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Leserfragen zur Öl-Kontrolle bei Wohnmobilen

Wie häufig den Ölstand prüfen und wechseln?

promobil Leser Hans Schäfer fragt, ob es noch notwendig ist, den Ölstand zukontrollieren, da es eine Kontrollleuchte gibt. Foto: Frank Eppler

Muss man bei modernen Wohnmobilen überhaupt noch den Ölstand mit dem Messstab kontrollieren, wenn es doch am Armaturenbrett eine Öl-Warnleuchte gibt? Und was ist für den Öl-Wechsel wichtiger, Zeit oder zurückgelegte Strecke?

06.08.2017 5 Kommentare
Die Ölstandskontrolle mit dem Peilstab ist im Motorraum unseres Integrierten so mühsam, da nur schwer zu erreichen. Muss man das überhaupt noch so machen? Es gibt doch eine Kontrollleuchte im Armaturenbrett, die bei Ölmangel warnt. 

Hans Schäfer, per E-Mail

promobil Leser Hans Schäfer fragt, ob es noch notwendig ist, den Ölstand zukontrollieren, da es eine Kontrollleuchte gibt. Foto: Frank Eppler

Das aufleuchtende Ölkännchen im Kombiinstrument warnt nicht direkt vor einem niedrigen Ölstand – wie oft fälschlicherweise angenommen wird –, sondern es zeigt einen zu niedrigen Öldruck im Motor an. Und der kann verschiedene Ursachen haben, eine davon ist tatsächlich ein zu niedriger Ölstand. Wenn der Öldruck – aus welchen Gründen auch immer – abfällt, kann der Schmierfilm abreißen und es droht ein kapitaler Motorschaden als Folge. Darum sollte man den Motor möglichst schnell abstellen und das Fahrzeug notfalls in die Werkstatt schleppen lassen, sobald diese Kontrollleuchte aufleuchtet. Wenn man regelmäßig den Ölstand mit dem Peilstab kontrolliert – Experten raten so alle 1000 km – und bei Bedarf entsprechend nachfüllt, lässt sich diese Ursache für so ein unangenehmes und teures Ereignis auf jeden Fall schon mal ausschließen.

Ich habe ein gebrauchtes Reisemobil auf Ducato-Basis gekauft, das nun zwei Jahre alt und 24.000 km gelaufen ist. Laut Gebrauchsanweisung ist alle 48.000 km eine Wartung vorgesehen. Im Garantiebuch ist aber bereits eine Wartung von vor einem Jahr verzeichnet. Ich frage mich nun, welche Kundendienstintervalle gültig sind.

Walter Pecher, per E-Mail

Für die aktuellen Ducato-Motoren ist ein Ölwechsel nach Wartungsanzeige (spätestens bei 48.000 km) oder nach zwei Jahren vorgeschrieben. Dieses Intervall gilt auch für Pollen-, Kraftstoff- oder Luftfilter. Es kann sein, dass vom Kombiinstrument schon früher ein Ölwechsel angemahnt wird, wenn die Qualität nachlässt. Vielleichthat der Besitzer gleich alle Arbeiten erledigen lassen und wollte so auch die Verkaufschancen erhöhen. Oder die Werkstatt wollte Geld verdienen. Wenn bei diesem Service alles gemacht wurde, können Sie nach Rücksprache mit Ihrer Werkstatt im Prinzip noch ein Jahr warten, bis wieder ein Zwei-Jahres-Rhythmus vorbei ist

Neuester Kommentar

Wir fahren seit etwas mehr als 2 Jahren (km-Stand z.Zt. 32000) einen Teilintegrierten auf Ducato-Basis. Etwa alle 10 Tkm meldete sich das Kombi-Instrument bei Linkskurven "Motoröldruck zu gering". Beim ersten mal große Panik, wir waren mitten in Portugal, und nächste Tankstelle angefahren 2 Liter Öl nach Kontrolle nachgefüllt und weiter ging's. Zu Hause dann Werkstatt aufgesucht, nichts gefunden, wieder 2 Liter Öl. Bei km-Stand 31000 gleiches Spiel, habe wieder 2 Liter Öl nachgeschüttet; bin mal gespannt, ob das so weitergeht.

goerg 4. November 2017, 14:38 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
pro 06/2017
Heft 07 / 2017 7. Juni 2017 146 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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