Gemütlichkeit im Reisemobil Andreas Becker
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Wintercamping: Tipps für mehr Gemütlichkeit im Wohnmobil

Gemütlichkeit im Reisemobil Licht, Textilien & Wärmespender fürs Wintercamping

Mit einfachen und günstigen Mitteln kann man aus dem Reisemobil ein heimeliges Urlaubsdomizil für die kalte Jahreszeit machen. promobil hat DesignerInnen nach ihren Geheimnissen befragt. Es lautet: Ein wohliger Dreiklang aus Licht, Textilien und Wärme.

Zuladung, PS-Zahl, Bettenmaße: Beim Kauf eines Reisemobils spielen harte Fakten die Hauptrolle. Doch wenn es dann ans Reisen geht, merkt man schnell: Das Wohlfühlen im mobilen Heim ist mindestens genauso wichtig.

Damit das Fahrzeug von der Stange zu einem gemütlichen Domizil wird, braucht es gar nicht viel. Wer sich auf die Punkte Licht, Textilien und Wärmespender konzentriert, macht das eigene Reisemobil im Handumdrehen noch gemütlicher und wohnlicher.

Licht: Helligkeit für graue Tage

Die Atmosphäre im Reisemobil wird maßgeblich vom Licht beeinflusst. Für eine gemütliche Grundstimmung sind indirekte Beleuchtung und eine warme Lichtfarbe unabdingbar.

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Mit einem LED-Streifen kann man einfach Akzente setzen.

Ob LED-Kerze, Leuchtband oder Lichterkette: Bereits mit ein paar einfachen Kniffen wird es im fahrenden Zuhause gleich viel heimeliger. Fünf Beispiele:

  • LED-Kerze: Die Polarlite-LED-Echtwachskerze verströmt ein warmweißes Licht. Sie hat einen Durchmesser von acht Zentimetern bei zwölf Zentimeter Höhe. Flackereffekt und Timerfunktion komplettieren die Ausstattung. 3er-Set für 31,99 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Lampionkette: Die Lichterkette mit 20 unterschiedlich großen Textilbällen in verschiedenen Farbe, beispielsweise Flieder, Grau und Creme, hat eine Länge von etwa 280 Zentimeter. Mit 6 Stunden/18 Stunden Timerfunktion. Es werden drei AA-Batterien benötigt. Preis: 29,70 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • LED-Streifen kann man zum Beispiel unter der Arbeitsplatte in der Küche oder hinter Schränken anbringen, die meisten sind selbstklebend. Das Carbest LED-Band ist 5 Meter lang und hat mit 3.000 Kelvin eine warme Lichtfarbe. Preis: 44,90 Euro. Hier direkt im Partnershop Camping Wagner kaufen.
  • LED-Lichterkette: Die Lichterkette mit 100 warmweißen LEDs lässt sich sowohl innen als auch außen anbringen, zum Beispiel an der Markise, weil sie IP-68-zertifiziert ist. Ein Timer sorgt fürs richtige Licht zur richtigen Zeit. Länge: 10 Meter. Ab 17,99 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Tischlampen: Die batteriebetriebene Campinglaterne "Camp 71 Retro" lässt sich in den drei Lichtfarben Neutralweiß, Warmweiß und Kaltweiß einstellen, außerdem verfügt sie über eine Kerzenflackerlicht-Funktion. 24 Nichia-Hochleistungs-LEDs lassen sich in vier Einstellungen bis maximal 1000Lumen Lichtstärke einstellen. Preis: 79,90 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen. XXX Ebenso Retro und sogar dimmbar ist die "Holiday Travel LED Retro-Leuchte" aus Metall und Bambus. Sie dient gleichzeitig als Powerbank. Preis: 54,90 Euro. Hier direkt im Partnershop Camping Wagner kaufen.

