VW Caddy 5 Premiere VW
VW Caddy 5 Premiere
VW Caddy V Weltpremiere
VW Caddy V Weltpremiere
VW Caddy V Weltpremiere 38 Bilder

VW Caddy V - Die fünfte Generation ist da (2020)

Moderner Hochdachkombi für Camper

Volkswagen präsentiert 2020 die neue Generation des VW Caddy, der auch gerne von Campern genutzt wird. Er basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB)

Der erste VW Caddy erblickte 2003 den deutschen Markt. Der vielseitige Hochdachkombi hat sich als Familienkutsche, Lieferwagen und Minivan einen Namen gemacht, wird allerdings auch mit modularen Campingmöbeln zum kleinen Campervan. Zwischen 2010 und 2015 bekam der Caddy einige Facelifts. Seine technische Basis war bis dato immer noch ein Mix aus Golf V und Touran. Seine neue Version, die fünfte Generation, nutzt den modularen Querbaukasten (MQB) wie viele Schwesternmodelle und damit die aktuelle Pkw-Plattform des Konzerns.

VW Caddy 5 Premiere
VW
Historie der Caddys von links nach rechts.

Zunächst gibt es eine neue Karosserie: Der neue Caddy ist mit 1,86 Metern Breite etwas mehr als einen halben Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Außerdem ist das Fahrzeug mit 4,50 Metern fast einen Zentimeter länger als der Vorgänger. Die Haube des Caddy wird etwas flacher, genauso wie die Frontscheibe. Und mit 1,79 Metern Höhe ist er einen Hauch niedriger und knapp unter der 1,80-Meter-Grenze. Im Heck können Kunden wie gewohnt zwischen einer großen Heckklappe oder einer zweigeteilten Tür wählen. Die LED-Leuchten am Heck stehen vertikal.

Der längere Caddy Maxi, der später vorgestellt werden soll, wächst auf eine Fahrzeuglänge von 4,85 Meter und bringt es auf eine Laderaumlänge von 2,15 Metern. Im Gegensatz zum Standard-Caddy, der 3,3 Kubikmeter Ladevolumen mitbringt, bietet der Caddy Maxi 4,0 Kubikmeter. Insbesondere dieses Modell könnte für Camper interessant sein.

VW Caddy 5 Premiere
VW
Derzeit noch eine Studie: Der Caddy Maxi als Van.

Erwachsen und modern will der neue Caddy wirken. Das neue Gesicht birgt für VW-Fans einen bereits bekannten Anblick: Da der Caddy ein Nutzfahrzeug ist, teilt er sich Scheinwerfer und Grill aus dem geplanten VW-T7-Bus.

Vielseitiger Caddy: Verschiedene Modelle

Beim Alten bleibt der neue VW Caddy bei seinen Varianten, die auf verschiedene Nutzungsszenarien abgestimmt sind. An den Flanken kann man entweder eine oder zwei Schiebetüren wählen. Es gibt ihn als Pkw-Variante mit Fenstern, die den Namen „Van“ trägt. Spektakulär wird er mit einem Panorama-Glasdach, das laut VW das größe in diesem Segment sein soll.

Die Cargo-Version ist ein geschlossener Transporter. Der VW Caddy Cargo als Nutzfahrzeug hat einen langen Radstand. Als Transporter bringt es der Caddy dank neuer Verbundlenkerachse mit Tonnenfedern auf recht hohe Nutzlasten. Diese ersetzen die alte Starrachse mit Blattfedern. Auch wenn er so den Handwerkern und Lieferdiensten ein guter Freund bleiben will, bietet er sich auch immer mehr als Freizeit-, Sport- und Urlaubsbegleiter an.

VW Caddy 5 Premiere
VW
So sieht der Caddy Cargo aus. Die Wabenschürze vorne gibt's optional in Wagenfarbe lackiert.

Neues Bedienkonzept

Optional kan man sich den Caddy mit einem digitalen Cockpit bestellen, das zusätzlich einen 10-Zoll-großer Multimedia-Bildschirm mitbringt. Statt Tastschaltern und Drehreglern stehen künftig berührungsempfindliche Bedienelemente zur Verfügung. Diese werden mit Schiebegesten oder mit einem sanften Tipp der Fingerkuppen bedient.

VW Caddy V Weltpremiere
VW
Dank digitalem Cockpit vergisst man beinahe, dass es sich beim Caddy um ein Nutzfahrzeug handelt.

