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Leserfrage zu versteckten Wohnmobil-Nebenkosten

Welche Nebenkosten fallen bei Wohnmobilen an?

Foto: Archiv

Wie lassen sich die stark schwankenden Nebenkosten begründen und wie setzen sich diese bei Wohnmobilen zusammen? Diese Fragen beschäftigt promobil-Leserin Gudun Fink vor dem Fahrzeug-Kauf.

15.09.2015
In einer Marktübersicht über Campingbusse fielen mir die stark unterschiedlichen Nebenkosten auf. Diese lagen dabei zwischen 170 und 1699 Euro. Welche Kosten liegen hier zugrunde?

fragt Gudrun Fink

Zu den Nebenkosten zählen: die Erstzulassung, also die TÜV-Abnahme und Ausstellung der Zulassungspapiere. Außerdem alle Frachtkosten, die bis zu einem Standort in Deutschland anfallen. Das kann zum einen die sogenannte Vorfracht sein. Das ist die Überführung des Fahrgestells, z. B. des Fiat Ducato von Italien zum Werk des Aufbauherstellers, zum anderen ist es vor allem bei Importmodellen die Fracht vom Aufbauherstellerwerk nach Deutschland.

Nicht eingerechnet sind Frachtkosten innerhalb Deutschlands, etwa vom Werk eines deutschen Aufbauherstellers oder vom deutschen Auslieferungslager einer Importmarke bis zum Händler, wo das Fahrzeug dann dem Kunden übergeben wird. Diese Fracht kommt je nach Entfernung noch dazu. Manche ausländischen Reisemobilhersteller liefern ihre Fahrzeuge allerdings gleich direkt zum ausliefernden Händler in Deutschland. Dann sind alle Frachtkosten bereits in den Nebenkosten enthalten. Das wird dann allerdings leider nicht getrennt ausgewiesen, sodass ein Vergleich der Kosten nicht immer ganz exakt möglich ist.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
promobil Heft 08/2015
Heft 08 / 2015 8. Juli 2015 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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