Im Reisemobil gibt es viele Bereiche, die gut ausgeleuchtet sein müssen, zum Beispiel die Arbeitsfläche in der Küche oder Leseecken am Bett und in der Sitzgruppe. Helles, direktes Licht erfüllt dabei zwar seinen Zweck, ist in Sachen Gemütlichkeit aber nicht die erste Wahl. Alexander Christ vom Kölner Designstudio DDS:

Bei Reisemobilen geht man inzwischen vom direkten Licht weg und setzt vermehrt indirektes Licht ein. Nimmt man die Lichtquelle nicht direkt wahr, führt das zu einem großzügigeren Raumgefühl.

Die Lichtsituation im Reisemobil kann man sich zwar ab Werk nicht aussuchen, es gibt aber Möglichkeiten, im Nachhinein noch manches zu optimieren.

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In der Sitzgruppe verbreiten Lichterketten ein warmes Licht, zum Schmökern sind punktuell einsetzbare Lesespots praktisch.

Nachrüstbare indirekte Lichtquellen sind beispielsweise LED-Streifen, die man als Akzent hinter Schränke oder unter die Arbeitsfläche der Küche platzieren kann. Es gibt diese selbstklebenden LED-Bänder in verschiedenen Ausführungen. Am verbreitetsten sind solche mit Netzstecker, die also in der Regel nur bei Landstromanschluss funktionieren.

Statt mit Netzstecker gibt es aber auch LED-Bänder mit 12-Volt- oder USB-Anschluss, die man mit dem Bordnetz betreiben kann. Ist keine passende Steckdose in der Nähe, bieten sich batteriebetriebene Versionen als flexible Lösung an. Die meisten LED-Streifen sind dimm- und kürzbar, und auch die Lichtfarbe kann teils eingestellt werden.

Apropos Lichtfarbe: Während blaues Licht wach macht, verströmt Licht mit einem hohen Rotanteil am meisten Gemütlichkeit. Die Lichtfarbe wird in Grad Kelvin (K) gemessen. Bis etwa 3000 K spricht man von warmen Lichtfarben, kaltes Licht hingegen hat 5000 K oder mehr.

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Einfach, aber effektvoll: Eine Lichterkette mit warmem Licht im Glas.

Kerzenlicht macht jeden Raum heimelig, allerdings ist offenes Feuer im Reisemobil nicht gerade empfehlenswert. Wer auf die Kerzenstimmung nicht verzichten möchte, kann zur LED-Variante greifen. LED-Kerzen müssen heute nicht mehr aus Plastik sein, es gibt sie auch in täuschend echter Kerzenwachsausführung. Auch Lichterketten sind ein probates Mittel, mit dem man einen großen Effekt erzielen kann.

Textilien: Kuschlig dank schöner Stoffe

Die Haptik spielt bei Stoffen eine große Rolle. Naturfasern wie Wolle oder Baumwolle fassen sich deutlich angenehmer an als synthetische Stoffe. Gerade bei Kuscheldecken sollte man nicht zum billigsten Produkt greifen, schließlich will man ja lange Freude daran haben.

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Mit einer Kuscheldecke ist's gleich viel gemütlicher in der Sitzgruppe.

Auch die Struktur spielt eine Rolle: Grobgewebtes oder Leinen sind glatten Stoffen vorzuziehen. Ebenfalls für Gemütlichkeit sorgen warme Farbtöne wie Creme, Senf oder Ocker.

