Mit dem Papillon PC6.0 stellt Bürstner zur Saison 2026 ein Kastenwagenmodell vor, das sich klar im Einstiegssegment positioniert. Aufgebaut auf dem Citroën Jumper mit 120 PS starkem Motor, setzt der 6 Meter lange Camper auf ein durchdachtes, bewusst reduziertes Konzept. Der Einstiegspreis von 39.999 Euro macht ihn zu einem der günstigsten Modelle seiner Klasse und soll vor allem preisbewusste Campingfreunde ansprechen.
Die Grundidee hinter dem Papillon ist "Camping zurück zu den Wurzeln". Statt üppiger Serienausstattung will der Kastenwagen nur das Nötigste anbieten, um dennoch unabhängig und schnell mit dem Reisen loslegen zu können. Serienmäßig sind eine Dieselheizung, ein elektrisches Induktionskochfeld und ein 80-Liter-Frischwassertank an Bord. Ein Kühlschrank, eine Toilette oder ein Gaskocher gehören dagegen nicht zur Basisausstattung, können aber auf Wunsch beim Hersteller nachgerüstet werden. Für eine Kühlbox ist im Küchenblock eine große Schublade vorgesehen, die sowohl von innen als auch von außen erreichbar ist. In diesem Sinne stärkt das Konzept ein stückweit auch den Nachhaltigkeitscharakter, denn vielleicht besitzt man ja bereits eine Kühlbox oder kann ein Portapotti günstig woanders herbekommen.
Clevere Stauraum- und Badlösungen bringen viel Platz

Schlafplätze gibt es in der Basisversion lediglich in Form des Querbetts im Heck.
Im Heck befindet sich ein Querbett für zwei Personen, dessen zweigeteilte Matratze sich hochklappen lässt. Das schafft auch in der Höhe reichlich Stauraum für sperrige Gegenstände, wie beispielsweise Fahrräder. Außerdem entsteht auf diese Weise eine Art Sitzbank mit Rückenlehne, wobei die wohl wegen der geringen Beinfreiheit – hier steht nur der Flur zur Verfügung – eher nur etwas für eine Person ist. Optional ist ein Aufstelldach erhältlich, das den Papillon zu einem Vier-Personen-Mobil macht.
Das Bad ist als kleine Nasszelle ausgeführt und bietet eine Dusche mit Klappwaschbecken. Eine Toilette ist wählbar – von der klassischen Chemietoilette über eine Trockentrenntoilette bis hin zu moderneren Einschweißvarianten. Auf ein Badfenster oder ein Dachfenster verzichtet Bürstner – zumindest bei der Option mit Aufstelldach. Frischluft und Entlüftung findet so ausschließlich über die Badtür statt.

Durch das Klappwaschbecken gibt es mehr Platz zum duschen.
Schick ist die dreistufige Beleuchtung: Indirekte Lichtbänder an Decke und Boden schaffen eine angenehme Grundhelligkeit, ergänzt durch bewegliche Spots auf der mittleren Ebene. Der Küchenblock ist kastenwagentypisch an der Schiebetür platziert, verzichtet auf Hängeschränke, bietet aber Arbeitsfläche und Stauraum in Schubladen und Schränken.