Carthago C-Tourer (2021) S. Pfisterer
Carthago C-Tourer T 148 LE H ( (2021)
Carthago C-Tourer T 148 LE H ( (2021)
Carthago C-Tourer T 143 LE ( (2021)
Carthago C-Tourer T 148 LE H ( (2021) 24 Bilder

Carthago C-Tourer (2021)

Mittelklasse-Modell jetzt auf Sprinter erhältlich

Carthago überarbeitet den C-Tourer. Die größte Neuerung für 2021: Der Mercedes Sprinter als Basis. Viele kleine Optimierungen machen ihn noch komfortabler.

Die Rolle des Einstiegsmodells überlässt Carthago mittlerweile der Tochtermarke Malibu. Der C-Tourer, dem diese Funktion einst zugedacht war, macht sich immer zielstrebiger in Richtung obere Mittelklasse auf. Auch die aktuelle Modellpflege ist Ausdruck dieser Markenpolitik.

Carthago C-Tourer I 194 (2021)
Carthago
Das Interieur des Carthago C-Tourer I 149: Helle holzdekore und weiße Hochglanzklappen.

Der C-Tourer profitiert von Neuerungen, die in den höher positionierten Baureihen der Marke bereits Einzug hielten. Chic C- und E-Line durften sich zuerst mit neuen Voll-LED-Scheinwerfern schmücken. Nun gibt es sie optional auch für die integrierten C-Tourer.

Der Mercedes Sprinter als alternative Basis kommt nun ebenfalls in der Baureihe an. Vier Grundrisse, 143 LE, 148 LE, 149 LE (alle mit Einzelbetten) und 150 QB (mit Queensbett) gibt es in teil- und vollintegrierter Form auf dem noblen Basisfahrzeug mit Stern.

Das Gros der Flotte von neun Modellen hat nach wie vor einen Fiat Ducato als Zugpferd. Ducato- und Sprinter-Modellen gemein ist der Vorderradantrieb in Kombination mit einem Tiefrahmen von Alko. Er ermöglicht in beiden Fällen den Carthago-typischen Doppelboden.

Das Leergewicht soll auch beim Sprinter-C-Tourer im Rahmen bleiben; selbst die schwereren I-Modelle sind mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zulassungsfähig.

Carthago C-Tourer I (2021)
Carthago
So schick präsentiert sich der C-Tourer I auf Mercedes.

Neuer Look und Verbesserungen des Carthago C-Tourer

Zu den weiteren Optimierungen zählt am Aufbau ein neues, weniger aufgesetzt wirkendes Heck mit elegant gerundeten Ecken. Auch die Dekoraufkleber auf den Seitenwänden – inklusive dem großen "C" – wurden angepasst.

Daneben kommen dem C-Tourer jedoch auch substanzielle Verbesserungen zugute. In vielen Modellen etwa gibt es in der Sitztruhe der Rückbank einen ausdrehbaren Schuhschrank – sehr praktisch.

Carthago C-Tourer I 194 (2021)
Carthago
Praktisches Detail: Der ausdrehbare Schuhschrank.

Im Carthago C-Tourer T 143 LE mit Kombibad bringt Carthago nun zudem einen 32 Zoll großen Fernseher in einem schicken, überarbeiteten TV-Schrank unter. Die Polster an der Sitzgruppe bekommen eine gemütlichere Form.

Zur Küche hin schließt sich an die L-Bank ein schmaler Tresen mit zusätzlicher Ablagefläche an. In den Küchenunterschrank lässt sich nun ein Gasbackofen mit Grill integrieren. Außerdem haben die unteren Küchenauszüge statt weißen nun holzfarbene Fronten.

Stimmungsvoll ist die Beleuchtung; indirekt glimmende LED-Streifen in den Sockeln von Sitztruhe und Küche bringen den neuen Bodenbelag zur Geltung. In Modellen mit integrierter Dusche wurde die Bewegungsfreiheit im Bad verbessert. Der Einstieg ins Bett bleibt dank Ausziehtreppe auch dann komfortabel, wenn man die beiden Liegen zu einer großen Fläche umbaut. Die noblere Version der Treppe mit zusätzlichen Fächern in den Stufen ist bei den Modellen 148 und 149 bereits serienmäßig.

Carthago C-Tourer T 149 LE

Preis: ab 83.783 Euro (16 % MwSt.)
Basis: Mercedes Sprinter, Alko-Tiefrahmen, Vorderradantrieb, ab 105 kW/143 PS
Gesamtgewicht: 3,5 t
Länge/Breite/Höhe: 7,51/2,37/2,89 m
Empfohlene Personenzahl: 2

Carthago C-Tourer T 148 LE H

Preis: ab 83.190 Euro (19 % MwSt.)
Basis: Mercedes Sprinter Alko-Tiefrahmen, Vorderradantrieb, ab 105 kW/143 PS
Länge/Breite/Höhe: 7,62/2,27/2,95 m
Empfohlene Personenanzahl: 3
Messepreis des ausgestellten Fahrzeugs inkl. 170-PS-Motor, MBUX, Automatikgetriebe, Hubbett, Chassis-Paket, Komfort-Paket, Fahrassistenz-Paket, TV-Paket Schlafraum, Überfühungskosten und 10% MwSt. 109.130 Euro

Fazit

So ein Stern auf der Motorhaube kostet. Vom Carthago C-Tourer auf Mercedes gibt es 2020 je vier teil- und vollintegrierte Modelle mit gängigen Aufteilungen. Für das Plus an Prestige und Komfort mit dem Sprinter stehen Mehrkosten von 5000 bis 6000 Euro gegenüber einem Fiat-Tourer auf der Rechnung.

Ein Vorzug der Mercedes-Basis, den Fiat wohl erst mit dem nächsten Ducato-Modellwechsel kontern wird, sind die modernen Assistenz- und Multimediasysteme bis hin zum Abstandstempomat und dem online-basierten MBUX, das auch natürliche Sprachbefehle verarbeitet. Sie kosten allerdings mehrheitlich kräftig Aufpreis, wobei Fernlicht- und Verkehrszeichenassistent nur bei den Teilintegrierten verfügbar sind.

Der Mehrpreis für die integrierten Modelle gegenüber den T-Modellen liegt bei 14.000 Euro.

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