  • Kuscheldecke: Die kuschelige Decke "Karenina" besteht aus reiner Merinowolle, hat eine ansprechende Waffelstruktur und misst 180 mal 130 Zentimeter. Die Decke trägt das staatlich überwachte Siegel "Grüner Knopf", das sozial und ökologisch nachhaltig hergestellte Textilien kennzeichnet. Diese und weitere Designs sind erhältlich ab 199 Euro bei Hess Natur. Eine ähnlich hochwertige und öko-zertifizierte Decke ist die Schurwolldecke "Tillhall", die ohne Einsatz von Chemikalien hergestellt wurde. Preis: 229 Euro. Hier direkt im Partnershop Camping Wagner kaufen.
  • Geschirrtuch: Das Geschirrtuch von Aspergren in Strickoptik besteht aus hundert Prozent Bio-Baumwolle und misst 40 mal 50 Zentimeter. Preis: ab ca. 16 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Bettwäsche: Die Biber-Wende-Bettwäsche aus reiner Bio-Baumwolle ist in verschiedenen Größen verfügbar. Die leicht angeraute Oberfläche wärmt angenehm und ist sehr weich und flauschig auf der Haut. Erhältlich bei Hess Natur. Eine ähnliche, Öko-Tex-zertifizierte Biberbettwäsche gibt's ab ca. 50 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Deko-Kissen: Der Røros-Kissenbezug ist in den Farben Rot, Grün und Pastell erhältlich. Das Muster im Bauhausstil passt hervorragend zum leicht angerauten Griff der norwegischen Lammwolle. Ab 109 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Schaffell: Das Schaffell aus 100 Prozent Schafwolle (Unterseite: 100 Prozent Schafsleder) misst etwa 125 auf 135 Zentimeter. Preis: ab 69,90 Euro. Hier direkt im Partnershop Amazon kaufen.
  • Tischset: Das ockerfarbene Tischset aus reinem Leinen der finnischen Weberei Lapuan Kankuri besticht durch sein breites Fischgrätmuster. Passend dazu gibt es auch Tischläufer. Maße: 43 auf 32 Zentimeter. Erhältlich bei Manufactum. Ähnlich schick ist das Tischset von Lafuma, das es bei Partnershop Camping Wagner ab 7,95 Euro gibt.

Die Räumlichkeiten in einem Reisemobil – selbst in einem großen – sind sehr überschaubar. Bei der optischen Gestaltung sollte man das stets im Hinterkopf behalten, gibt Designerin Nadine Kümmel zu bedenken. Kümmel war unter anderem an der Entwicklung des Chalet-Mobils von Eura Mobil beteiligt. Ihr Credo ist es, den kleinen Raum im Reisemobil als Gesamtkonzept zu sehen:

Man muss den Innenraum als harmonische Einheit betrachten und sich fragen, welche Atmosphäre man erzielen möchte.

Anders als zu Hause, wo man durchaus die Küche in einem völlig anderen Stil gestalten kann als beispielsweise das Schlafzimmer, sollte man im Reisemobil nicht zu wild mixen, denn das wirkt schnell unharmonisch.

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So ein Bett ist ganz schön groß und nimmt einen entsprechend prominenten Platz in jedem Reisemobil ein. Eine schöne Bettwäsche aus kuscheligem Stoff trägt vor allem im Winter zum Wohlbehagen bei.

Was heißt das konkret? Fangen wir im Schlafzimmer an: Das Bett hat eine große Fläche, eine schöne Bettwäsche ist also Pflicht. Nadine Kümmel empfiehlt Biobaumwolle für den Sommer, im Winter darf es dann auch Flanell oder Biber sein, beides Stoffe, die sich durch eine besonders weiche Haptik auszeichnen und durch die aufgeraute Oberfläche besonders angenehm und warm auf der Haut sind.

Warme Farben sorgen zusätzlich für ein kuscheliges Flair. Wer jedoch eher schlichte Designs vorzieht, hübscht einfarbige Bettwäsche schnell und einfach mit einem Strickplaid auf. Generell erhöhen strukturierte Textilien wie etwa gestrickte Stoffe oder Leinen den Gemütlichkeitsfaktor enorm, denn sie bringen etwas Selbstgemachtes, Handwerkliches mit.

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Hess Natur
Die Biber-Wende-Bettwäsche „Selva“ aus reiner Bio-Baumwolle ist auch in Übergröße verfügbar. Die leicht angeraute Oberfläche wärmt angenehm und ist sehr weich und flauschig auf der Haut. Erhältlich bei Hess Natur, ab 80 Euro.

