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Wohnmobil-Tour nach Sardinien

Die Trauminsel im Mittelmeer

Robinsonbucht am Golfo di Orosei Foto: Udo Bernhardt, Steffen Zink 18 Bilder

Vielseitig und reich an Highlights ist Sardinien und deshalb ein ideales Terrain für Reisemobilisten. Schöne Städte laden zum schlendern ein und immer wieder locken einmalige Badebuchten.

Wohl kaum jemand, der nach Sardinien kommt, kann sich dem Bann und der einmaligen Atmosphäre der Insel entziehen. Ein buntes Allerlei an Farben prägt bereits die ersten Eindrücke bei der Hafeneinfahrt in Olbia: Blau und Grün in allen Schattierungen stehen für das sardische Meer und seinen Himmel. Weiß und Grau für seine endlosen Strände. Grün-Gelb-Braun für seine faszinierende Landschaft. Grau-Rosa-Schwarz-Silber für sein Meer aus Steinen. Ein schmutziges Weiß für seine riesigen Schafherden. Ein kräftiges Rot für seine Korkeichenstämme … Hinzu kommt ein Meer von Gerüchen und Düften: Myrte, Rosmarin und Thymian, mediterrane Macchia und Lorbeer.

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Robinsonbucht am Golfo di Orosei
Wohnmobil-Tour nach Sardinien Die Trauminsel im Mittelmeer
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Trauminsel im Mittelmeer

Strände wie in der Karibik, die höchsten Dünen – bei Piscinas im Südwesten der Insel – und der tiefste Canyon Europas, „Le Gole di Su Gorroppu“ in den Bergen des Gennargentu, prägen die Insel. Eine authentische Küche lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen vom Pane Carasau über die gefüllten Ravioli Culurgiones und das gebratene und mit Myrtenzweigen gewürzte Milchschwein bis zum Pecorino Sardo, dem typischen Schafskäse.

Badebucht in Sardinien Foto: Udo Bernhardt, Steffen Zink
Auch unter Wasser gibt es viel zu entdecken. Taucherbrille und Schnorchel nicht vergessen!

Die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres ist über das Tyrrhenische Meer nur 202 Kilometer vom italienischen Festland getrennt. Im Norden liegt Korsika in Sichtweite, lediglich zwölf Kilometer und durch die Straße von Bonifacio von Sardinien getrennt. Die 1800 Kilometer lange Küste ist an vielen Stellen felsig und fällt steil ab. Dazwischen liegen herrliche, unberührte Badebuchten und lange, ausgedehnte und flach abfallende Sandstrände, die Besucher aus aller Welt anlocken.

Korsika mit dem Wohnmobil
Schönes Ziel in der Vorsaison

Sardiniens abwechslungsreiche Städte

Die Strände nördlich von Olbia sind an der Costa Smeralda vielfach den Reichen und VIPs vorbehalten, dementsprechende Preise werden dort verlangt. Dafür halten die südlich von Olbia gelegenen Küstenabschnitte Urlaubsmöglichkeiten für jedermann bereit. Die Ostküste Sardiniens entlang der SS 125, der Orientale Sarda, bietet ihren Gästen kilometerlange Strände, versteckte Buchten, glasklares, tief azurblaues Meer und ein weitgehend naturbelassenes Hinterland.

Stellplätze für Reisemobile gibt es zum Beispiel in Porto San Paolo, im selben Ort aber auch den Camping Tavolara oder in San Teodoro den Campeggio Villaggio Calacavallo; beide liegen in Strandnähe. Weitere Stellplätze siehe unten.

kleines Fischerstädtchen in Sardinien Foto: Udo Bernhardt, Steffen Zink
Bunt und eng geht es zu in den Gassen der kleinen Fischerstädtchen entland der Küste.

Das Städtchen Porto San Paolo lädt gleich zu Beginn mit seinen Stränden und Buchten ein. Vom Hafen aus starten täglich Boote (www.tavolaratraghetti.it) zu Ausflugsfahrten durch das Naturschutzgebiet und zur Insel Tavolara – eine beeindruckende, sich aus dem Meer erhebende, 550 Meter hohe und sechs Kilometer lange Kalkfelsenbastion.

San Teodoro mit seinen knapp 5000 Einwohnern liegt eine halbe Fahrstunde südlich von Olbia. Das ehemalige Fischerdorf hat sich – vor allem auch wegen seines regen Nachtlebens – zu einem der beliebtesten Tourismuszentren an der Ostküste Sardiniens entwickelt.

