MAN strukturiert das Camperangebot rund um den MAN TGE neu. Angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden – ob privat oder gewerblich – sortiert MAN das Angebot in drei verschiedene Kategorien: sofort nutzbare Freizeitfahrzeuge, Basisfahrzeuge für Selbstausbauer sowie Plattformen für Reisemobilhersteller und Aufbaupartner. Damit will MAN Privatkunden ebenso abholen wie Ausbauprofis und Aufbauhersteller.
Auf dem Caravan Salon Düsseldorf zeigt MAN die Bandbreite konkret an zwei Konfigurationen. Ein MAN TGE 3.160 4x2 steht für den Einstieg, ein MAN TGE 3.190 4x4 Kastenwagen für Ausbau- und Offroad-orientierte Projekte.
Für Interessenten bedeutet die neue Sortierung vor allem mehr Orientierung beim Kauf: Geht es um ein Alltagsfahrzeug mit Campingfunktion, um ein Projektfahrzeug für den Selbstausbau oder um eine technische Basis für teilintegrierte Aufbauten? Diese Frage entscheidet, welche Säule passt.
1. Fertiger Camper: KombiFree als Startpaket
Das KombiFree-Paket ist als ab Werk nutzbare Lösung gedacht – also ein TGE, der Alltag, Freizeit und gelegentliches Camping verbinden soll. Serienmäßig nennt MAN unter anderem ein flexibles Bodensystem mit Airlineschienen, eine 3er-Sitzbank in der dritten Reihe mit Klapp- und Liegefunktion, Isolierung sowie Innenverkleidungen und Scheibenfolierung im Fondbereich.
Optional sind zwei drehbare Einzelsitze in der zweiten Reihe möglich; dazu kann ein Schiebetisch kommen. Damit bleibt das Konzept näher am "Mehrzweck-Van" als am klassischen Kastenwagen-Camper, bietet aber eine vorbereitete Basis für Wochenendtrips.
Auf der Messe ist das Paket im MAN TGE 3.160 4x2 zu sehen. Wer schnell starten will und keinen Komplettausbau plant, findet hier den klarsten Einstieg in MANs neuem Programm.
Hier zeigt MAN erstmals das Reimo Aufstelldach exklusiv für den TGE. Es soll den größten Dach-Ausschnitt bieten, der aktuell für den MAN TGE verfügbar ist, und die Stehhöhe sowohl im Fahrzustand als auch im ausgeklappten Zustand deutlich erhöhen. Vorgesehen sind manuelle und elektrische Öffnung.
2. Kastenwagen für den Selbstausbau
Für alle, die einen Kastenwagen Camper aufbauen (lassen) möchten, nennt MAN weiterhin verschiedene Längen- und Dachvarianten und ein Ladevolumen von bis zu 18,4 m³. Zusätzlich gibt es das "Basisfahrzeug Camper Van" mit camperspezifischen Vorbereitungen ab Werk, etwa für Zweitbatterie und 230-V-Außeneinspeisung, Markise, drehbare Sitze, Luftfederung oder Höherlegung sowie ein optimiertes Energiemanagement.
3. Basisfahrzeuge für Reisemobil-Hersteller
Für Reisemobilhersteller bietet MAN außerdem den TGE Windlauf mit Flachrahmen und Breitspurachse als Basis für teilintegrierte Reisemobile an. Damit adressiert MAN ausdrücklich den professionellen Aufbau – weg vom Einzelprojekt, hin zur planbaren Plattform.
Digitale Dienste ohne Aufpreis
Neben den Hardware-Paketen erweitert MAN den Funktionsumfang im Fahrzeug: Unter dem Stichwort "Lifetime Connectivity" sollen digitale Dienste inklusive Online-Funktionen und Kartenupdates ohne Zusatzkosten enthalten sein. Genannt werden unter anderem Over-the-Air-Updates, Nachrichten- und Wetter-App sowie ein digitales Handbuch.
Mit einer MAN ID kommen Funktionen aus MAN Connect Streaming & Remote hinzu, darunter ein Online Voice Assistant IDA auf ChatGPT-Basis sowie Webradio (inklusive Datenvolumen) und Spotify (Abo vorausgesetzt). Das zuvor kostenpflichtige MAN EfficientRoute ist ohne Aufpreis integriert.












