Allein losziehen, den eigenen Rhythmus bestimmen, unterwegs zu Hause sein: Was heute für viele Camperinnen selbstverständlich klingt, war über lange Zeit alles andere als vorgesehen. Rund um den Weltfrauentag am 8. März lohnt sich ein Blick darauf, wie Frauen Reisen – und später auch Camping und Caravaning – als Freiheitsraum geprägt haben. Von einer viktorianischen Abenteurerin bis zu heutigen Entscheiderinnen in Verbänden und Unternehmen.
Isabella Bird: Reisen als Medizin
Eine dieser frühen Pionierinnen war Isabella Bird. Als Tochter eines anglikanischen Geistlichen wuchs sie im religiös geprägten England des 19. Jahrhunderts auf – in einer Zeit, in der für Frauen ein klarer Lebensentwurf vorgesehen war: Heirat, Haushalt, Anpassung. Bird wollte ...