Digital geht's auch beim Schaltgetriebe zu. Hier gibt's ein automatisches Direktschaltgetriebe mt einer neuen Steuerung, die für mehr Komfort sorgt und gleichzeitig vermeidet, dass sie falsch bedient wird. Legt man Fahrstufe D beim Rückwärtsrangieren ein, schaltet das Getriebe erste dann von R auf D, sobald es die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zulässt.

Der neue Caddy ist „always on“, verkündet VW. Zum mobilen Online-Dienst „We Connect“ gehören das Notrufsystem eCall und ein Pannen- und Inforuf. Außerdem kann man damit Fahrzeugstatus, Türen und Licht prüfen. Unter „We Connect Plus“ ist es möglich, sich Gebiets- und Geschwindigkeitsbenachrichtigungen anzeigen zu lassen. Nützliche weitere Features sind eine Diebstahlwarnanlage, eine Online-Standheizung und ein WLAN-Hotspot. Mit dem „We Connect Fleet“ können Flottenbesitzer ein digitales Fahrten- und Tankbuch führen, dank GPS-Ortung und Routenverlauf prüfen und Wartungsmanagement betreiben. Das kabellose Apple Carplay und zwei optionale USB-Anschlüsse in der USB-C-Norm sind ebenfalls an Bord.

Was bringt das MQB?

Beim Antrieb stehen dem VW Caddy 2020 durch das MQB verschiedene Motorversionen aus dem Golf-Programm zur Verfügung. Drei TDI-Motoren, ein TSI-Motor und ein TGI-Erdgasmotor stehen zur Auswahl. Die Dieselmotoren leisten zwischen 75 und 122 PS, der Benziner 116 PS. Der TGI hat 130 PS dabei. Die Dieselmotoren nutzen die Twindosing-Technik mit zweistufiger Adblue-Einspritzung. Dadurch bleibt bei den Abgaswerten der Stickoxid (NOx) weit unter der vorgeschriebenen Grenzen.

Neuer VW Caddy
1:45 Min.

Die Vorderachse des Caddy hat eine Einzelradaufhängung, hinten bleibt die robuste Starrachse.Um die für den Transporter geforderten höheren Nutzlasten zu bewältigen, erhält der Caddy hinten eine neue Verbundlenkerachse mit Tonnenfedern, welche die alte Starrachse mit Blattfederung ablöst.

Dadurch bleibt die Hinterachse offen für weitere Antriebskonzepte, beispielsweise für einen Plug-in-Hybrid oder einen E-Motor an der Hinterachse. Im Golf-Programm beispielsweise, das ebenfalls auf dem MQB basiert, gibt es auch Hybridversionen mit 48-V-Teilbordnetz und sogar eine reine Elektroversion.

Mit dem MQB macht der Caddy auch in Sachen Assistenzsysteme einen gewaltigen Sprung nach vorn. Travel Assist ermöglicht autonomes Fahren auf Level 2. Hinzu kommen optional ein automatischer Abstandshalter (ACC) und der Anhängerrangier-Assistent, den man beispielsweise aus dem Crafter kennt, rangiert Anhänger. Ebenfalls ganz auf der Höhe der Zeit: Spurwechsel- und Auspark-Assistent und der Emergency Asisst, der Notbrems-Assistent.

Preis und Marktstart

Der Preis für den neuen Caddy steht noch nicht fest. Zum Verkaufsstart sind zunächst zwei TDI mit 102 und 122 PS verfügbar. Der 102-PS-Motor hat serienmäßig den Frontantrieb und ein manuelles Sechsganggetriebe dabei. Der 122-PS-Diesel kann optional das 7-Gang-DSG (nur Frontantrieb) und der 4Motion-Allrad (nur mit Handschaltung) geordert werden. Die ersten VW Caddy sollen im 4. Quartal 2020 an die Kunden geliefert werden.

VW Caddy 2020

Länge/Höhe/Breite: 4,50/1,80/1,86 Meter
Radstand: 2,76 Meter
Laderaum Länge/Höhe/Breite: 1,80/1,27/1,61
Breite der Hecköffnung: 1,23 Meter
Stauvolumen: 3,3 Kubikmeter
Schiebetürbreite: 70 cm

Fahrzeuge Neuheiten Reimo VW Caddy Maxi Camp (2017) Camping im Hochdachkombi Vom Ausbau übers Heckzelt bis zum Dachzelt

Für einen spontanen Campingtrip oder eine unauffällige Übernachtung in der...

VW Caddy
Artikel 0
Tests 0
Alles über VW Caddy