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Ratgeber

So entsteht ein Monocoque

Immer mehr Reisemobile mit einem so genannten Monocoque-Aufbau kommen auf den Markt. Vor allem italienische Marken wie Mobilvetta, Wingamm oder Aiesistem profilieren sich mit dieser Technik auch in deutschsprachigen Ländern, wo Monocoque-Reisemobile noch echte Exoten sind. Deutsche Anbieter wie La Strada (Nova) und Wanner (Silverdream) beziehen ebenfalls aus dem Ausland.

Der Begriff Monocoque bezeichnet einen Aufbau, bei dem Wände und Dach, gegebenenfalls auch Heck und Front aus einem einzigen (mono) nahtlosen Kokon bestehen. Vorteil: Es gibt keine Nähte, durch die Wasser eindringen kann. Das Grundmaterial ist Glasfaser-verstärkter Kunststoff (GfK), der sich in fast jede Form bringen lässt. Die Bauweise ist aufwendig und teuer. Eine Negativform der Kabine wird zunächst (wie immer bei GfK-Teilen) mit dem so genannten Gelcoat, das später die Oberflächenbeschichtung bildet, ausgespritzt. Danach bringt man Schicht für Schicht mit Harz getränkte GfK-Matten auf. Wichtig ist dabei, den Einschluss von Luftblasen zu verhindern. Anschließend muss alles aushärten. Manche Hersteller verwenden dazu riesige Öfen.

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