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Carado T 448 im Dauer-Test - Das Online-Tagebuch

Das Hubbett-Konzept überzeugt nicht jeden

Carado T 448 Dauertest Foto: Ingo Wagner 103 Bilder

Der härteste Wohnmobil-Test in ganz Deutschland: promobil wird in den kommenden 12 Monaten den Carado T 448 ausführlichst testen. Verfolgen Sie hier live, was die Redaktion mit dem Fahrzeug erlebt.

24.10.2017 11 Kommentare

Wie läuft der Dauertest des Carado T 448? Hier updated das promobil-Team regelmäßig den Test des Teilintegrierten.

Logbuch-Eintrag 09.11.2017: Familientest mit Punktabzug

von Ingo Wagner, CARAVANING Chefredakteur

Zum ersten Kennenlernen mit Carlos, dem im Dauertest laufenden Carado T 448, habe ich die ganze Familie eingeladen – meine Frau und unsere siebenjährigen Zwillinge Lotte und Oskar. Eine Woche werden wir gemeinsam verbringen, in dieser Zeit Berlin, Potsdam und Riesa ansteuern. Carlos empfängt uns freundlich, bietet uns zu einer großen Liegefläche erweiterbare Einzelbetten im Heck, ein Hubbett und eine große Heckgarage an, die wir mit vier Fahrrädern beladen.

Weil wir mit dem Packen schneller fertig sind als gedacht, kommen wir noch am Samstagnachmittag los und nach knapp sieben Stunden Reise im stürmischen Potsdam an. Carlos parken wir auf dem Stellplatz am Volkspark in sicherer Entfernung zu den sich bedrohlich im Wind biegenden Weiden. Lotte und Oskar beziehen das feudale Heckbett, weil sich Mama und Papa zur Feier des Kurzurlaubsafangs noch einen 2007er-Barolo genehmigen wollen. Das ist ein echter Nachteil von Teilintegrierten mit Hubbett über der Sitzgruppe: Wer nicht zeitgleich mit dem Nachwuchs ins die Falle gehen möchte, muss ihm dauerhaft oder zumindest temporär die Suite über der Heckgarage überlassen. Ansonsten ist die Polstergarnitur, bestehend aus der Sitzbank (mit ständig herausrutschendem Sitzpolster), Seitensofa und den gedrehten Vordersitzen, nicht mehr nutzbar. Wohl aus Preisgründen verzichtet Carado auf Scheibenverdunklungen und installiert stattdessen einen simplen Fahrerhausvorhang, der schlaff an den gedrehten Vordersitzen und einem damit fast über den Schultern hängt.

Müde von Fahrt und Wein senken wir das Hubbett des Carado T 448 ab, hängen die Leiter daran ein (Mist, kaum mehr ein Durchkommen nach vorn!), legen ein Kind hinein und teilen uns in der ersten Nacht die Betten mit je einem Zwerg. Dabei erweisen sich die Einzelbettmatratzen als bequemste Nachtlager, gefolgt vom sehr ordentlichen Hubbett und der Mittelbahn des per Auszug und Einlegepolster vergrößerten Heckbetts.

Weil der Bettauszug im Heckbett die Aufstiegsstufen überragt, muss man auch hier eine Leiter einhängen. Jene wiederum begrenzt den Öffnungswinkel der Badtür, was im Familien-Campingalltag lästig ist. Das Bad selbst erfüllt seine Funktion zuverlässig – bis zu jenem Moment, in dem man die Dusche nutzt. Irgendwo zwischen den klappbaren Duschwänden hindurch bahnt sich das Wasser einen Weg in den Mittelgang und damit auch in den Holzkorpus der Nasszelle.

Auch die Winkelküche funktioniert gut, abgesehen vom extrem tiefen Schrank unter der Spüle, in dem man nach den hinten Dingen förmlich tauchen muss und dessen Tür zwar aber ein Pushlock, nicht aber über das dazugehörigen Schließblech verfügt. Das zusätzliche Magnetschloss muss es also richten.

Auch die Anordnung und Größe der Innen-Stauräume genügt den Anforderungen einer Familie nur teilweise. Zwar hängen an der Unterseite des Hubbettes zwei Hängeschränke, doch die sind ziemlich flach. Und um an jene im Heck heranzukommen, muss man immer aufs Bett steigen. Zudem sind sie unten unnötig flach und oben tief, weshalb einem fast immer etwas entgegenfällt, wenn man sie öffnet. Der Kleiderschrank unter dem Fußende des rechten Einzelbettes ist passabel groß. Gegenüber steht über der kräftigen Heizung ein nicht unterteiltes Fach in Wühltischgröße zur Verfügung. Und so gräbt man auch nach den Sachen. Durch das im Testwagen verbaute Gestell für einen fünften Steck-Sitzplatz plus die Möglichkeit, auch im Parterre ein Zusatzbett zu bauen, fällt die Sitztruhe des Seitensofas als Stauraum quasi aus. Zu umständlich ist der Zugriff auf darin gelagerte Schuhe.

