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Zuwachs bei Bürstner

Zuwachs bei Bürstner: Zum Frühjahr kommt ein günstigeres T-Modell auf Ford.

Neue Baureihe. Der Name steht noch nicht fest, wohl aber der Premierentermin: Im Januar 2007 enthüllt Bürstner auf der Stuttgarter CMT eine weitere Baureihe von Teilintegrierten. Obwohl der badische Hersteller in diesem Segment mit Marano, Solano, Delfin und Mega Van bereits breit aufgestellt ist, gab es doch noch eine Lücke zu füllen. Als erster Bürstner basiert der Neue auf einem Ford Transit. Gleichzeitig will die Baureihe in niedrigere Preissegmente vorstoßen.
Von typischen Billigmobilen distanziert sich der neue Bürstner dennoch entschieden. Um das Außendesign kümmerte sich das renommierte Hymer IDC in Pforz­heim, wo schon der stilbildende Delfin entstand. Speziell in Verbindung mit einer dezenten Metalliclackierung des Ford-Fahrerhauses (Option) setzt die Einstiegsbaureihe einen echten Glanzpunkt im Bürstner-Programm. Ihre Eigenständigkeit betonen außerdem ovale Heckleuchten.
Beim Grundriss orientiert sich das Premierenmodell am Marano 640. Wie bei allen klassischen Teilintegrierten darf ein gut erreichbares Längsbett nicht fehlen. Im Lastenheft stand ebenfalls eine wagenbreite Sitzgruppe, die zusammen mit gedrehten Fahrerhaussesseln eine Viererrunde ergibt.

Die Außenbreite beläuft sich auf die inzwischen weithin üblichen 2,30 Meter und erreicht damit das gleiche Maß wie die Bürstner-Geschwister. Auch der Aufbau selbst übernimmt von ihnen bewährte Konstruktionsmerkmale. Gegen­über dem Marano 640 fällt der Neue jedoch mit rund 6,60 Metern Länge etwas kürzer aus. Und er kommt – wie erwähnt – zu einem besonders attraktiven Preis. Während der Marano 640 derzeit mit 42 000 Euro in der Liste steht, geht Bürstner-Chef Klaus-Peter Bolz für das Transit-Modell von einem Preis von „deutlich unterhalb 40 000 Euro" aus. Darin enthalten ist bereits die stärkste Motorisierung. Als Fronttriebler steht dem Bürstner damit der 130 PS starke 2,2-Liter-Turbodiesel zur Verfügung. Die sonstige Ausstattung entspricht weitgehend der Marano-Baureihe. Wer nicht allein einen besonders preisgünstigen, sondern auch kompakten Bürstner sucht, dürfte ebenfalls bald fündig werden. In der Entwicklungsabteilung gärt neben dem neuen Ford-Modell ein weiteres Teilintegriertenprojekt. Mit einem schmaleren und kürzeren Aufbau plant Bürstner den Einstieg in das rasant wachsende so genannte Van-Segment. Auch diese Lücke will der Pionier im Teilintegriertenmarkt nicht offen lassen. Als Basisfahrzeug ist in diesem Fall allerdings nicht der Ford, sondern der Fiat Ducato vorgesehen.

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