Majestätisch thront Stift Melk auf einem steilen Felshügel über dem Stellplatz am Melk-Donauarm. Die Größe des fast 1000 Jahre alten Benediktinerklosters beeindruckt: Seine Südfront ist 360 Meter lang, durch 1365 Fenster dringt Licht in 497 Räume. Die Neugestaltung des Stifts zu einem der prunkvollsten Bauwerke des Barocks gab Berthold Dietmayr 1702 in Auftrag, kurz nachdem er mit gerade mal 30 Jahren zum Abt des Klosters ernannt worden war. Besonders prächtig: der Marmorsaal mit dem opulenten Deckenfresko von Paul Troger und die Bibliothek mit 100 000 Bänden sowie 2000 Handschriften in zwölf Sälen.
Wer die Donaubrücke bei Melk in Richtung Norden passiert, gelangt danach flussabwärts in die Wachau, der berühmtesten Landschaft Niederösterreichs....