Absolut hilfreich im Verkehrsgetümmel Berlins und natürlich bei der Parkplatzsuche ist die eingebaute Bird-View-Kamera von Dometic. Mit ihrer Hilfe haben wir uns inmitten Charlottenburgs sicher in einen Parkplatz am Straßenrand gefädelt.

Nach einer Woche fällt das Fazit zweischneidig aus: Der Carado T 448 ist ein solider und fast klapperfreier Reisewagen für zwei. Familien aber zwingt das Hubbett-Konzept zu viele Kompromisse auf.

Logbuch-Eintrag 23.10.2017: Familientest bestanden

von Jochen Knecht, Leiter Digitale Medien

Freiheit, haben wir uns sagen lassen, sei ein hohes Gut in der Reisemobilisten-Szene. Finden wir als Familie sympathisch. Die Nummer mit dem Urlaub ohne Grenzen gab’s bei uns bislang aber nur ohne fahrbare Zweiraumwohnung drumherum. Das ist jetzt Geschichte. Denn nach den allerersten fünf Tagen Reisemobilurlaub im Allgemeinen und mit Carlos im Besonderen müssen wir unseren Kindern (4,5 Jahre und 22 Monate) mit keiner anderen Urlaubsform mehr kommen.

Camping Hopfensee Foto: Caravaning
Camping Hopfensee

Dabei waren wir „nur“ mal kurz im Allgäu. Auf dem Campingplatz am Hopfensee. 5-Sterne-Luxus-Camping und Carlos mittendrin. Wahrscheinlich so etwas wie der Sündenfall für „echte Reisemobilisten“. Mindestens aber Freiheit für Weicheier. Und doch irgendwie genau die richtige Wahl fürs erste Mal.

Carlos macht es uns als Reisemobil-Anfänger-Familie leicht. Staufächer gibt’s genug, es müssen also weder Kuscheltiere noch sonstiger anderer Krimskrams zu Hause bleiben, ohne den kleine Kinder auf gar keinen Fall auf Tour gehen. Die riesige Heck-Garage des Carado T 448 schluckt neben Stromkabel, Entsorgungs-Schläuchen und Bordwerkzeug auch noch den kompletten Fahrradanhänger, einen Camping-Tisch, vier Stühle und ein Kinderfahrrad.

Carado T 488 im Dauertest Foto: Jochen Knecht
Leider kein Isofix. Warum nur?

Nicht schön: Die Sitzbank kann nicht mit Isofix-Kindersitzen bestückt werden. Dafür mag es Gründe geben. Als Familienvater werde ich aber wahrscheinlich keinen Einzigen akzeptieren können, sorry. Auch nicht schön: Die ungefähr fünf Zentimeter hohe Stufe zwischen Küche und Sitzgruppe. Natürlich unbeleuchtet und, ganz ehrlich, immer im Weg. Auch nach fünf Tagen sind da alle Familienmitglieder regelmäßig ins Schlingern gekommen. Muss das sein?

Weltklasse: Der große Kühlschrank mit Tiefkühlfach. Einmal einkaufen, für eine Woche Ruhe. Auch der Rest der Küche passt. Doppelt so viel Arbeitsfläche wäre schön. Das gilt aber auch in der Küche zu Hause. Die Feineinstellung der Gasflammen ist zwar ein bisschen sehr digital (große Flamme, kleine Flamme, fertig), aber so richtig schlimm ist das nicht.

Richtig Bammel hatten wir vor dem Thema Chemie-Klo. Weil igittibäh und so. Kann ja vorher keiner wissen, wie einfach das in der Realität funktioniert, selbst ohne Camping-Butler, der Entleerung und Reinigung für einen übernimmt.

Carado T 488 im Dauertest Foto: Jochen Knecht
Das Dekor des Tischs muss man nicht mögen. Die Größe passt aber. Zumindest für die kurze Beschäftigungspause zwischendurch.

Sehr lustig ist übrigens der Verbots-Aufkleber, der Carado-Kunden darauf hinweist, dass das wirklich großartige Matratzenlager im Heck für Kinder bis sechs Jahre tabu ist. Unseren 22 Monate alten Sohn hat’s nicht wirklich interessiert. Er hat mit uns da hinten verboten gut geschlafen und die Leiter ins Heck sehr schnell als perfekten Spielplatz für sich entdeckt. Aus Gründen der Produkthaftung ist der Aufkleber sicher richtig und wichtig. Als Nutzer darf man das Ding aber schon albern finden.

Was wir uns sonst wünschen? Eine Markise, um den Vorplatz des Carado ein bisschen besser nutzen zu können. Und ein bisschen stabilere Verdunklungs-Rollos. Die fühlen sich nämlich schon ein bisschen wackelig an.

Unser Fazit nach 5 Tagen 5-Sterne-Camping: Gerne immer wieder Carlos. Mit Kind und Kegel. Die nächste Tour ist schon geplant, viel länger und garniert mit deutlich weniger Campingplatz-Sternen. Freiheit für Fortgeschrittene, wenn man so will.

