Mit dem Wohnmobil in die Eifel Die schönsten Orte in der Eifel für eine Mobil-Tour

Auf der Wohnmobil-Tour durch die Eifel gibt es sechs Orte, die Sie nicht verpassen sollten. Außerdem hat promobil die Stellplatz-Tipps für Sie.

Die Region im Überblick: Sechs Orte, die einen Zwischenstopp lohnen

Malerische Fachwerkhäuser, mittelalterliche Stadtkerne, unterirdische Höhlensysteme, vulkanische Seen, römische Weinschiffe: Diese Attraktionen in der Eifelregion sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

1) Adenau: Seit gut 1000 Jahren bildet das Städtchen Adenau den Mittelpunkt der Hocheifelregion. Sehenswert sind besonders die malerischen Fachwerkhäuser am Marktplatz sowie zwei regionalgeschichtliche Museen. Zu den Ausflugszielen im Umfeld gehören der Nürburgring und die Hohe Acht, die höchste Erhebung der Eifel. www.stadt-adenau.de

2) Mendig: Viele der touristischen Attraktionen Mendigs stehen ganz im Zeichen des vulkanischen Ursprungs der Osteifel, etwa das Deutsche Vulkanmuseum "Lava-Dome" oder ein großes, durch den Abbau von Basaltgestein entstandenes begehbares Höhlensystem. Zudem wird hier alljährlich ein großes Rock-Festival gefeiert. www.mendig.de

3) Hillesheim: Highlight der im Naturpark Vulkaneifel gelegenen Kleinstadt ist der mittelalterliche Ortskern inklusive der zum Teil noch hervorragend erhaltenen Stadtmauer. Außerdem sorgt Hillesheim als selbsternannte Krimi-Hauptstadt Deutschlands für Adrenalinschübe bei seinen Besuchern. www.hillesheim.de

Café Sherlock im kleinen Ort Hillesheim
Wolf Istah, Eifel Tourismus GmbH Dominik Ketz, Kaarl Maas, Nationalpark Eifel, Michael Mertens, TI Hocheifel-Nuerburgring, Kappest/Vulkanpark, Touristinformation Bitburger Land, Flickr/Chris
Ein Dorado für Krimi-Fans – Café Sherlock im kleinen Ort Hillesheim.

4) Daun: In den zahlreichen Heil- und Mineralquellen des Kurorts lässt es sich bestens entspannen. Lohnend ist auch ein Blick in die nähere Umgebung: nur wenige Kilometer südöstlich des Stadtkerns befinden sich die drei uralten Dauner Maare, die zu den schönsten ihrer Art in der gesamten Eifel-Region zählen. www.stadt-daun.de

5) Bitburg: Die erste Assoziation mit dem Stadtnamen gilt natürlich dem Bier der örtlichen Brauerei. Aber auch sonst hat der 14.000-Einwohner-Ort einiges zu bieten, Historisches wie die Römermauer etwa, die zur alten Stadtbefestigung zählt – in der Nähe des Rathauses wurde sie möglichst originalgetreu wieder hergerichtet. www.eifel-direkt.de

6) Neumagen-Dhron: Das Dorf bezeichnet sich selbst stolz als den "ältesten Weinort Deutschlands" – tatsächlich gibt es in Neumagen-Dhron neben vielen historischen Bauten hervorragende Tropfen und allerlei kulinarische Spezialitäten. Besonders reizvoll: eine Fahrt auf dem Nachbau eines 2000 Jahre alten römischen Weinschiffs. www.neumagen-dhron.de

Neumagen-Dhron
Wolf Istah, Eifel Tourismus GmbH Dominik Ketz, Kaarl Maas, Nationalpark Eifel, Michael Mertens, TI Hocheifel-Nuerburgring, Kappest/Vulkanpark, Touristinformation Bitburger Land, Flickr/Chris
Wie zu Römerzeiten: Ein Nachbau der Stella Noviomagi transportiert heute Passagiere, wo früher Wein nach ROm verschifft wurde.

promobil-Tipps für die Eifel-Region

Krimistadt Nummer eins: Hillesheim – Der lokale Autor Jacques Berndorf, bekannt für seine Eifel-Krimis, und sein Verleger Ralf Kramp haben das Eifelstädtchen Hillesheim zum Nabel der Krimiwelt Deutschlands gemacht. Zahlreiche Krimicafés (besonders schön das "Sherlock") geben dem Ort einen eigenwilligen Charme. Dem Sherlock angegliedert ist das Krimiarchiv im Kriminalhaus, in dem 26 000 Bände Gangster-Literatur gesammelt wurden. Zudem gibt es Kriminalwanderungen zu Schauplätzen und ein Krimihotel (mit James-Bond- oder Alfred-Hitchcock-Zimmer) – dort werden zu bestimmten Terminen auch Untaten begangen, die dann von den mutigen Gästen aufzuklären sind.
www.krimiland-eifel.de

Vulkanhaus Strohn – Klein, aber fein. Ein altes, leer stehendes Fachwerkhaus wurde zum Vulkanmuseum von Strohn umfunktioniert: sehr modern, sehr imposant, besonders die Original-Vulkan-Lavaspaltenwand, die nahe Strohn in einem Steinbruch gefunden wurde. Man kann zudem ein künstliches Erdbeben fühlen, erfährt alles über tektonische Platten und erlebt den (allerdings wenig appetitlichen) Geruch eines Vulkanausbruchs. Außerdem gibt es in Strohn natürlich noch die Lavakugel "Strohner Bombe" zu besichtigen, ferner viele Maare nahe beim Dorf und das schöne Alfbachtal.
www.vulkanhaus-strohn.de

Original-Lavawand im Vulkanhaus Strohn
Wolf Istah, Eifel Tourismus GmbH Dominik Ketz, Kaarl Maas, Nationalpark Eifel, Michael Mertens, TI Hocheifel-Nuerburgring, Kappest/Vulkanpark, Touristinformation Bitburger Land, Flickr/Chris
Grund zum Staunen – Original-Lavawand im Vulkanhaus Strohn.
Übersicht: Mit dem Wohnmobil in die Eifel