Campingtische im Test Die besten Rolltische

Im großen Campingtisch-Test haben wir neun Rolltische miteinander verglichen. Der Vorteil von Rolltischen ist ihr geringeres Gewicht und Packmaß. Doch wie schneiden die Rolltische im Stabilitätstest ab?

Alles auf Anfang für die Kategorie der Rolltische. Neben Bel Sol, Brunner, Camp4, Dukdalf und Easy Camp schickten Euro Trail und Fritz Berger sowie Isabella und Outwell Testkandidaten ins Rennen.

Neben den Packmaßen, die bei allen neun Rollitschen weitgehend vergleichbar sind, herrscht auch Einigkeit beim Material. Mit Ausnahme der aus Bambus gefertigten Lamellen des Fritz-Berger-Rolltisches sind alle übrigen Produkte komplett aus Alu. Im Schnitt wiegt ein Test-Tisch 6,4 Kilo, wobei der Fritz Berger mit 9,5 Kilo am schwersten ist.

Sind alle Rolltische gleich aufgebaut?

Viele der Rolltische sind im Großen und Ganzen baugleich. Eine Gruppe bildet der Dukdalf Rimini III mit dem Reness L von Easy Camp und dem Fritz Berger Alu-Rolltisch Bambus. Eine zweite setzt sich aus dem Camp4 Titan und dem Euro Trail St. Pierre M zusammen. Wobei beiden Gruppen gemein ist, dass ihre Tischflächen jeweils aus zwei Lamellen-Ketten bestehen. Sie werden etwas umständlich mit Druckknöpfen parallel zur Längsseite im Rahmen fixiert.

Die Campingtische der dritten Gruppe mit dem Bel Sol Rolltisch Silber und dem Isabella Alu Rolltisch verfügen über eine durchgehende Lamellen-Tischfläche, die parallel zur Längsseite durch Einhängen montiert wird. Von ihrer Bauart her Solitäre sind in diesem Test dagegen der Brunner Titanium NG 4 und der Outwell Halifax L, beide mit durchgehender und quer zur Längsseite verlaufender Lamellen-Fläche.

Innerhalb der Gruppen fällt die Bewertung meist identisch aus – mit zwei kleinen Ausnahmen: In Gruppe eins sticht der Fritz Berger – übrigens auch im Vergleich zu den anderen Tischen – mit unempfindlichen Lamellen heraus. Bei allen anderen bleiben nach dem Kratztest deutliche Schrammen.

In Gruppe drei ist der Rolltisch Isabella dank einer zusätzlichen Querstrebe im Untergestell einen Tick stabiler. Dafür lassen sich die Lamellen beim Bel Sol einfacher montieren. Unerreicht in der Disziplin Handhabung ist der Outwell. Bei ihm muss nur das Untergestell aufgestellt und die Lamellen eingehängt werden. Das geht schnell und unkompliziert.

Als Testsieger geht am Ende mit dem besten Konzept aber der Brunner Titanium NG 4 hervor. Pluspunkte sammelt er vor allem für seine rundherum fixierten Lamellen. Dadurch kann man ihn überall greifen und anheben. Und: Die Lamellen verrutschen beim Impulstest nicht. Sehr gut auch die Transporttasche. Sie besteht aus zwei separaten Reißverschlusskammern und ermöglicht ein einfaches Verstauen des Rolltisches. Das bietet sonst nur der Bel Sol, der zudem mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mit 80 Euro ist er hier der Kauftipp.

Fazit zum Campingtisch-Test

Alles in allem ist das Niveau bei den Klapp- und Rolltischen hoch. Den Anforderungen hinsichtlich Gewicht, Packmaß, Solidität und Handlichkeit werden alle erstaunlich gerecht. Von wegen vier Beine und eine Platte.

Übersicht: Campingtische im Test