Logbuch-Eintrag 9.10.2017: Zeitreise ins Mittelalter

von Redakteur Benjamin Köbler-Linsner

Wenn ich an diesem Wochenende eines gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass man nie genügend Adapter für den Frischwasserschlauch dabei haben kann. Am späten Abend kamen wir auf dem Stellplatz am Goldschmitt-Technik-Center in Walldürn an und wollten uns mit Frischwasser versorgen. Leider waren beide Gardena-Anschlusstücke zu groß. So verbrachten wir eine Nacht ohne gefüllte Wassertanks und nutzen für den morgendlichen Kaffee sowie zum Zähneputzen vorübergehend Flaschenwasser.

Ausflug mit Carlos zum Mittelalter-Park Adventon in Osterburken. Gegen Gebühr dürfen Wohnmobile hier über Nacht stehen.

Am nächsten Morgen steuerten wir den Stellplatz am Basilikaplatz in Waldürn an. Dort hofften wir einen entsprechend dimensionierten Wasserhahn für unseren Schlauch vorzufinden. Doch auf dem Weg dorthin leitete uns der Blaupunkt-Atlantis-Naviceiver in die Irre. Obwohl die Routenpräferenz auf Maße und Gewicht unseres Carlos festgelegt ist, lotste uns das Navigationsgerät in eine Straße, die wir aufgrund unseres Gewichts nicht hätten befahren dürften. Wir fanden jedoch bald einen anderen Weg und konnten dank passendem Wasserhahn endlich Frischwasser tanken.

Das eigentliche Ziel unseres Wochenendausfluges befindet sich am Ortsrand des beschaulichen Osterburkens. Wer will, kann hier das ganze Jahr über eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen. Adventon heißt der so genannte Histotainment-Park im Neckar-Odenwald-Kreis. Von 7. bis 8. Oktober 2017 fand hier ein großes Herbstfest mit Schlacht und Feldlager statt. Meine Freundin Jana und ich besuchen das ganze Jahre über historische Veranstaltungen und sind als Teil der Szene auch entsprechend gewandet. Die Übernachtung im Wohnmobil ist in Verbindung mit diesem Hobby ideal, möchte man auf so manchen modernen Komfort nicht verzichten. Adventon erlaubt gegen eine Gebühr von 6 Euro die Übernachtung auf dem Parkplatz. Toiletten und Waschräume können auf dem Areal des Parks genutzt werden.

Logbuch-Eintrag 4.10.2017: Schnelle Lösung für das Naviceiver-Problem

von Redakteur Benjamin Köbler-Linsner

Die von Kollege Kohstall erwähnten Naviceiver-Probleme trübten die Fahrfreude aller Redaktionsmitglieder. Es musste also schnell eine Lösung gefunden werden. Wir schilderten die Schwierigkeiten einem Produktmanager der Firma Dometic – denn diese ist für den Naviceiver vom Typ „Blaupunkt Atlantis Waeco Edition“ verantwortlich.

Vertauschte Stromkabel waren für den Ärger mit unserem Naviceiver verantwortlich. Jetzt läuft das Blaupunkt Atlantis schnell und frustfrei.

Der Hinweis „meist müssen wir nach einem Tankstopp die Grundeinstellungen für die Navigation neu eingeben“ führte den Fachmann auf die richtige Fährte: ein starker Spannungsverlust sorgt dafür, dass sämtliche Basiswerte des Naviceivers verloren gehen und das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird.

Die Ursache: Die Kabel für Zündungsstrom und Dauerstrom waren im Iso-Stecker vertauscht. Dadurch konnte der Naviceiver auch nur bei aktivierter Zündung benutzt werden. Seit der Reparatur müssen wir einige Kritikpunkte am dem Blaupunkt Atlantis zurücknehmen. Das Gerät behält nun alle eingespeicherten Radiosender und auch die bisher übermäßig lange Wartezeit nach dem Systemstart gehört der Vergangenheit an. Kaum ist die Zündung aktiviert, zeigt der Monitor das Hauptmenü – Ladebalken ade!

Logbuch-Eintrag 27.09.2017: Ärger mit dem Naviceiver

von Redakteur Ulrich Kohstall

Für zügige Dienstfahrten ist Carlos ein überraschend guter Begleiter. Allein und ohne Gepäck an Bord kommt man mit den Carado Teilintegrierten dank 150 PS flott vorwärts und auch die Geräuschkulisse hält sich bei höheren Geschwindigkeiten in vertretbaren Grenzen. Die passende Ergänzung dazu: ein hochklassiges Radio-Navigationssystem. Im Dauertester unterhält das Blaupunkt Atlantis, weist gleichzeitig den Weg und ist mit einem 360-Grad-Kamerasystem gekoppelt, welches das Einparken spielerisch leicht macht.