Natürliche Materialien wie zum Beispiel Schurwolle sind synthetischen Stoffen wie Polyester vorzuziehen. Letztere laden sich schnell statisch auf und sorgen damit nicht nur für abstehende Haare, sondern auch für ein unangenehmes Kribbeln auf der Haut.

Die Tagesdecke vom Bett eignet sich auch hervorragend als Kuscheldecke in der Sitzgruppe. Hier sorgen vor allem Wurfkissen für optische Akzente. Am besten stimmt man sie farblich auf die Bettwäsche und eventuelle Dekokissen auf dem Bett ab, sodass ein einheitlicher, ruhiger Look entsteht.

Vorhänge sind nicht jedermanns Geschmack. Wer jedoch neben den standardmäßigen Plissees nicht darauf verzichten möchte, hat mit der Stoffwahl der Vorhänge eine tolle Möglichkeit, dem Wohnraum mit wenig Aufwand eine ganz andere Anmutung zu verleihen. Vorhänge sind mit ein paar Nähkenntnissen schnell selbst genäht, alternativ kann man sie auch in jedem Einrichtungshaus fertig kaufen oder auf das gewünschte Maß schneidern lassen.

Auf Tischdecken verzichten die meisten im Reisemobil, weil sie schnell schmutzig werden können und man unterwegs nicht immer Gelegenheit zum Waschen hat. Andererseits sind sie ein probates Mittel, um einen in die Jahre gekommenen Tisch oder eine unattraktive Oberfläche zu kaschieren. Ein guter Kompromiss mit schöner Wirkung sind farblich passende Tischsets.

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Manufactum
Das ockerfarbene Tischset aus reinem Leinen der finnischen Weberei Lapuan Kankuri besticht durch sein breites Fischgrätmuster. Passend dazu gibt es auch Tischläufer. Maße: 43 auf 32 Zentimeter. Erhältlich bei Manufactum, 14,50 Euro.

Achtet man bei der Stoffwahl von Kissen, Bettwäsche, Vorhängen und Co. auf ein einheitliches, warmes Farbkonzept und kombiniert das mit Strukturstoffen, hat man schon einen großen Schritt in Richtung Gemütlichkeit gemacht. Ein weiterer Tipp kommt von Nadine Kümmel:

Da man im Fahrzeug nur begrenzt Platz zur Verfügung hat und aufgrund der Fahrbewegung Dekorationsgegenstände oft unpraktisch sind, ist es umso wichtiger, auch die funktionelle Ausstattung im Reisemobil wie zum Beispiel Geschirr, Handtücher und so weiter mit Bedacht auszuwählen und diese zur Verbreitung einer schönen Atmosphäre zu nutzen.

Ein anderer Aspekt der Innenraumgestaltung betrifft die Polster der Sitzgruppe. Tom Junglas von der Polstermanufaktur Junglas gibt zu bedenken, dass der Sitzkomfort wesentlich zur Gemütlichkeit beiträgt:

Heutzutage lassen sich viele Kunden die Polster in der Sitzgruppe ergonomisch anpassen, zum Beispiel werden die Rückenlehnen dünner gemacht, damit man mehr Sitztiefe bekommt.

Einen anderen positiven Trend sieht Junglas darin, dass auch die Optik der Polster eine immer größere Rolle spielt: "Microfaser als Bezugsstoff geht zurück, Leinen und Wolloptik erleben ein Comeback." Sein persönlicher Tipp für mehr Gemütlichkeit: "Statt Lederbezüge strukturierte Stoffe einsetzen und viel mit Dekokissen arbeiten."

Wärmespender: Teppich, Thermovorhang & Co.

Frieren und Gemütlichkeit passen nicht zusammen, da hilft nur eins: aufrüsten!

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Ein Teppich sorgt für Wärme beim Barfußlaufen, die Schuhe müssen dann aber draußen bleiben.

Von der Heizfolie bis zur Kuscheldecke mit Ärmeln: promobil stellt fünf Produkte vor, mit denen die Kälte im Reisemobil keine Chance mehr hat.

