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Unfallriskio Wildwechsel im Herbst

So vermeiden Sie Wildunfälle

Mit Hirschen und Rehen muss gerechnet werden Foto: HUK-Coburg

Es ist wieder Wildwechselsaison. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ereignen sich besonders viele Wildtierunfälle. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung sollten Fahrer aufpassen.

Zu diesen Tageszeiten sollten Fahrer gerade auf wald- und feldgesäumten Landstraßen besondere Vorsicht walten lassen, da es hier zu häufigen Wildwechseln kommt. Über 220.000 Unfälle mit Wildtierbeteiligung registrierte der Deutsche Jagdverband alleine in der Saison 2013/2014.

Generell gilt sollte in waldreichen Gebieten und überall dort, wo Wildwechselschilder aufgestellt sind, das Tempo deutlich reduziert werden. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h beträgt der Bremsweg eines Pkw etwa 55 Meter, dieser verlängert sich bei nasser Fahrbahn meist noch beträchtlich. Die Fahrbahnränder sollten zudem stets genau im Auge behalten werden, um im Gefahrenfall schnell reagieren zu können.

Wildunfall – So reagieren Sie richtig

Wird ein Wildtier entdeckt sollten Sie hupen und abblenden, damit es einen Fluchtweg finden kann. Sollte es bereits zu spät sein, um eine Kollision zu vermeiden, gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall mit einem nachfolgenden Fahrzeug droht und behalten Sie Ihren Kurs bei. Unüberlegte, reflexartige  Ausweichmanöver können weitaus schlimmere Folgen haben als ein kontrollierter Zusammenstoß mit dem Tier.

So verhalten Sie sich bei Wildunfällen richtig

Ist es zu einem Unfall mit Wildbeteiligung gekommen, muss zunächst die Unfallstelle abgesichert und anschließend die Polizei benachrichtigt werden. Zudem sollte man sich eine sogenannte Wildbescheinigung vom zuständigen Förster ausstellen lassen sowie Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen, um einen potentiellen Versicherungsfall nachweisen zu können. Die Versicherung sollte man im Schadenfall vor der Reparatur kontaktieren.

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