Die Hersteller von NAVIGATIONSGERÄTEN werfen mit unzähligen Begriffen und Abkürzungen um sich, die viele nicht verstehen. Kauf-Tipp Navigationsgeräte Kartiertes Kauderwelsch

Mein erster Eindruck: Das Blaupunkt Atlantis ist optisch gut ins Armaturenbrett integriert, die Bedienung der Grundfunktionen klappt intuitiv ohne lange Anleitung und der Touchscreen gefällt durch seine scharfe Darstellung, die spontane Reaktion und wenig störende Spiegelungen an hellen Tagen. Wie bei praktisch allen Nachrüst-Naviceivern sind es aber auch hier Kleinigkeiten, die ganz schön nerven können. Der Radioempfang schwächelt, woran die Antenne vielleicht eine Mitschuld hat.

Bevor man das Navi nutzen kann, braucht man erst einmal Geduld, denn es lässt sich beim Hochfahren viel Zeit. Enttäuschend auch, dass ein 2017 eingebautes Navi einige Neubaustrecken der vergangenen Jahre noch nicht kennt. Offenbar braucht das nagelneue Gerät dringend ein Update.

Vertrauen verspielte das Blaupunkt-Gerät außerdem, als es eine störungsfreie Strecke ansagte und mich geradewegs in einen zehn Kilometer langen Autobahnstau lotste, der längst auf allen Radiokanälen durchgesagt wurde. Nur dank Smartphone und Google Maps fand sich eine passende Umfahrung.

8 Navigations-Apps im TestMit Smartphone und Tablet ans Ziel

Hinzu kommen ein paar andere Ungereimtheiten: Das Gerät merkt sich nur eingespeicherte Radiofrequenzen, nicht aber die Sendernamen. Einmal verlangte es nach einer kurzen Pause plötzlich einen kompletten Setup. Inklusive Sprachauswahl und Fahrzeugdaten-Eingabe ist das eine recht langwierige Aktion.

Wir werden die Anschlüsse noch einmal überprüfen. Mit Sicherheit lohnt sich auch ein Blick auf die in vielen Untermenüs versteckten Einstellungen: In der Morgendämmerung sieht es auf dem Monitor finster aus. Da verlässt man sich beim Rangieren dann doch besser auf die Außenspiegel als auf das (an sich geniale) Rundumkamera-System.

Logbuch-Eintrag 19.09.2017: Das erste Mal

von Grafikerin Maddalena Fanelli

Carlos ist für mein erstes Mal verantwortlich: Der erste Urlaub mit einem richtigen Wohnmobil. Bislang war ich nur mit dem Auto oder einem selbstausgebauten Campingbus unterwegs. Mit dem Carado T 448, dem kleinen Wikinger in meinem Bauch und meinem Verlobten ging es für 10 Tage ganz romantisch nach Südfrankreich.

De La Sainte Croix Foto: Maddalena Fanelli
Solche tollen Ausblicke boten sich Kollegin Maddalena Fanelli in Südfrankreich.

Das Fahrgefühl war super. Man merkt Carlos seine 7,38-Meter Länge kaum an, er fährt sich fast wie ein Pkw. Außer, wenn es eng wird: Beispielsweise in der Schlucht von Verdon oder beim Rangieren auf den Stellplätzen. Da haben wir als Wohnmobil-Einsteiger immer etwas langsamer machen müssen.

Praktisch fand ich an dem Teilintegrierten das Bad und die Toilette. Anders als ich es sonst vom Camping gewohnt bin, musste ich nicht nachts in die Dunkelheit raus, sondern konnte alles im Fahrzeug erledigen. Nur das mit der Cassetten-Entleerung finde ich nicht ganz so praktisch...

Südfrankreich ist eine wirklich empfehlenswerte Region für einen Wohnmobil-Urlaub. Besonders hinreißend war der Camping Les Pins, wo wir direkt am See übernachten konnten. Die Stellplätze hier sind groß und auch sonst: Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten spätsommerlichen Seite und der Urlaub war viel zu schnell wieder vorbei.

Logbuch-Eintrag 23.08.2017: Fieser Marderangriff!!!

von Redakteur Benjamin Köbler-Linsner

Nachdem Carlos mit meinen beiden Kolleginnen Lisa und Sophia bereits den Süden erkundet hatte, ging er mit mir in gegengesetzte Richtung – nach Ostfriesland. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Dortmund und dem holländischen Roermond (ein Besuch des kleinen Städtchens an der Maas lohnt nicht nur wegen des Designer-Outlets) führte uns unsere Route nach Leer.

Bis hierhin erfolgte die Fahrt größtenteils über die Autobahn. Der 150 PS starke Diesel des Carado T448 machte hier keine Schwierigkeiten, weniger Leistung sollte die Maschine allerdings nicht haben. Bei starkem Wind oder bei Überholvorgängen ist Vorsicht geboten. Der große Überhang bietet viel Angriffsfläche für Seitenwinde, was häufiges Gegensteuern mit sich bringt.