  • Hausschuhe: Die unisex Hausschuhe "Baumkirchen" mit elastischen Strickbündchen sind in den Größen 36 bis 48 erhältlich. Sie bestehen aus Schurwolle und einer weichen Naturkautschuksohle. Ab 35 Euro. Hier in unserem Partnershop Amazon kaufen.
  • Heizfolie: Fußbodenheizung zum Selbermachen: Heizfolien wie diese kann man ganz einfach unter dem Teppich verlegen. Die Folie ist nur 0,3 Millimeter dick und heizt bis 26 Grad auf. Verschiedene Abmessungen vorhanden. Preis ab 130,50 Euro. Hier in unserem Partnershop Camping Wagner kaufen.
  • Socken: Die feinen, zopfartigen Muster dieser reinen Schurwollsocken entstehen auf eigens dafür eingerichteten Jacquard-Strickmaschinen. Ab ca. 30 Euro in verschiedenen Größen erhältlich. Hier in unserem Partnershop Amazon kaufen.
  • Wärmflasche: Die Wärmflasche von Fashy mit Bezug im Peru-Design hat ein Fassungsvermögen von zwei Litern. Ab ca. 14 Euro. Hier in unserem Partnershop Amazon kaufen.
  • Decke mit Ärmeln: Schluss mit kalten Armen verspricht die Decke "Snug Rug Deluxe", denn sie bringt die Ärmel gleich mit. Verfügbar in sieben Farben, mit Taschen. Maße: ca. 213 mal 152 Zentimeter. Material: Microfaser. Ab 35 Euro. Hier in unserem Partnershop Amazon kaufen.

Kalt und klamm ist das Gegenteil von gemütlich – gerade in den Wintermonaten ist das Thema Wärme also ein wichtiger Aspekt. Das fängt bereits auf dem Fußboden an: Ein Teppich ist zwar schmutzanfälliger als ein "nackter" Boden, katapultiert das Gemütlichkeitslevel aber glatt durch die Decke.

Teppichboden gibt es ab Werk, mit etwas handwerklichem Geschick kann man ihn aber auch selbst zuschneiden, oder man beauftragt eine der zahlreichen spezialisierten Firmen damit. Wer es noch molliger mag, kann unter dem Teppich noch eine Heizfolie verlegen, der Effekt ist der einer Fußbodenheizung. Eine Alternative sind fertige Heizteppiche, die man im Campingfachhandel bekommt.

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Die Zwiebeltaktik hilft gegen kalte Füße: Dicke Wollsocken tragen viel zur Gemütlichkeit bei, vor allem, wenn das Mobil keinen Teppich hat.

Vor allem Wintercamper sollten sich zudem überlegen, ob sie ihr Fahrzeug nicht mit Thermovorhängen ausstatten. Diese mindern den Wärmeverlust über die Fenster.

Eine Alternative sind isolierende Thermomatten, die vor Sonneneinstrahlung im Sommer und Kälte im Winter gleichermaßen schützen. Das isolierende Material bremst den Wärmefluss durch die Fensterflächen des Reisemobils. Die Thermomatten werden mit Druckknöpfen, innenliegenden Laschen, Bändern oder Kederleisten befestigt und über die Fenster gelegt. Tagsüber lassen sie sich einrollen, damit Licht ins Fahrzeug kommt.

Nicht vergessen: eine Winterabdeckung für die Kühlschrankentlüftung, über deren Lüftungsgitter ansonsten unnötig Wärme verloren geht. Genau passende Verkleidungen für Kühlschränke verschiedenster Fabrikate finden Sie XXX bei unserem Partnershop Camping Wagner XXX.

Fazit

Ist das Reisemobil erst einmal gut auf niedrige Temperaturen vorbereitet, steht der finale Part an: heißen Tee kochen und es sich mit einer warmen Decke und einem guten Buch in der Sitzgruppe gemütlich machen. Was will man mehr?

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