Die schönsten Strände und Buchten Sardiniens

Wenige Kilometer weiter liegt das Städtchen Budoni mit netten Geschäften und Restaurants. Die Cala di Budoni mit ihrem weißen Sand, den hohen Dünen und dem großen Pinienwald, der im Sommer so herrlich Schatten spendet, freut sich über großen Zulauf. Das Bilder-buchstädtchen Posada mit seinem riesigen Felsblock aus Kalkstein ist nicht zu übersehen. An der Spitze ragt der massive Turm der Burgruine von Posada in den Himmel. Orvili mit seinem grobkörnigen Sand, Su Tiriarzu mit seinem feinen Sandstrand sowie San Giovanni zählen zu den beliebtesten Stränden von Posada.

Orosei, das historische Zentrum der Baronia, liegt in einer fruchtbaren Tiefebene zwischen dem Meer und den östlichen Ausläufern des 805 Meter hohen Monte Tuttavista. In der Umgebung finden sich zahlreiche schöne Strände, darunter die Marina di Orosei, Sas Linnas Siccas und die etwas nördlicher gelegene Cala Liberetto. Ein wahres Naturparadies ist der südlich gelegene Golfo di Orosei mit seinen schroffen Felsen und kleinen Buchten.

Porphyrfelsen bei Arbax Foto: Udo Bernhardt, Steffen Zink
Arbatax mit seinen roten, in den Himmel ragenden Porphyrfelsen ist der bekannteste Ferienort der Provinz Ogliastra.

Arbatax mit den Porphyrfelsen ist der bekannteste Ferienort der Ogliastra. Das Naturschauspiel zwischen den leuchtend roten Porphyrklippen und einem türkisblauen Meer ist ein ideales und farbenfrohes Fotomotiv für romantische Sonnenuntergänge. Die kleinen Badebuchten und Strände der Ogliastra bieten mit einem Tauchzentrum, Kanuverleih und Schnorchelgründen so ziemlich alles, was das Herz eines Wassersportlers begehrt.

Einzigartig ist die Bucht Cala Goloritzé, die vom Meer aus (www.velamarearbatax.it) problemlos, ansonsten in einer einstündigen Wanderung über einen steilen Pfad hinab erreichbar ist. An ihrem Eingang heißt ein majestätisches Felsentor die Badegäste willkommen. Kilometerlang schlängelt sich der Lido di Orrì hin, einer der schönsten und gepflegtesten Strände Sardiniens – vom Reisemobil-Stellplatz in Tortolì oder dem Campeggio Telis in Arbatax aus gut erreichbar.

Reise-Tipp Sardinien
Insel wie aus dem Bilderbuch

promobil-Tipp Sardinien: Parco Naturale di Bidderosa

Badebucht im Parco Oasi di Bidderosa Foto: Udo Bernhardt, Steffen Zink
Bilderbuchbadestrände und Dünen prägen das Schutzgebiet Parco Oasi die Bidderosa.

Das 800 Hektar große Naturreservat Parco Naturale di Bidderosa liegt im Golf von Orosei. Zwischen der Cala Ginepro und dem Lagunensee Sa Curcurica im Süden sowie dem Strand von Berchida im Norden reihen sich fünf naturbelassene Sandstrände aneinander. Türkisblaues Wasser, weißer Sand, rosa Felsklippen – ein einmaliges Erlebnis für die ganze Familie. Allerdings: Der Naturpark steht unter Aufsicht der Forstbehörde, die täglich nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen durchlässt. Fußgänger und Radfahrer haben freien Zutritt. www.oasibiderosa.it

Alle Tipps für eine Wohnmobil-Tour

Anreise: Ab Genua oder Livorno kann man mit dem Reisemobil übersetzen. Beispielsweise mit Corsica Sardinia Ferries, www.corsica-ferries.de; Grandi Navi Veloci, www.gnv.it; Grimaldi Lines, www.grimaldi-lines.com/de; Moby Lines, www.mobylines.de; SNAV, www.snav.it; Tirrenia, www.tirrenia.it
Angefahren werden vorwiegend die Häfen von Olbia, Porto Torres, Arbatax und Cagliari.

Mehr Info

Stellplätze in Sardinien

(alle Tipps finden Sie am Ende des Artikels)

Stellplätze in diesem Artikel
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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