Dauertester Carado T448 Carlos Foto: Benjamin Köbler-Linsner
Auf dem Stellplatz in Emden stand unser Carlos direkt am Wasser. Wegen den 7,4 Metern Länge haben wir vorsichtshalber rückwärts eingeparkt.

Ab Leer verlief unsere Reise, wie man es von einem Wohnmobilurlaub erwartet: Spätestens nach zwei Tagen wechselten wir den Stellplatz und fuhren das nächste Etappenziel an. Über Emden ging es nach Esens, Bensersiel, Norddeich und Greetsiel bis Wilhelmshaven.

Besonders beeindruckt an dem geräumigen Carado T448 haben mich die praktischen Details. Angefangen von der an der Frontscheibe angebrachten Kunststofflasche, welche als Tickethalten auf dem Stellplatz dient. Auch bei den Schränken hat Carado clever mitgedacht: Die Türe des großen Küchenschranks wird von einem Magneten gehalten. Damit hält sie auch, wenn der Push-Lock-Verschluss nicht eingedrückt ist. Eine Kleinigkeit, die sich im Alltag als wirklich praktisch erweist. Mir fiel zudem der superpraktische Handtuchhalter auf. Dieser befindet sich an der Decke der Nasszelle und lässt sich unter dem Dachfenster herunterklappen.

Sind die beiden Einzelbetten im Heck mit dem Mittelteil verbunden, entsteht zwar eine sehr große Liegefäche, aber auch ein Nachteil: das CP+-Bedienteil von Truma verschwindet unter dem Bett und lässt sich praktisch nicht mehr bedienen. Das war insbesondere störend, da meine Freundin und ich die Betten zu Beginn der Reise verbunden und das Verbindungsstück zwischendurch nicht mehr entfernt hatten. Schmutzanfällig sind die weißen Schrankfronten. Insbesondere im Küchenbereich waren regelmäßig Schlieren und Flecken zu sehen. Unterwegs probierten wir auch einiges Zubehör aus. Darüber haben wir auch live bei facebook berichtet.

Carlos hat der Urlaub so gut gefallen, dass er am Ende gar nicht mehr zurück wollte. Bis Daheim gab es keine Probleme, doch auf dem Weg von meiner Wohnung zur Redaktion ertönte ein Warnton und die Motorkontrollleuchte signalisierte ein Problem. Mit verringerter Leistung erreichten wir doch noch unser Ziel.

Eine Analyse des Fehlerspeichers gab einen ersten Hinweis: „Turbodruck zu niedrig“. Der bereits geflickte Turboschlauch war diesmal jedoch nicht die Quelle des Übels. Ein genauer Blick in den Motorraum zeigte: Diesen Schaden haben wir einem Marder zu verdanken, der einen Unterdruckschlauch angenagt hatte.

Da nächste Woche bereits Grafikerin Maddalena mit Carlos verreisen möchte, musste eine schnelle Lösung gefunden werden. Jetzt sorgt ein Klebeband erfolgreich dafür, dass der Schlauch dicht hält.

Logbuch-Eintrag 07.08.2017: Urlaubsliebe und Rangierkünste

von Redakteurin Sophia Pfisterer

Ich vermisse ihn jetzt schon, meine neue Urlaubsliebe namens Carlos. Kollegin Lisa übergab mir am Samstagabend das Test-Wohnmobil, bei dem sie bis dato alle Kinderkrankheiten ausgemerzt hatte (siehe unten). Und bereits am Sonntagmorgen waren wir auf dem Weg Richtung Süden – zurück dahin, wo Carlos hergekommen war: Ins malerische Rovinj in Istrien.

Carado T 488 Dauertest Foto: Sophia Pfisterer
Ob sich der Carado T 448 nach den Startschwierigkeiten zum neuen Urlaubsliebling der Redaktion mausert?

Der Carado T 448 leistete hervorragende Dienste, erwies sich als zuverlässiger Reisepartner und machte weder Anstalten in puncto Bordtechnik oder Fahrverhalten. Er ließ sich sogar so handlich fahren, dass wir an der österreichischen Mautstation einmal fast vergaßen, uns in der Wohnmobil-Reihe anzustellen, sondern in die recht enge Gasse für Autos fuhren. Das ging gerade nochmal gut.

Ganz entspannt ging es dagegen beim Rangieren auf dem Campingplatz zu: Kaum ist der Rückwärtsgang eingelegt, springen die 360-Grad-Birdview-Kamera und das Video-Display an – Rangieren wie im Computerspiel! So spielend leicht wie Supermario gegen den Endgegner Bowser Junior gewinnt, ließ sich Supercarlos ohne Einweiser von mir in eine tückische Lücke bugsieren. Die Stellplatz-Nachbarn haben nicht schlecht gestaunt, als ich nach zwei perfekten Zügen ganz entspannt ausstieg und zufrieden den 25-Zentimeter-Abstand zur Felsmauer am Heck begutachtete.

Carado T 488 Dauertest Foto: Sophia Pfisterer
Der Kühlschrank bewährt sich auch bei 30 Grad im Schatten.

