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Pedelec Kendu Hybrid im Test

Elektro-pack-Esel

Test: Zubehör, ausprobiert 4 Bilder

Das teure Pedelec Kendu Hybrid von Riese + Müller macht sich klein, fährt aber wie ein ganz großes.

Der Start war holprig: Zweimal ging die Elektronik des Automatikgetriebes kaputt. Aus dem dritten Karton schlüpfte das Kendu Hybrid schließlich mit der mechanischen NuVinci einer Nabenschaltung mit stufenlosem Getriebe. Wer Kettenschaltungen hasst, wird diese Nabe lieben.

Weil auch die Kette gekapselt ist, bleiben Hose und Laderaum sauber. Für den Transport macht sich das Kendu klein, dient sich trotzdem mit langer Sattelstütze und verstellbarem Lenker Riesen und Zwergen an. Der harmonisch bis 25 km/h unterstützende Bosch-Antrieb wird vom optionalen 400-Wh-Akku gespeist, der noch größere Reichweiten verspricht. Dicke Reifen und Vollfederung sorgen für hohen Komfort, steifer Rahmen mit integriertem Gepäckträger und starke Scheibenbremsen für Sicherheit.

Was stört? Der geringe Abstand zwischen Reifen und Schutzblech, in dem Schmutz und Steine schaben. Und der Preis: 3599 Euro mit 300-Wh-Akku sind happig.

Info: Telefon 06151/36686-0, www.r-m.de

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