Denn das Gute liegt so nah: Mal wieder eine jener Weisheiten, die sich vor Ort bestätigt, zumal es vom Saarland aus über die Mosel nur des sprichwörtlichen Katzensprungs bedarf, um in eine ganz andere Welt einzutauchen. Dabei vollzieht sich der Übergang keineswegs abrupt, denn dies- und jenseits des Flusses zeigt sich das nahezu gleiche Landschaftsbild. Sogar die Sprache klingt vertraut.
Lëtzebuergesch, also Luxemburgisch, sprechen sie hier – eine Variation des moselfränkischen Dialekts. Daneben sind Deutsch und Französisch offizielle Amtssprachen, was die Sache kompliziert macht, wenn zum Beispiel die Stellplatzgemeinden gleich drei, zum Teil sehr divergierende Ortsnamen tragen. Der Einfachheit halber wird hier die weit verbreitete, französische ...