Ein besonders cooles Feature bei 30 Grad im Schatten ist außerdem der großzügige Kühlschrank und das praktische Staufach darunter. In beiden lassen sich selbst die kroatischen 2-Liter-Riesen-Bierflaschen unterbringen. Auch das Tiefkühlfach in dem Carado-Teilintegrierten arbeitete wie am Schnürchen und lieferte nach 24... naja, 36 Stunden Kühlung perfekte Eiswürfel. Zugegebenermaßen, sehr große Eiswürfel. Daran will man im Urlaub ja nicht sparen.

Der einzige Aufreger unterwegs war die De-facto-Aufhebung des Schengen-Abkommens. An allen Grenzübergängen, vor allem zurück von Süden Richtung Norden mussten wir teilweise stundenlang Schlange stehen, nur damit ein gelangweilter, hitzegeplagter Grenzpolizist unsere Ausweise nicht einmal für eine Sekunde anschaut. Oh, liebe EU, vermissen wir dich erst dann, wenn du dich selbst abschaffst?

Logbuch-Eintrag 26.7.2017: Kroatien, die Zweite

Redakteurin Sophia ist ebenfalls in Kroatien unterwegs und genießt die lauen Sommernächte. Auf dem promobil Instagram-Channel können Sie die Reise verfolgen.

Logbuch-Eintrag 24.7.2017: Was tun, wenn der Turboschlauch abrutscht?

von Trainee Lisa Geiger

Die erste richtige Urlaubsreise mit Carlos wird von einer Panne auf der Heimreise überschattet. Nach einem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Kroatien passiert es: Kurz hinter München gibt es einen heftigen Ruck und Carlos verliert rapide an Geschwindigkeit. Wenn man aufs Gaspedal tritt, kommt einfach keine Beschleunigung mehr. Ich werde natürlich sofort panisch und mir schießen 1.000 Gedanken in den Kopf: „Oh nein, jetzt habe ich als Erste den Dauertester und mache ihn gleich kaputt! Mist, meine Kollegin Sophia wollte doch morgen gleich weiterfahren. Was ist, wenn wir abgeschleppt werden müssen? Wie kommen wir heim? Was werden wohl meine Kollegen von promobil dazu sagen? Hoffentlich werde ich jetzt nicht gefeuert!“

Dauertester Carado T 448 Foto: Lisa Geiger
Pannenhilfe muss der ADAC bei Carlos erster großer Tour leisten.

Nachdem ich alle Kollegen in Panik angerufen habe (und natürlich genau dann niemand an sein Handy geht!) kommt endlich der erlösende Rückruf von CARAVANING-Chefredakteur Ingo, der mir rät einen Blick auf den Turboschlauch zu werfen. Und tatsächlich liegt hier auch das Problem: die Befestigung hat sich einfach gelöst und der Turboschlauch ist abgerutscht. Alleine und ohne Werkzeug können wir die Schelle am Schlauch nicht mehr befestigen. Nachdem ich mich dann wieder etwas beruhigt habe, rufen wir den ADAC an. Nach über einer Stunde dann endlich die Erlösung: Neue Schraubschelle am Turboschlauch und den Fehler aus dem Bordcomputer gelöscht. Dann kann es endlich heim gehen!

Haben Sie auch schon schlechte Erfahrungen mit dem Turboschlauch im Fiat-Ducato gemacht? Vielleicht gerade bei einem nagelneuen Modell? Dann schreiben Sie uns in den Kommentaren einfach Ihre Erfahrungen.

Dauertester Carado T 448 Foto: Lisa Geiger
So gemütlich hatte es sich Redaktions-Trainee Lisa mit Carlos in Kroatien gemacht.

Abgesehen von der unschönen Heimfahrt, hatten mein Freund und ich aber eine sehr schöne Woche zu zweit im Carado T 448. Wir haben uns die Einzelbetten zu einem großen Bett zusammengebastelt, was zwar zu ein paar unbequemen Ritzen führt, aber ansonsten viel Platz bietet. In der Dusche konnte man gut stehen, ohne sich überall anzuschlagen und die Toilette ist bei Nichtbenutzung praktisch zur Seite gedreht. Da es draußen doch sehr heiß war, haben wir die meiste Zeit vor dem Fahrzeug verbracht.

Fast jeden Abend haben wir gegrillt, weswegen wir den Herd noch gar nicht getestet haben. Allerdings floss auch erst am Ende der Woche das Gas durch die Leitungen. Zuvor haben wir den Herd einfach nicht zum Laufen gebracht. Dank der Carado-Hotline erlebten wir dann noch einen echten Aha-Moment. (Tipp:) Da das Fahrzeug nagelneu ist und zuvor noch nie benutzt wurde, befand sich Luft in den Gasleitungen, die da erst einmal raus muss. Dafür muss man Herd und Kühlschrank einfach ein paar Mal aus- und einschalten.

