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Ford E-Transit (2022)

Ford E-Transit (2022) Neuer E-Transit mit 317 km Reichweite

Neuheiten 2022

Ford zieht nach: Der Hersteller von Basisfahrzeugen steigt ebenfalls auf den alternativen Elektro-Antrieb um. Der E-Transit kann ab sofort bestellt werden.

Fiat und Mercedes haben ihre Transporter bereits mit Elektroantrieb ausgestattet – nun zieht auch Ford nach. Die komplett von Ford selbst entwickelte und rein elektrisch angetriebene Variante des Ford Transit wurde nicht nur vorgestellt, sondern soll bereits in diesem Frühjahr erstmals auf europäischen Straßen unterwegs sein.

Ford E-Transit
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Die Reichweite soll bis zu 317 Kilometer betragen.

Ford setzt beim E-Transit auf einen Heckantrieb. Dabei kommen die neu konstruierte Hinterachse und die Heavy-Duty-Einzelradaufhängung zum Einsatz. Der Elektromotor des neuen E-Transit ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: Beim Antrieb kann zwischen 135 kW (184 PS) und 198 kW (269 PS) gewählt werden, wobei bei beiden Antrieben das Drehmoment bei jeweils 430 Nm liegt. Ein stufenloses Ein-Gang-Automatikgetriebe soll für eine angenehme Fahrweise sorgen, die durch die verschiedenen Fahrmodi "normal", "rutschig" und "eco" nochmals verbessert wird.

Die 400-Volt-Lithium-Ionen-Akkus sind im Unterboden installiert und flüssigkeitsgekühlt. Die Bruttokapazität wird zwar mit 77 Kilowattstunden angegeben, jedoch können davon nur 68 genutzt werden. Somit liegt die Reichweite des Ford E-Transit nach der WLTP-Norm bei 317 Kilometer.

Der Aufladungsvorgang ist sowohl über Wechsel- als auch über Gleichstrom möglich. An Bord ist ein 11,3 kW starker Lader, der über die Gleichstrom-Schnell-Ladefunktion mit 115 kW innerhalb von rund 34 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufgeladen werden kann. Mit einem Wechselstrom-Anschluss dauert das alles etwas länger: An einem 230-Volt-Wechselstrom sollte man für eine vollständige Ladung etwas mehr als 8 Stunden einplanen. Als Option kann der E-Transit außerdem mit einem On-Board-Generator ausgestattet werden. Dieser greift mit einer maximalen Leistung von 2,3 kW auf die Batterie zu und kann dabei externe Geräte oder auch Kühlboxen betreiben.

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Ford bietet verschiedene Ladeoptionen mit Wechsel- und Gleichstrom an.

Ein weiteres und besonderes Extra wird insbesondere in kalten Monaten für Freude sorgen: Die Temperatur des E-Transit kann bereits vor dem Fahrtantritt eingestellt werden. Dazu wird das Fahrzeug an die Steckdose gehängt und die gewünschte Temperatur programmiert. Das Besondere: Die Batterieladung bleibt davon unangetastet, während sich die MitfahrerInnen auf wohlige Temperaturen freuen können. Auch eine Vielzahl von Assistenzsystemen ist geplant.

Geringere Wartungs- und Servicekosten

Die Bestellung des neuen Ford E-Transit ist ab sofort möglich – der Grundpreis beläuft sich auf 53.145 Euro netto. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die laufenden Kosten deutlich geringer liegen sollen als bei den verwandten Verbrenner-Modellen. Dank eines geringeren Wartungs- und Serviceaufwands sind die Kosten laut Ford um 40 Prozent niedriger. Außerdem sind eine Acht-Jahres- oder 160.000-Kilometer-Garantie für die Batterie und die elektrischen Hoch-Volt-Komponenten geplant.

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Angeboten wird der E-Transit dann in 25 Konfigurationen basierend auf drei Radständen und zwei Dachhöhen – je nach Bedarf als Kastenwagen oder als Fahrgestell (Basisfahrzeug) für maßgeschneiderte Aufbauten.

Ford setzt beim E-Transit auf Vielfalt: KundInnen haben die Wahl zwischen 25 Konfigurationen. Dabei kann unter anderem zwischen drei Radständen und zwei Dachhöhen gewählt werden. Je nach Bedarf ist der E-Transit als Kastenwagen oder auch als Fahrgestell für Aufbauten erhältlich – so kann der elektrisch angetrieben Transit auch als Basisfahrzeug für Campingbusse oder Wohnmobile genutzt werden.

Als Nutzlast werden bei den Kastenwagenmodellen 1616 kg und bei reinen Fahrgestellen 1967 kg angestrebt. Als zulässiges Gesamtgewicht benennt Ford maximal 4250 kg.

Fazit

Der Transit wird zum E-Transit. Damit zieht Ford mit Fiat und Mercedes gleich und bringt den Transporter als E-Fahrzeug. Geringe Wartungskosten und schnelle Ladezeiten machen das neue Basisfahrzeug mit E-Motor attraktiv, außerdem soll er direkt im Frühjahr lieferbar sein. Der recht hohe Basispreis bleibt, bei einem Zukunftsblick auf Innenstädte ohne Verbrenner führt aber bisher kein Weg am E-Motor vorbei.

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