jahr nach Spanien, da kommen pro Hin- und Rückfahrt 3000 km zusammen. Dafür nehmen wir uns 2 bis 3 Monate Zeit und fahren um die 300 km täglich; Abfahrt ist gegen 8 Uhr, nach etwa 100 km suchen wir uns einen ruhigen Parkplatz und frühstücken. Wir fahren meistens Landstraße. So müssen wir zwar hunderte Kreisverkehre in Kauf nehmen, sehen aber auch wunderschöne Ortschaften und haben die Straßen oft für uns allein. Gegen Mittag kommen wir am Übernachtungsplatz an, meistens an einer kleinen Ortschaft, die wir dann erkunden.

~ Kurt und Conny, per E-Mail

Franz: Früher fuhr er nachts, heute maximal 400 km.

Nach etwa 50 Jahren Camping sind wir eher gemütlich unterwegs. So werden bei uns Etappen mit max. 400 km gefahren. So bleibt uns viel Zeit für Sehenswürdigkeiten. Als wir mit kleinen Kindern in den Campingurlaub gefahren sind, hat die Reise nachts begonnen, um am gleichen Tag am Urlaubsort anzukommen. Damals dominierte ausschließlich das Strandvergnügen am Urlaubsort.

~ Franz Schwarz, Walluf

Bastian: Kurze und kindgerechte Etappen

Mit Kleinkind sind unsere Etappen eher kurz, damit es nicht unnötig stressig wird, selten mehr als 300 km am Stück. Der Weg ist das Ziel, und wir haben durch diese Art des Reisens Orte kennengelernt, die wir ansonsten niemals bewusst angesteuert hätten.

~ Bastian Wolf, Remscheid

Heike: Maximal 400 km, wir sind doch im Urlaub.

Wir fahren bis 400 km am Stück, dann ausruhen und am nächsten Tag weiter, wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.

~ Heike Hinz, per E-Mail

A. Schuldt: Auf dem Hinweg 1000 km am Tag, zurück am Stück.

Auf dem Hinweg nach Katalonien fahren wir ca. 1000 km am Tag, zurück dann 2200 km am Stück. Das ist zwar hart, aber wir haben nur zwei Wochen Urlaub und wohnen im Norden. Noch geht das auch mit Ü50.

~ A. Schuldt, per E-Mail

Klaus: 1000-km-Etappen bis zum Startpunkt der Tour, danach wird es kurz.

Tagesetappen bis zu 1000 km sind bei der Anreise für uns kein Problem, wenn wir damit zügig den geplanten Startpunkt unserer Tour erreichen, um dann in kurzen Etappen, manchmal nur 20 km am Tag, beispielsweise durch Norwegen zu fahren.

~ Klaus Heidecker, Mannheim

Yvi und Olaf: Nicht mehr als 600 km, weil der Urlaub Spaß machen soll.

Mit unserem Integrierten über 3,5 Tonnen können wir uns dank altem Führerschein abwechseln. Früher haben wir so schon mal bis 900 km an einem Tag geschafft, aber das war ganz schön anstrengend. Heute müssen es nicht mehr als 600 km sein. Schließlich soll der Urlaub Spaß machen und nicht im Stress enden. Wenn wir mal drei Wochen unterwegs sind, planen wir die Etappen bewusst kürzer und genießen Zeit an schönen Orten.

~ Yvi und Olaf Horst, Geesthacht

L. Kalinowsky: 200 km reichen, alles andere ist Stress.

Uns reichen 150 bis 200 Kilometer, alles andere ist Stress. Gut, wir sind Rentner und haben Zeit, das macht viel aus.

~ L. Kalinowsky, per E-Mail

Günter: 1250 km Anreise mit Zwischenstopp auf dem Supermarkt-Parkplatz.

Die Anreise zu unserem Lieblingsferienort in Südfrankreich erstreckt sich über ca. 1250 km. Wir starten zwischen 17 und 18 Uhr und erreichen nach 500 Kilometern unser erstes Etappenziel. Etwas abseits der Autobahn übernachten wir auf einem Supermarktparkplatz und kaufen morgens für unser erstes französisches Frühstück ein. Dann geht es weiter 750 km mit Frühstücks- und Kaffeepause. Zwischen 20 und 21 Uhr erreichen wir dann unseren Campingplatz, wenn kein unvorhergesehener Stau dazwischenkommt.

~ Günter Hallay, per E-Mail

Nächste Leserumfrage: Wie sorgen Sie für Gasnachschub?

Senden Sie uns bis zum 18. März 2025 Ihre Meinung per E-Mail an thema-des-monats@promobil.de oder per Post an Redaktion promobil, TDM, 70162 Stuttgart. Ihre Meinung zählt! Unter allen Einsendern verlosen wir eines unserer aktuellen promobil-Sonderhefte nach Wunsch und Verfügbarkeit. Wer seiner Einsendung ein Porträtfoto von sich beifügt, verdoppelt damit seine Gewinnchancen. Beim aktuellen Thema des Monats hat gewonnen: Barbara Erdwey-Schlechter aus Aachen.

Schreiben Sie uns zum Thema des Monats in einem der kommenden Hefte:

Im Winter geht Gas im Reisemobil schnell zur Neige, wenn es auch für Heizung und Warmwasser genutzt wird. Wie und wo sorgen Sie für Gasnachschub? Lassen Sie vorhandene Gasflaschen auffüllen, oder sind Sie mit Tauschflaschen unterwegs? Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Fazit