Jetzt ist Carlos schon wieder unterwegs nach Kroatien mit meiner Kollegin Sophia aus der Online-Redaktion. Mal sehen, was sie nach ihrer Woche über den Teilintegrierten zu berichten hat.

Logbuch-Eintrag 17.7.2017: Carlos erster Urlaub

„Peace out“, sagt Trainee Lisa. Sie nimmt Carlos mit auf seine erste große Tour. Soviel vorab: Es geht Richtung Süden – und er ist ganz social auf Instagram unterwegs.

Logbuch-Eintrag 12.7.2017: Carlos bekommt Birdview

von Zubehör-Redakteur Benjamin Köbler-Linsner

Nur wenige Tage nach Carlos Ankunft in unserem Fuhrpark ging es auch schon auf die erste große Tour. Rund 420 Kilometer nach Holzwickede bei Dortmund – ohne Radio. Und es gab einen guten Grund, warum Carado darauf verzichtete, ein Radiogerät in die Mittelkonsole des T 448 einzubauen: Als eines der ersten Wohnmobile überhaupt, wurde unser Carlos mit dem neuen Kamerasystem CAM360 von Dometic ausgestattet.

Dieses „Birdview“-System besteht aus vier Kameras und einer Recheneinheit, die die einzelnen Aufnahmen zu einem 360-Grad-Gesamtbild zusammenfügt. Beim Rangieren sehen wir den Carado T448 nun aus der Vogelperspektive.

Carado T 448 Dauertest 360-Grad-Kamera Einbau Foto: Bernd Thissen
Die 360-Grad-Kamera ermöglicht einen Rundumblick aus Vogelperspektive.

Ursprünglich hatten die Techniker vom Fachbetrieb Syro Reisemobile (http://syro-reisemobile.de/) zwei Tage für den Einbau veranschlagt. Da bei der Verlegung der Kabel ausschließlich bereits vorhandene Kabelkanäle genutzt werden konnten, war der Einbau des Kamerasystems Dometic CAM360 bereits nach einem Arbeitstag abgeschlossen. Einen ausführlichen Bericht über das Birdview-System werden wir in promobil Ausgabe 9/17 veröffentlichen.

Während der ersten Fahrt mit dem neuen Dauertester zeigt Carlos auch einige Eigenschaften. Der teilintegrierte Carado T 448 fällt durch sein moderates Motorengeräusch positiv auf. Auf dem Streckenabschnitt durch das hügelige Siegerland (wo ich wegen zahlreichen Staus ein Stück über die Bundesstraße gelotst wurde), war der 150 PS starke Fiat-Motor ordentlich gefordert. Eine schwächere Motorisierung wäre für Carlos keine gute Wahl gewesen.

Für Verwirrung sorgt der mittlere Rückspiegel. Ungewollt wandert mein rechtes Auge regelmäßig auf den Spiegel, nur um darin ein Stück von Bett und Schrankwand zu erblicken. Der zusätzliche dritte Spiegel mag nützlich sein, wenn im hinteren Teil des Wohnmobils Passagiere, insbesondere Kinder, mitfahren. Ihn jedoch andernfalls zu ignorieren, bedarf offenbar etwas Übung.

Logbuch-Eintrag 7.7.2017: Ankunft in der Redaktion

Der 7.7.17 – was für ein tolles Datum, um den Bund fürs Leben zu schließen, oder eben den Bund auf Zeit: Heute wurde der Carado T 448 bei promobil angeliefert und vor dem Verlagsgebäude der Motor Presse Stuttgart vom ganzen Team willkommen geheißen. In den kommenden 12 Monaten wird das Wohnmobil der ständige Begleiter der Redaktion werden: Zahlreiche Testfahrten sind bereits im Sommer geplant.

Schnell war klar, der Teilintegrierte aus dem Capron-Werk aus Neustadt/Sachsen braucht einen Namen. Viele waren im Gespräch, doch ein Blick genügte und wir wussten: Der feurigen Sachse soll den Namen Carlos tragen.

Carado T 448 Dauertester Foto: Sophia Pfisterer
Erstes Probleliegen im Hubbett

Redakteurin Sophia drehte schon eine Runde mit Carlos um den Block und ist von der Sitzposition begeistert: „Wow, ich sitze schön weit oben und habe dadurch auch als Unter-1,60-Meter-Mensch eine tolle Übersicht.“ Zu denken gibt uns die Abwasser-Entsorgung: Mit einem Vierkantschlüssel muss man unter dem Fahrzeug herumfummeln, um Grauwasser abzulassen. „Ob das wohl gut funktioniert,“ sagt Trainee Lisa mit skeptischem Blick. Auch Redakteur Tommy hegt einige Zweifel: „Ich bin mal gespannt, wie ich in dem relativ engen Bad mit meinen 1,89 Metern duschen kann...“

Redakteur Ulrich ist erstaunt über die Marmor-Optik von Tisch und Küche: „Sowas gab's vor Ewigkeiten schon mal, galt dann aber als Gelsenkirchener Barock. Aber Retro scheint ja wieder im Kommen zu sein.“ Zubehör-Experte und Redakteur Benjamin sagt Carlos auf Anhieb zu: „Vor allem durch die Anordnung der Winkelküche wirkt er sehr geräumig und luftig.“ Benjamin wird den Carado 448 übers Wochenende gleich entführen und plant schon eine erste Einbaugeschichte... Mehr darüber erfahren Sie demnächst hier.

