Parabolantenne promobil
Steuereinheit an der Antenne.
Einspeisweiche zwischen Empfänger und Fernseher. 3 Bilder

Travel Vision Mobiler Satellitenempfang im Test

Transportable Parabolantenne

Eine Sat-Schüssel auf dem Dach mag für Reisemobilsten bequemer sein. Die transportable Parabolantenne R6-80 von Travel Vision sucht vollautomatisch nach einem Satelliten. promobil hat sie getestet.

Und sie dreht sich doch – die Schüssel. Dieser Gedanke schießt einem durch den Kopf, wenn die Travel Vision R6-80 endlich mit der Satellitensuche anfängt, nachdem sie per GPS ihre Position ermittelt hat. Dass letzteres bis zu zwei Minuten dauert, ist ein Schwachpunkt der mobilen Sat-Antenne. Eine Sat-Schüssel auf dem Dach mag für Wohnmobilsten bequemer sein. Wer sich deren Einbau sparen möchte, fährt mit der 11,5 Kilogramm schweren Travel Vision R6 mit 80 Zentimeter Spiegeldurchmesser gut. Stativ aufstellen, Antenne und Fernseher miteinander verbinden, Stromversorgung herstellen: Der Aufbau dauert kaum fünf Minuten. Ein 12-Volt-Adapter macht den Anschluss ans Bordnetz möglich.

Nach dem Aufbau ermittelt die R6 ihre Position und sucht dann automatisch den eingestellten Satelliten. Dafür sorgt ein Bedienteil mit Motor, das nach dem Ausrichten abgenommen werden sollte. Ohne die Steuereinheit ist das Gerät weniger interessant für Diebe, die bei aufstellbaren Sat-Schüsseln leichtes Spiel haben. Dank des 15 Meter langen Antennenkabels muss die 1.350 Euro teure R6-80 nicht direkt neben dem Fahrzeug stehen. Camper können ihr Wohnmobil im Schatten parken und die Antenne einige Meter entfernt auf die Wiese stellen, wo das Satellitensignal freie Bahn hat. Denn das ist die Grundbedingung für einwandfreien Empfang.

Info: Telefon 089/45815278, www.travel-vision.com

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