Erste Eindrücke zum Dauertester und eine kurze Wohnmobil-Entstehungsgeschichte aus dem Carado-Werk finden Sie in der Bildergalerie.

Was ist der promobil-Dauertest?

Der Carado T 448 unterzieht sich dem härtesten Test, den die promobil-Redaktion zu bieten hat: Den Dauertest. Ein Jahr lang wird er vom gesamten Team getestet: Bis zu 40.000 Kilometer oder mehr bekommen diese Fahrzeuge in dem Zeitraum verpasst, fast jeder in der Redaktion wird mit ihm unterwegs sein. Vor allem durch die Länge des Testzeitraums können wir eventuelle Mängel aufdecken – oder besonders gelungene Aspekte des Fahrens, Wohnens, Transports, etc. in der Praxis erleben.

Alle Infos und Daten zum Testwagen Carado T 448

Der Carado T 488 ist ein günstiger Teilintegrierter mit Einzelbetten im Heck und einem zusätzlichen Hubbett. Insgesamt 4 Personen sollen in diesem Fahrzeug bequem schlafen und reisen können. Die Küche ist L-förmig angeordnet, das Badezimmer ist kompakt und hat eine Dusche und WC. Angetrieben wird der Testwagen mit einem Diesel-Motor Euro 6, damit sollten wir auch bei Feinstaubalarm an unserem Standort Stuttgart und anderen Metropolen problemlos fahren dürfen.

Basisinfos

Länge/Höhe/Breite: 7,38 / 2,91 / 2,33 m
Innenhöhe (laut Hersteller): 2,10 m
zulässiges Gesamtgewicht: 3.500 kg
Leergewicht/Zuladung (laut Hersteller): 2.815 kg / 680 kg
Basisfahrzeug: Fiat Ducato 2,3 Multijet, Tiefrahmen, 96 kW (130 PS)
Zulässige Personenzahl: 4

Preise/Ausstattung

Grundpreis: 45.399 Euro
Serienausstattung: ABS, Tagfahrlicht, Fahrerairbag, elektrische Türverrigelung mit Fernbedienung, elektrische Trittstufe, Fliegenschutztür, Ausstellfenster mit Rollos und Fliegenschutz, AGM-Wohnraumbatterie (95 Ah)

Wohnraum

Liegeflächen Hubbett (Herstellerangaben): 195x140 cm
Liegefächen Mitte (Herstellerangaben): 210x100 cm
Liegeflächen Heck (Herstellerangaben): 205x80/190x80 bzw. 205/190x210 cm

Bordtechnik

Kühlschrank / davon Frosterfach: 113 / 14 L
Wasservorrat inkl. Boiler: 112 L (20 L)
Abwassertank: 92 L
WC: Thetford-Cassettentoilette C 260
Heizung: Truma Combi 6

Die Baureihe: Carado T (2018)

Die Baureihe umfasst neun Teilintegrierte. Fünf davon sind wahlweise mit Hubbett über der Sitzgruppe erhältlich. Die Modelle haben mit Hubbett 2,10, ohne Hubbett 1,95 Meter Innenhöhe. Es gibt je zwei Grundrisse mit Queens-, Doppellängs- und mit Querdoppelbett. In drei Modellen befinden sich Einzelbetten im Heck, dazu gehört der promobil-Testwagen Carado T 448.

Das kompakteste Modell ist der Carado T 132 mit Querbett und 5,98 Metern Länge. Die längsten Modelle sind der T 447 mit Einzelbetten und der T 449 mit Queensbett. Die Fahrzeuglänge von 7,43 Metern entsteht durch den Grundriss mit Raumbad, der WC und Dusche auf die beiden Fahrzeugseiten verteilt. Das dritte Einzelbetten-Modell der Baureihe, der T 337 bleibt unter der 7-Meter-Marke: Es hat ohne Hubbett und dank kompaktem Bad und einfacher Küchenzeile nur 6,93 Meter Länge.

Das günstigste Modell der Carado-T-Baureihe ist bereits ab 39.164 Euro erhältlich.

Neuester Kommentar

Ergänzung zum Eintrag vom 9.11. Dass die Dusche nicht dicht ist, ist natürlich nicht hinnehmbar. Im Bad von 4/2014 mit den zylindrischen Schiebetüren gibts es dieses Problem nicht. Und den Konflikt zwischen Tür und Leiter gibt es auch nicht, da die Tür weiter vorn angesetzt war. Hier wurde ein Vorteil gegenüber den Raumbadmodellen verspielt.

jakobbirkh 12. November 2017, 19:41 Uhr
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